Hagebutte – Die kleine Vitaminbombe

Die Hagebutte dürfte wohl fast jedem seit seiner Kindheit irgendwie bekannt vorkommen, sei es durch einen mehr oder weniger leckeren Hagebuttentee, durch die optisch sehr auffallende Frucht, oder das bei Kindern sehr beliebte „Juckpulver“, was der roten Heckenrosen – Frucht entstammt. Die Früchte entwickeln sich im Herbst aus dem Hagebuttenstrauch und leuchten dann meist in ihrer kräftigen Farbe. Aber sie sehen natürlich nicht nur interessant aus, sondern haben einiges zu bieten, was schon unsere Vorfahren zu nutzen wussten.

Die Hagebutte und das Vitamin C

Man sagt, dass die Hagebutte viele Inhaltsstoffe besitzt, die dem Körper hilfreich zur Seite stehen können und somit positiv bei Krankheit bzw. vorbeugend auf den Körper wirken können. Einen großen Anteil daran hat das enthaltene Vitamin C, welches je nach Sorte in 100 Gramm Hagebutte, bei bis zu 400 – 1.500 Milligramm, in Ausnahmefällen sogar bis zu 5.000 Milligramm Vitamin C liegen kann. Und gerade dem Vitamin C schreibt man ja sehr gute Eigenschaften in Bezug auf die Wirkung zu, so zum Beispiel kann es u.a.:

  • das Immunsystem stärken
  • Erkältungskrankheiten vorbeugen und lindern
  • leicht entwässernd wirken
  • neue Immunzellen und andere Körperzellen bilden
  • das Bindegewebe festigen
  • bei Frühjahrsmüdigkeit helfen

Das sind nur ein paar Eigenschaften, die man der Hagebutte, bzw. dem darin enthaltenen Vitamin C zuschreiben kann. Aber vielmehr sind es auch andere Inhaltsstoffe, die sehr wertvoll sind und die Gesundheit unterstützen können, denn nicht immer muss der Körper sofort auf die Inhaltsstoffe reagieren. Schauen wir uns aber die die weiteren Wirkstoffe einmal genauer an.

So finden sich darin auch sekundäre Pflanzenstoffe, Flavone, Pektine, Fruchtsäuren, Spurenelemente wie Calcium, Kupfer und Zink, Mineralstoffe wie Eisen, Natrium, Kalium und Magnesium und viele weitere Vitamine wie A, B1, B2, E, H, K und P. Gerade im Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe ist die Hagebutte so wirksam und deshalb ist sie auch so beliebt.

Der Hagebuttentee, ein beliebtes Getränk

Wer ihn gerne trinkt, der wird den Hagebuttentee fast überall im Handel zu kaufen bekommen. Wie immer ist hier die Frage der Qualität ausschlaggebend. Natürlich kann man ihn günstig kaufen und zubereiten, aber es gibt ihn auch in teurer Form, weil biologisch angebaut und frei von Zusatz- bzw. Giftstoffen. Wenn man uns fragen würde, welches Produkt empfehlen sie? Dann würden wir zur Bio – Variante tendieren, um in den reinen Genuss der Hagebutte zu kommen. Aber man kann ihn auch ganz einfach selbst zubereiten.

Hierzu reicht es, einen Esslöffel Hagebuttenschalen mit einem Viertel Liter Wasser aufzugießen und diese, rund sieben Minuten, leicht köcheln zu lassen. Wichtig ist, dass der Tee sich nicht in der gewohnten Farbe präsentiert, sondern er hell bleibt, weil ihm kein Hibiskus zu gesetzt wurde, wie es bei Hagebuttentee der Fall ist. Daher wundern Sie sich nicht, der Tee bleibt hell, ist aber geschmacklich sehr ansprechend.

Hagebuttenpulver herstellen

Wer es versuchen möchte, kann sich auch das bekannte Hagebuttenpulver selbst herstellen. Hierbei ist es aber empfehlenswert wenn sie die Hagebutten einer Heckenrosen entnehmen, die sich im Wald, nicht unmittelbar in der Nähe von Straßen befindet, so dass sich eine gesundheitliche Beeinflussung von Abgasen, nicht auf die Hagebutten niederschlägt. Wie bereits erwähnt, ist eine Ernte im Herbst am sinnvollsten, da die Früchte dann meist ausgereift sind. Hierbei ist zu beachten, dass die Schale fest ist, nur dann ist die Frucht optimal ausgereift und gut zu verarbeiten.

Da Hagebutten jedoch nicht lange lagerfähig sind, sollte man sie so schnell wie möglich nach der Ernte verarbeiten. Hierzu werden die gereinigten Früchte direkt von den Samen befreit, so dass die kleinen Fruchthärchen der Samen, keinerlei Reizungen auslösen können. Dann werden die Früchte ganz einfach sehr klein geschnitten und man kann sie direkt, bei maximal 40° C, im Backofen schonend trocknen. Die Früchte sollten hierzu nebeneinander verteilt auf dem Backblech liegen, so dass sie von allem Seiten optimal gewärmt und somit getrocknet werden. Da die Früchte sehr viel Flüssigkeit in sich tragen, kann die Trocknung einige Zeit in Anspruch nehmen. Hierzu lohnt hin und wieder ein Blick in den Backofen.

