Arganöl für die Haare

Arganöl kann auf vielfältige Art und Weise zur Haarpflege eingesetzt werden. Es handelt sich um ein natürliches Produkt, welches nahezu keinen Eigengeruch hat und einen positiven Effekt auf Haarwurzeln und Haare gleichermaßen hat. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob er das Öl lieber pur anwendet, oder ob er ein Pflegeprodukte kauft, welchem Arganöl zugefügt wurde.

Den Haaren kommt das Öl auf jeden Fall zugute, es wird schön gepflegt und erhält einen herrlichen Glanz. Das kaltgepresste Öl ist geruchsneutral und wird deshalb überwiegend im Kosmetikbereich eingesetzt. Bei der täglichen Schönheitspflege hat sich das Arganöl definitiv bewährt, sowohl für Haut als auch Haare.

Kräftigung der Haare durch Arganöl

Damit Haare gesund und stark wachsen können, brauchen die Haarwurzeln zunächst eine ganze Reihe an essentiellen Nährstoffen. In erster Linie spielen hier die so genannten Tocopherole eine wichtige Rolle, darunter vor allem das Vitamin E. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind unverzichtbar, denn sie bilden einen Schutz vor Umwelteinflüssen wie zum Beispiel starker UV-Strahlung. Natürlich hat ein gutes Arganöl seinen Preis, aber wenn man bedenkt, dass nur wenige Tropfen für die Pflege genügen, so kann man sich dies allemal leisten. Sind die Haare nach der Anwendung strähnig und fettig, dann hat man eindeutig zu viel Öl genommen.

Hilfe bei trockener Kopfhaut und Schuppen

Viele Menschen leiden unter trockener Kopfhaut, die Gründe hierfür können sehr vielfältig sein. Manchmal sind Stress oder Veränderungen des Hormonstatus die Ursache, im Winter kommt auch die trockene Heizungsluft in Frage. Mit trockener Kopfhaut ist dann in der Regel auch ein quälender Juckreiz verbunden.

Für viele stellen Schuppen in erster Linie ein ästhetisches Problem dar, doch unter Umständen kann sich dahinter auch eine Erkrankung der Kopfhaut verbergen. Hefepilze können Schuppen ebenso begünstigen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. In einigen Fällen wurden auch einfach zu aggressive Shampoos verwendet. Bei Schuppen massiert man am besten täglich wenige Tropfen sanft in die Kopfhaut ein. Das fördert die Durchblutung und unterstützt die Haut bei der Speicherung von Feuchtigkeit.

Arganöl kann Haarbruch bei trockenen Haaren verhindern

Unsere Haare sind täglich vielen Belastungen ausgesetzt, das gilt insbesondere für längere Haare. Wenn diese dann noch coloriert oder gewellt werden, oder wenn man sie mit Föhn und Glätteisen malträtiert, dann lassen die ersten Schäden meist nicht lange auf sich warten. Zunächst werden die Haare glanzlos und spröde, in den Längen bildet sich oftmals auch Spliss.

Im Handel bekommt man die unterschiedlichsten Conditioner, doch diese können nur die Optik positiv beeinflussen und keine Schäden reparieren. Darüber hinaus sind fast immer chemische Zusätze darin enthalten, womit man den Haaren auf Dauer keinen Gefallen tut. Ein paar Tropfen Arganöl in die Längen und Spitzen eingearbeitet, kann Wunder wirken. Die Haare werden sofort wieder geschmeidig und leichter kämmbar, krauses Haar wird gebändigt. Man kann das Arganöl aber auch prima dem üblichen Conditioner oder der bevorzugten Haarkur zusetzen.

Ursachen für Haarausfall können sehr vielfältig sein

Nicht jeder Mensch ist von Natur aus mit einer üppigen Haarpracht gesegnet. Eventuell stellt sich mit zunehmendem Alter auch ein stärkerer Haarverlust ein, so dass gerade Frauen stark unter dünner werdendem Haar leiden. Es ist vollkommen normal, wenn täglich bis zu 100 Haare ausfallen, denn schließlich muss ja Platz für den Nachwuchs geschaffen werden. Dabei kann es aber im Leben immer mal wieder zu Phasen kommen, in denen deutlich mehr Haare ausgehen.

Jede einzelne Haarwurzel durchläuft einen festen Rhythmus bis zu zwanzig Mal. Zunächst einmal befindet sich das Haar für einen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren im Wachstum. Daran schließt sich die Übergangsphase an, in welcher das Wachstum eingestellt wird und das Haar sich zunehmend aus der Wurzel löst. Während der Ruhephase kommt es dann schließlich zum Ausfallen des Haares. Innerhalb der nächsten drei Monate geht dann ein neues Haar aus der Wurzel hervor. Nur wenn das Verhältnis zwischen den einzelnen Phasen durcheinander gerät, ist ein verstärkter Haarverlust die Folge.

Während man beim kreisrunden Haarausfall (Alopezia areata) von einer Autoimmunerkrankung ausgeht, können die Ursachen für diffusen Haarausfall variieren. Manchmal liegen Probleme mit der Schilddrüse vor, es liegt eine hormonelle Umstellung vor, ein Medikament fördert Haarausfall, es besteht ein Nährstoffmangel, eine Infektion war vorausgegangen, oder der Betroffene leidet unter anhaltendem Stress.

