Was ist Bio – und warum ist es so wichtig?

Bio- Lebensmittel sind Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert und bedeutet, dass diese Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, nicht gentechnisch verändert sein dürfen und ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger oder Klärschlamm angebaut sind. Tierische Produkte stammen von Tieren, welche artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung gehalten werden und in der Regel nicht mit Medikamenten bzw. Hormonen behandelt wurden.

(Siehe Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Lebensmittel)

Bio- Lebensmittel gelten als gesünder aber auch teurer. Stimmt das? Zum Teil leider schon. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Endverbraucher lieber eine perfekt geformte billige Salatgurke in den Einkaufswagen legen, anstatt der schrumpeligen Ökogurke. Die meisten Bio- Produkte befinden sich in einem gekennzeichneten, abgesonderten Bereich innerhalb des Supermarktes und sind oft zusätzlich in Plastikfolie eingepackt – das allein macht es schon schwierig, wenn man beispielsweise ebenfalls auf Plastik verzichten möchten. Kein Wunder also, das Ökolandbau immer noch eine Randerscheinung ist…

Die Produkte der intensive Landwirtschaft sind deutlich billiger als die aus dem Ökolandbau und das ist nicht fair! Würde unser Wirtschaftssystem alle Kosten der Lebensmittelproduktion mit einberechnen, wären die Produkte der intensiven Landwirtschaft sogar erheblich teuer als die des nachhaltigem und gesünderem Ökolandbaus.

Der Großteil der entstehenden Kosten wird auf die Endverbraucher abgewälzt. Diese Kosten entstehen durch die Hohe Umweltbelastung, der Zerstörung des natürlichen Bodens aber auch dem unwiederbringlichen Verlust des Artenreichtums, sowie die bedenkliche Belastung des Grund- und Trinkwassers bis hin zum Abbau der Ozonschicht. Nicht zu vergessen das große LEIDEN der Millionen sogenannten Nutztiere!

Wir bezahlen weniger im Supermarkt für solche Lebensmittel ABER es entstehen immer höhre Kosten im Gesundheitssystem, weil immer mehr Menschen krank werden. Das Wasser wir immer teurer, Steuererhöhungen und und und … das Schlimme daran ist vor allem der Verlust unserer eigenen Lebensqualität und die Tiere, Pflanzen und Bodenlebewesen müssen unseretwegen unfreiwillig dafür mitbezahlen.

Jetzt müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn es ist allein unsere Schuld und nicht die der Landwirte. Solange wir solche Produkte im Supermarkt kaufen wird unser Planet auch immer mehr Schaden erleiden. Mit jedem Kauf solcher Produkte fördere ich die Zerstörung unseres Planeten – will ich das?

Was können wir also tun?

  1. mehr regionale Produkte kaufen und wenn es geht ohne Plastikfolie
  2. Auf das Bio- Label achten
  3. Evtl. auch öfter mal zum Wochenmarkt gehen und fragen ob die Produkte ökologisch angebaut sind – oft fehlt das Label aber es steckt trotzdem Bio drinnen!

Scheiterhaufen

Der glutenfreie Scheiterhaufen mit Buchweizenkrokant ist für
2 Personen.

Zutaten:

  • 1 Packung süße Milchbrötchen glutenfrei (z.B. Bon Matin)
  • 2 große Äpfel
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Tasse Buchweizen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

Die Milchbrötchen in Scheiben schneiden und in eine kleine
Auflaufform einschichten. Eier, Milch, Sahne und Vanillezucker verrühren, über
die Milchbrötchen gießen; klein geschnittene Äpfel darauf schichten: Butter in
der Pfanne schmelzen, Buchweizen und Zucker dazu geben und ein paar Minuten
unter ständigem Rühren anrösten; den Buchweizenkrokant auf dem Scheiterhaufen
verteilen und im Backofen bei 170° ca. 30 Minuten backen.

Der Scheiterhaufen wird entweder heiß  als Hauptgericht
mit Kompott gegessen oder aber kalt  aufgeschnitten als Nachspeise,
verziert mit einem Sahnehäubchen.

Schupfnudeln-glutenfrei

SchupfnudelnSchupfnudeln glutenfrei

Schwäbischer
Klassiker: Schupfnudeln (auch Kartoffelnudeln oder Buebespitzla) hier als
glutenfreie und lactosefreie Version für 2 Personen. Schupfnudeln gebraten und
mit Sauerkraut kombiniert sind im Süddeutschen ein beliebtes
Alltagsgericht. Auch als Beilage zu Braten oder mit Apfelmus als Süßspeise!

