Leinöl

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Leinöl zählt zwar zu den Lebensmitteln, es gehört aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe jedoch zu den Ölen, die auf vielfache Weise einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus haben. Einer der wichtigsten Bestandteile des Leinöls sind die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, an denen es vielen Menschen mangelt. Doch gerade diese Fettsäuren sind so essentiell für viele Körperfunktionen, weshalb der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren unbedingt gedeckt werden sollte.

Es gibt eine ganze Reihe an hochwertigen Pflanzenölen, doch der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist in keinem so hoch wie im Leinöl, es enthält sogar mehr davon als Fisch. Eigentlich ist das logisch, denn Fisch besteht ja nicht nur aus Öl, während Leinöl ja konzentriertes Fett ist. Integriert man das Leinöl nun in seinen Ernährungsplan, kann man schon mit einer ganz geringen Menge den täglichen Bedarf problemlos decken, selbst wenn man keinen Fisch oder Fischölkapseln mag.

Gewonnen wird das Leinöl überwiegend aus Leinsamen, normalerweise werden keine anderen Öle oder Zusatzstoffe hinzugefügt, unter Umständen kommen noch andere Leinarten außer dem Öllein, botanisch als Linum usitatissimum bezeichnet, zum Einsatz. Leinsamen wird überwiegend im Osten der Türkei, in Ägypten, im Iran und in Syrien angebaut, doch inzwischen findet man auch Anbaugebiete in Europa, hier vor allem in der Lausitz.

Auf die Qualität des Leinöls kommt es an

Leinöl ist nicht gleich Leinöl, beim Kauf sollte man also unbedingt auf ein qualitativ hochwertiges Produkt achten. Die Abfüllung muss unbedingt direkt nach der Pressung so erfolgen, dass kein Sauerstoff an das Öl gelangt, danach ist eine kühle Lagerung wichtig. Nicht nur Sauerstoff wirkt sich negativ auf die Qualität des Leinöls aus, sondern auch Licht, weshalb eine Abfüllung in Dosen oder dunkle Flaschen wichtig ist. Ein hochwertiges Leinöl zeichnet sich auch dadurch aus, dass nur die Saat aus biologischem Anbau verwendet wird.

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Wie bei allen gesunden Lebensmitteln, sollte auch das Leinöl so naturbelassen wie möglich sein, demnach sollten die Trübstoffe noch vorhanden sein. Es ist empfehlenswert, das Leinöl im Gefrierschrank aufzubewahren, es bleibt bis zu einer Temperatur von -20 Grad flüssig, so kann man es besonders lang aufbewahren. Hat man den Behälter einmal geöffnet, muss der Inhalt innerhalb von vier Wochen aufgebraucht werden, die Aufbewahrung erfolgt nach dem Öffnen im Kühlschrank.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Leinöls

Den Hauptbestandteil des Leinöls machen mit rund 74 Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus, darunter zum Beispiel die Linolensäure. Somit besteht das Leinöl überwiegend aus den Omega-3-Fettsäuren, dazu kommt noch eine Omega-6-Fettsäure sowie eine Omega-9-Fettsäure. Darüber hinaus sind im Leinöl auch noch rund 16 Prozent einfach gesättigte Fettsäuren enthalten sowie etwa 10 Prozent gesättigte Fettsäuren.

Auch wenn der Anteil an Ölen natürlich am höchsten ist, enthält das Leinöl auch noch wichtige Vitamine, wie zum Beispiel die Vitamine C, D, E, B1 und B2. Dazu kommen dann noch zahlreiche Mineralstoffe und einige Spurenelemente. Außerdem sind im Leinöl auch sekundäre Pflanzenstoffe vorhanden, die eine antioxidative Wirkung haben und den Körper vor freien Radikalen schützen können. Die so genannten Phytohormone haben eine ähnliche Wirkung wie das Östrogen, sie können somit auch den natürlichen Alterungsprozess hinauszögern, außerdem bieten sie einen gewissen Schutz vor Krebserkrankungen.

Die positiven Effekte des Leinöls auf den menschlichen Körper

Die im Leinöl in großer Menge enthaltenen Omega-3-Fettsäuren haben sich vor allem bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewährt. Doch das ist noch längst nicht alles, was die wertvollen Inhaltsstoffe des Leinöls dem Organismus Gutes tun können. Zum einen wären da die Augen, die in hohem Maße vom Leinöl profitieren, denn es kann die Sehkraft verbessern. Mangelt es dem Körper an Omega-3-Fettsäuren, so kann sich dies auch in einem Nachlassen des Denkvermögens äußern, sogar Veränderungen des Wesens und Depressionen können die Folge sein. Führt man dem Körper Omega-3-Fettsäuren zu, wird man schnell merken, dass die Konzentrationsfähigkeit steigt und man grundsätzlich ausgeglichener ist.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich die Einnahme von Leinöl auch positiv auf die Blutfettwerte auswirkt. Wurden täglich ein Esslöffel Leinöl und drei Scheiben Leinsamenbrot konsumiert, hatten sich die Werte nach etwa drei Monaten sichtlich verbessert. Auch der Blutzuckerspiegel profitiert vom Leinöl, denn nach den Mahlzeiten steigt der Wert längst nicht so schnell in die Höhe. Das Risiko für die Entstehung von Diabetes ist dann besonders hoch, wenn der Blutzucker nach dem Essen stark ansteigt, somit hätte man eine hervorragende Prophylaxe. Ist jemand bereits an Diabetes erkrankt, kann man durch die Einnahme des Leinöls häufig die Menge an Insulin reduzieren.

In England führten Ärzte eine andere Untersuchung bei Patienten mit einer Nierenerkrankung durch. Im Verlauf der zweijährigen Studie verbesserten sich die Nierenwerte der Probanden deutlich. Entzündungen werden durch die Inhaltsstoffe gehemmt, während die allgemeine Funktion der Organe gefördert wird.

In Deutschland konzentrierte man sich bisher auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Gabe von Omega-3-Fettsäuren und dem Blutdruck. In einer Studie bekamen die Probanden am Tag 60 ml Leinöl, der Blutdruck konnte dadurch merklich gesenkt werden. Auch mit Sonnenblumenöl und Olivenöl wurde eine solche Untersuchung durchgeführt, jedoch nicht mit dem gleichen Effekt.

Die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Leinöls

Um den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren mit Hilfe von Leinöl zu decken, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man das Leinöl pur einnehmen, empfehlenswert sind zwei Esslöffel vor dem Frühstück, dies ist gerade bei einer trägen Verdauung sinnvoll.

Wenn man den Geschmack des Leinöls gar nicht ertragen kann, muss man trotzdem nicht auf die vielen positiven Effekte verzichten. In diesem Fall nimmt man zweimal am Tag zwei Leinöl-Kapseln mit etwas Wasser ein.

Natürlich kann man das hochwertige Leinöl auch einfach für die Zubereitung von Speisen oder Smoothies verwenden. Leinöl eignet sich hervorragend für ein Salatdressing, man kann aber auch Gemüse oder einen Obstsalat damit verfeinern, in der Küche ist das Öl äußerst vielseitig einsetzbar.

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Leider ist das naturbelassene Leinöl sehr instabil, es kann sogar noch im Körper oxidieren. Dies kann man verhindern, indem man schwefelhaltige Aminosäuren zur gleichen Zeit zu sich nimmt, zum Beispiel in Form von Milchprodukten wie Quark. Solche Aminosäuren sind außerdem in Zwiebeln, Paprika, Bärlauch, Lauch, Knoblauch und Schnittlauch enthalten oder in den Getreidesorten Buchweizen, Amaranth und Hirse.

Häufig hört man, dass Leinöl giftig sein könnte, da es Blausäure enthält. Es kommt jedoch immer auf die Dosierung an, man müsste schon täglich mindestens 100 ml von dem Öl zu sich nehmen, damit es zu irgendwelchen Vergiftungserscheinungen kommt. Andere Öle mit hohem Omega 3 Gehalt sind Walnussöl  oder Rapsöl.

 

Weizengras

Superfood ist heutzutage in aller Munde, in diesem Zusammenhang ist auch häufig vom Weizengras die Rede. Die Naturvölker der Erde wissen Süßgras schon seit zahlreichen Jahrhunderten zu schätzen, mittlerweile wird es gerne als natürliches Heilmittel eingesetzt. Die Blätter können aufgrund ihrer starken Fasern nicht vom Menschen verzehrt werden, somit kann er nur von den Extrakten des Weizengrases oder von daraus gepresstem Saft profitieren.

Das Weizengras kann man zu den ältesten Heilmitteln der Welt zählen, auch die berühmte Hildegard von Bingen hat schon darauf geschworen. Genauso geschätzt war das Süßgras auch schon bei Druiden, den Schamanen der Indianer, sowie in der chinesischen Heilkunde. Bereits ab dem 11. Jahrhundert wurde das Weizengras im Orient angebaut, auch heute findet man dort noch große Anbaugebiete. Innerhalb von sieben bis zehn Tagen reifen die Weizenkeimlinge heran, dann kann bereits die Ernte und die Weiterverarbeitung erfolgen. In den gemäßigten Klimazonen verschiedener Erdteile findet man große Felder, die dicht bepflanzt sind, hier hat das Weizengras ideale Bedingungen.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Weizengrases

WeizengrasWenn Weizenkeime gerade einmal sieben bis zehn Tage alt sind, stecken sie bereits so voller Vitalstoffe, dass sie den menschlichen Körper mit einer Fülle davon versorgen können. 70 Prozent der Inhaltsstoffe entfallen auf den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, somit ist Weizengras ein sehr basisches Lebensmittel, das reich an Energie ist. Chlorophyll hat viele positive Effekte auf unseren Organismus und kann zahlreichen Erkrankungen vorbeugen.

Natürlich sind im Weizengras auch zahlreiche Vitamine enthalten, darunter kommt vor allem dem Vitamin C eine große Bedeutung zu, denn es ist 60 mal höher konzentriert als in Orangen. Auch Beta Carotin ist in dem Süßgras zu finden, es kommt ansonsten überwiegend in grünem, gelbem und rotem Obst und Gemüse vor und wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt.