Schließlich wäre da noch der erblich bedingte Haarausfall, bei dem eine Überempfindlichkeit gegenüber einem Hormon besteht. Auf jeden Fall sollte man länger anhaltenden Haarausfall abklären lassen. Unter Umständen helfen Tinkturen, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, normalerweise wachsen die Haare wieder normal nach.

Mit Arganöl lässt sich das Haarwachstum fördern

Inzwischen konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden, dass sich durch eine regelmäßige Massage der Kopfhaut mit Arganöl die Durchblutung verbessern lässt. In der Folge können die Haarwurzeln dann auch viel mehr Nährstoffe aufnehmen und kräftigere Haare hervorbringen. Selbst wenn es sich um den erblich bedingten Haarausfall oder Haarausfall in den Wechseljahren handelt, können die ruhenden Haarwurzeln durch das Öl wieder stimuliert werden. Nicht nur die äußerliche Anwendung hat sich dabei bewährt, man kann täglich auch bis zu drei Esslöffel Öl verzehren.

Haarpflege und Hitzeschutz mit Arganöl

Inzwischen gibt es im Handel einige Shampoos, die mit reinem Arganöl angereichert sind und sich für die tägliche Haarwäsche anbieten. Wer seinen Haaren etwas Gutes tun möchte, sollte auf Naturprodukte ohne chemische Zusätze, wie zum Beispiel Silikone, setzen. Diese gewährleisten nicht nur eine effektive Reinigung, sondern auch die Gesunderhaltung der Haare. Möchte man einmal in der Woche eine Haarkur machen, muss man lediglich wenige Tropfen des Arganöls in den Längen und Spitzen verteilen und einige Zeit einwirken lassen.

Arganöl stellt auch einen natürlichen Hitzeschutz dar, das liegt an den darin enthaltenen Tocopherolen. Sie bauen im Haar sowohl einen Schutz gegenüber UV-Strahlung auf als auch gegen Schäden durch Hitze-Styling mit dem Föhn oder Glätteisen. Durch die Verwendung dieser Geräte trocknen die Haare aus und werden stark strapaziert. Gibt man ein paar Tropfen vor dem Glätten auf die Haare, so hat man einen guten Schutz und kann gleichzeitig bereits vorhandene Schäden minimieren.

Eine selbstgemachte Haarkur aus Arganöl

Wenn Frauen einige Zeit lang Arganöl in ihre Haarpflege-Routine mit eingebaut haben, dann sind die Reaktionen durchweg positiv. Schon nach wenigen Wochen kann man feststellen, dass die Haare glatter und glänzender sind und somit auch gepflegter erscheinen. Setzt man die Anwendung weiter fort, wird man vom kräftigeren und stärkeren Haarwuchs begeistert sein. Haarausfall sollte nach einiger Zeit deutlich nachlassen und eine bessere Kämmbarkeit erzielt werden.

Auch wenn man im Handel bereits fertige Produkte mit Arganöl bekommt, lässt sich eine Packung oder Haarmaske ganz leicht selbst herstellen. In diesem Fall kann man auch sicher sein, dass nur pures Arganöl zum Einsatz kommt. Man kann das Öl einige Zeit vor der Haarwäsche in die Haare einarbeiten und dann mit Shampoo gründlich auswaschen. Noch besser ist es allerdings, wenn man es über Nacht einwirken lässt und die Haare dann am nächsten Morgen wäscht. Für die Kopfhautmassage kann man auch Schwarzkümmel- oder Thymianöl mit Arganöl vermischen, anschließend lässt man es 30 Minuten in die Kopfhaut einziehen.

Darauf ist beim Kauf von Arganöl für die Haare zu achten

Wer sich für den Kauf von Arganöl für die Haare interessiert, der wird sich zunächst einem großen Angebot unterschiedlicher Produkte gegenüber sehen. Da stellt sich natürlich schnell die Frage, welches Arganöl denn jetzt eigentlich das richtige ist? Von günstigen Preisen sollte man sich grundsätzlich nicht blenden lassen, denn hochwertiges Arganöl ist ein Luxusprodukt, das mit viel Aufwand hergestellt wird.

Im Bereich der Kosmetik hat sich vor allem das Öl aus den ungerösteten Samen der Argannuss bewährt. Die Inhaltsstoffe gehen durch das Rösten über dem Feuer teilweise verloren, es verändert sich lediglich das Aroma dadurch, weshalb man diese Produkte eher in der Küche verwendet. Auf jeden Fall sollte man immer zu einem Arganöl in Bio-Qualität greifen, welches auch über ein entsprechendes Siegel verfügt.

Arganöl gegen Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen werden auch häufig als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet, denn meistens entstehen sie während dieser Zeit. Ursache sind immer Risse im Bindegewebe, wenn ein schnelles Wachstum erfolgt. So sieht man auch schon viele junge Menschen mit gerissenem Gewebe, was an extremen Wachstumsschüben während der Pubertät liegt. Auch wenn jemand innerhalb kurzer Zeit relativ viel Gewicht zulegt, kann dies zur Entstehung von Dehnungsstreifen führen. Unter Umständen kann dies sogar Bodybuildern passieren, wenn sie es mit dem Muskelaufbau übertreiben.