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 gehäufte TL Maismehl
    oder Kartoffelmehl
  • 1 großes Ei
  • Salz
  • Geriebener Muskat
  • Bratöl

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen, gut abkühlen lassen, durch die
Kartoffelpresse drücken (alternativ mit Gemüsereibe klein reiben)und dann mit
dem Mehl, dem Ei, Salz und Muskat zu einem relativ festen Teig mit dem
Mixer vermischen. Walnussgroße Stückchen abstechen und auf einem bemehlten
Backbrett mit der flachen Hand zu halbfingerlangen und -dicken Würstchen formen.
Diese entweder in Salzwasser kochen, abkühlen lassen und  in einer Pfanne
mit ein wenig Öl rundum goldgelb anbraten. Man kann  sie aber auch sofort,
ohne sie zu kochen, braten. Sie haben dann eine festere Konsistenz.

vielseitig verwendbar:

als Beilage zu
Fleischgerichten
200 g Schinkenwürfel , eine kleine geschnittene
Zwiebel
in Öl anbraten, dann die Nudeln dazu geben und mitbraten;
dazu
Salat oder Sauerkraut servieren
Als Süßspeise mit
Apfelmus

Low Carb in aller Munde

Low Carb in aller MundeLow Carb ist die Kurzform von Low Carbohydrate – ins Deutsche übersetzt bedeutet es also Ernährung mit wenig Kohlenhydraten.

Unsere Ernährung sollte auf das „Dreigespann“ von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett ausgelegt sein, wobei auf eine gesunde Mischung zu achten ist. Kohlenhydratfreie Ernährung ist auf Dauer gesundheitsschädlich.

 

Der Low-Carb-Diätform liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Übermaß an verzehrten Kohlenhydraten zu Übergewicht führen kann, aber auch für Menschen, die Kohlenhydrate nicht gut verstoffwechseln können, eine Reduzierung dieses Nahrungsmittelbestandteils bedeutsam ist. Auch beginnender Diabetes kann mit „Low Carb“ – zumindest in Maßen – entgegengewirkt werden, da in erster Linie Kohlenhydrate für die Ausschüttung von Insulin verantwortlich sind. Bei Diabetes ist zu viel Insulin im Körper im Umlauf, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann.

 

Wie viel Gramm Kohlenhydrate pro Tag bei einer Low-Carb-Diät verzehrt werden „dürfen“, ist recht umstritten. Die Angaben schwanken in der Literatur von 50g – 400 g Kohlenhydrate pro Tag. Gemeinsam ist den verschiedenen Autoren, dass sie überwiegend raten, direkte Kohlenhydrate weitgehend wegzulassen und nur noch die „verdeckten“, die z.B. in Gemüse und Milchprodukten vorkommen, zuzulassen. Der Ausgleich erfolgt in größerer Menge von Eiweißzufuhr, die schneller satt macht (man denke an ein Steak). Fett ist bei der Low-Carb-Diät zugelassen – die meisten mögen jedoch von Haus aus Fett nicht besonders und lassen es automatisch eher weg. Durch die reduzierte Kohlenhydratmenge erfolgt dann eine Gewichtsreduzierung.

 

Es gibt ein paar einfache Tipps, wie Sie Kohlenhydrate in ihrer täglichen Nahrung reduzieren können:

 

Ersetzen Sie beim Backen einen Teil der Mehlmenge durch Quark, geraspelte Zucchini oder Möhren.

Mischen Sie in die vorgegebene Mehlmenge kohlenhydratarme Mehle wie Kokosmehl oder Süßlupinenmehl und ersetzen damit einen Teil von Weizenmehl. Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl enthalten so gut wie keine Kohlenhydrate.

Backen Sie sich ein Omelett nur aus Eiern mit etwas untergerührter Milch statt eines Pfannkuchens

Als Hauptmahlzeit ein .Stück Fleisch braten, dazu gibt es nur Salat

Orientieren Sie sich an nachfolgender Tabelle! Sie können die Produkte direkt bei Allergiefreiessen.de bestellen.

So viele Kohlenhydrate pro 100 g enthalten folgende Mehle im Vergleich:

 

Mehle

 

Mehl Kohlehyd./100gr.
Kastanienmehl                       81,30
Maismehl                       75,30
Vollkornreismehl                       73,40
Weizenmehl:                       70,90
Buchweizenmehl                       66,20
Teffmehl                       62,70
Reiskleie                       30,00
Erdmandelflocken                       31,00
Kokosmehl                       20,80
Sojamehl                       14,30
Süßlupinenmehl                       10,00
 Johannisbrotkernmehl                          1,00
Guarkernmehl                              –

 

Fertigprodukte

 

Produkt Kohlehyd./100gr.
Dreikornbrot glutenfrei 38
Vollkornbrot glutenfrei 38
Roggenvollkornbrot 37
Glutenfreies Landbrot 36
Kartoffelknödel 22,5
Kartoffelpuffer 18
Kartoffelpüree 11,5

 

 

Arganöl

Arganöl ist seit einiger Zeit in aller Munde, es gehört weltweit zu den kostbarsten Pflanzenölen. Die wertvollen Inhaltsstoffe begeistern sowohl die Hersteller von Naturkosmetik als auch Sterneköche. Das aus den Samen des Arganbaums extrahierte Öl wird auch als das Gold von Marokko bezeichnet. Mittlerweile steht der Baum des Lebens unter dem Schutz der UNESCO, den er ist fest mit der Kultur der marokkanischen Berber verankert. Das Arganöl hat jede Menge positive Effekte auf die Gesundheit und die Schönheit, so dass uns ein echtes Multitalent zur Verfügung steht.