Sind die Früchte vollständig getrocknet, kann man sie ganz einfach mahlen, um das beliebte Hagebuttenpulver daraus zu gewinnen. Weitere Tipps zur Anwendung und wozu es sich noch eignet, ist auf der Seite http://www.hagebuttenpulver.org/ nachzulesen.

Fazit: Die Hagebutte ist eine farbenfrohe Frucht, die in vielerlei Hinsicht wichtige und hilfreiche Wirkstoffe enthält. Wie immer an dieser Stelle betonen wir aber auch, dass nicht alle Inhaltsstoffe auf jeden Menschen gleich wirken und es keinerlei Garantie der Wirkung gibt. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Inhaltsstoffe auch vertragen oder ob es Sinn macht, diese auf Dauer zu nutzen, so sprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Hausarzt ab.

 

Fruchtshake

Zutaten:

250 ml Buttermilch
250 ml Orangensaft, wahlweise Johannisbeersaft
100 ml Saft, (Karottensaft) …
1 TL Honig
3 EL Öl, (Bio -Leinöl)
100 ml Saft, (Bananensaft) oder eine frische Banane

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Rührbecher schütten und mit dem Mixstab verrühren.

Mein Tipp: Täglich ein Glas davon trinken.
Wichtig: Leinöl muss nach Anbruch der Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden!

 

 

Propolis

Propolis, vielen Menschen auch als Bienenharz, Bienenleim, Kittharz, Kittwachs oder Bienenkittharz bekannt, ist eine leicht klebrige Masse, die sich farblich zwischen einem hellen Braun bis zu einem Schwarzton ziehen kann und es reicht geschmacklich von leicht süß, über ein wenig scharf bis hin zu bitter, je nachdem, wo es genau herkommt. Die Bezeichnung „Propolis“ setzt sich dabei aus zwei Worten zusammen, zum einem dem „pro“ und dem „polis“, was dem griechischem entstammt und so viel wie „vor“ und „Stadt“ bedeutet. Frei übersetzt kann man also sagen, dass es schon vor der Stadt schützt, bzw. auf den menschlichen Körper bezogen, schon vor dem eigentlichen Eindringen von Erregern in den Körper, also als eine Art Schutzwall.

Seit wann ist Propolis bekannt?

Eine genaue Angabe dazu gibt es dazu leider nicht, aber es ist bekannt, dass die Medizin der Bienen schon sehr früh in der Geschichte der Menschheit erwähnt wurde und man somit auf einige tausend Jahre zurückblicken kann. Schon früher wurde es im Bereich der Desinfektion genutzt und ebenso wurde es wohl bei Infektionen, die mit Fieber einhergingen, erfolgreich eingesetzt. Das Bienenharz hat daher schon eine lange Geschichte und genau deshalb ist es auch heute noch sehr beliebt und wird immer wieder auch für Behandlungszwecke eingesetzt.

So gewinnt man Propolis

Bienen sind sehr intelligente Lebewesen und vielfach werden sie stark unterschätzt. Man hält sie oft nur für kleine stechende Insekten, aber dass sie uns sehr viel gutes bringen, ist vielen Menschen schlichtweg gar nicht so bekannt. Oftmals glaubt man auch, dass sich Bienen nur an Blumen zu schaffen machen, aber auch das ist ein Irrglaube, denn Bienen sind sehr schlau und in diesem Fall steuern sie Bäume an, deren Harz sie von den Rinden sammeln. Gerade Fichten, Buchen, Pappeln, Birken, Kiefern, Erlen, Weiden und Kastanien sind hier besonders gefragt.

Beim Absammeln an den Bäumen werden dann ganz einfach die Pollenkörbchen der Bienen an den Hinterbeinen befüllt, dann geht es zurück zum Bienenvolk und hier übernehmen die Helferinnen die Arbeit, in dem sie die Masse entnehmen und weiterverarbeiten. Ein durchschnittlich großes Bienenvolk schafft es daher bis zu rund 500 Gramm Propolis pro Jahr herzustellen, was eine außerordentlich große Menge ist, in Bezug auf die kleinen Bienen.

Die Inhaltsstoffe von Propolis

Der Inhalt besteht natürlich nicht nur aus dem Baumharz selbst, das wäre auch zu schön, um wahr zu sein, sondern hier kommen weitere kleine Zusätze hinzu, was das Propolis dann so besonders macht. Schauen wir uns doch mal an, was sich noch so darin wieder findet:

  • Ca. 50% Baumharz
  • Ca. 30% Bienenwachs
  • Ca. 10% ätherische Öle
  • Ca. 5% weitere Anteile an Pollen und der Rest besteht aus Spurenelementen und Mineralstoffen wie (Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium, Natrium und weiteren) und Enzymen, Flavonoiden und Aminosäuren

Gerade diese Art der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, macht das Propolis so besonders und wirksam. Weitere Infos dazu gibt es auf: http://www.zeitung.de/gesundheit/ernaehrung/superfoods/propolis/

Die Wirksamkeit von Propolis

Grundsätzlich ist eine positive Wirkung bei vielerlei Beschwerden bekannt, was man den enthaltenen Inhaltsstoffen zuschreiben kann. Es kann dabei antibakteriell, schmerzstillend, antifungal, entgiftend, antimikrobiell und antiallergisch wirken. Nicht umsonst wird es deshalb auch als ein natürliches Antibiotikum bezeichnet, weil es derart viele Beschwerden lindern kann. Man sollte daher die Wirkung keinesfalls unterschätzen und sich der gesunden Möglichkeiten der Natur immer wieder auch bedienen.