Frische Dehnungsstreifen sind noch sehr auffällig, denn die Geweberisse haben eine rötliche Farbe. Innerhalb der nächsten Monate werden diese Linie allerdings zusehends verblassen und dann nur noch weißlich schimmern. Grundsätzlich können Dehnungsstreifen an vielen Körperstellen entstehen. Am häufigsten sieht man sie allerdings am Bauch, an den Oberschenkeln, der Brust und den Oberarmen.

Dehnungsstreifen kann man nur vorbeugen

Eines muss man gleich ganz ehrlich vorweg nehmen. Dehnungsstreifen bekommt man nicht wieder weg, wenn sie einmal entstanden sind. Wie sollen diese auch verschwinden? Es handelt sich um feine Risse im Gewebe, und diese kann man nicht wieder kitten. Basis für deren Entstehung ist immer ein schwaches Bindegewebe, was bei den meisten Frauen vollkommen normal ist. Das Bindegewebe darf nicht allzu straff sein, denn schließlich muss es sich während der Schwangerschaft ziemlich ausdehnen.

Somit kann die Devise also nur Vorbeugung lauten, damit die Dehnungsstreifen erst gar nicht entstehen. Das gilbt jedoch nicht nur für die Schwangerschaft, sondern auch in anderen Lebensphasen, in denen man an Gewicht zunimmt. Ganz egal, was ein Produkt also verspricht, es kann Dehnungsstreifen nicht entfernen, lediglich das Erscheinungsbild der Haut lässt sich eventuell etwas verbessern.

Arganöl minimiert das Risiko für die Entstehung von Dehnungsstreifen

Arganöl enthält von Natur aus einige wertvolle Inhaltsstoffe, die eine gute Prophylaxe in Bezug auf Dehnungsstreifen darstellen. Zum anderen sind sie Garant für eine hervorragende Hautpflege, so dass Dehnungsstreifen wesentlich weniger auffallen. Zunächst einmal wären die so genannten Phytosterole von Bedeutung, denn diese können das Bindegewebe stärken und festigen. Darüber hinaus erfolgt auch eine Aktivierung der Collagen-Synthese, was zu einer Kräftigung der Hautfasern führt. Phytosterole haben außerdem eine entschlackende Wirkung.

Oftmals kommt es beim Reißen des Gewebes zu leichten Entzündungsprozessen. Diese können Narben nach sich ziehen, so dass die Wirkstoffe im Arganöl bereits hier ansetzen können. Dank der Linolsäure wird mehr Feuchtigkeit in der Haut gebunden, so erlangt sie ein strafferes, frischeres Aussehen. Massiert man das Gewebe sanft, so wird zudem die Durchblutung angeregt.

Die Selbstmassage mit Arganöl

Schwangere sollten die Massage ihres Bauches, der Oberschenkel und der Brüste fest in ihren Alltag mit einbauen. Dazu gibt man ein paar Tropfen des Öls in die Handinnenflächen und wärmt das Öl in den Händen kurz auf. Anschließend verteilt man das Öl großflächig auf den betroffenen Hautarealen und massiert diese etwa fünf Minuten lang. Das Öl sollte sorgfältig in die Haut einziehen, es wird danach nicht abgewaschen, damit die Nährstoffe der Haut in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Dieses Ritual kann man zweimal am Tag wiederholen, am besten morgens und abends. Normalerweise muss man keine Nebenwirkungen befürchten, es könnte lediglich zu Hautreizungen kommen, wenn man auf einen Inhaltsstoff allergisch reagiert. Wichtig ist, dass man die Massage täglich durchführt, während der Schwangerschaft am besten schon ab dem zweiten Trimester.

 

Arganöl kaufen

Arganöl kaufen, das sollten sie beachten

Das kostbare Arganöl ist besonders vielfältig einsetzbar, es ist nicht nur in der Kosmetikbranche extrem populär, sondern wird auch von internationalen Spitzenköchen und Medizinern sehr geschätzt. Auf dem Markt findet man inzwischen eine große Auswahl an Ölen von verschiedenen Herstellern. Angesichts des großen Angebots fällt eine Auswahl nicht immer leicht, und es gibt durchaus auch Unterschiede bezüglich der Qualität. Beim Kauf sollte man deshalb unbedingt ein paar wichtige Kriterien berücksichtigen.

Gutes Arganöl hat seinen Preis

Beim Kauf von Arganöl sollte der Preis niemals der ausschlaggebende Faktor sein, denn Qualität hat bekanntlich ihren Preis, das ist auch bei diesem Pflanzenöl nicht anders. Egal, ob man das Arganöl für kosmetische Zwecke oder in der Küche nutzen möchte, man sollte bereit sein, etwas mehr Geld in erstklassige Qualität zu investieren.

Doch was macht ein gutes Arganöl eigentlich so teuer? Natürlich sind es zum einen die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe des Öls. Der hohe Gehalt an Linolsäure pflegt und stärkt die Haut nachhaltig. Die diversen Antioxidantien machen das Arganöl zu einem hervorragenden Anti-Aging-Mittel natürlichen Ursprungs. Doch auch die aufwändige Herstellung des Öls schlägt sich im Preis nieder. Nach der Ernte erfolgt die Verarbeitung in Handarbeit. Es werden nur Früchte verwendet, die von alleine von den Bäumen gefallen sind. Nur so ist sichergestellt, dass das natürliche Wachstum des Baumes nicht beeinträchtigt wird.