Der Vitamin-E-Gehalt übertrifft den von Spinat um ein vielfaches, außerdem ist im Weizengras viel mehr Vitamin B1 enthalten als in roher Milch. Aus der Vitamin-B-Familie sind auch die Vitamine B6, B12, B17, Pantothensäure, Niacin, Thiamin und Riboflavin vertreten, und auch ein Anteil an Vitamin K ist im Weizengras vorhanden.

Mineralstoffe kommen im Weizengras ebenfalls nicht zu kurz, darunter befinden sich ausreichende Konzentrationen an Magnesium, Eisen, Selen, Mangan, Zink, Phosphor, Jod, Kalium, Kupfer, Natrium, Kobalt, Germanium und Calcium. Im Weizengras sind auch über 20 Aminosäuren und mehr als 80 Enzyme vorhanden, dazu kommen noch zahlreiche essentielle Fettsäuren, darunter die wichtige Linolensäure. Zu erwähnen wäre außerdem noch das so genannte Lutein, das zu den Carotinoiden zählt und vor allem der Gesundheit der Augen zugute kommt.

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Weizengrases

Nimmt man Weizengrassaft regelmäßig zu sich, so kann man eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte beobachten. Das kann vor allem bei älteren und geschwächten Menschen oder nach überstandener Krankheit sehr hilfreich sein. Durch die nachhaltige Stärkung des Immunsystems kann auch vielen Erkrankungen vorgebeugt und das Allgemeinbefinden verbessert werden.

Im Weizengras sind zahlreiche Stoffe mit antioxidativer Wirkung vertreten, diese fangen die freien Radikale ab und können somit die Entstehung vieler Krankheiten vorbeugen. Das Weizengras ist darüber hinaus in der Lage, Giftstoffe im Darm zu binden und den Erhalt einer gesunden Darmflora sicherzustellen. Weizengras hat außerdem eine stark desinfizierende Wirkung und kann den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. Tierversuche haben ergeben, dass Weizengras auch zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt werden kann, auch bei menschlichen Probanden zeigte sich eine solche Wirkung, wenn sie sich gleichzeitig körperlich betätigten.

Wenn man unter Blutarmut, einer so genannten Anämie leidet, dann kann Weizengras einen positiven Effekt haben, das haben Studien ergeben. Es gibt verschiedene Varianten von Anämien, darunter zum Beispiel die so genannte Mittelmeeranämie, die erblich bedingt ist oder eine gefährliche Variante, die man häufig bei Blutkrebspatienten nach einer Chemotherapie beobachten kann. Untersuchungen an Patienten haben gezeigt, dass die Dosierung der starken Medikamente stark reduziert werden kann, wenn Weizengrassaft therapiebegleitend eingesetzt wird. Unter Umständen, das ist noch nicht komplett dokumentiert, hat auch das Chlorophyll damit etwas zu tun, denn es aktiviert den Zellstoffwechsel und verbessert den Transport von Sauerstoff im Blut.

Eine skandinavische Studie hat aufgezeigt, dass man Weizengras auch gut zur Therapie von chronischer Dickdarmentzündung, einer so genannten ulzerativen Colitis, einsetzen kann. Nimmt man den Weizengrasextrakt regelmäßig zu sich, so lassen sich die Entzündungsprozesse und Symptome deutlich reduzieren. Man geht davon aus, dass dies zum einen an der hohen Konzentration an Antioxidantien liegt und zum anderen an der stark basischen Wirkung der Pflanze.

Die Enzyme im Weizengras haben nicht nur einen entzündungshemmenden Effekt, sondern sollen auch in der Lage sein, die Regeneration von geschädigter DNA zu fördern. Der Gehalt an Selen, Zink und Vitamin B deutet darauf hin, dass man Weizengras auch zur Vorbeugung gegen Krebs einsetzen kann.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Weizengrases:

  • Unterstützung der Behandlung von chronischen Darmentzündungen
  • Therapiebegleitung bei verschiedenen Arten der Anämie
  • Entzündungshemmende Eigenschaften
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Erhöhung des Sauerstoffgehaltes im Blut
  • Unterstützung des körpereigenen Immunsystems
  • Erhalt und Wiederherstellung einer gesunden Darmflora
  • Bekämpfung von freien Radikalen

So wird Weizengras richtig angewendet

Weizengras findet man im Handel in zwei unterschiedlichen Varianten, zum einen als Weizengrassaft und zum anderen in Form von Extrakten. Beginnen sollte man immer mit einer sehr kleinen Menge, denn der Geschmack ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, einige Menschen reagieren sogar mit Übelkeit.

Beim Saft fängt man also mit einem Esslöffel am Tag an, die Menge kann man dann bis auf zweimal täglich 4 cl steigern. Was den Einnahmezeitraum angeht, so ist dieser nicht begrenzt, man kann also auch eine Langzeittherapie mit Weizengras machen. Es wird empfohlen, den frischen Weizengrassaft nach Möglichkeit gleich morgens vor dem Frühstück zu sich zu nehmen. Ansonsten sollte man nach einer Mahlzeit ein paar Stunden damit warten, denn dann kann der Organismus die zahlreichen Vitalstoffe am besten aufnehmen.

Man kann Weizengrassaft fertig kaufen, es ist aber auch möglich, ihn mit Hilfe eines Entsafters selbst zuhause herzustellen. Am besten ist es, wenn man das Weizengras dann auch selbst anbaut, so hat man es stets in frischer Bio-Qualität zur Hand. Wesentlich leichter ist natürlich die Anwendung von Weizengras-Extrakten in Form von Pulver, Kapseln oder Tabletten. Das Pulver kann man zum Beispiel in Joghurt oder Getränke einrühren, man kann aber auch leckere Smoothies damit kreieren, entsprechende Rezepte findet man im Internet.

Spirulina

Algen sind aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel heutzutage nicht mehr wegzudenken, das gilt vor allem für die Spirulina Alge. Bereits die Azteken wussten um die wertvollen Inhaltsstoffe dieser Alge, bei vielen eingeborenen Völkern ist sie noch heute fester Bestandteil der Ernährung, vor allem in einigen Teilen Afrikas und in Mexiko ist sie sehr beliebt. Seit etwa 20 Jahren wird Spirulina auf der ganzen Welt als Nahrungsergänzung eingenommen, die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Einnahme sogar für Kinder.

Der Vorteil an der Spirulina Alge ist, dass man sie problemlos kultivieren kann, ohne dass die Gefahr von Verunreinigungen besteht. Die Alge gehört zu den so genannten Cyanobakterien, welche man in der Umgangssprache auch als Blaualgen bezeichnet. Ursprünglich stammt Spirulina aus Ost- und Zentralafrika, dort gedeiht sie in Salzwasser-Seen, die stark alkalisch sind. Flamingos ernähren sich überwiegend von dieser Blaualge, der Verzehr führt zur typischen pinken Farbe ihres Gefieders. Die Algenfäden sind extrem kurz, es ist deshalb fast nicht vorstellbar, dass Spirulina so reich an Nährstoffen ist.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe der Spirulina Alge

Kleine Alge aber viel Power, das ist Spirulina! Zunächst einmal ist sie ein Lieferant für hochwertige Proteine und somit eine hervorragende Nahrungsergänzung für Menschen, die auf eine eiweißreiche Ernährung achten. Milchprodukte, Fleisch, Geflügel und Fisch sind normalerweise die Hauptlieferanten für Eiweiß, doch an den Gehalt der Spirulina Alge kann nichts davon heranreichen, denn der Eiweißanteil liegt bei sagenhaften 65 Prozent.

SpirulinaDarüber hinaus ist die Blaualge auch reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und essentiellen Aminosäuren. Schaut man sich einen einzigen Spirulina-Pressling an, so kann man kaum glauben, dass mehr als 2.000 verschiedene Vitalstoffe darin enthalten sind.

Vitamine sind in der Blaualge auch zahlreich vertreten, und das in einer optimalen Konzentration für den menschlichen Organismus. Sie ist das Nahrungsmittel mit dem höchsten Gehalt an Beta-Carotin, welches dann im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, sogar die Karotte wird darin um das dreifache übertroffen. Auch Inhaltsstoffe aus dem Vitamin-B-Komplex sind in Spirulina zu finden, nämlich die Vitamine B1, B2, B6, B7 und B12, dazu kommen dann noch Niacin, Vitamin E, Biotin, Inositol, Folsäure und Panthothensäure.

Die Spirulina Alge ist auch ein Füllhorn an lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen, darunter vor allem Magnesium, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Mangan, Lithium, Chrom und Zink. Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst herzustellen, in Spirulina findet man große Mengen davon, zum Beispiel die wertvolle Linolensäure. Die blau-grüne Farbe der Alge rührt vom Chlorophyll her, der hohe Gehalt kommt auch unserem Körper zugute.

Die positiven gesundheitlichen Effekte der Spirulina Alge

Bei regelmäßiger Einnahme kann Spirulina das Immunsystem nachhaltig stärken, davon können auch Allergiker sehr stark profitieren. Auch das Reparatursystem des Organismus wird durch die Inhaltsstoffe aktiviert, denn die Kommunikation zwischen den Zellen wird verbessert, so dass die DNA leichter gelesen und repariert werden kann. Zusätzlich werden vom Körper mehr Antikörper und so genannte Zytokine produziert, weiterhin werden T- und B-Zellen, sowie Makrophagen aktiviert, was die Abwehrkräfte merklich steigert.

Ein Schutz vor Viren ist ebenfalls gegeben, dafür sind die in der Blaualge vorhandenen Kalium-Salze verantwortlich, denn an diesen bleiben sie kleben, wenn sie sich an die Zellwand heften. Die Viren sind dann dermaßen gehemmt, dass die Abwehrzellen des Immunsystems sie leicht ausmerzen können, das konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. Spirulina ist somit eine gute Waffe im Kampf gegen zahlreiche Viruserkrankungen, wie zum Beispiel Mumps, Masern, Influenza A, Cytomegalie oder Herpes Simplex. Auch bei HIV-Patienten ergaben sich positive Effekte, die Virenanzahl bleibt stabil und die Lebensqualität verbessert sich deutlich.

