Warum Bio?

Die Zeiten, in denen Bio noch nicht so angesagt war, sind lange vorbei. Stattdessen wurde der Begriff Bio auch bei der jüngeren Generation immer wichtiger. Junge Familien setzen auf Bio-Babykost, Bio-Gemüse und vieles mehr.

Doch warum Bio kaufen?

Ganz einfach, wer mag schon eine Fliege im Kaffee oder ein Haar in der Suppe? Wohl niemand. Warum also sollten wir irgendwelche überflüssigen Zusätze in unserem Essen akzeptieren? Schlicht und einfach.

Bio ist nicht nur durch Vermeidung von Zusatzstoffen und Pestiziden mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen gesünder für uns alle, sondern auch besser für die Umwelt.

Abgesehen vom dem wirklich besseren Geschmack, ist bei Bio beispielsweise auch der Einsatz von Antibiotika untersagt. Auch Gentechnik und Düngemittel sind bei Bio-Produkten nicht zulässig. Da Zusatzstoffe unter Verdacht stehen, Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten auszulösen, vermeidet man mit Naturkost diese Gefahr. Darüber hinaus tun Sie auch noch etwas für den Tierschutz: Massentierhaltung ist bei der Erzeugung von Bio-Produkten nicht zugelassen!

Testen Sie es doch einfach selbst aus – gesundes Essen schmeckt so viel besser!

 

Warum gesunde Ernährung nicht so einfach ist…

Kein Verbraucher sollte durch Lebensmittel seine Gesundheit gefährden und doch, in unserem Essen stecken viele Giftstoffe!

Wir haben euch eine kleine Liste mit bedenklichen Stoffen zusammengefasst:

1. Acrylamid
Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel gebraten, gebacken oder frittiert werden. Das betrifft z.B. Lebkuchen, Chips, Kaffee, Pommes oder Frühstückscerealien. Für Hersteller gibt es derzeit keine klare Obergrenze oder gar einen Richtwert der nicht überschritten werden darf.

2. Dioxine und PCB
Dioxine und die Dioxin ähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind giftig und zum Teil krebserregend. Rund 80% der Gesamtaufnahme stammen aus Lebensmitteln. Es existieren Grenzwerte, diese werden aber regelmäßig bei Fleisch, Fisch, Eiern oder Milch überschritten. Bekannt werden diese Fälle allerdings erst, wenn die belasteten Lebensmittel bereits verzehrt wurden.

3. EHEC
Viele erinnern sich sicher an das Jahr 2011 als über 3.500 Menschen an dem Darmkeim EHEC erkrankten und davon sogar einige Menschen sterben mussten. Es heißt die Ursache dieser Epidemie ist „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ identifiziert worden. Hier sollten dringend die Hygiene- und Überwachungsstandards angepasst werden!

4. Energy Drinks
Diese Getränke können sehr gefährlich für unser komplettes Kreislaufsystem werden, da der Koffeingehalt sehr hoch angesetzt ist und viele Verbraucher die maximale Verzehrmenge nicht kennen! Es sollten Altersbeschränkungen eingeführt werden, damit gerade junge Menschen keine Überdosis erleiden müssen.

5. Glyphosat
Das weltweit am häufigsten verwendete Unkrautvernichtungsmittel ist Glyphosat. Die WHO Krebsforscher stufen dieses Präperat als „wahrscheinlich Krebserregend“ ein, daher sollten im Zweifelsfall, bei möglichen Gesundheitsrisiken, solche Stoffe nicht weiter auf dem Acker eingesetzt werden dürfen.

6. Mineralöl
Zahlreiche Lebensmittel enthalten aromatische Mineralöle, welche unter Verdacht stehen krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Eine wesentliche Quelle für aromatische Mineralöle, Lösungsmittel und Weichmacher besteht bei Altpapierverpackungen. Leider gibt es auch hier keine Regelungen, obwohl dieses Problem seit den 1990er Jahren bekannt ist!

7. Quecksilber im Fisch
Raubfische, welche am Ende der Nahrungskette stehen sind besonders schwer belastet mit dem für Menschen hochgiftigen Quecksilber. Die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit dem Nervengift bring ein stark erhöhtes Gesundheitsrisiko mit sich.

8. Uran im Wasser
Die chemische Giftigkeit des Schwermetalls Uran können bei hoher Belastung zu einer Schädigung der Nieren führen. In unserem Trink- und Mineralwasser findet sich eine immer größere Belastung und daher können Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden. Auch hier gibt es bisher keinen allgemeinen Grenzwert.