Nachdem die Früchte von Hand aufgelesen wurden, werden sie auf Dächern in der Sonne getrocknet. Dann werden die Früchte zwischen zwei Steinen gemahlen, um an die Samen zu gelangen. Die Mandeln werden anschließend mit Hilfe einer Ölmühle von Hand zu Brei verarbeitet. Indem man immer wieder Wasser hinzufügt kann das Öl daraus extrahiert werden. Mittlerweile findet auch häufiger eine maschinelle Pressung statt, denn sie ist ergiebiger, hygienischer und weniger aufwändig.

Wenn man ein wirklich qualitativ hochwertiges Arganöl haben möchte, sollte man mit mindestens 20 Euro für eine Flasche rechnen. Selbstverständlich bekommt man auch günstigere Produkte, in diesem Fall muss man jedoch von einem minderwertigen Öl ausgehen. Nicht selten handelt es sich dann auch nicht um reines Arganöl, sondern um eine Mischung mit anderen Pflanzenölen.

Tipps für den Kauf von Arganöl

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Arganöl aus gerösteten und ungerösteten Samen. Möchte man in der Küche diverse Gerichte damit verfeinern, ist das Öl aus den gerösteten Samen zu empfehlen,. Dieses zeichnet sich durch einen nussigen und milden Geschmack aus. Soll das Arganöl der Haar- und Körperpflege dienen, kann man auch zur kaltgepressten, nativen Variante greifen, also das Öl aus ungerösteten Samen, es ist dann auch schön geruchsneutral. Das Arganöl sollte immer in eine dunkle Flasche abgefüllt sein, am besten eine aus Braunglas. Bei der Lagerung ist darauf zu achten, dass man es an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt.

Kaufen kann man gutes Arganöl in Online-Shops, Kosmetikstudios, Drogerien, Parfümerien, Bio-Märkten oder Apotheken. Verwenden kann man Arganöl zur Pflege von Haut, Haaren, dem Bart und Nägeln, zur Massage, zur Vorbeugung von Cellulite und Dehnungsstreifen, zur Babypflege, als Sonnenschutz, als Anti-Aging-Mittel und zur Behandlung von Schuppenflechte oder Neurodermitis.

Das Produkt sollte rein und ohne synthetische Zusätze sein, es darf nicht mit anderen Pflanzenölen gestreckt sein und sollte aus den naturbelassenen Kernen stammen. Rohstoffe sollten umweltbewusst und achtsam verarbeitet werden und keine chemischen Extraktionen stattfinden. Darüber hinaus sollte auf eine fachgerechte Herstellung, Abfüllung und Lagerung geachtet werden. Ganz wichtig ist das Vorhandensein eines Bio-Zertifikats.

Ein gutes Arganöl erkennt man auch am Aroma, der Geruch ist angenehm und leicht süßlich. Mit der Maschine gepresstes Arganöl ist teurer, da es mehr Wirkstoffe enthält und auch länger haltbar ist. Nach der Pressung sollte das Öl nicht nachbehandelt werden, zum Beispiel durch Raffinierung oder Desodorierung. In diesem Fall wäre der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen auch geringer und somit auch die Qualität minderwertiger.

Arganöl für die Haut

Arganöl stammt ursprünglich aus Marokko, und dort wissen die Menschen schon seit jeher die positiven Effekte des Öls auf die Haut zu schätzen. Dort wird das Pflanzenöl nicht nur zur Pflege der Haut eingesetzt, sondern auch als wirksamer Sonnenschutz. Das Klima in diesen Breitengraden ist sehr trocken und heiß, das bedeutet eine enorme Strapaze für die Haut.

Mit der Hilfe von hochwertigem Arganöl kann man deren Elastizität, Gesundheit und Straffheit erhalten. Arganöl kann gut pur auf der Haut angewendet werden, es wird aber auch in vielen Kosmetika verarbeitet. Arganöl schützt und regeneriert die Haut und ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Gesichts- und Körperpflege.

Arganöl übertrumpft industriell hergestellte Pflegeprodukte in der Wirksamkeit

Im Handel findet man massenweise Hautpflegeprodukte, doch ein Großteil davon ist der Haut leider nicht zuträglich. Viele werden auch heute noch an Tieren getestet, das sagt jedoch kaum etwas über die Verträglichkeit beim Menschen aus. Im Gegensatz dazu ist Arganöl sehr sanft zur Haut, denn es enthält keine Allergene und chemischen Zusätze und führt auch nicht zu einer Verstopfung der Poren.

Der natürliche Säureschutzmantel bleibt erhalten und die Haut in Balance, sie ist somit optimal vor äußeren Einflüssen geschützt und kann sich selbst wieder regenerieren. Untersuchungen haben ergeben, dass Arganöl bei allen möglichen Hautproblemen hilfreich sein kann. Es reguliert die Talgproduktion bei fettiger Haut und Mischhaut, spendet viel Feuchtigkeit bei trockener Haut und ist ein erstklassiges Anti-Aging-Mittel. Arganöl ist für alle Hauttypen geeignet und führt zu einer allgemeinen Verbesserung des Hautbildes.

Arganöl findet Verwendung in Gesichtspflegeprodukten, Massageölen oder Badezusätzen und ist äußert vielseitig einsetzbar. Es hilft unter anderem bei Hautunreinheiten, Akne, Dehnungsstreifen, Hautverletzungen, Juckreiz und Cellulite. Darüber hinaus bietet es auch einen leichten Schutz vor UV-Strahlung und lindert Beschwerden bei einem Sonnenbrand.