Bei der Behandlung von Diabetes des Typ 2 kann Spirulina therapiebegleitend eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass man den Blutzuckerwert deutlich senken kann, wenn man am Tag nur zwei Gramm der Alge zu sich nimmt. Für die Senkung des Blutzuckerspiegels ist maßgeblich das Pigment Phycocyanin verantwortlich, dieses kann außerdem vor Bluthochdruck schützen.

Dieser Wirkstoff kann aber noch weitaus mehr, denn er hat auch antioxidative Eigenschaften. In Kombination mit einigen Vitaminen und Beta-Carotin können Schäden an den Zellwänden verhindert werden, das schützt vor einer Vielzahl von Entzündungsprozessen im Körper. Gleichzeitig kann auch der Cholesterinwert positiv beeinflusst werden, das positive HDL steigt an, während das schlechte LDL sinkt. Durch das Senken von Blutdruck und Cholesterinspiegel kann Herzkreislauferkrankungen zuverlässig vorgebeugt werden.

In der Krebsprophylaxe und -therapie kann Spirulina dank des hohen Gehaltes an Chlorophyll ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Der grüne Pflanzenfarbstoff soll Studien zufolge eine antikarzinogene Wirkung haben, denn er blockiert Enzymkomplexe und kann somit Zellveränderungen verhindern. Darüber hinaus können auch stark krebserregende Gifte im Körper vernichtet werden, diese werden von einigen Schimmelpilzen gebildet, die zum Beispiel in Nüssen, Obst oder Getreide vorkommen.

Spirulina kann bei regelmäßigem Verzehr sowohl die Gehirnleistung, als auch das allgemeine Leistungsvermögen deutlich verbessern. Für die Förderung des Denkvermögens ist vor allem die Aminosäure L-Tryptophan zuständig, die in großer Menge in der Alge vorkommt. Dieser Wirkstoff kann außerdem zur Stimmungsaufhellung beitragen und die Nerven beruhigen. Dazu kommt dann noch die Glutaminsäure, welche die Konzentration verbessert und Ermüdungserscheinungen vorbeugt, das ist zum Beispiel bei Schulkindern von großem Nutzen. Auch Sportler können von Spirulina profitieren, denn die Erschöpfungszeit kann verkürzt und die Fettverbrennungsrate gesteigert werden.

Auch was die Verdauung angeht, konnte man unter der Einnahme von Spirulina positive Auswirkungen feststellen. Zunächst einmal fördern die Wirkstoffe in der Blaualge das Wachstum von wichtigen Milchsäurebakterien, was zum Erhalt einer gesunden Darmflora beiträgt. Das kommt dann wiederum der Darmfunktion und den Verdauungsvorgängen zugute und stärkt außerdem auch das Immunsystem, indem Nährstoffe aus Lebensmitteln vom Körper besser aufgenommen werden können.

Spirulina kann auch zu den Nahrungsmitteln gezählt werden, denen Effekte im Bereich des Anti-Agings bescheinigt werden können. Das darin enthaltene Chlorophyll regt die Bildung roter Blutkörperchen an, die wiederum für die Sauerstoffversorgung der Körperzellen zuständig sind. Ist mehr Sauerstoff vorhanden, regt das den Stoffwechsel an und verbessert die Zellatmung. Auf diese Weise können Zellen nicht nur gesund erhalten werden, es findet gleichzeitig auch eine Regeneration statt. Das hat zur Folge, dass die physische und psychische Alterung wesentlich langsamer voranschreitet.

Spirulina ist auch als „grünes Gold“ bekannt. Grund dafür ist, dass Spirulina nicht nur essentielle Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann enthält, sondern auch Beta-Carotin. Beta-Carotin ist die Vorstufe von Vitamin A, welches dank seiner antioxidativen Wirkung oft in Nahrungsergänzungsmittel zu finden ist. Wie auch das Superfood Chlorella, ist Spirulina reich an Chlorophyll. Chlorella und Spirulina kombiniert in einem Detox Pulver sind der perfekte Begleiter für eine Detox-Kur. Weitere Infos zu Chlorella und Spirulina findet ihr unter https://www.goodme.de/magazin/detox-chlorella-spirulina/

Zusammenfassung der positiven Effekte von Spirulina

  • Förderung der Verdauung und einer gesunden Darmflora
  • Prophylaxe und Behandlung von Krebserkrankungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • Senkung des Blutzuckerspiegels, des Blutdrucks und des Cholesterinwertes
  • Schutz vor Viruserkrankungen
  • Stimmungsaufhellung und Nervenberuhigung

Fazit: Spirulina Algen können einen Teil zur ausgewogenen und gesunden Ernährung beitragen und damit Körper und Geist nachhaltig stärken. Die Konzentration und Zusammensetzung der Vitalstoffe ist so optimal, dass man bereits mit geringen Mengen von den positiven Effekten profitieren kann. Vielen Erkrankungen kann durch den Verzehr vorgebeugt werden, während Spirulina bei anderen gesundheitlichen Beschwerden die Therapie unterstützen kann.

Quinoa

Quinoa stammt ursprünglich aus Südamerika und ist dort ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Schon seit rund 6.000 Jahren wird Quinoa in Peru, Bolivien und Ecuador angebaut, es sollte den Inka-Kriegern früher Ausdauer und Widerstandsfähigkeit verleihen. Viele sind der Meinung, dass Quinoa ein Getreide sei, das ist jedoch nicht korrekt, denn das Inka-Korn zählt zu den Gänsefußgewächsen. Die bis zu zwei Meter hohe Pflanze bildet somit zusammen mit dem Spinat und der Roten Bete eine Pflanzenfamilie und ist nicht mit Gräsern wie Weizen oder Roggen verwandt.

Die Pflanze ist äußerst robust und widerstandsfähig, denn sie gedeiht auch auf schlechtem Boden und trotzt den unterschiedlichen Witterungseinflüssen. Bei den Inkas wird Quinoa auch als Muttergetreide bezeichnet, es ist aber auch als Inkareis, Reisspinat, Perureis, Inkaweizen oder Reismelde bekannt. Zum Verzehr eignen sich sowohl die Blätter, als auch die Samenkörner, welche in etwa die Größe von Hirse haben und weiß, gelb oder rotbraun gefärbt sind.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Quinoa

QuinoaQuinoa ist ein echtes Superfood, denn es ist eine wahre Quelle für jede Menge wichtiger Nährstoffe, die man in dieser Zusammensetzung nur in wenigen Lebensmitteln findet. Dabei geht es nicht nur um die einzelnen Inhaltsstoffe an sich, sondern auch deren Kombination, die Quinoa zu einem solch wertvollen Nahrungsmittel machen.

Zunächst einmal ist Quinoa ein Lieferant von hochwertigem Eiweiß, der Gehalt ist mehr als doppelt so hoch, als in Reis. Darüber hinaus werden dem Körper noch alle essenziellen Aminosäuren zur Verfügung gestellt. Auch Fette benötigt unser Organismus, um die Körperfunktionen einwandfrei aufrechterhalten zu können. Doch es ist wichtig, dass man dem Körper möglichst hochwertige, ungesättigte Fettsäuren zuführt, so wie sie im Quinoa enthalten sind. Mit den Kohlenhydraten verhält es sich ähnlich, einfache Kohlenhydrate bringen dem Körper nur kurzzeitig Energie, im Quinoa sind hingegen komplexe Kohlenhydratverbindungen enthalten, welche die Nährstoffversorgung der Zellen sicherstellen. Vergleicht man Quinoa mit verschiedenen Getreidesorten, so ist der Anteil an Ballaststoffen wesentlich höher, das kommt vor allem der Verdauung zugute.

Die wichtigen Aminosäuren wurden bereits angesprochen, dem Lysin kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Der Körper braucht sie, damit Schäden an Zellen und Gewebe repariert werden können, doch das Lysin findet man nur in wenigen Lebensmitteln. Im Quinoa ist hingegen eine ausreichende Menge vorhanden, so dass das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird.

Mineralstoffe und Spurenelemente findet man ebenfalls im Quinoa, vor allem der Bedarf an Magnesium, Eisen, Kalzium, Kupfer und Mangan kann komplett damit gedeckt werden. Natürlich enthält das Nahrungsmittel auch Vitamine, vor allem liefert es Vitamin B2 und Vitamin E. Schließlich sind auch jede Menge Antioxidantien im Inka-Korn enthalten, diese schützen den Körper vor Schäden durch freie Radikale.

Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Quinoa

Quinoa hat einen positiven Einfluss auf Körper und Seele, und das auf sehr vielfältige Weise. Aufgrund des hohen Magnesiumgehalts profitieren Migränepatienten sehr vom Verzehr des Quinoa. Einer Verengung der Blutgefäße kann vorgebeugt werden, so dass Migräneattacken wesentlich leichter verlaufen oder sogar verhindert werden können. Auch Vitamin B2, das so genannte Riboflavin, trägt zu dieser Wirkung bei, in Quinoa ist wesentlich mehr davon enthalten, als beispielsweise in Hafer, Reis oder Weizen.
Quinoa versorgt den Organismus auch mit der Aminosäure Tryptophan, diese braucht das Gehirn, um das Glückshormon Serotonin zu produzieren. Mangelt es dem Körper an Serotonin, kann sich das in Schwermut und Depressionen äußern. Antidepressiva sollen den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen, dafür muss man teilweise jedoch Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Mit Quinoa hat man eine natürliche und sanfte Alternative zur Hand, die bei leichten Depressionen durchaus helfen kann.

Studien haben ergeben, dass Quinoa auch vor Krebs schützen kann, dafür ist vor allem die Aminosäure Lysin verantwortlich. Lysin ist in der Lage, zerstörtes Gewebe zu reparieren und die Auflösung durch Enzyme, welche von den Krebszellen ausgeschüttet werden, zu verhindern. Ist der Körper ausreichend mit Lysin versorgt, wird die Bewegung der Krebszellen im Organismus unterbunden, so dass Krebsgeschwüre sich nicht ungehindert ausbreiten können. Dies ist auch hilfreich bei der Behandlung von Entzündungen, Allergien und Arteriosklerose, denn auch hier liegen Bindegewebsauflösungen zugrunde.