Anwendungsgebiete von Propolis

Die Anwendungsgebiete von Propolis können sehr vielseitig sein, da man es sowohl äußerlich, wie auch innerlich anwenden kann.

Äußerlich kann es z. B. bei folgenden Beschwerden hilfreich eingesetzt werden: Zur Wundbehandlung, bei Juckreiz oder Bläschen, auch bei Hämorrhoiden ist es zu nutzen oder auch bei Pilzbefall kann es helfen.

Innerlich kommt es bei Entzündungskrankheiten zum Einsatz, auch bei Migräne, im Mund- und Rachenraum, bei Allergien oder im allgemeinen zur Stärkung des Immunsystems. Es ist also vielseitig einsetzbar und kann bei vielerlei Beschwerden erfolgreich unterstützen. Man muss aber auch sagen, dass es immer nur eine zusätzliche Option darstellt, bei ernsthaften Erkrankungen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der sich dann genauer mit der Problematik der Erkrankung auseinander setzen sollte.

Die verschiedenen Formen von Propolis

Um es anzuwenden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich je nach der Art von Propolis richten. Da gibt es die Salbe, die sich sehr gut auf Wunden reiben lässt, oder in ähnlicher Form auch als Creme zu bekommen ist, wobei diese dann eine gewisse Menge an Wasseranteilen enthält. Dann gibt es Propolis auch als Tinktur, um genau auf  gewissen Punkten am Körper eingesetzt zu werden, oder auch als Kapseln und Spray ist es verfügbar. So kann es zielgerichtet auf die einzelnen Beschwerden angesetzt werden. Als letztes wäre da auch noch das Propolis Pulver, was man sehr gut dem Essen beimengen kann, also eine weitere Art der Einnahme.

Das Fazit von Propolis

Propolis ist ein wunderbares Mittel, um vielerlei Beschwerden zu lindern bzw. diesen entgegen zu wirken. Daher ist es gerade in Bereich der natürlichen Medizin ein weiteres tolles Produkt, was man nicht unterschätzen sollte. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass man Erkrankungen immer mit dem Arzt abklären sollte, so kann man Propolis ganz sicher unterstützend einsetzen oder anwenden.

Spirulina

Algen sind aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel heutzutage nicht mehr wegzudenken, das gilt vor allem für die Spirulina Alge. Bereits die Azteken wussten um die wertvollen Inhaltsstoffe dieser Alge, bei vielen eingeborenen Völkern ist sie noch heute fester Bestandteil der Ernährung, vor allem in einigen Teilen Afrikas und in Mexiko ist sie sehr beliebt. Seit etwa 20 Jahren wird Spirulina auf der ganzen Welt als Nahrungsergänzung eingenommen, die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Einnahme sogar für Kinder.

Der Vorteil an der Spirulina Alge ist, dass man sie problemlos kultivieren kann, ohne dass die Gefahr von Verunreinigungen besteht. Die Alge gehört zu den so genannten Cyanobakterien, welche man in der Umgangssprache auch als Blaualgen bezeichnet. Ursprünglich stammt Spirulina aus Ost- und Zentralafrika, dort gedeiht sie in Salzwasser-Seen, die stark alkalisch sind. Flamingos ernähren sich überwiegend von dieser Blaualge, der Verzehr führt zur typischen pinken Farbe ihres Gefieders. Die Algenfäden sind extrem kurz, es ist deshalb fast nicht vorstellbar, dass Spirulina so reich an Nährstoffen ist.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Spirulina Alge

Kleine Alge aber viel Power, das ist Spirulina! Zunächst einmal ist sie ein Lieferant für hochwertige Proteine und somit eine hervorragende Nahrungsergänzung für Menschen, die auf eine eiweißreiche Ernährung achten. Milchprodukte, Fleisch, Geflügel und Fisch sind normalerweise die Hauptlieferanten für Eiweiß, doch an den Gehalt der Spirulina Alge kann nichts davon heranreichen, denn der Eiweißanteil liegt bei sagenhaften 65 Prozent.

SpirulinaDarüber hinaus ist die Blaualge auch reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und essentiellen Aminosäuren. Schaut man sich einen einzigen Spirulina-Pressling an, so kann man kaum glauben, dass mehr als 2.000 verschiedene Vitalstoffe darin enthalten sind.