Arganöl hilft bei Hautunreinheiten und Akne

Viele Menschen leiden unter unreiner Haut, diese Problematik betrifft nicht nur Jugendliche. In Studien konnte dem Arganöl auf diesem Gebiet eine ausgezeichnete Wirkung bescheinigt werden. Die im Öl enthaltenen Substanzen hemmen Entzündungen, wirken gegen Bakterien und desinfizieren die Hautoberfläche. Wer unter Akne leidet, kann von diesen Attributen profitieren, Entzündungen klingen schneller ab, Narben verblassen und die Talgproduktion wird nachhaltig reguliert.

Die Ursache für Hautunreinheiten ist häufig eine Störung des Hormonsystems, hier wirken die Inhaltsstoffe des Arganöls ausgleichend. Das Pflanzenöl kann pur angewendet werden, oder man stellt eine Gesichtsmaske her, zum Beispiel in Verbindung mit Heilerde. Ist eine medizinisch Behandlung der Akne notwendig, kann man diese jedoch durch eine Hautpflege mit Arganöl ergänzen.

Arganöl für trockene oder fettige Haut und Mischhaut

Bei trockener Haut ist natürliches Arganöl das beste Pflegeprodukt, ganz egal, welches die Ursachen dafür sind. Trockene Haut kann die Folge von hormonellen Veränderungen aber auch von trockener Luft oder Hitze sein. Arganöl kann der Haut ihre Widerstandsfähigkeit und Straffheit zurückgeben. Die wertvollen Inhaltsstoffe dringen tief in die Haut ein, versorgen sie mit viel Feuchtigkeit und sorgen auch dafür, dass diese langfristig dort gespeichert wird. Gerade im Winter leiden viele Menschen unter trockenen Händen. Das liegt zum einen an der Kälte im Freien und zum anderen an der trockenen Luft in den Innenräumen. Um die Haut wieder geschmeidig zu machen, kann man abends vor dem Schlafen ein paar Tropfen Arganöl in die Haut einmassieren.

Eigentlich würde man annehmen, dass fettige Haut nicht noch Öl zur Pflege brauchen kann. Dem ist jedoch nicht so, denn Arganöl ist tatsächlich auch bei fettiger und Mischhaut zu empfehlen. Das liegt daran, dass es zu einer Regulierung der überschießenden Talgproduktion kommt. Bei der Mischhaut ist es ja so, dass einige Partien trocken und andere fettig sind. Die trockenen Partien neigen zur Bildung von Schuppen, während die T-Zone übermäßig glänzt. Nun darf man wieder Pflegeprodukte verwenden, welche die Haut austrocknen, noch sollte man zu rückfettenden Produkten greifen. Arganöl ist in diesem Fall eine optimale Lösung, denn es hat eine ausgleichende Wirkung und hilft der Haut dabei, sich selbst zu regenerieren.

Arganöl lässt Dehnungsstreifen verblassen

Durch eine Schwangerschaft oder starke Gewichtszunahme wird das Bindegewebe extrem stark gedehnt. Vor allem während der Schwangerschaft nimmt die Frau einiges an Gewicht zu, denn sie lagert auch Wasser im Gewebe ein. Häufig kann die Haut diesen Strapazen nicht standhalten und reißt meistens am Bauch, den Brüsten und den Oberschenkeln ein. Einmal gerissenes Gewebe kann sich natürlich nicht mehr zusammenziehen, weshalb Prophylaxe schon ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel unheimlich wichtig ist.

Mit Arganöl kann man den Bauch und die anderen gefährdeten Körperpartien morgens und abends massieren, um der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen so gut wie möglich vorzubeugen. Leider lässt sich dies jedoch nicht immer verhindern, doch auch dann kann ein gutes Arganöl noch wertvolle Dienste leisten. Durch die regelmäßige Massage wird das Gewebe geschmeidiger, und die Dehnungsstreifen in der Folge auch etwas gemildert.

Auch wenn man zu viel schnell an Gewicht verliert, entstehen manchmal unschöne Geweberisse. In diesem Fall kann sich die Haut in dieser kurzen Zeit nicht an die neue Körpersilhouette anpassen. Arganöl dringt bis in die tieferen Hautschichten vor, fördert dort die Regeneration der Zellen und kurbelt gleichzeitig die Durchblutung an. Durch die tägliche Massage kommt es zu einer Straffung des Bindegewebes und zu einer sichtbaren Verbesserung des Hautbildes.

Arganöl und UV-Strahlung

Arganöl und die Sonne sind auch ein interessantes Thema. Im Arganöl sind so genannte Tocopherole enthalten, das sind Vitamin-E-Verbindungen, außerdem Ferulasäure. Diese Substanzen bieten der Haut einen Lichtschutzfaktor 3, was natürlich nicht bei starker Sonneneinstrahlung als alleiniger Schutz ausreicht. Bei gebräunter Haut und leichter Sonneneinstrahlung kann Arganöl aber durchaus angewendet werden.

Wenn die Haut nach dem Sonnenbaden oder dem Besuch des Solariums etwas gereizt und gerötet ist, kann man mit Arganöl für Linderung sorgen. Die Zellen werden auf diese Weise vor Schäden geschützt und deren Regeneration gefördert.