Quinoa hat auch einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerwert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden häufig durch einen zu hohen Cholesterinwert verursacht, somit kann Quinoa Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen. Gerade das darin enthaltene Magnesium senkt die Blutfettwerte und gleichzeitig auch den Blutdruck. Das führt dazu, dass der Körper auch mehr Gallensäure produziert und außerdem die Verdauung angeregt wird. Diabetes ist eine echte Volkskrankheit, bei Zuckerkranken steigt der Blutzuckerwert nach einer Mahlzeit rasant an. In Quinoa sind komplexe Kohlenhydrate vorhanden, der Körper verdaut diese nur langsam, so dass der Blutzuckerspiegel lange auf einem Niveau bleibt.

Auch im Kampf gegen Darmpilze hat sich der Verzehr von Quinoa bewährt, Ursache ist meistens eine ungesunde Ernährung. Ist der Darm erst einmal von Pilzen befallen, lassen sich diese nur schwer bekämpfen und führen oft zu schwerwiegenden Erkrankungen. Die Ballaststoffe im Quinoa unterstützen die Verdauung und fördern die Tätigkeit des Darms, somit ist die Gesunderhaltung des Darms gewährleistet.

Zusammenfassung der positiven Auswirkungen auf den Körper

• Senkung von Blutzuckerwert und Cholesterinspiegel
• Prophylaxe gegen Krebserkrankungen
• Förderung der Verdauung
• Beugt der Entstehung von Darmpilzen vor
• Wirksam bei Verstimmung und leichten Depressionen
• Abschwächung von Migräneattacken
• Positive Wirkung bei entzündlichen und allergischen Prozessen

Die Zubereitung von Quinoa

Quinoa kann man in der Küche auf ganz vielfältige Art und Weise einsetzen, der Verzehr kann im gekochten oder rohen Zustand erfolgen. Vor der Zubereitung spült man das Korn unter Wasser sorgfältig ab. Möchte man ein Frischkornmüsli zubereiten, dann schrotet man das Quinoa und weicht ihn ein. Man kann die Körner aber auch rösten und dann Müslis oder Salate damit verfeinern.

Am häufigsten wird Quinoa allerdings wie Reis zubereitet, dazu kocht man es in der doppelten Menge an Wasser kurz auf und lässt es dann für 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln. Nachdem man den Topf vom Herd genommen hat, lässt man es noch für rund 10 Minuten nachquellen. Zu lange sollte man Quinoa nicht kochen, dann geht der Geschmack verloren und die Körner verlieren an Biss. Quinoa schmeckt leicht nussig und kann einfach mit Butter oder hochwertigem Öl sowie einer Prise Salz verfeinert werden. Lässt man die Körner abkühlen, kann man aus Quinoa auch einen leckeren Salat zubereiten, ähnlich einem Reissalat.

Papaya

In den Supermärkten, bei den exotischen Früchten, findet man auch häufig die Papaya. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser birnenförmigen Frucht um einen wahren Allrounder handelt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Die süße Frucht hat eine rötlich-orange Schale, darunter befindet sich das orange-rosafarbene Fruchtfleisch, das butterweich ist und vom Geschmack her etwas an Moschus erinnert. Das Fruchtfleisch umhüllt zahlreiche runde, schwarze Samen, die vor einer Art Gelee umgeben sind.

Die Papaya gehört zu den sogenannten Melonenbaumgewächsen und ist ursprünglich in Amerikas tropischen Gebieten beheimatet, wird inzwischen aber auch in Indien, Afrika und Australien angebaut. Die besonderen Wirkstoffe der Papaya verstecken sich unter der dünnen Schale und in den Kernen, so zum Beispiel eine große Menge an Enzymen. Sie dienen der Frucht eigentlich als Schutz vor Insekten, damit sie in Ruhe reifen kann. Doch genau diese Enzyme kommen auch unserem Körper zugute und können so einiges für den menschlichen Organismus leisten.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe der Papaya

PapayaIn der Papaya stecken also jede Menge Stoffe, die unserem Körper gut tun, das Problem ist nur, dass in der Frucht selbst zu wenig Enzyme vorhanden sind. Die guten Inhaltsstoffe findet man hier eher in der Schale, die nicht verzehrt werden kann, und in den schwarzen Samen im Inneren der Frucht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eher entsprechende Papaya-Präparate in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren, wenn man sich die gesundheitsfördernden Wirkstoffe zunutze machen möchte.

Grundsätzlich hat man mit der exotischen Frucht ein sehr kalorienarmes Lebensmittel, dass fast zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Unter den Enzymen ist vor allem das so genannte Papain von Bedeutung, das in erster Linie einen positiven Effekt auf die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel hat.

Doch die Papaya verbirgt noch wesentlich mehr, denn es handelt sich um eine echte Vitamin-C-Bombe. Rund 80 mg kommen auf 100 g Frucht, ein Erwachsener hat einen Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C, der somit leicht über den Verzehr der Frucht zu decken ist. Damit übertrifft der Vitamin-C-Gehalt sogar den von Zitrusfrüchten oder der Kiwi. Auch Carotin ist in großer Menge in den Früchten enthalten, der Gehalt übertrifft sogar den von Karotten.

Darüber hinaus findet man in der Papaya auch noch die Vitamine A und E, sowie einige Vertreter der Vitamin-B-Familie. Antioxidantien helfen bei der Abwehr von schädlichen freien Radikalen, das Lycopin nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Die tropische Frucht ist auch ein wichtiger Lieferant an Kalium, Eisen, Natrium, Calcium, Magnesium, Folsäure, Phosphor, Selen, Riboflavin, Pantothensäure und Niacin.

Das kann die Papaya für den menschlichen Organismus leisten

PapayabaumIn erster Linie wirken sich die Inhaltsstoffe der Papaya positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus. Egal ob man die Frucht pur verzehrt, einen Saft daraus presst, oder sich einen frischen Salat zubereitet, Magen-Darm-Beschwerden lassen sich gut damit lindern. Dafür ist vor allem das proteinspaltende Enzym Papain verantwortlich, das die Verdauung anregt und Magenverstimmungen, Verstopfung und Blähungen entgegenwirken kann. Das Papain ist in der Lage, Eiweiß aus unserer Nahrung im Körper in Aminosäuren aufzuspalten, so kann der Organismus sie verwerten. Darüber hinaus kann das besondere Enzym aber auch vor Entzündungen im Körper schützen, das kann zum Beispiel bei der Behandlung von Rheuma von Vorteil sein.

Der Darm profitiert auch von dem hohen Anteil an Ballaststoffen, der in der Papaya vorhanden ist, für eine gesunde Darmflora ist dies unverzichtbar. Auch bei der Behandlung von Magengeschwüren brachten Tierversuche bisher große Hoffnung, womit man Geschwüre in Zukunft eventuell ohne den Einsatz von Chemie therapieren könnte. Darmparasiten können für den Körper zur großen Belastung werden, das Papain kann auch hier ein guter Ansatz sein.

Darüber hinaus ist das Enzym wirksam im Kampf gegen Pilze, Hefen und Allergene. Musste eine Therapie mit Antibiotika durchgeführt werden, kann der Wirkstoff die Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht bringen und das Immunsystem nachhaltig stärken. Die antibakteriellen Eigenschaften der Papayakerne wurden hinreichend untersucht. Dabei hat sich eine Wirkung gegen verschiedene Bakterien herauskristallisiert, zum Beispiel konnten gute Effekte beim Typhus-Erreger, Pseudomonas aeruginos, Staphylococcus aureus und Escherichia coli nachgewiesen werden. Pseudomonas und Staphylococcus sind sehr kritisch, denn sie gehören zu den so genannten Krankenhauskeimen, die schwere Infektionen auslösen können. Die Wirkstoffe in den Samen der Papaya können nicht nur die Parasiten zurückdrängen, sie stärken auch gleichzeitig das körpereigene Abwehrsystem.

Bei den Naturvölkern sind die positiven gesundheitlichen Aspekte der Papaya schon seit vielen Generationen bekannt, in der westlichen Welt werden diese erst nach und nach erforscht. Inzwischen gibt es schon ein paar Hundert Studien zur Wirksamkeit der Papaya in der Krebstherapie. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Inhaltsstoffe der Frucht das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Während das Lycopin eine Schutzwirkung auf Prostatazellen hat, können die in der Papaya enthaltenen Senföle unterstützend bei Leukämie und Darmkrebs eingreifen. Auch bei Krebs der Lunge, der Leber, der Brust, der Bauchspeicheldrüse oder des Gebärmutterhalses zeigten sich vielversprechende Ansätze.

Der Stoffwechsel wird durch die Wirkstoffe in der Papaya optimiert, was auch beim Abnehmen eine große Unterstützung sein kann. Darüber hinaus wird der Frucht eine entschlackende Wirkung nachgesagt, auch dies wirkt sich positiv auf jede Diät aus. Die Ballaststoffe in der Papaya sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und fördern die Verdauung. Zusätzlich kann der Verzehr der Früchte auch einer Übersäuerung des Körpers vorbeugen.

Zusammenfassung der Effekte auf den menschlichen Körper:

  • Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden
  • Bekämpfung von verschiedenen Darmparasiten
  • antibakterielle Wirkung
  • erfolgsversprechende Ansätze in der Krebstherapie
  • Unterstützung des Stoffwechsels
  • entschlackende und entgiftende Wirkung
  • unterstützende Behandlung von Entzündungen im Körper
  • Förderung der Verdauung
  • Stärkung des Immunsystems

Die Integration von Papaya in den Speiseplan

Um sich alle positiven Effekte der Frucht zunutze machen zu können, sollte man sowohl auf frische Früchte als auch auf entsprechende Präparate zurückgreifen. Das wertvolle Papain ist vor allem in den Kernen enthalten, und diese kann man so nicht verzehren. Auch in der Schale stecken wichtige Enzyme, und auch diese ist nicht genießbar, deshalb machen Fertigpräparate auf jeden Fall eher Sinn.