Herkunft des Arganöls

Der Arganbaum ist inzwischen eine Rarität geworden, er gedeiht heutzutage nur noch im Südwesten von Marokko. Das zu den ältesten Bäumen zählende Gewächs findet man zwischen den Städten Agadir und Essaouira. Dort widmen sich die Menschen der Gewinnung des flüssigen Goldes, welches dann in die ganze Welt exportiert wird. Während der Urzeit passte sich der Arganbaum an sehr trockene, wüstenartige Lebensbedingungen an und erreicht ein durchschnittliches Alter von 200 Jahren.

Auf einem Gebiet mit rund 8.000 Quadratkilometern Fläche stehen heute gerade einmal etwa 20 Millionen dieser Bäume. Natürlich hat man bereits versucht, den Arganbaum auch in anderen Erdteilen zu kultivieren, dies war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, so starb er nach und nach aus. Man geht davon aus, dass diese Pflanzen das besondere Bodenklima in dieser Region, die Wüste und das Klima am Atlantik zum Leben brauchen.

Damit der Arganbaum nicht komplett von der Erdoberfläche verschwindet, hat die UNESCO das Gebiet in Marokko Ende der 90er-Jahre zum Biosphären-Reservat, es gilt seither als Weltkulturerbe. Der Bestand ist Eigentum des Staates, die Berber haben nur ein Nutzungsrecht. Die Bäume dürfen auf keinen Fall abgeholzt oder geschüttelt werden.

Das Gewächs kann eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen und eine mächtige Krone mit einem Durchmesser von über 12 Metern entwickeln. Die Wurzeln holen sich ihr Wasser aus der Tiefe, so dass sie bis zu 30 Meter lang werden können. Sie benötigen allerdings nur wenig Wasser, normalerweise sind Tau und Nebel ausreichend. Damit die Bäume nicht von Tieren angefressen werden, haben sie lange Dornen, die nur von Ziegen überwunden werden können. Die Berber-Familien leben vom Arganbaum, er liefert ihnen Früchte, Holz, Öl und dient den Tieren als Nahrung.

Herstellung des Arganöls

Die Früchte des Baumes, die optisch an eine Kreuzung aus gelber Pflaume und Olive erinnern, haben einen großen Gehalt an Öl. Menschen können die Früchte allerdings nicht essen, denn sie schmecken sehr bitter. Wenn es innerhalb eines Jahres ausreichend Niederschlag gibt, trägt ein Arganbaum teilweise gleichzeitig bis zu frei Generationen an Früchten und Blüten, die ganz verschiedene Reifegrade haben. Die ersten Früchte bringt das Gewächs nach fünf Jahren hervor, den höchsten Ertrag bringt es allerdings erst in einem Alter von etwa 60 Jahren.

Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft ist der Handel mit Arganöl gesetzlich ganz streng reglementiert. Somit dürfen nur ausgewählte Unternehmen das wertvolle Öl in Umlauf bringen, denn die strengen Zulassungsanforderungen müssen erfüllt werden.

Die Berber in Marokko belassen die goldgelben Früchte an den Bäumen, denn bei der Ernte würden sie sich schnell Verletzungen durch die Dornen an den Ästen zuziehen. Im Gegensatz zu Olivenbäumen ist es beim Arganbaum auch nicht möglich, diesen maschinell zu schütteln. Das liegt daran, dass die Äste sehr trocken und spröde sind, so dass sie extrem leicht abbrechen, außerdem würden auch die Blüten durch diese Prozedur zu Boden fallen. Wenn die Früchte reif sind, werden die Waldgebiete abgesperrt, sie werden dann vom Untergrund aufgesammelt und auf den Hausdächern an der Luft getrocknet.

Wenn es um die anschließende Gewinnung des kostbaren Arganöls geht, haben die Berberinnen ein traditionelles Verfahren, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Erntezeit ist zwischen Juli und September, die Früchte können dann ein paar Jahre eingelagert werden, bevor man Öl daraus herstellt. In der Regel treffen sich die Frauen einmal monatlich, um sich gemeinsam der Ölherstellung zu widmen, der Aufwand dafür ist nicht gerade gering. In einem Zeitraum von etwa acht Stunden werden rund 30 Kilogramm der Früchte verarbeitet, heraus kommt eine Menge von gerade einmal einem Liter. Damit man einen einen gewissen Vergleich hat, muss man sich vor Augen führen, dass für einen Liter Olivenöl maximal zehn Kilogramm Oliven benötigt werden.