Pigmentflecken lassen sich durch Arganöl mildern

Pigmentflecken sind oftmals ein Problem im fortgeschrittenen Alter, sie treten vorwiegend im Gesicht und an den Händen auf. Das liegt daran, dass diese Körperpartien am meisten der Sonne ausgesetzt sind. Durch die UV-Strahlung kommt es zu einer Überproduktion an Melanin und somit zur Entstehung von Pigmentflecken. Doch nicht nur die Sonne kommt als Übeltäter in Frage, bei Frauen ist es auch ein hoher Östrogenspiegel, zum Beispiel während der Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Antibaby-Pille. Der Arzt hat die Möglichkeit, die unschönen Flecken mit Hilfe von Hydrocortison, Fruchtsäure oder Vitamin-A-Säure zu behandeln. Doch auch Arganöl ist in der Lage, die Flecken verblassen zu lassen.

Arganöl hilft bei juckender Kopfhaut

Eine juckende Kopfhaut und die oftmals damit einhergehende Schuppenbildung kann vielfältige Ursachen haben. Mögliche Gründe sind Schwankungen des Hormonspiegels, andauernder Stress oder trockene Luft. Das Problem lässt sich meistens durch die Massage der Kopfhaut mit Arganöl beheben. Die Schuppenbildung lässt langsam nach und damit auch das quälende Jucken. Darüber hinaus wird auch die Talgproduktion reguliert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man das Arganöl normalerweise nur über einen kurzen Zeitraum anwenden muss, um Erfolge zu erzielen.

Arganöl im Kampf gegen Hornhaut

Hornhaut ist vor allem ein ästhetisches Problem und führt dazu, dass man Füße im Sommer nicht gerne zeigt. Arganöl kann bei der Beseitigung von Hornhaut behilflich sein und kann auch der erneuten Entstehung vorbeugen, wenn man die Füße regelmäßig damit pflegt. Zunächst sollte man ein warmes Fußbad dazu nutzen, um die Haut aufzuweichen, anschließend nutzt man einen speziellen Hornhauthobel oder einen Bimsstein dafür, die schuppige Haut zu entfernen. Danach massiert man ein paar Tropfen in die betroffenen Hautpartien ein. Am besten lässt man das Öl über Nacht einwirken, indem man Socken darüber zieht.

Arganöl zur besseren Wundheilung und zur Behandlung von Narben

Narben können auf vielerlei Weise entstehen, wie zum Beispiel durch Verbrennungen, Verletzungen oder auch schwere Akne. Ist das Erscheinungsbild der Haut sehr stark beeinträchtigt, kann man sich heutzutage für eine Laserbehandlung entscheiden. Ist die Narbenbildung nicht so stark, können auch spezielle Cremes oder Kosmetika durchaus helfen. Auch Arganöl kann eine Lösung sein, denn die Wirkstoffe dringen tief ins Gewebe ein und helfen den Zellen bei der Regeneration. Die Durchblutung wird angeregt und Entzündungen werden gemildert. Sind frische Wunden nicht mehr offen, kann man sie auch mit Arganöl behandeln und somit die Heilung beschleunigen.

Arganöl als Alternative für die Pflege des Intimbereichs

Was viele wahrscheinlich nicht wissen ist die Tatsache, dass man mit Arganöl den Intimbereich sanft pflegen kann. Viele spezielle Pflegeprodukte sind viel zu aggressiv und zerstören den natürlichen pH-Wert, in der Folge kommt es bei Frauen gerne zu immer wiederkehrenden Pilzinfektionen. Außerdem kommt es zu einer Austrocknung der Haut, so dass sie juckt und zum Wundsein neigt. Das Arganöl wirkt nicht nur antibakteriell, sondern stärkt auch die Widerstandsfähigkeit der Haut und lindert den Juckreiz.

Die Wirksamkeit des Arganöls ist wissenschaftlich belegt

Viele Naturprodukte werden von den Herstellern groß mit verschiedenen Versprechen angepriesen. Nicht immer gibt es dafür wissenschaftliche Beweise, wie dies beim Arganöl der Fall ist. Zu dessen Effektivität wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche Studien durchgeführt. Die meisten Menschen, die Arganöl für die Hautpflege einmal verwendet haben, möchten nicht mehr auf normale Kosmetika zurückgreifen. Die Haut profitiert davon, dass im Arganöl keine Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe vorhanden sind.

Die Wirkstoffe im Arganöl dringen tief in die Haut vor und entfalten dort nachweislich ihre pflegende und schützende Wirkung. Auch als Anti-Aging-Mittel konnte Arganöl in Untersuchungen überzeugen. So neigen gerade Frauen nach den Wechseljahren aufgrund des Östrogenmangels zu trockener Haut, was wiederum die Faltenbildung fördert. Aus diesem Grund ist Arganöl zur Hautpflege in dieser Lebensphase ganz besonders zu empfehlen. Gute Erfolge lassen sich aber auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis erzielen, auch hierfür gibt es zahlreiche Studien.