Vitamin C und Enzyme sind empfindlich gegenüber Hitze, deshalb sollte man die Früchte unbedingt roh verzehren. Die Papayakerne kann man auch wunderbar als Ersatz für Pfeffer nehmen, sie werden gemahlen und dann über das Gericht gestreut. Die Kerne können auch getrocknet und dann zur Verfeinerung eines Salates verwendet werden. Die gemahlenen Samen kann man aber auch in frische Smoothies oder Säfte einrühren und somit gleich doppelt von den wertvollen Inhaltsstoffen der Papaya profitieren.

Wie bereitet man am besten eine Papaya zu?

  1. Die Papaya in zwei Hälften schneiden
  2. mit einem Esslöffel die Kerne entfernen ( Tipp: die Kerne im Ofen bei knapp 200 Grad trocken und dann wie Pfeffer verwenden)
  3. die Hälften ein weiteres mal teilen
  4. mit einem Messer Flach das Fruchtfleisch von der Schale trennen

 

Hier gibts auch ein Video dazu:

Moringa

Moringa wird vielen Menschen bisher gar kein Begriff sein, denn die Pflanze ist bei uns noch weitgehend unbekannt. In anderen Kulturen weiß man diesen Baum jedoch bereits seit mehr als 5.000 Jahren zu schätzen, denn fast all seine Bestandteile können genutzt werden. Bereits die Pharaonen im alten Ägypten verwendeten Wurzeln, Samen, Blätter, Blüten und Schoten der Pflanze, das beweisen Grabbeigaben, die man bei Ausgrabungen entdeckte. Auch im indischen Ayurveda ist der Moringabaum fest verankert, seit vielen Generationen macht man sich die Pflanze zu Heilungszwecken zunutze.

Es können zwar alle Pflanzenteile verwendet werden, man hat jedoch festgestellt, dass sich die meisten Nährstoffen in den Blättern des Baumes befinden. Durch Photosynthese entsteht in den Blättern des Meerrettichbaums nicht nur Sauerstoff, es werden auch viele Nährstoffe gebildet, die für den Menschen lebenswichtig sind.

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In tropischen und subtropischen Regionen, wo Moringa oleifera beheimatet ist, essen die Menschen die Blätter roh oder verarbeiten sie zu Salaten oder Beilagen. In unseren Breitengraden kann der Wunderbaum nicht gedeihen, weshalb wir auf Moringa in Form von Pulver oder Tee angewiesen sind. Das hat allerdings den großen Vorteil, dass die wertvollen Inhaltsstoffe noch viel konzentrierter sind, da beim Trocknen und Zermahlen der Blätter Wasser verloren geht.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Moringa

Moringa kann wahrhaft als Wunderbaum bezeichnet werden, denn man findet in den grünen Blättern eine riesige Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen, der Anteil ist sogar höher als in den meisten Gemüsesorten. Darüber hinaus kann Moringa auch mit allen lebensnotwendigen Aminosäuren und Fettsäuren aufwarten. Moringa enthält zum Beispiel mehr Kalzium als Milch, mehr Eisen als Spinat, mehr Vitamin C als Orangen, mehr Vitamin A als Karotten und mehr Kalium als Bananen.

Moringa ist eine regelrechte Vitaminbombe, und um die verschiedenen Stoffwechselvorgänge im Körper aufrechterhalten zu können, brauchen wir jede Menge davon. Man kann Moringa oleifera durchaus zu den Pflanzen mit dem höchsten Vitamingehalt zählen, darunter vor allem die Vitamine C, E, D, K, A, B1, B2, B3 und B6.

MoringaSo wichtig wie Vitamine, sind auch Mineralstoffe für den menschlichen Organismus, denn sie werden zusammen mit Spurenelementen ebenfalls für den Stoffwechsel benötigt. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, müssen sie durch die Nahrung zugeführt werden. In den Blättern des Moringabaumes sind 14 davon enthalten, besonders hoch ist die Konzentration an Magnesium, Kalzium, Phosphor und Kalium, auch Chrom, Zink, Kupfer und Eisen sind in ausreichendem Maß vorhanden. Darüber hinaus findet man in den Blättern auch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Chrom, Bor und Mangan.

Zeatin ist ein in Moringa enthaltener Botenstoff, der erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde. Eigentlich sorgt er dafür, dass der Baum besonders schnell wächst und sich gut regenerieren kann. Und genau dies kann sich auch der Mensch zunutze machen, so dass man einen richtigen Jungbrunnen zur Verfügung hat. Dänische Studien haben gezeigt, dass sich Schäden der Haut damit hervorragend behandeln lassen. Das Zeatin verlangsamt die Alterung der Hautzellen und hält die Haut schön straff und elastisch. Doch der Stoff kann noch wesentlich mehr, denn er schleust Vitalstoffe genau an die Stellen im Körper, wo sie gebraucht werden.

Chlorophyll kommt der Gesundheit des Blutes zugute, und der Gehalt an diesem grünen Pflanzenfarbstoff ist nach heutigem Wissen in keiner anderen Pflanzen höher. Zur großen Gefahr für unsere Gesundheit können freie Radikale werden, vor diesen können uns Antioxidantien schützen. Zu den in Moringa enthaltenen Antioxidantien gehören zum Beispiel neben dem Vitamin C auch Chlorophyll und Vitamin E. Moringa ist auch ein erstklassiger Lieferant an Proteinen, auf 100 Gramm des Pulvers kommt ein Gehalt von fast 30 Gramm, eine ideale Nahrungsquelle vor allem für Sportler.

Die Wirkung von Moringa auf den menschlichen Organismus

Moringa ist ein wahres Superfood, wenn man sich die vielen positiven Effekte auf die Gesundheit und das Aussehen ansieht. Zunächst einmal kann Moringa dazu beitragen, dass man sich allgemein fitter und vitaler fühlt. Dafür ist vor allem die hohe Konzentration an Eisen und Vitamin B2 verantwortlich, im Zusammenspiel beugen sie Ermüdung vor, das macht sich gerade im Berufsleben und beim Sport bemerkbar.

Detox, also die Entgiftung und Reinigung des Körpers, ist in unserer modernen Gesellschaft zu einem wichtigen Thema geworden. Durch einen ungesunden Lebensstil oder eine falsche Ernährung lagern sich Giftstoffe im Organismus ein, belasten diesen, und können sogar krank machen. Während des Reinigungsprozesses gehen dem Körper allerdings auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren, diese kann man durch Moringa wieder zuführen, gleichzeitig wird der Energiestoffwechsel gefördert.

Das wichtigste für unsere Gesundheit ist ein intaktes Immunsystem, und dieses kann Moringa ganz hervorragend unterstützen, denn die Blätter enthalten einen Mix an Vitaminen und Mineralstoffen in besonders hoher Konzentration. Auch auf unser Nervensystem haben die Inhaltsstoffe einen positiven Einfluss, die Vitamine B1 und B3 regulieren die Funktion des Nervensystems und verhelfen somit auch zu einer ausgeglichenen und stabilen Psyche, ideal bei anhaltendem Stress.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört regelmäßiger Sport zum Ausgleich, dafür muss man den Körper jedoch auch mit den wichtigen Nährstoffen versorgen. Eine ausgewogene Ernährung lässt sich mit Moringa noch ergänzen, denn es ist nicht nur eine hervorragende Proteinquelle, Zink und Kalzium unterstützen die Funktion der Muskulatur. Da Moringa auch den Energiestoffwechsel ankurbelt, handelt es sich um eine ideale Nahrungsergänzung für Sportler.

Moringa ist für stillende Mütter sehr gut geeignet, denn nicht nur die Milchbildung wird gefördert, sondern auch die Qualität und der Nährstoffgehalt der Muttermilch werden deutlich verbessert. Da die Stillende ja nicht nur ihren Säugling zu versorgen hat, muss sie auf eine besonders hohe Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen achten, so macht der Einsatz von Moringa doppelt Sinn.

Für Senioren kann Moringa ebenfalls ein Segen sein, sie leiden nicht selten an einem Vitamin-B-Mangel, der gut ausgeglichen werden kann. Dadurch lässt sich unter anderem Sehschwäche, Blutarmut, Gedächtnisstörungen, Kurzatmigkeit und Depressionen vorbeugen. Darüber hinaus werden Senioren optimal mit Vitamin C und wichtigen Vitalstoffen versorgt.

Moringa kann vielen Erkrankungen vorbeugen oder bei der Therapie begleitend eingesetzt werden, vor allem, weil das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird. Positive Effekte haben sich zum Beispiel bei Diabetes mellitus vom Typ II gezeigt, wenn man Moringa hoch dosiert, dann kann der Blutzuckerspiegel deutlich gesenkt werden.

Bei Krebspatienten kann man sich zum einen den Aufbau des Immunsystems zunutze machen, zusätzlich können bei Tumoren aber auch Entzündungen gehemmt werden. Gute Erfolge erzielt man mit Moringa auch bei hohem Blutdruck, Schlafstörungen und Blutarmut, außerdem kann es unterstützend bei der Bekämpfung von Infektionen eingesetzt werden, die durch Viren, Bakterien oder Pilze hervorgerufen wurden.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Moringa:

  • Förderung der Blutbildung
  • Senkung des Blutzuckerspiegels und Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems
  • Positive Effekte bei stillenden Müttern und Senioren
  • Regulierung des Energiestoffwechsels
  • Unterstützung in der Krebstherapie
  • Steigerung der Vitalität und Fitness

Fazit: Moringa lässt sich in Form von Pulver oder Tee ganz leicht in den täglichen Ernährungsplan integrieren. Das Nahrungsergänzungsmittel kommt Menschen jeden Alters zugute und wirkt sowohl vorbeugend als unterstützend bei der Therapie verschiedener Erkrankungen. Das Immunsystem wird langfristig gestärkt und der natürliche Alterungsprozess hinausgezögert. In den Moringa-Produkten sind Vitamine und Mineralien in hoher Konzentration und idealer Zusammensetzung enthalten, ein wahres Superfood also!