Vitamine sind in der Blaualge auch zahlreich vertreten, und das in einer optimalen Konzentration für den menschlichen Organismus. Sie ist das Nahrungsmittel mit dem höchsten Gehalt an Beta-Carotin, welches dann im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, sogar die Karotte wird darin um das dreifache übertroffen. Auch Inhaltsstoffe aus dem Vitamin-B-Komplex sind in Spirulina zu finden, nämlich die Vitamine B1, B2, B6, B7 und B12, dazu kommen dann noch Niacin, Vitamin E, Biotin, Inositol, Folsäure und Panthothensäure.

Die Spirulina Alge ist auch ein Füllhorn an lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen, darunter vor allem Magnesium, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Mangan, Lithium, Chrom und Zink. Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst herzustellen, in Spirulina findet man große Mengen davon, zum Beispiel die wertvolle Linolensäure. Die blau-grüne Farbe der Alge rührt vom Chlorophyll her, der hohe Gehalt kommt auch unserem Körper zugute.

Die positiven gesundheitlichen Effekte der Spirulina Alge

Bei regelmäßiger Einnahme kann Spirulina das Immunsystem nachhaltig stärken, davon können auch Allergiker sehr stark profitieren. Auch das Reparatursystem des Organismus wird durch die Inhaltsstoffe aktiviert, denn die Kommunikation zwischen den Zellen wird verbessert, so dass die DNA leichter gelesen und repariert werden kann. Zusätzlich werden vom Körper mehr Antikörper und so genannte Zytokine produziert, weiterhin werden T- und B-Zellen, sowie Makrophagen aktiviert, was die Abwehrkräfte merklich steigert.

Ein Schutz vor Viren ist ebenfalls gegeben, dafür sind die in der Blaualge vorhandenen Kalium-Salze verantwortlich, denn an diesen bleiben sie kleben, wenn sie sich an die Zellwand heften. Die Viren sind dann dermaßen gehemmt, dass die Abwehrzellen des Immunsystems sie leicht ausmerzen können, das konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. Spirulina ist somit eine gute Waffe im Kampf gegen zahlreiche Viruserkrankungen, wie zum Beispiel Mumps, Masern, Influenza A, Cytomegalie oder Herpes Simplex. Auch bei HIV-Patienten ergaben sich positive Effekte, die Virenanzahl bleibt stabil und die Lebensqualität verbessert sich deutlich.

Bei der Behandlung von Diabetes des Typ 2 kann Spirulina therapiebegleitend eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass man den Blutzuckerwert deutlich senken kann, wenn man am Tag nur zwei Gramm der Alge zu sich nimmt. Für die Senkung des Blutzuckerspiegels ist maßgeblich das Pigment Phycocyanin verantwortlich, dieses kann außerdem vor Bluthochdruck schützen.

Dieser Wirkstoff kann aber noch weitaus mehr, denn er hat auch antioxidative Eigenschaften. In Kombination mit einigen Vitaminen und Beta-Carotin können Schäden an den Zellwänden verhindert werden, das schützt vor einer Vielzahl von Entzündungsprozessen im Körper. Gleichzeitig kann auch der Cholesterinwert positiv beeinflusst werden, das positive HDL steigt an, während das schlechte LDL sinkt. Durch das Senken von Blutdruck und Cholesterinspiegel kann Herzkreislauferkrankungen zuverlässig vorgebeugt werden.

In der Krebsprophylaxe und -therapie kann Spirulina dank des hohen Gehaltes an Chlorophyll ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Der grüne Pflanzenfarbstoff soll Studien zufolge eine antikarzinogene Wirkung haben, denn er blockiert Enzymkomplexe und kann somit Zellveränderungen verhindern. Darüber hinaus können auch stark krebserregende Gifte im Körper vernichtet werden, diese werden von einigen Schimmelpilzen gebildet, die zum Beispiel in Nüssen, Obst oder Getreide vorkommen.

Spirulina kann bei regelmäßigem Verzehr sowohl die Gehirnleistung, als auch das allgemeine Leistungsvermögen deutlich verbessern. Für die Förderung des Denkvermögens ist vor allem die Aminosäure L-Tryptophan zuständig, die in großer Menge in der Alge vorkommt. Dieser Wirkstoff kann außerdem zur Stimmungsaufhellung beitragen und die Nerven beruhigen. Dazu kommt dann noch die Glutaminsäure, welche die Konzentration verbessert und Ermüdungserscheinungen vorbeugt, das ist zum Beispiel bei Schulkindern von großem Nutzen. Auch Sportler können von Spirulina profitieren, denn die Erschöpfungszeit kann verkürzt und die Fettverbrennungsrate gesteigert werden.

Auch was die Verdauung angeht, konnte man unter der Einnahme von Spirulina positive Auswirkungen feststellen. Zunächst einmal fördern die Wirkstoffe in der Blaualge das Wachstum von wichtigen Milchsäurebakterien, was zum Erhalt einer gesunden Darmflora beiträgt. Das kommt dann wiederum der Darmfunktion und den Verdauungsvorgängen zugute und stärkt außerdem auch das Immunsystem, indem Nährstoffe aus Lebensmitteln vom Körper besser aufgenommen werden können.