Diagnose Reizdarm

Bauchschmerzen im Unterbauch, Verstopfung, dann wieder krampfartige Blitzdurchfälle, die auch schon wenige Minuten, aber auch erst nach Stunden nach der Nahrungsaufnahme eintreten können – eine mehr als unangenehme Situation für alle Betroffenen, die nicht wissen, wo die Ursachen ihres Dauerleidens zu suchen und die erst recht nicht zu finden sind. Oft sind die Beschwerden unabhängig davon, welche Nahrungsmittel verzehrt wurden. Heute verträgt man das Nudelgericht einwandfrei, in der Woche darauf löst es stundenlange Durchfall-Attacken aus. Der Facharzt findet bei der Endoskopie keine Auffälligkeiten, die Darmspiegelung zeigt allenfalls eine leichte Rötung der Schleimhaut. Zöliakie und andere Krankheiten können aufgrund der Untersuchungen ausgeschlossen werden. Und spätestens dann kommt als Diagnose: Reizdarm. Das Reizdarmsyndrom ist die Diagnose, die mit am häufigsten von Gastroenterologen gefällt wird, obwohl es sich nach wie vor nicht objektiv nachweisen lässt. Auf einen hilfreichen und Erfolg versprechenden Rat hofft der Patient in der Regel vergeblich.

 

Als Ursache werden in der medizinischen Literatur ganz allgemein Lebensmittel, Infektionen, aber auch Immunreaktionen und Stress benannt. Vor allem der Faktor Stress wird unterschiedlich bewertet: Zum Teil wird er als Auslöser, zum Teil aber auch als Folge der Beschwerden gesehen. Die Betroffenen wagen nicht mehr, etwas zu essen, wenn sie außer Haus sind. Sie befürchten, den Weg zur Toilette nicht rechtzeitig zu schaffen, was für sie natürlich Stress pur bedeutet. Unterernährung bzw. Mangelversorgung können mögliche Folgen ständiger Durchfälle sein. Aber auch Enzymmangel, z.B. Lactasemangel, verursacht durch die zu häufige und rasche Darmentleerung, kann dann noch zusätzlich tatsächliche und nachweisbare Unverträglichkeiten verursachen.

Neuere international geführte Studien anerkannter Wissenschaftler, bei denen Erbmaterial von Reizdarm-Diagnostizierten untersucht wurde, haben nun ergeben, dass die Verdauungsbeschwerden genetisch bedingt sein können. Es hat sich gezeigt, dass ein Gendefekt dazu führen kann, dass leicht verdauliche Kohlenhydrate, in erster Linie Stärke und Zucker, von diesem Personenkreis nicht oder nur bedingt verarbeitet werden können. Beim untersuchten Personenkreis trat die Veränderung in diesem Erbgut zweimal so oft auf wie bei beschwerdefreien Menschen. Wenn das Enzym Sucrase-Isomaltase in seiner Struktur verändert ist, kann es im Darm Zucker (Saccharose) und Stärke nicht in erforderlichem Maße aufspalten. Die Kohlenhydrate werden als Folge im Dünndarm nicht verdaut und es kommt zu den bereits beschriebenen Beschwerden.

Den von „Reizdarm“ Betroffenen ist durch die Studie nun zwar immer noch nicht geholfen. Es bleibt nur die Möglichkeit, selbst herauszufinden, ob sich die Beschwerden bessern, wenn leicht verdauliche Kohlenhydrate vermieden werden. Low Carb –Kost und Zuckerverzicht könnten hier einen Ansatz bieten.

Quellen:

– Dr. Maximilian Ledochowski; Genussvoll leben trotz Nahrungsmittelintoleranzen, 2013
– Allgäuer Zeitung; Reizdarm: Gene von Bedeutung, 02.01.2017

Zuckeraustausch

Was ist der Unterschied zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen?

Süßstoffe

Süßstoffen sind normalerweise synthetische und natürliche Verbindungen mit einem sehr  süßen Geschmack. Süßstoffe sind Lebensmittelzusatzstoffe. Sie haben keinen oder nur einen geringen Nährwert. Der Körper scheidet sie in der Regel unverändert wieder aus. Manche, wie z.B. Aspartam stehen unter anderem im Verdacht krebserregend zu sein.

Zuckeraustauschstoffe

Zuckeraustauschstoffen bestehen aus Kohlenhydratstrukturen, die der menschliche Körper insulinunabhängig verwertet und blutzuckerunabhängig verarbeitet wird. .

Zuckeraustauschstoffe sind zum einen Zuckeralkohole wie Sorbit (E 420), Mannit (E 421), Isomalt (E 953, Maltit (E 965),Lactit (E 966), Xylit (E 967) und Eythrit (E968). Zum anderen zählt man auch Fructose, Inulin, Isomaltulose, Maissirup, Oligofruktose, Stärkehydrolysat, Trehalose und Trehalulose zu dieser Form von Süßungsmitteln.

Im Gegensatz zu Süßstoffen und Haushaltszucker sind Zuckerersatzstoffe (auch als Polyole oder Zuckeralkohol bekannt) weniger süß, dafür haben sie einen viel feineren Geschmack, der leicht an Traubenzucker erinnert. Ihr Brennwert ist niedriger als beim Haushaltszucker (2,4 kcal/g statt 3,99 kcal/g) und ist für Figurbewusste eine willkommene Alternative zum herkömmlichen Zucker. Aber auch Diabetiker schätzen Zuckerersatzstoffe, da sie insulinunabhängig verstoffwechselt werden. Süßt man mit Birkenzucker (= Xylit), betreibt man gleichzeitig Mundpflege, da dieser Zuckerersatzstoff nicht kariogen ist, das heißt, nicht kariesfördernd. Aus diesem Grund findet man Xylit in Kaugummis oder Zahnpasta.