9. Zucker, Fette & Mehr
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor Fettleibigkeit. In Deutschland gelten 15% der Kinder und etwa 60% der Erwachsenen als zu dick. Dadurch erhöht sich das Risiko Diabetes oder andere chronischen Krankheiten zu erleiden, drastisch. Diese Entwicklung verdanken wir unter anderem an der Massenware an überzuckerten Lebensmitteln. Verbraucher sehen nicht auf den ersten Blick welche Inhaltsstoffe Sie zu sich nehmen und daher sollten solche Lebensmittel deutlicher gekennzeichnet werden.

 

Die 10 Regeln einer gesunden Ernährung

Über gesunde Ernährung werden so viele Artikel geschrieben, dass es fast unmöglich scheint alle zu lesen. Hier stellen wir euch 10 einfache Regeln vor, welche keinen großen Aufwand erfordern und auch nicht mehr kosten.

Wenn Sie Schritt für Schritt ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen können Sie erstaunliche Ergebnisse zu Ihrem Wohlbefinden feststellen. Essen Sie sich gesund!

1) Essen Sie nur wenn Sie hungrig sind

Vermeiden Sie es, sich zu“überfressen“ auch wenn es besonders gut schmeckt, hören Sie auf wenn Sie satt sind. Sollten Sie einmal aufgrund von einer Erkrankung keinen Appetit haben, hören Sie auf Ihren Körper und Essen Sie erst wieder wenn Sie Hunger verspüren.

2) Nehmen Sie sich Zeit beim Essen
Essen Sie langsam und genießen Sie Ihr Essen. Manchmal muss es schnell gehen… Essen Sie dann lieber nur einen „Happen“ und nehmen sich sich zu einer anderen Tageszeit vor, in Ruhe zu Essen!

3) Kauen Sie gründlich
Kauen Sie jeden Bissen sehr sorgfältig (30-40 mal) bevor Sie schlucken. Einerseits fällt Ihnen dadurch das langsame Essen leichter und der Genuss steigt aber Sie werden auch feststellen, dass Sie schneller satt werden.

4) Dessert richtig essen
Vermeiden Sie es, sofort nach der Hauptmahlzeit ein Dessert zu essen. Besser ist es 30 min zu warten, damit die Verdauung nicht durch den Zucker, die Milchprodukte und die Kohlenhydrate behindert wird. Vorteil: Meistens hat man nach 30 min keinen Appetit mehr auf ein Dessert.

5) Frühstücken ja oder nein?
Siehe dazu Regel Nummer 1. ABER das richtige Frühstück kann die wichtigste Mahlzeit des Tages werden. Bereiten Sie sich einen gesunden, leckeren Snack zu und nehmen diesen mit, so vermeiden Sie es Geld in der Kantine oder beim Bäcker ausgeben zu müssen!

6) Letzte Mahlzeit des Tages
Achten Sie darauf 3 Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu Essen. Ihr Verdauungssystem ist sonst zu sehr beschäftigt und dadurch kann sich Ihre Schlafqualität verschlechtern.

7) Wie viele Mahlzeiten am Tag
Ob Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, oder zwei große, hängt zum einen von Ihrem Tagesablauf, aber auch von evtl. Vorerkrankungen ab. Bei Diabetikern empfiehlt es sich bei den häufigen kleinen Mahlzeiten zu bleiben.

8) Das richtige Getränk
Am besten greifen Sie immer zu Wasser. Limonaden, Milchprodukte etc.. haben zu viel Zucker. Säfte und Smoothies sind Vorspeisen und stellen eine eigene Mahlzeit dar. Tee sollten Sie nicht als Flüssigkeitslieferant betrachten sondern zielgerichtet als Heilmittel oder Kaffeeersatz.

9) Vollwertig Essen
Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkornpasta statt der herkömmlichen, da Vollkornprodukte mehr Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente liefern und Ihre Darmflora damit positiv beeinflussen.

10) Gemüse und Früchte
Kaufen Sie stets regional und Saisonal und achten Sie dabei auf Bio-Produkte. Zu einer gesunden Ernährung gehören Gemüse und Früchte als Grundnahrungsmittel. Verzehren Sie Früchte am besten roh und nicht in Kombination mit Gemüse, da Sie dadurch leicht verdaulich sind und keine ungewünschten Beschwerden entstehen.