Spirulina kann auch zu den Nahrungsmitteln gezählt werden, denen Effekte im Bereich des Anti-Agings bescheinigt werden können. Das darin enthaltene Chlorophyll regt die Bildung roter Blutkörperchen an, die wiederum für die Sauerstoffversorgung der Körperzellen zuständig sind. Ist mehr Sauerstoff vorhanden, regt das den Stoffwechsel an und verbessert die Zellatmung. Auf diese Weise können Zellen nicht nur gesund erhalten werden, es findet gleichzeitig auch eine Regeneration statt. Das hat zur Folge, dass die physische und psychische Alterung wesentlich langsamer voranschreitet.

Spirulina ist auch als „grünes Gold“ bekannt. Grund dafür ist, dass Spirulina nicht nur essentielle Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann enthält, sondern auch Beta-Carotin. Beta-Carotin ist die Vorstufe von Vitamin A, welches dank seiner antioxidativen Wirkung oft in Nahrungsergänzungsmittel zu finden ist. Wie auch das Superfood Chlorella, ist Spirulina reich an Chlorophyll. Chlorella und Spirulina kombiniert in einem Detox Pulver sind der perfekte Begleiter für eine Detox-Kur. Weitere Infos zu Chlorella und Spirulina findet ihr unter https://www.goodme.de/magazin/detox-chlorella-spirulina/

Zusammenfassung der positiven Effekte von Spirulina

  • Förderung der Verdauung und einer gesunden Darmflora
  • Prophylaxe und Behandlung von Krebserkrankungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • Senkung des Blutzuckerspiegels, des Blutdrucks und des Cholesterinwertes
  • Schutz vor Viruserkrankungen
  • Stimmungsaufhellung und Nervenberuhigung

Fazit: Spirulina Algen können einen Teil zur ausgewogenen und gesunden Ernährung beitragen und damit Körper und Geist nachhaltig stärken. Die Konzentration und Zusammensetzung der Vitalstoffe ist so optimal, dass man bereits mit geringen Mengen von den positiven Effekten profitieren kann. Vielen Erkrankungen kann durch den Verzehr vorgebeugt werden, während Spirulina bei anderen gesundheitlichen Beschwerden die Therapie unterstützen kann.

Kardamom

Viele Gewürze, welche die meisten nur aus der Küche kennen, haben dank einem hohen Anteil an ätherischen Ölen auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt neben Vanille und Safran auch der Kardamom, den man vor allem in asiatischen Gerichten wiederfindet. Während man in diesen Regionen vor allem indischen Curry, Tee oder Kaffee damit eine besondere Note verleiht, kommt der Kardamom in unseren Breitengraden eher zum Verfeinern von weihnachtlichen Köstlichkeiten wie zum Beispiel Spekulatius, Glühwein oder Lebkuchen zum Einsatz.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem schwarzen und dem grünen Kardamom, sie werden zum Würzen unterschiedlicher Speisen verwendet. Der grüne Kardamom zeichnet sich durch seinen scharfen, leicht süßlichen Geschmack aus, allerdings verfliegt das Aroma sehr schnell, so dass man eher Kardamom-Kapseln einsetzen sollte. Der schwarze Kardamom schmeckt eher herb, er findet deshalb eher zum Würzen von deftigen Fleischgerichten Anwendung und weniger zur Verfeinerung von Süßspeisen. Das Gewürz gewinnt man normalerweise aus den Samen, häufig finden aber auch die getrockneten Früchte der Pflanze Verwendung. Das typische Aroma bekommt der Kardamom durch die ätherischen Öle, meistens ist er jedoch in Gewürzmischungen enthalten und wird eher selten als reines Gewürz verwendet.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kardamom

Die aus Asien stammende Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse, doch im Unterschied zu anderen Pflanzen dieser Gattung, verwendet man nicht die Wurzeln, sondern deren Früchte. Bezüglich des gesundheitlichen Aspektes sind vor allem die darin enthaltenen ätherischen Öle von Bedeutung, diese sind auch für das typische Aroma des Kardamom verantwortlich. Die Problematik besteht darin, dass diese wichtigen Inhaltsstoffe im Nu verloren gehen, sobald der Kardamom erst einmal gemahlen ist. Auch wenn man den Kardamom als ganze Frucht lagert, verliert er im Laufe von 12 Monaten rund die Hälfte der wertvollen Inhaltsstoffe. Deshalb ist es enorm wichtig, dass man den Kardamom so frisch wie möglich verarbeitet oder ihn am besten gleich in Form von Kapseln kauft.

Wie hoch der Anteil der ätherischen Öle im Kardamom ist, kann sehr unterschiedlich ausfallen, denn es ist eine Frage der jeweiligen Sorte, wo diese herkommt und wann die Ernte erfolgt ist. Der Gehalt an ätherischen Ölen liegt beim Kardamom bei etwa sieben Prozent, dazu zählen mehr als 120 Verbindungen. Je ein Drittel entfällt auf Cineol und alpha-Terpinylacetat, dazu kommen noch Limonen, Kampfer, Sabinen, Linalool, Linalylacetat, Hydroxyzimtsäure, Stärke und fettes Öl in Form von Ölsäure, Linolensäure und Palmitinsäure. Der Anteil an Stärke bewegt sich zwischen 20 und 40 Prozent, darüber hinaus sind rund 10 Prozent Proteine enthalten, und außerdem auch eine große Menge an Eisen und Mangan.