Das Fruchtfleisch ist für Menschen nicht genießbar, es wird mit Hilfe von Steinen zerquetscht, so dass sich die Nuss davon löst. Das Fruchtfleisch ist jedoch nicht wertlos, die Berber lagern es als Kraftfutter für ihre Tiere ein. In einer Nuss sind wiederum zwei bis drei Kerne enthalten, aus denen das Arganöl gewonnen wird. Auch die Nüsse kommen zwischen zwei Steine und werden behutsam von Hand geknackt, damit die Samen keinen Schaden nehmen. Das ist gar nicht so einfach, denn die Mandeln haben die Größe von Sonnenblumenkernen. Darüber hinaus ist die Argannuss auch noch 15-mal härter als eine Haselnuss, man muss also exakt die Naht treffen.

Damit das Öl sein nussiges Aroma erhält, werden die Samen anschließend über dem Feuer geröstet. Mit zunehmender Dauer intensiviert sich auch das Aroma des Arganöls. Im Handel findet man neben dem nativen Arganöl auch noch verschiedene Varianten aus den gerösteten Mandeln. Soll aus den Samen Arganöl für die Kosmetikindustrie gewonnen werden, verzichtet man auf das Rösten. Beim Rösten kommt es auf die optimale Dauer an, denn wenn man die Samen zu kurz der Hitze aussetzt, dann schmeckt das Öl säuerlich, bei einer zu langen Röstung hingegen verbrannt.

Sind die Mandeln abgekühlt, landen sie zum Mahlen in einer von Hand betriebenen Steinmühle. Während der Prozedur läuft ein Brei heraus, der ständig mit lauwarmem Wasser vermengt und geknetet wird, so dass das Öl austritt. Das gepresste Material wird später noch als Tierfutter verkauft, während man die Nussschalen zum Heizen verwendet. Mittlerweile hat auch in Marokko die Industrialisierung Einzug gehalten, so dass die Herstellung von Arganöl teilweise auch maschinell erfolgt.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Arganöls

Dass Arganöl sehr gesund ist und jede Menge positive Effekte auf den menschlichen Organismus hat, ist mittlerweile unumstritten. Vergleicht man es mit anderen Pflanzenölen, so mag der Gehalt an einigen Inhaltsstoffen vergleichsweise geringer sein, zumindest bezüglich der Menge. Das Geheimnis des marokkanischen Goldes liegt jedoch in der einzigartigen Zusammensetzung und der Kombination der einzelnen Wirkstoffe. Genau diese wirkt sich so positiv auf die Gesundheit und die Schönheit aus.

Omega-Fettsäuren

Einige Fettsäuren können von Menschen und Tieren nicht selbst hergestellt werden, so dass eine Zufuhr von Außen notwendig ist. Es handelt sich dennoch um essentielle Fettsäuren, das bedeutet, dass der Körper sie für wichtige Stoffwechselprozesse unbedingt braucht. Zu diesen gehören zum Beispiel die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Die Omega-6-Fettsäure ist zu 34 Prozent im Arganöl vorhanden, bei der Omega-3-Fettsäure sind es 0,3 Prozent. Zusätzlich findet man in dem Pflanzenöl auch noch einfach ungesättigte Fettsäuren in einer Konzentration von 45 Prozent. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren benötigt der Organismus für diverse Vorgänge. So stärken sie das Herz-Kreislauf-System, erhalten einen gesunden Stoffwechsel aufrecht und fördern bei Kindern die Entwicklung des Gehirns. Da sie auch in den Hirnstoffwechsel eingreifen, sind sie ein Garant für Ausgeglichheit und gute Stimmung, so dass Depressionen vorgebeugt werden kann. Omega-3-Fettsäuren werden außerdem für eine gute Fruchtbarkeit und die optimale Entwicklung des Embryo benötigt.

Phytosterole

Was den großen Unterschied zu anderen Pflanzenölen ausmacht, sind zum Beispiel diese Substanzen. Enthalten sind unter anderem Alpha-Spinasterol mit einem Anteil von 37 Prozent und D-7-Schottenol mit 48 Prozent. Schon jeder Stoff an sich hat eine enorme Effektivität, wie hoch muss dann die Wirksamkeit im Zusammenspiel erst sein? Durch die Hemmung der Aufnahme von Cholesterin im Darm, schnellen die Blutfette nicht in die Höhe, das kommt dem Herz-Kreislauf-System und den Blutgefäßen zu gute. Es gibt auch Anzeichen dafür, dass es einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel gibt. Darüber hinaus wird der Zellstoffwechsel auf unterschiedlichem Weg beeinflusst. Forscher gehen auch der Frage nach, ob diese Phytosterole einen gewissen Schutz vor Krebs bieten.