Matcha Tee

Es gibt immer wieder neue Trendgetränke, aktuell gehört der Matcha Tee mit seiner leuchtend grünen Farbe definitiv dazu. Das aus Japan stammende Getränk ist nicht nur äußerst lecker, sondern macht gleichzeitig auch munter und fördert darüber hinaus noch die Gesundheit. Das Matcha Pulver ist in der Küche besonders vielseitig einsetzbar, denn man kann damit auch Süßspeisen verfeinern, Nudel- oder Salatsaucen kreieren, sowie Cocktails, Limonaden und Smoothies damit mischen.

Es gibt zwar speziell für den Matcha Tee keine systematischen Studien bezüglich der gesundheitsfördernden Effekte, doch da es sich um Grüntee handelt, kann man entsprechende Studien dazu heranziehen. Beim Matcha handelt es sich nicht um einen Tee-Aufguss, man verwendet einen Extrakt aus Grünteeblättern, weshalb die wertvollen Inhaltsstoffe natürlich auch in höherer Konzentration vorliegen.

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Die Ursprünge des Matcha liegen in China, wo die Grünteepflanze schon seit vielen Jahrtausenden als Heilkraut gilt. Im 12. Jahrhundert brachte ein Zen-Meister das Matcha Pulver dann nach Japan, wo es dann vor allem von buddhistischen Mönchen zur Steigerung der Konzentration verwendet wurde. Nach der Ernte werden die Teeblätter mit Wasserdampf behandelt, nach dem Trocknen werden die Blätter dann zu Pulver zermahlen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Matcha Tees

Matcha TeeZunächst ist natürlich Koffein bzw. Teein im Matcha enthalten, wobei es im Tee an so genannte Flavonole gebunden ist, so dass die Freisetzung erst im Darm erfolgt. Das hat dann zur Folge, dass die Wirkung auf den Körper nicht so stark ausfällt wie beim Kaffee, dafür hält der anregende Effekt aber auch wesentlich länger an. Somit hat man mit dem Matcha Tee einen guten Muntermacher, der die Konzentration steigert und das Herz-Kreislauf-System anregt. Neben dem Teein ist im Matcha aber auch die Aminosäure Theanin in hoher Konzentration enthalten, diese wirkt anregend, aber gleichzeitig auch entspannend und stimmungsaufhellend. Es gibt die Annahme, dass dem Theanin in Bezug auf die Vorbeugung vor Alzheimer, Parkinson und Schlaganfällen eine große Bedeutung zukommt.

Proteine versorgen den Organismus mit Energie, im Matcha Tee sind außer den normalen Proteinen auch essentielle Aminosäuren vorhanden, die für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt werden. Neben den bereits erwähnten Flavonolen findet man auch Gerbstoffe, wie zum Beispiel das Tannin, welches eine reinigende und beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt hat.

Zu den weiteren Inhaltsstoffen des Matcha gehören auch einige wichtige Mineralien und Spurenelemente, darunter unter anderem Calcium, Eisen, Kalium sowie die Vitamine C, B1, B2 und Karotin. Ein Bestandteil des Extraktes sind auch die sogenannten Catechine, die einen Anteil von rund 40 Prozent in den Teeblättern ausmachen und zu den Polyphenolen zählen. Die Stoffe dienen der Teepflanze zum eigenen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Unter den Catechinen ist vor allem das Epigallocatechin-Gallat zu nennen, denn Studien zeigten eine gute Prävention in Bezug auf Krebserkrankungen. Die Catechine sind erstklassige Antioxidantien und schützen somit nicht nur die Zellen, sie können auch den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen. Darüber hinaus regulieren sie den Cholesterinspiegel, was Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen kann.

Die positiven Effekte des Matcha Tees auf den menschlichen Organismus

Die Konzentration an verschiedenen Antioxidantien im Matcha Pulver ist besonders hoch, was einen guten Schutz vor Krebserkrankungen darstellt. Neben dem Chlorophyll, das auch für die grüne Farbe verantwortlich ist, sind weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie zum Beispiel Catechine und Karotinoide. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie den Organismus vor Schäden durch freie Radikale. Die sekundären Pflanzenstoffe können aber auch entzündliche Prozesse im Körper stoppen, Untersuchungen lassen darauf schließen, dass auch Alzheimer vorgebeugt werden kann.

Die Catechine haben sich jedoch nicht nur in der Krebs-Prophylaxe bewährt, sondern sollen auch beim Abnehmen helfen. Diese sind im Matcha in einer sehr hohen Konzentration enthalten, so dass der Fettabbau auf natürlichem Weg unterstützt werden kann. Während der Tee selbst nur sehr wenig Kalorien hat, wird der Kreislauf nach dem Genuss angekurbelt, so dass der Kalorienverbrauch erhöht ist.

Weitere interessante Infos rund um den Matcha Tee findest Du auch auf: http://www.gruenen-tee-kaufen.de/matcha/

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte:

  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Anregung des Kreislaufsystems
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Förderung der Konzentration
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Vorbeugung von Alzheimer, Schlaganfällen, Herzinfarkten und Parkinson
  • Hemmung von entzündlichen Prozessen
  • Positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt

Die Zubereitung des Matcha Tees

Um einen positiven Nutzen aus dem Genuss des Tees zu ziehen, kommt es vor allem auf die richtige Zubereitung an. Die Japaner machen bei der traditionellen Teezeremonie gerne ein Ritual daraus, aber grundsätzlich ist die Zubereitung ganz einfach, nur bei der Dosierung und der Zeit des Ziehenlassens muss man aufpassen.

Zunächst braucht man heißes Wasser, dieses sollte allerdings nicht kochen, sondern lediglich eine Temperatur von etwa 80 Grad haben. Das gelingt am besten mit einem Wasserkocher, das aufgekochte Wasser lässt man dann ein paar Minuten abkühlen.

Um das Matcha Pulver ordentlich verquirlen zu können, empfiehlt sich ein richtiger Matcha-Besen, alternativ geht auch ein herkömmlicher Schneebesen. Man kann den Tee in einer Teekanne zubereiten, deren Öffnung breit genug für den Besen ist, so richtig traditionell wird es dagegen mit einer speziellen Matcha-Schale. Nachdem das Wasser eingefüllt wurde, wird das Pulver hinzugefügt, man rechnet mit einem halben Teelöffel Pulver auf 100 ml Wasser. Mit dem Besen verquirlt man nun das Pulver, bis ein schöner Schaum entsteht, das dauert rund 30 Sekunden. Der Tee muss jetzt nur noch ganz kurz ziehen, höchstens zwei Minuten, dann kann man ihn frisch genießen.

Kurkuma

Kurkuma hat sicher fast jeder schon einmal gegessen, auch wenn ihm dies gar nicht bewusst war. Das Gewürz ist nämlich Hauptbestandteil von Curry und ist für dessen typisch gelbe Farbe verantwortlich. Es handelt sich um das Rhizom, also den unterirdischen Wurzelstock einer Pflanze, die in Teilen Asiens, China und Indien angebaut wird.

Die Kurkumapflanze gehört zur Ingwer-Familie und kann eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreichen. Der Wurzelstock selbst wird bis zu sieben Zentimeter lang und erreicht einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern. Eine raue Haut umgibt ihn, durch diese kann man das Innere in intensivem Orange bis rötlichem Braun durchscheinen sehen. Der Geschmack der Wurzel ist leicht bitter und pfeffrig, sie verströmt ein mildes Aroma, das ein wenig an Ingwer und Orange erinnert. Kurkuma spielt nicht nur in der Nahrungsindustrie eine wichtige Rolle, es wird auch für das Einfärben von Textilien verwendet. Darüber hinaus hat es viele positive Effekte auf die Gesundheit des menschlichen Körpers.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kurkuma

KurkumaDie Zusammensetzung der Wirkstoffe in der Kurkumawurzel ist so vielfältig, dass man sie fast als kleine Apotheke bezeichnen könnte. Unter den Vitaminen wäre vor allem das Vitamin C zu nennen, auf 100 g kommen fast 24 g der natürlichen Antioxidans. Darüber hinaus ist Kurkuma noch reich an Vitamin B6 und enthält außerdem Vitamin E, Vitamin K, Cholin, Riboflavin und Nicacin.

Kurkuma ist gerade für Sportler besonders interessant, denn zum einen ist die Zufuhr von ausreichend Vitamin C enorm wichtig, und zum anderen enthält das Gewürz auch Proteine, welche die Regeneration nach dem Sport fördern und den Muskelaufbau unterstützen. Nach dem Sport sollte man also ruhig einen Kurkuma-Tee genießen oder Speisen damit würzen.

Die Ballaststoffe im Kurkuma sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, senken den Cholesterinspiegel und sind gut für die Verdauung. Auch verschiedene Mineralien sind im Gewürz vorhanden, darunter zum Beispiel Natrium, Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium, Kalium, Mangan und Kupfer.

Hauptbestandteil des Kurkuma ist das so genannte Kurkumin, ein Stoff, der eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung hat. Antioxidantien sind in der Lage, freie Radikale zu zerstören und somit verschiedene Krankheiten zu verhindern, darunter zum Beispiel auch Krebs. Darüber hinaus ist das Kurkumin ein hervorragender Anti-Aging-Wirkstoff, denn Zellen werden schneller regeneriert, so dass der natürliche Alterungsprozess verlangsamt werden kann. Schließlich kann das Kurkuma auch noch mit einem Anteil von bis zu sieben Prozent an ätherischen Ölen aufwarten.

Das kann Kurkuma für die Gesundheit tun

Zahlreiche Studien konnten dem Kurkumin einen positiven Effekt im Kampf gegen Krebs bescheinigen. Mittlerweile wird Kurkuma deshalb in einigen Ländern bei einer Krebstherapie gerne begleitend eingesetzt. Natürlich hat das Kurkumin auch eine vorbeugende Wirkung, indem das Immunsystem gestärkt und Zelldefekte zuverlässig repariert werden. Bisher wurde eine Heilwirkung bei Hautkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs gesichert nachgewiesen.