Die Wirkung des Kardamom auf den menschlichen Organismus

KardamomDie Inhaltsstoffe des Kardamom können sich auf vielfältige Art und Weise positiv auf unseren Organismus auswirken, in erster Linie kommen sie jedoch dem Magen-Darm-Bereich zugute, denn sie wirken sich auf die Verdauungsorgane aus. Bereitet die Verdauung Probleme, so kann Kardamom für Abhilfe sorgen und nach dem Genuss von schweren Mahlzeiten Beschwerden lindern.

Zunächst einmal wird die Bildung von diversen Sekreten angeregt, das bezieht sich nicht nur auf den Magen, sondern auch auf die Speicheldrüsen und die Galle. Das führt dazu, dass die Verdauung reibungslos verläuft, einem Völlegefühl und Blähungen wird zuverlässig vorgebeugt. Auf der anderen Seite wird jedoch auch der Appetit angeregt, was in der Erholungsphase nach schweren Erkrankungen sehr sinnvoll sein kann. Dank der krampflösenden Wirkung kann man Kardamom auch bei Magenschmerzen anwenden, hier hat sich vor allem die Anwendung in Form von Tee bewährt.

Doch der Kardamom vermag noch viel mehr zu leisten, denn auch bei Atemwegserkrankungen konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden. Dabei spielt vor allem das Cineol die Hauptrolle, welches man auch als Bestandteil vom Eukalyptus kennt. Es sorgt für ein Abschwellen der Schleimhäute, die Lösung von Schleim in den Atemwegen und befreit ganz nebenbei noch die Nebenhöhlen. Das ist der Grund, warum Kardamom auch in der Behandlung von Asthma zum Einsatz kommen kann.

Dem Kardamom konnte auch eine harntreibende Wirkung nachgewiesen werden, trinkt man gleichzeitig ausreichend, so werden die Nieren und die Blase durchgespült, so dass Harnwegsinfekten und -beschwerden zuverlässig vorgebeugt werden kann. Leiden Frauen unter Unterleibskrämpfen während der Menstruation, können die Wirkstoffe des Kardamom für Linderung sorgen, und auch bei der Behandlung von Beschwerden während der Wechseljahre konnte eine positive Wirkung festgestellt werden.

Die ayurvedische Medizin schwört auf die Anwendung von Kardamom, in diesem Bereich soll es den Kreislauf anregen und gilt als erwärmendes Heilmittel. Hat man häufiger kalte Hände oder Füße, so kann man einen Kardamom-Tee genießen, um den Körper von innen wieder aufzuwärmen. Leidet man unter Reizungen der Haut, so können die ätherischen Öle auch äußerlich angewendet mit einer hervorragenden Wirkung überzeugen und die Haut beruhigen. Die Inder sind übrigens davon überzeugt, dass man durch den regelmäßigen Verzehr von Kardamom auch die Leistung des Gedächtnisses verbessern kann. Kaut man die Samen der Pflanze, so kann man auch Mundgeruch damit bekämpfen, in arabischen Ländern greift man deshalb gerne auf Kardamom zurück, wenn man Knoblauch oder Alkohol zu sich genommen hat.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Kardamom

  • Wirkt im Magen-Darm-Bereich
  • Ebenso auf Speicheldrüsen und Galle
  • Hat eine krampflösende Wirkung
  • Hilft ebenso bei Atemwegserkrankungen
  • Besitzt auch eine harntreibende Wirkung
  • Soll auch den Kreislauf anregen

Darreichungsformen und Anwendung des Kardamom

Grundsätzlich kann man das Gewürz einfach regelmäßig in der Küche verwenden, um von den positiven Effekten der Inhaltsstoffe zu profitieren. So kann man den Kardamom gerade zum Würzen von asiatischen Speisen hervorragend einsetzen. Arabischem Kaffee wird auch häufig grüner Kardamom zugesetzt, das verleiht ihm nicht nur eine unverwechselbare Note, sondern kommt auch gleichzeitig der Verdauung zugute. In ayurvedischen Tees findet man meistens auch Kardamom, vor allem im Chai-Tee ist er unverzichtbar.

Kardamom ist auch in einigen Arzneimitteln enthalten, dazu zählt zum Beispiel der bekannte Melissengeist, der bei zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden zum Einsatz kommt.

Im Handel wird das Kardamom-Öl in verschiedenen Varianten angeboten, es ist auch in vielen Tees enthalten, man nimmt es in Form von Kapseln zu sich, oder nutzt es äußerlich als Bestandteil von Salben oder Badezusätzen.