Tocopherole

Eine komplette Gruppe an Wirkstoffen stellen die so genannten Tocopherole dar, die zu den E-Vitaminen zählen. Im Gegensatz zu Vitamin D kann der Organismus sie nicht selbst bilden, so dass man sie über die Nahrung aufnehmen muss. Die fettlöslichen Vitamine sind Radikalenfänger und schützen ungesättigte Fettsäuren, die für den Aufbau der Zellmembranen unentbehrlich sind. Sie dienen allgemein dem Schutz der Zellen, zum Beispiel vor UV-Strahlung und Umweltgiften. Die Alpha-Tocopherole haben mit 69 Prozent den größten Anteil im Arganöl und können mit einer hohen Bioaktivität überzeugen.

Ferulasäure

In vielen Gemüse- und Obstsorten, in Getreide und in Röstkaffee ist dieser sekundäre Pflanzenstoff vertreten. Die Ferulasäure ist eine erstklassige Antioxidans und kann sogar UV-Strahlung absorbieren, so dass man sie auch in Sonnenschutzmitteln verarbeitet.

Triterpenalkohole

Auch wenn der Name vielen nichts sagt, so sind diesen sekundären Pflanzenstoffen doch einige beachtliche Eigenschaften zuzusprechen. Im Labor konnte nachgewiesen werden, dass diese Alkohole eine gute Wirksamkeit gegen Viren, Pilze und Bakterien haben. Sie konnten Entzündungen lindern und das Wachstum von Tumorzellen bremsen. Im Arganöl sind sieben unterschiedliche Triterpenalkohole enthalten.

Squalen

Nachdem man dies Substanz zunächst im Öl der Haifischleber nachgewiesen hatte, stellte man fest, dass sie von jedem Lebewesen produziert wird, aber auch von verschiedenen Pflanzen. Dieser Stoff zählt zu den Antioxidantien und ist der einzige seiner Art, den der Körper auch in höheren Konzentrationen speichern kann. Untersuchungen haben gezeigt, dass es eine Wirksamkeit gegenüber Tumoren sowie atopischen Ekzemen gibt.

Weitere Inhaltsstoffe des Arganöls

Mitverantwortlich für den Geschmack und das Aroma des Arganöls sind unter anderem die Inhaltsstoffe Tyrosol, Myricetin, Vanilla-Säure, Quercetin und Syringa-Säure. Pflanzen enthalten so genannte Polyphenole als Schutzstoffe vor Schädlingen. Sie bieten beim Menschen einen Schutz vor freien Radikalen, Zellschäden und Entzündungen.

Arganöl für Haare und Nägel

Arganöl hat vielerlei Vorzüge und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Das Öl hat mittlerweile auch die Kosmetikbranche erobert und wird gerne in verschiedenen Pflegeprodukten für Haare und Nägel verarbeitet. Darüber hinaus lässt sich aber auch reines Arganöl auf unterschiedliche Art und Weise verwenden.

Gesunde und seidig glänzende Haare sind der Traum jeder Frau, doch leider haben viele mit den unterschiedlichsten Haarproblemen zu kämpfen. Häufig sind Haare widerspenstig, trocken und dünn, was auch an der falschen Pflege liegen kann. In einem gewissen Rahmen ist die Haarstruktur durch die Gene festgelegt und kann nur unwesentlich verändert werden. Allerdings hat sich in der Vergangenheit Arganöl bei der der Haarpflege sehr bewährt und kann bei so mancher Problematik helfen.

Um gesund und kräftig wachsen zu können, brauchen Haare in erster Linie die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge. Mit Hilfe der innerlichen und äußerlichen Anwendung von Arganöl kann man diesen Bedarf gut decken und optimales Haarwachstum fördern. Empfehlenswert ist auch eine Massage der Kopfhaut mit Arganöl, so gelangen die wertvollen Wirkstoffe direkt an die Haarwurzeln. Trockene und juckende Kopfhaut wird dadurch beruhigt, was eine gute Vorbeugung vor Schuppen darstellt und die Regeneration der Haut unterstützt.

Witterungseinflüsse wie UV-Strahlung, Wind oder Kälte setzen unseren Haaren ebenso zu wie Hitze-Styling mittels Fön oder Glätteisen. Aber auch chemische Behandlungen wie Colorationen oder die falschen Pflegeprodukte lassen die Haare glanzlos und brüchig werden. Behandelt man die Haare regelmäßig mit Arganöl, werden sie wieder schön geschmeidig und erhalten ihren natürlichen Glanz zurück. Sie lassen sich leichter kämmen und neigen viel weniger zu Haarbruch. Während die meisten Conditioner aus dem Handel Silikone oder andere chemische Zusätze enthalten, handelt es sich bei Arganöl um ein ganz natürliches Produkt.