Kurkumin vermag jedoch noch wesentlich mehr, denn auch zur Vorbeugung von Alzheimer kann es unterstützend eingesetzt werden. Der Wirkstoff durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und kann im Gehirn Entzündungen verhindern oder deren Entstehung verlangsamen. Die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung des Stoffes kann man aber auch bei Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System oder den Gelenken nutzen.

Einen positiven Effekt hat Kurkuma auch auf die Atemwege, und das gleich auf mehrfache Weise. Inzwischen hat man Kurkumin an Patienten mit Lungenfibrose getestet, und es hat sich tatsächlich gezeigt, dass Verletzungen an der Lunge gemildert werden können. Darüber hinaus zeigen sich Ansätze, dass das Kurkumin grundsätzlich eine schützende Wirkung hat und der Entstehung verschiedener Atemwegserkrankungen vorbeugen kann, wie zum Beispiel der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder auch allergisch bedingtem Asthma.

Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt haben, können vom Kurkuma ebenfalls profitieren. Dank der antioxidativen Wirkung wird der Cholesterinspiegel gesenkt, das schützt auch vor Ablagerungen in den Blutgefäßen und somit vor einem Schlaganfall. Ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht, können Gefäßwände Schaden nehmen, Vitamin B6 kann hier im Zusammenspiel mit Folsäure und Vitamin B12 regulierend eingreifen, Herzerkrankungen wird somit vorgebeugt.

Rheumatische Arthritis geht ebenfalls mit Entzündungen der Gelenke einher, hier kann die entzündungshemmende Wirkung des Kurkumins für eine Linderung der Beschwerden sorgen. In einer großen Studie zeigte sich, dass das Kurkumin tatsächlich eine bessere Wirkung hat als nichtsteroidale Entzündungshemmer. Somit kann Kurkuma bei der Behandlung von Arthritis eingesetzt werden, ohne dass die Patienten unter Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Schäden, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schäden an Nieren oder Leber leiden müssen.

Die Leber ist ein gutes Stichwort, denn das Organ wird von den Inhaltsstoffen des Kurkumas zur Produktion von mehr Gallensäure angeregt. Das hat zur Folge, dass Nahrungsfette gebunden werden und dann vom Körper besser verarbeitet werden können, Blähungen und Völlegefühl wird somit vorgebeugt und die Verdauung unterstützt. Durch den erhöhten Gallenfluss kann auch Beschwerden mit der Galle zuverlässig vorgebeugt werden. Auch auf die Leber hat das Kurkuma eine schützende Wirkung, es kann das Risiko einer Fettleber, Leberfibrose oder einer Leberzirrhose minimieren.

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte

  • Erfolge in der Behandlung von rheumatischer Arthritis aufgrund entzündungshemmender Wirkung
  • Unterstützung der Leberfunktion und somit Förderung der Entgiftung des Körpers
  • Schutz vor der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Schutz der Atemwege vor diversen Erkrankungen
  • Vorbeugung von Alzheimer
  • Förderung der Verdauung

Die richtige Anwendung von Kurkuma

Kurkuma kennt man in erster Linie als Gewürz, dass man in jedem Supermarkt kaufen kann. Somit lässt sich Kurkuma eigentlich ganz einfach in den Speiseplan integrieren, indem man Gerichte damit verfeinert. Wichtig ist allerdings die Qualität des Kurkuma, die besten Effekte erzielt man durch die Verwendung der frischen Wurzel. Es sollte sich um Ware aus 100 Prozent biologischem Anbau handeln, außerdem sollte der Gehalt an Kurkumin berücksichtigt werden.

Kurkuma kann man nicht nur frisch verwenden, sondern auch in Form von Pulver oder als herkömmliches Gewürz. Dieses ist zwar auch in Curry-Würzmischungen enthalten, dann ist der Anteil an Kurkumin allerdings entsprechend geringer. Um die positiven Effekte des Kurkumas zu nutzen, kann man auch regelmäßig Kurkuma-Tabletten oder -Kapseln verzehren, so kann man sicher sein, dass man dem Körper eine ausreichende Menge an Wirkstoffen zuführt.

Kokosöl

Wenn es um eine gesunde Ernährung geht, dann kommt man an hochwertigen Ölen nicht vorbei. Speiseöle findet man zuhauf im Handel, doch nur natürliche Öle sind für unseren Organismus von Nutzen und somit der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuträglich. Zu den natürlichsten Ölen, die wir kennen, zählt das Kokosöl, dass in einer reifen Kokosnuss einen Anteil von rund 35 Prozent ausmacht.

In der Südsee gehören Kokosnüsse seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln, die Menschen bleiben durch den Verzehr gesund und leistungsfähig. Das wertvolle Pflanzenöl kann man besonders stark erhitzen, somit ist es ideal zum Braten. Doch Kokosöl ist nicht nur sehr gesund, es ist auch ein tolles Beauty-Produkt, zum Beispiel für die Pflege der Haare.

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Beim Kauf auf die Qualität des Kokosöls achten

Das Kokosöl gewinnt man aus dem Nährgewebe der Nuss, der so genannten Kopra. Das Kokosöl hat normalerweise eine feste Konsistenz, wenn man es bei Raumtemperatur aufbewahrt, die weiße Masse heißt dann Kokosfett, erst durch Erwärmung wird das Produkt flüssig. Im Handel werden viele verschiedene Kokosöle angeboten, es kommt jedoch ganz entscheidend auf deren Qualität an.

Viele der Produkte wurden industriell gehärtet, und bei diesem Vorgang werden die darin enthaltenen Fettsäuren in gesundheitsschädliche Transfettsäuren umgewandelt. Diese haben eine andere Struktur und können vom menschlichen Organismus nicht gut aufgenommen werden. Darüber hinaus haben sie einen negativen Einfluss auf die Cholesterinwerte, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, außerdem wird auch die Entstehung von Diabetes gefördert.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls

KokosölIn natürlichem Kokosöl sind jede Menge Inhaltsstoffe enthalten, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Die wichtigste unter den Fettsäuren ist die so genannte Laurinsäure, die unter anderem auch in der Muttermilch vorkommt. Nehmen schwangere Frauen Kokosöl zu sich, können sie den Gehalt an Laurinsäure in der Muttermilch erhöhen. Diese gesättigte Fettsäure, die auch als Dodecansäure bekannt ist, bleibt selbst bei starker Erhitzung des Öls erhalten. Laurinsäure kann Viren und Bakterien im Körper bekämpfen und das Immunsystem stärken, sie fungiert quasi als natürliches Antibiotikum. Zu den anderen mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl gehören Caprinsäure, Caprylsäure, Myristinsäure, Palminsäure, Stearinsäure, Ölsäure und Linolsäure.

Kokosöl kann aber noch mit anderen Inhaltsstoffen punkten, denn es enthält auch wertvolle Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Darüber hinaus finden sich in dem Pflanzenfett auch essentielle Spurenelemente, darunter Zink, Kupfer, Eisen und Mangan. Auch die Menge an Vitaminen ist nicht zu verachten, hier dominieren Vitamin E und sämtliche B-Vitamine.

Dazu kommen dann noch die Aminosäuren Tryptophan, Methionin, Isoleucin, Leucin, Valin, Lysin und Threonin, die vom Organismus selbst nicht gebildet werden können und somit über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sportler brauchen zum Beispiel Valin, Isoleucin und Leucin, welche in eiweißreicher Nahrung vorkommt, Kokosöl kann also eine gute Alternative zur Nahrungsergänzung sein.

Die positiven Effekte von Kokosöl auf den menschlichen Körper

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls können sich auf vielfältige Weise positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken und vielen Erkrankungen vorbeugen. Mittlerweile haben viele Studien bewiesen, dass es nicht nur präventiv gegen Alzheimer wirkt, sondern den Prozess auch verlangsamen oder gar aufhalten kann. Steht dem Organismus nicht mehr ausreichend Glukose zur Verfügung, versorgen die Fettsäuren die Gehirnzellen mit Energie.

Beim Cholesterin spricht man vom guten und vom schlechten Cholesterin, dem HDL und dem LDL. Kokosöl ist in der Lage, das LDL zu reduzieren, während der Anteil des HDL gleichzeitig erhöht wird. Somit hat man mit dem Kokosöl ein hervorragendes Nahrungsmittel, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu senken. Auch im Bereich des Anti Agings ist das Pflanzenöl nicht zu verachten, denn es sind jede Menge Antioxidantien darin enthalten, die das kardiovaskuläre System stärken und damit auch den natürlichen Alterungsprozess hinauszögern können.

Unser Körper wird tagtäglich mit jeder Menge Keimen bombardiert, im Kampf gegen Viren, Pilze und Bakterien hat sich das Kokosöl längst bewährt. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass selbst hartnäckige Bakterien, wie zum Beispiel der Heliobacter, hervorragend damit behandelt werden können. Auch der Candida-Pilz kann im Darm sehr lästig sein, um diesen zu bekämpfen und die Darmflora wieder aufzubauen, kann auch Kokosöl zum Einsatz kommen. Diese antimikrobiellen Eigenschaften kann man sich auch bei der Behandlung diverser Geschlechtskrankheiten zunutze machen, wie zum Beispiel Genitalpilzen oder Clamydien. Tierversuche an Mäusen deuten darauf hin, dass man Krebs durch den regelmäßigen Verzehr von Kokosöl vorbeugen kann.

Nicht nur der Cholesterinspiegel kann positiv beeinflusst werden, gleiches gilt auch für die Blutzuckerwerte. Auch die mittelkettigen Fettsäuren aus dem Kokosöl erzeugen Energie, im Gegensatz zu Kohlenhydraten haben diese jedoch keinen Einfluss auf den Blutzucker, so kann der Entstehung von Diabetes vorgebeugt werden. Der Stoffwechsel unseres Organismus wird ganz maßgeblich von der Schilddrüse reguliert, die Fettsäuren des Pflanzenfettes helfen bei der Gesunderhaltung dieses Organs und verbessern deren Funktion.