Fazit: In der östlichen Welt weiß man bereits seit vielen Jahrtausenden um die positiven Effekte des Kardamom auf den menschlichen Körper. Man kann diese Pflanze durchaus zu den Allroundern der Naturheilkunde zählen, denn die Inhaltsstoffe können zahlreiche gesundheitliche Beschwerden lindern und gleichzeitig Erkrankungen vorbeugen. Als Gewürz in der Küche eingesetzt, kann man den Kardamom ganz leicht in den Speiseplan integrieren und ganz nebenbei auch gesundheitlich davon profitieren.

Chlorella

Wenn die Rede von modernem Superfood ist, dann kommt man um Chlorella nicht drum herum. Dabei handelt es sich um eine Mikroalge, von der es mehrere Vertreter gibt. Die bekanntesten Süßwasseralgen dieser Art sind Chlorella vulgaris und Chlorella pyrenoidosa. Unter den Algen kennt man bisher vor allem Spirulina, doch im Gegensatz zu dieser verfügt Chlorella über einen Zellkern, der sie zur Mikroalge macht.

Schon lange interessiert sich die Wissenschaft für diesen äußerst komplexen Einzeller, den es seit über zwei Millionen Jahren gibt, da er unter den verschiedensten Lebensbedingungen bestehen konnte. Obwohl man dieses Lebewesen mit bloßem Auge gar nicht sehen kann, ist es hochentwickelt und wurde schon bestens erforscht. Es wurden bereits zahlreiche Studien mit diesen mikroskopisch kleinen Organismen durchgeführt, so dass ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper gut belegt sind. Chlorella hat zahlreiche positive Effekte auf den menschlichen Körper, in erster Linie kann sie ihn bei der Entgiftung unterstützen.

Die Chlorella-Alge und ihre Inhaltsstoffe

Um die wertvollen Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus überhaupt verfügbar zu machen, müssen die Algen vorbehandelt werden. Die Mikroalge hat eine Zellwand aus drei Schichten, diese sind so robust, dass wir Menschen sie nicht verdauen können. Bei der Herstellung von Chlorella-Präparaten muss diese Zellwand also in einem möglichst schonenden Verfahren aufgebrochen werden, nur so können die Nähr- und Vitalstoffe sowie Biosubstanzen vom Körper verwertet werden.

ChlorellaBisher wurde noch keine Pflanze auf der Erde gefunden, die über einen höheren Gehalt an Chlorophyll verfügt. Dieser Farbstoff verleiht der Alge ihre tiefgrüne Farbe, man bezeichnet das Chlorophyll auch als „grünes Blut“. Da es dem Blutfarbstoff Hämoglobin stark ähnelt, ist das Chlorophyll auch ein hervorragender Nährstoff für das menschliche Blut.

Erwähnenswert ist außerdem der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen, wobei vor allem Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Kalium, Phosphor, Folsäure, Selen, Kalzium und Chrom zu nennen wären. Dazu kommen dann noch die Vitamine B1, B2, B5, B6, B12, C, E, Niacin, Biotin und verschiedene Carotinoide. Das Vitamin B12 in der Chlorella-Alge ist von allem für Veganer interessant, denn sie können damit ihren Bedarf problemlos decken. Dank des hohen Gehaltes an Mineralstoffen gehört die Mikroalge zu den basischen Nahrungsmitteln.

Auffallend ist bei der Alge der sehr hohe Anteil an Protein, rund 80 Prozent davon können vom Körper aufgenommen werden, er ist dann mit allen wichtigen essentiellen Aminosäuren versorgt. Darüber hinaus ist Chlorella reich an ungesättigten Fettsäuren, wie zum Beispiel hochwertigen Omega-3-Fettsäuren und Alpha-Linolensäure. Eine Besonderheit der Mikroalge ist der im Zellkern enthaltene Chlorella-Wachstumsfaktor, der aus Nukleinsäuren, Kohlenhydraten, Glutathion, Vitaminen und Aminosäuren besteht.

Die Wirkung von Chlorophyll auf unseren Körper

Die positiven Effekte auf den menschlichen Organismus sind seit jeher bekannt, schon die Mayas und Azteken nutzten die Mikroalge als Nahrungsergänzung. In erster Linie ist Chlorella dafür bekannt, dass sie den Körper hervorragend entgiften kann, was vor allem dem hohen Gehalt an Chlorophyll geschuldet ist.

Das Chlorophyll kommt überwiegend der Leber zugute, die Zellen des Organs werden vor verschiedenen Giftstoffen geschützt, die tagtäglich in unseren Körper gelangen. Das können toxische Stoffe sein, die wir mit der Nahrung aufnehmen, wie zum Beispiel Spritzmittel, aber auch Amalgam aus Zahnfüllungen, Umweltgifte oder Schimmelpilze. Das Chlorophyll ist ein erstklassiger Leberschutz und hilft dem Körper, die Giftstoffe über den Darm auszuscheiden, das haben zahlreiche Studien bewiesen. Das Chlorophyll hat nicht nur eine schützende Wirkung auf die Körperzellen, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass sie sich besser regenerieren können. Somit lässt sich die Lebensdauer der Zellen verlängern, was eine Verlangsamung des Alterungsprozesses zur Folge hat. Doch das Chlorophyll kann noch wesentlich mehr leisten, denn es stärkt darüber hinaus auch unseren Kreislauf und fördert die Verdauung.