Gerade bei längeren Haaren spalten sich nicht selten die Spitzen, man spricht dann von Spliss, was einen sehr ungepflegten Eindruck erwecken kann. Sind die Haarspitzen erst einmal kaputt, dann muss die Schere zum Einsatz kommen. Spliss lässt sich auch mit Hilfe von Arganöl vorbeugen, indem man die trockenen Haarlängen und -spitzen immer wieder damit behandelt. Die Inhaltsstoffe des Öls dringen tief in das Innere der Haare ein und versorgen sie mit viel Feuchtigkeit. Die Haare bleiben schön flexibel, sind nicht verklebt oder beschwert.

Auch die Nägel profitieren von der Anwendung von Arganöl und erscheinen dadurch besonders gepflegt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Arganöl eine fungizide Wirkung hat, so dass es auch unterstützend bei der Behandlung von Nagelpilz eingesetzt werden kann. Das Öl kann tief in das Nagelbett eindringen, allerdings sollte man damit nur einen leichten Nagelpilz im Anfangsstadium behandeln und ansonsten unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Das Arganöl kann man regelmäßig in die Nagelhaut einmassieren, so dass diese geschmeidig bleibt und nicht einreißt.

Arganöl für die Haut (Cellulite, Akne, Dehnungsstreifen)

Arganöl ist ein wunderbares Hilfsmittel, wenn es um die natürliche Pflege der Haut geht. Es spendet der Haut langanhaltende Feuchtigkeit und wirkt dank Vitamin E auch im Kampf gegen die vorzeitige Hautalterung. Das tolle an diesem Pflanzenöl ist die Tatsache, dass es jedem beliebigen Hauttyp zugute kommt und die Regeneration nachhaltig unterstützt.

Die Einsatzgebiete im Bereich der Hautpflege sind dabei sehr vielfältig. So hilft Arganöl zum Beispiel gegen Dehnungsstreifen, Narben, Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Zum einen werden Symptome zuverlässig gemildert, und zum anderen kann weiteren Hauterscheinungen auch vorgebeugt werden. Somit hat man ein nützliches Pflegemittel zur Hand, welches vollkommen frei von Nebenwirkungen ist.

Arganöl für die Gesichtspflege

Auch wenn man im ersten Moment denkt, Öl würde sich nur für trockene Haut eignen, so ist dies beim Arganöl nicht der Fall. Dieses Öl kann sogar auf fettige Hautpartien aufgetragen werden, so dass auch Mischhaut davon profitieren kann. Während Fett normalerweise Hautunreinheiten verursacht, kann man mit Hilfe von Arganöl Pickel und Akne bekämpfen. Das liegt daran, dass das Öl einen desinfizierenden und antibakteriellen Effekt hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Akne-Präparaten ist Arganöl nicht reizend und kann somit täglich verwendet werden.

Darüber hinaus werden bei regelmäßiger Anwendung auch Falten gemildert und die Haut nachweislich gestrafft. Durch die bessere Durchblutung der Haut, kommt auch der Teint mehr zum Strahlen und wirkt frischer. Mittlerweile wird kostbares Arganöl in vielen Gesichtspflegeprodukten verarbeitet, auch in solchen aus dem günstigeren Preissegment. Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, lässt die Produktion an Östrogen nach, was häufig mit einer trockenen Haut einhergeht. Gerade bei dieser hormonellen Erscheinung konnten mit Arganöl gute Ergebnisse erzielt werden. Zur Hautpflege kann man Arganöl nicht nur äußerlich auftragen, sondern es auch täglich innerlich zu sich nehmen.

Selbstverständlich ist kein Mittel in der Lage, Cellulite wieder verschwinden zu lassen. Allerdings kann man die Haut regelmäßig mit Arganöl massieren und somit die Durchblutung verbessern. Im Zusammenspiel mit einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und etwas Sport, lassen sich durchaus tolle Resultate erreichen. Wird der Bauch während der Schwangerschaft täglich mit Arganöl massiert, lässt sich das Risiko für die Entstehung von Dehnungsstreifen deutlich minimieren. Durch die Einnahme von drei Esslöffeln am Tag kann man die Kräftigung des Bindegewebes noch unterstützen.

Arganöl bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Warum es genau zur Ausbildung von Neurodermitis kommt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Allerdings weiß man, dass es sich um eine Überreaktion des Immunsystems handelt, ähnlich wie bei einer Allergie. Ähnlich sieht es bei der Erforschung der Schuppenflechte, der so genannten Psoriasis aus. Man ist sich bisher nicht einig, ob es eine Autoimmunreaktion ist, oder ob auch eine genetische Veranlagung dafür verantwortlich ist.