Manche Zuckerersatzstoffe sind – obwohl zulassungspflichtig als Lebensmittelzusatzstoff – gesundheitlich völlig unbedenklich. Mehr als 30g pro Tag wirken abführend, da sie im Darm nur sehr träge resorbiert werden und den Stuhl verflüssigen. Lebensmittel, die mit Polyolen gesüßt sind, müssen daher den Vermerk „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ haben.

Süßkraft im Vergleich*

Stoff Süßkraft Art Info
Raffinose 0,2 Dreifachzucker
Milchzucker 0,3 Zweifachzucker
Malzzucker 0,6 Zweifachzucker
Traubenzucker 0,5–0,8 Einfachzucker
Haushaltszucker 1 Zweifachzucker Referenzwert
Fruchtzucker 1,0–1,8 Einfachzucker
Cyclamat 30
Aspartam 180 Dipeptid-Derivat wärmeempfindlich
Saccharin 300
Steviosid 300
Thio-Superaspartam 50.000 Dipeptid-Derivat Derivat von Aspartam

*Quelle: www.wikipedia.de 

 

Was ist Lanolin ?

Lanolin anhydrid ist ein Stoff, der in vielseitiger Verwendung steht. Gewonnen wird Lanolin anhydrid aus Grundmaterialien des Schafes, wobei es im Handel auch unter unterschiedlichen Bezeichnungen bekannt geworden ist. Die Schafwolle ist der Grundstoff, aus dem Lanolin anhydrid gewonnen und im Anschluss zu Produkten innerhalb der Hautpflege- und Kosmetikindustrie genutzt und verarbeitet wird.

Man kennt es vor allem auch unter dem Begriff des Wollfettes. Hier kommt es vor allem auch in Wäscheprodukten zum Einsatz. Es bedient sich aus Vorteilen, die für den Menschen einen angenehmen und sehr haut pflegenden Effekt aufweist und Lanolin anhydrid gilt daher auch als wasserabweisend. Aus diesem Grund eignet es sich auch sehr gut als zu verarbeitender Stoff im Rahmen der Nutzung von verschiedenen Cremen und Balsamen.

Die Erkenntnis, dass Lanolin anhydrid ein hervorragender Grundstoff ist, der sehr leicht und kostengünstig aus der Schafwolle gewonnen werden kann, gibt es schon lange. Aus diesem Grund findet das Lanolin anhydrid auch schon sehr lange besonders in der Hautpflege- und Kosmetikindustrie Anwendung.

Es baut auf einen Grundstoff, der insbesondere in Körpercremes und Lotionen verwendet wird, um dringend benötigte Feuchtigkeit für die Haut bereitzustellen. Dabei konzentriert man sich auf die Konsistenz, die aus dem Grundstoff Lanolin anhydrid erzeugt wird und nicht nur Wasserverlust verhindern kann, sondern auch sehr schonend auf die Haut einwirkt. Natürlich ist Lanolin anhydrid kein Allheilmittel und es gibt auch teils kritische Stimmen, was die Wirkungsweise von Lanolin anhydrid betrifft.

Insbesondere bei sehr sensibler Haut gibt es zum Teil auch sehr negative Schlagzeilen und Reaktionen von Kunden, wobei man hier auch von Übertreibungen sprechen kann. Dabei wird aber manchmal auch von allergischen Reaktionen berichtet, die Sie aber nicht überbewerten sollten. Wie überall gibt es vermutlich auch in diesem Fall statistische Ausreißer, die zu beobachten sind. Was aber genau ist Lanolin anhydrid und wie dürfen Sie sich die Grundsubstanz vorstellen.

Grundsätzlich handelt es sich beim Produkt um eine gelbe Substanz die einen relativ hohen Fettwert aufweist. Dies paart sich auch mit den Auswirkungen aus den Molekülen, die aus der Substanz gewonnen werden können und damit zu einer beständigen Größe in der Kosmetikindustrie geworden ist. Auch der im Vergleich zu anderen Substanzen relativ hohe Fettgehalt darf hier nicht unterschätzt werden. Gewonnen wird sie aus Sekreten der Talgdrüsen von Schafen und das erklärt auch den hohen Fettgehalt. Es kann daher auch dazu benutzt werden, um ihre Wolle zu konditionieren.

Es ist ein natürliches, tierisches Produkt, das aus geschorener Wolle gewonnen wird. Nun muss man hier festhalten, dass Lanolin anhydrid eigentlich streng genommen nicht neu ist. Der Grundstoff wird schon seit Jahrtausenden verwendet und es werden darauf unterschiedliche Produkte gefertigt. Was aber neu ist, das ist die industrielle Fertigung.

Unraffiniertes Lanolin wird seit Jahrtausenden von verschiedenen Kulturen verwendet. Es ist aus einem langkettigen Ester zusammengesetzt. Es ist das raffinierte Lanolin, welches seit mehr als hundert Jahren in Salben verwendet wird und aus diesem Grund auch in seiner Substanz nicht unerheblich in seiner positiven Wirkung ist. Heute finden Sie Lanolin anhydrid in verschiedenen Produkten im Handel zu unterschiedlichen Preisen und mit einem sehr unterschiedlichen Wirkungs- und Einsatzbereich.