Dank seiner basischen Wirkung kann das Chlorophyll außerdem den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Der Inhaltsstoff hat auch einen antioxidativen Effekt und kann somit die Einwirkung freier Radikale abfangen und einen Schutz vor Entzündungen und Krebs darstellen. Gerade im Darm ist das Chlorophyll ein wichtiger Schutzschild im Kampf gegen den Krebs, denn es bindet krebserregende Giftstoffe, die dann leichter ausgeschieden werden können. Dadurch, dass die Bildung roter Blutkörperchen angeregt wird, wird die Blutreinigung gefördert. Darüber hinaus erhöht sich auch der Anteil an Sauerstoff im Blut. Sämtliche Heilungsprozesse im Körper laufen schneller ab, die Produktion von Verdauungssäften wird normalisiert und der Stoffwechsel aktiviert.

Einzigartige Nährstoffkonzentrate machen Chlorella so wertvoll

Was die Mikroalge allen anderen Nahrungsmitteln voraus hat, sind die Extrakte CGF und CVE. Diese konzentrierten Essenzen enthalten zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch so genannte Glykoproteine, bei denen es sich um eine Verbindung von Kohlenhydraten und besonderen Aminosäuren handelt. Diese haben eine äußerst positive Wirkung auf den menschlichen Organismus, denn sie fördern die Entgiftung und arbeiten somit Hand in Hand mit dem Chlorophyll.

Unsere Körperzellen müssen täglich Höchstarbeit leisten, CGF und CVE können die Zellen bei der Reparatur unterstützen und fördern außerdem die Bildung neuer Körperzellen. Die stark bioverfügbaren Extrakte sind so extrem verdichtet, dass sie im Körper auf sehr vielfältige Weise zum Einsatz kommen können. Das CGF kann den menschlichen Organismus vor allem nach Operationen und Unfällen in der Rehabilitationsphase unterstützen, während CVE bei starkem Stress, Krebserkrankungen und bei der Entgiftung hilfreich ist.

Das Immunsystem wird gestärkt, indem vermehrt verschiedene Abwehrzellen gebildet werden. Dadurch, dass die Zellreparatur unterstützt wird, schreitet auch der Alterungsprozess langsamer voran. Die Leberzellen werden in ihrer Funktion optimiert, so dass sie geschützt sind und Giftstoffe besser abgebaut werden können. Auch auf das Gehirn haben die Extrakte einen positiven Einfluss, sie können zum Beispiel die Gedächtnisleistung bei Demenz verbessern.

Mittlerweile kann Chlorella auch schon online gekauft werden, aber Chlorella-Präparate sind natürlich weiterhin in Reformhäusern erhältlich.

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Wirkung von Chlorella

  • Stärkung des Immunsystems
  • Unterstützung der Leber bei der Entgiftung
  • Förderung der Zellerneuerung
  • Vermehrte Bildung roter Blutkörperchen
  • Krebsprophylaxe durch Abwehr freier Radikale und Entgiftung
  • Unterstützung des Kreislaufs und des Stoffwechsels
  • Positive Wirkung auf das Gehirn bei Demenz
  • Ausgleich von Nährstoffmangel
  • Förderung der Verdauung

Die richtige Anwendung von Chlorella

Mittlerweile bekommt man Chlorella-Präparate nicht nur in Reformhäusern, sondern auch übers Internet. Angeboten wird Chlorella entweder als Pulver oder in Form von Tabletten oder Kapseln, ein Unterschied bezüglich der Wirkung gibt es jedoch nicht. Wichtig ist, dass es sich um ein 100 Prozent reines und natürliches Produkt handelt, das frei von Zusatz- und Füllstoffen, Bindemitteln, Schwermetallen, Toxinen und Pestiziden ist.

Am Tag sollte man etwa drei bis vier Gramm des Chlorella-Pulvers zu sich nehmen, oder alternativ 12 bis 20 Tabletten. Diese Menge reicht aus, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen und die Körperfunktionen zu unterstützen. Chlorella lässt sich hervorragend in den täglichen Ernährungsplan integrieren. Das Pulver kann man zum Beispiel auch in einen frischen Smoothie geben, der Geschmack erinnert an Grüntee. Die Tabletten oder Kapseln nimmt man am besten vor den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser ein.

Fazit: Chlorella hat einen außergewöhnlichen Effekt auf die körperliche und geistige Gesundheit und ist in der Zusammenstellung der Inhaltsstoffe einfach einzigartig. Der größte Vorteil ist, dass alle Inhaltsstoffe synergetisch wirken, sich also so perfekt ergänzen, dass die Wirksamkeit noch vervielfältigt wird. Dank Chlorella ist der Körper bestens mit allen essentiellen Nähr- und Vitalstoffen versorgt und wird zudem noch vor allen möglichen Giftstoffen geschützt. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesunderhaltung des Organismus, und kann zudem noch den natürlichen Alterungsprozess bremsen.