Im Arganöl kommen außer Vitamin E noch weitere Substanzen vor, welche die Regeneration der Haut fördern und sie mit viel Feuchtigkeit versorgen. Darüber hinaus werden Entzündungen gemildert und somit auch der häufig fast unerträgliche Juckreiz. Wird das Arganöl zusätzlich noch innerlich angewendet, findet auch eine Regulierung des überaktiven Immunsystems statt.

Bei Schuppenflechte leiden die Betroffenen unter extrem trockener Haut, dieser fehlt es an Fett und Feuchtigkeit gleichermaßen. Arganöl kann der Haut beides liefern und ihr dabei helfen, die Feuchtigkeit auch dauerhaft zu binden. Die sekundären Pflanzenstoffe in Kombination mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren lassen Entzündungen abklingen, darüber hinaus wird die Haut auch vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt. Nicht bei jedem Patienten muss die Therapie von Erfolg gekrönt sein, doch aufgrund des Fehlens von Nebenwirkungen ist ein Versuch sicher sinnvoll. Viele Betroffene schwören auf das Naturprodukt, gerade was die Linderung des starken Juckreizes angeht. Neben der innerlichen Anwendung empfiehlt sich das tägliche Einreiben der trockenen Hautpartien. Während man für die innerliche Anwendung das geschmacklich bessere Öl aus gerösteten Samen bevorzugen sollte, ist das kalt gepresste Arganöl ideal für die Hautpflege.

In Nordafrika wird Arganöl schon seit jeher als traditionelles Arzneimittel gegen Irritationen der Haut verwendet. Das Öl dringt extrem tief in die Hautschichten ein und kann selbst extrem trockene Haut wieder geschmeidig machen. Die Neurodermitis geht mit einer teilweise sehr starken Austrocknung der Haut einher. Dies verursacht den Juckreiz und kann darüber hinaus auch die Entstehung von Infektionen fördern.

Die Inhaltsstoffe des Arganöls beruhigen die Haut und das Immunsystem und bringen beides wieder ins Lot. Die Hautpflege spielt bei Neurodermitis eine ganz entscheidende Rolle, unabhängig davon, ob es sich um eine akute Phase handelt oder nicht. Die Haut muss permanent mit ausreichend Feuchtigkeit und Fett versorgt sein, nur so hat sie einen guten Schutz. Arganöl hat den großen Vorteil, dass es sehr rasch einzieht und somit keine fettigen Spuren hinterlässt. Da das Öl äußerst sanft zur Haut ist, eignet es sich auch ganz hervorragend für die Pflege zarter Babyhaut.

Arganöl für Haustiere

Arganöl ist vielen mittlerweile aus dem Bereich der Haar- und Hautpflege bekannt, doch auch Tierbesitzer sollten sich durchaus mit dem Thema beschäftigen. Immer häufiger hört man auch bei Haustieren von Unverträglichkeiten und Allergien bezüglich Futtermitteln. Diese werden häufig von Haut- und Haarproblemen begleitet, welche man mit Hilfe von Arganöl durchaus wieder in den Griff bekommen kann. So eignen sich ein paar Tropfen des Öls ganz hervorragend für die Behandlung von Ekzemen oder trockenen Hautpartien, einem Sonnenbrand oder einer wunden Nase.

Viele Katzen tun sich schwer damit, Haarbälle wieder hinaus zu würden, durch die Zugabe von Arganöl zum Futter kann man hier für Erleichterung sorgen. Wichtig ist in diesem Fall jedoch, dass man nur kalt gepresstes Arganöl aus ungerösteten Samen verwendet, denn dies enthält keine Terpene, die von der Leber der Katze nicht abgebaut werden können und somit giftig wirken. Hunden fehlt dieses spezielle Enzym nicht, so dass bei ihnen alle Varianten von hochwertigem Arganöl zum Einsatz kommen können.

Arganöl in der Küche

Wenn von Arganöl die Rede ist, dann denken die meisten sicher zunächst an Haar- und Hautpflege. Doch das Arganöl kann nicht nur mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen punkten, sondern ist auch eine geschmackliche Bereicherung für die moderne Küche. Bei den Berbern ist das Naturprodukt seit jeher äußerst beliebt und verfeinert jede Menge Gerichte.

In Mitteleuropa entdeckten zunächst die Franzosen das Arganöl für die Küche, die französischen Sterneköche schätzen das besondere Aroma des Öls schon lange. Inzwischen haben aber auch deutsche Küchenchefs das Öl aus Nordafrika für sich entdeckt und tolle Rezepte damit kreiert. Die Starköche Alfons Schuhbeck und Stefan Wiertz haben dem Arganöl sogar ein eigenes Kochbuch gewidmet und eine Reihe an leckeren Rezepten zusammengestellt.