Verdauungsstörungen sind heutzutage weit verbreitet, das kann auf Dauer auch zu Unter- oder Übergewicht führen. Das Kokosöl ist in der Lage, die Verdauungsvorgänge zu verbessern und die Darmflora wieder zu stabilisieren. Auch das menschliche Immunsystem erfährt eine Stärkung durch die Fettsäuren, denn gerade im Darm sitzt ein großer Teil der Immunabwehr. Unser Körper wird ständig mit Gift- und Schadstoffen überschwemmt, die Entgiftungsorgane arbeiten auf Hochtouren. Das Kokosöl kann dem Körper dabei helfen, den Darm zu reinigen und somit auch den kompletten Organismus.

Das Kokosöl kann nicht nur Nieren und die Leber entlasten, es kann sogar Nierensteine auflösen. Die Inhaltsstoffe des Kokosöls sorgen dafür, dass Kalzium und Magnesium vom Körper besser aufgenommen werden können, das kommt unseren Knochen zugute, und Osteoporose kann vorgebeugt werden. Schließlich ist das Öl auch eine gute Unterstützung beim Abnehmen, denn es kurbelt den Stoffwechsel an, was jede Diät positiv beeinflusst.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Kokosöls:

  • Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte werden positiv beeinflusst
  • Verdauung wird verbessert
  • Entgiftung wird gefördert, Leber und Nieren entlastet
  • Knochen werden gestärkt und Osteoporose vorgebeugt
  • Schilddrüse wird reguliert und Stoffwechsel gefördert
  • Viren, Pilze und Bakterien werden bekämpft
  • Prävention in Bezug auf Alzheimer, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankung

Fazit: Wenn man Kokosöl fest in den Speiseplan integriert, hat man einen wahren Allrounder, was die Gesunderhaltung des Körpers und der Vorbeugung diverser Erkrankungen angeht. Beim Kauf ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt, das nicht industriell gehärtet wurde. Wir empfehlen daher natives, kaltgepresstes Kokosöl, denn genau so ist es auch ein wahres Superfood.

Kardamom

Viele Gewürze, welche die meisten nur aus der Küche kennen, haben dank einem hohen Anteil an ätherischen Ölen auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt neben Vanille und Safran auch der Kardamom, den man vor allem in asiatischen Gerichten wiederfindet. Während man in diesen Regionen vor allem indischen Curry, Tee oder Kaffee damit eine besondere Note verleiht, kommt der Kardamom in unseren Breitengraden eher zum Verfeinern von weihnachtlichen Köstlichkeiten wie zum Beispiel Spekulatius, Glühwein oder Lebkuchen zum Einsatz.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem schwarzen und dem grünen Kardamom, sie werden zum Würzen unterschiedlicher Speisen verwendet. Der grüne Kardamom zeichnet sich durch seinen scharfen, leicht süßlichen Geschmack aus, allerdings verfliegt das Aroma sehr schnell, so dass man eher Kardamom-Kapseln einsetzen sollte. Der schwarze Kardamom schmeckt eher herb, er findet deshalb eher zum Würzen von deftigen Fleischgerichten Anwendung und weniger zur Verfeinerung von Süßspeisen. Das Gewürz gewinnt man normalerweise aus den Samen, häufig finden aber auch die getrockneten Früchte der Pflanze Verwendung. Das typische Aroma bekommt der Kardamom durch die ätherischen Öle, meistens ist er jedoch in Gewürzmischungen enthalten und wird eher selten als reines Gewürz verwendet.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kardamom

Die aus Asien stammende Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse, doch im Unterschied zu anderen Pflanzen dieser Gattung, verwendet man nicht die Wurzeln, sondern deren Früchte. Bezüglich des gesundheitlichen Aspektes sind vor allem die darin enthaltenen ätherischen Öle von Bedeutung, diese sind auch für das typische Aroma des Kardamom verantwortlich. Die Problematik besteht darin, dass diese wichtigen Inhaltsstoffe im Nu verloren gehen, sobald der Kardamom erst einmal gemahlen ist. Auch wenn man den Kardamom als ganze Frucht lagert, verliert er im Laufe von 12 Monaten rund die Hälfte der wertvollen Inhaltsstoffe. Deshalb ist es enorm wichtig, dass man den Kardamom so frisch wie möglich verarbeitet oder ihn am besten gleich in Form von Kapseln kauft.

Wie hoch der Anteil der ätherischen Öle im Kardamom ist, kann sehr unterschiedlich ausfallen, denn es ist eine Frage der jeweiligen Sorte, wo diese herkommt und wann die Ernte erfolgt ist. Der Gehalt an ätherischen Ölen liegt beim Kardamom bei etwa sieben Prozent, dazu zählen mehr als 120 Verbindungen. Je ein Drittel entfällt auf Cineol und alpha-Terpinylacetat, dazu kommen noch Limonen, Kampfer, Sabinen, Linalool, Linalylacetat, Hydroxyzimtsäure, Stärke und fettes Öl in Form von Ölsäure, Linolensäure und Palmitinsäure. Der Anteil an Stärke bewegt sich zwischen 20 und 40 Prozent, darüber hinaus sind rund 10 Prozent Proteine enthalten, und außerdem auch eine große Menge an Eisen und Mangan.

Die Wirkung des Kardamom auf den menschlichen Organismus

KardamomDie Inhaltsstoffe des Kardamom können sich auf vielfältige Art und Weise positiv auf unseren Organismus auswirken, in erster Linie kommen sie jedoch dem Magen-Darm-Bereich zugute, denn sie wirken sich auf die Verdauungsorgane aus. Bereitet die Verdauung Probleme, so kann Kardamom für Abhilfe sorgen und nach dem Genuss von schweren Mahlzeiten Beschwerden lindern.

Zunächst einmal wird die Bildung von diversen Sekreten angeregt, das bezieht sich nicht nur auf den Magen, sondern auch auf die Speicheldrüsen und die Galle. Das führt dazu, dass die Verdauung reibungslos verläuft, einem Völlegefühl und Blähungen wird zuverlässig vorgebeugt. Auf der anderen Seite wird jedoch auch der Appetit angeregt, was in der Erholungsphase nach schweren Erkrankungen sehr sinnvoll sein kann. Dank der krampflösenden Wirkung kann man Kardamom auch bei Magenschmerzen anwenden, hier hat sich vor allem die Anwendung in Form von Tee bewährt.

Doch der Kardamom vermag noch viel mehr zu leisten, denn auch bei Atemwegserkrankungen konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden. Dabei spielt vor allem das Cineol die Hauptrolle, welches man auch als Bestandteil vom Eukalyptus kennt. Es sorgt für ein Abschwellen der Schleimhäute, die Lösung von Schleim in den Atemwegen und befreit ganz nebenbei noch die Nebenhöhlen. Das ist der Grund, warum Kardamom auch in der Behandlung von Asthma zum Einsatz kommen kann.

Dem Kardamom konnte auch eine harntreibende Wirkung nachgewiesen werden, trinkt man gleichzeitig ausreichend, so werden die Nieren und die Blase durchgespült, so dass Harnwegsinfekten und -beschwerden zuverlässig vorgebeugt werden kann. Leiden Frauen unter Unterleibskrämpfen während der Menstruation, können die Wirkstoffe des Kardamom für Linderung sorgen, und auch bei der Behandlung von Beschwerden während der Wechseljahre konnte eine positive Wirkung festgestellt werden.

Die ayurvedische Medizin schwört auf die Anwendung von Kardamom, in diesem Bereich soll es den Kreislauf anregen und gilt als erwärmendes Heilmittel. Hat man häufiger kalte Hände oder Füße, so kann man einen Kardamom-Tee genießen, um den Körper von innen wieder aufzuwärmen. Leidet man unter Reizungen der Haut, so können die ätherischen Öle auch äußerlich angewendet mit einer hervorragenden Wirkung überzeugen und die Haut beruhigen. Die Inder sind übrigens davon überzeugt, dass man durch den regelmäßigen Verzehr von Kardamom auch die Leistung des Gedächtnisses verbessern kann. Kaut man die Samen der Pflanze, so kann man auch Mundgeruch damit bekämpfen, in arabischen Ländern greift man deshalb gerne auf Kardamom zurück, wenn man Knoblauch oder Alkohol zu sich genommen hat.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Kardamom

  • Wirkt im Magen-Darm-Bereich
  • Ebenso auf Speicheldrüsen und Galle
  • Hat eine krampflösende Wirkung
  • Hilft ebenso bei Atemwegserkrankungen
  • Besitzt auch eine harntreibende Wirkung
  • Soll auch den Kreislauf anregen

Darreichungsformen und Anwendung des Kardamom

Grundsätzlich kann man das Gewürz einfach regelmäßig in der Küche verwenden, um von den positiven Effekten der Inhaltsstoffe zu profitieren. So kann man den Kardamom gerade zum Würzen von asiatischen Speisen hervorragend einsetzen. Arabischem Kaffee wird auch häufig grüner Kardamom zugesetzt, das verleiht ihm nicht nur eine unverwechselbare Note, sondern kommt auch gleichzeitig der Verdauung zugute. In ayurvedischen Tees findet man meistens auch Kardamom, vor allem im Chai-Tee ist er unverzichtbar.

Kardamom ist auch in einigen Arzneimitteln enthalten, dazu zählt zum Beispiel der bekannte Melissengeist, der bei zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden zum Einsatz kommt.

Im Handel wird das Kardamom-Öl in verschiedenen Varianten angeboten, es ist auch in vielen Tees enthalten, man nimmt es in Form von Kapseln zu sich, oder nutzt es äußerlich als Bestandteil von Salben oder Badezusätzen.

Fazit: In der östlichen Welt weiß man bereits seit vielen Jahrtausenden um die positiven Effekte des Kardamom auf den menschlichen Körper. Man kann diese Pflanze durchaus zu den Allroundern der Naturheilkunde zählen, denn die Inhaltsstoffe können zahlreiche gesundheitliche Beschwerden lindern und gleichzeitig Erkrankungen vorbeugen. Als Gewürz in der Küche eingesetzt, kann man den Kardamom ganz leicht in den Speiseplan integrieren und ganz nebenbei auch gesundheitlich davon profitieren.