Beim Kochen mit Arganöl muss man aufpassen, denn schon wenige Tropfen verleihen dem Gericht eine besondere Raffinesse. Mit Hilfe des Öls lassen sich neben Hauptgerichten auch Salate, Suppen und Desserts verfeinern. Allerdings sollte man auf das Erhitzen des Arganöls verzichten und es lieber kurz vor dem Servieren zu den Speisen geben. Natürlich kann man es auch zum Braten verwenden, aber grundsätzlich ist es dafür einfach zu schade und zu teuer. Darüber hinaus verliert es durch das Erhitzen auch einen Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe.

Ideal ist Arganöl für die Zubereitung eines Salates, wobei man ein geschmacksneutrales Öl als Basis nimmt und nur wenige Tropfen davon hinzufügt. Einer Kartoffelsuppe verleiht Arganöl den letzten Schliff, indem man etwas davon vor dem Servieren hinein träufelt. Der nussige Geschmack harmoniert auch ganz ausgezeichnet mit gebratenem oder gedünstetem Fischfilet. Aus dem Orient stammt das so genannte Hummus, ein Dip aus pürierten Kichererbsen, welcher jedes Büffet bereichert und auch gut zum Snacken vor den Fernsehen herhalten kann.

Tipps für den Kauf von Arganöl


Arganöl wird von vielen verschiedenen Herstellern im Handel angeboten, denn es handelt sich um ein sehr gefragtes Naturprodukt. Selbstverständlich ist in allen Flaschen auch natürliches Arganöl enthalten, allerdings gibt es große Unterschiede bezüglich der Qualität. Gerade wenn man das Öl in der Küche verwenden möchte, muss man auch seine Nase bemühen. Beim Öffnen der Flasche sollte ein volles, nussiges Aroma entströmen, ein gutes Arganöl riecht immer schön mild. In jedem gut sortierten Feinkostladen sollte man eine Auswahl an Arganölen von hoher Qualität vorfinden.

In der Regel bieten die Hersteller von Speiseölen und Essigen auch wenigstens ein Arganöl an. Der Preis sollte beim Kauf nicht unbedingt ausschlaggebend sein, denn dass ein gutes Arganöl nicht billig sein kann, das erklärt sich von selbst. Die Herstellung des Öls ist mit großem Aufwand verbunden, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. Bei einem Preis von weniger als 20 Euro für 250 Milliliter sollte man hellhörig werden, denn nicht selten ist es dann mit anderen Ölen gestreckt.

Das native Organöl wird aus den gerösteten Samen des Arganbaums gewonnen, es findet überwiegend in der Küche Anwendung. Dieses Öl zeichnet sich durch sein kerniges und intensives Aroma aus. Das Öl aus den natürlichen Kernen ist dann eher für medizinische Zwecke und die Hautpflege geeignet. Beim Kauf wäre auf echte Bio-Qualität zu achten, denn einige Hersteller werben so geschickt, dass der Anschein eines Bio-Produktes erweckt wird. Das Arganöl muss deshalb unbedingt ein zertifiziertes Bio-Siegel tragen.

Fufu-Käse-Eclairs

Dieses Rezept ist glutenfrei!

Fufu-Mehl eignet sich hervoragend für Brandteigrezepte. Dieses Mal für Eclaires.

Zutaten Fufu-Grundteig:

  • 250 ml Wasser,
  • 1 Prise Salz,
  • 50g Butter,
  • 140 g Fufumehl,
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eier

Zutaten Fufu-Eclaires

  • Grundteig
  • 3 EL Parmesan

Zubereitung Grundteig: 

Wasser, Butter, Salz in einem engen Topf zum Kochen bringen,
Fufumehl auf einmal in den Topf schütten und schnell glatt rühren, bis sich ein
Kloß bildet. Diesen Kloß bei mäßiger Hitze ein paar Minuten nun ständig wenden,
bis sich auf dem Topfboden eine Teighaut bildet, sie darf aber nicht anbrennen.
Topf vom Herd nehmen, kurz etwas abkühlen lassen. 4 ganze Eier  dazu geben
und mit dem Mixer so lange einrühren, bis eine feste glänzende Masse entsteht.
Fertig ist der Grundteig!

Zubereitung Eclaires:

Käse in Fufu-Grundteig einrühren; Teig in Schlagrahmspritze mit gezackter Tülle
einfüllen; auf Backpapier Eclairs spritzen, im vorgeheizten Backofen (210°)
goldgelb backen. Als Snack abends zu Bier und Wein; schmeckt auch noch am
nächsten Tag.