Brot backen mit Glutenunverträglichkeit

Leckeres, saftiges, glutenfreies Brot ist kein Hexenwerk!

Zöliakie-Betroffene kommen nicht umhin, überwiegend ihr eigenes Brot zu backen � außer sie haben das Glück, in der Großstadt zu wohnen, in der es einen Bäcker gibt, der sich auf glutenfreie Backwaren spezialisiert hat. Das Problem bei glutenfreien Mehlen ist, dass die Brote  dazu neigen

bröselig zu sein:
dagegen hilft Zugabe von Öl und Bindemitteln (glutenfreies Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Flohsamen, Leinsamen usw.) Aufgelöste Gelatine bindet ebenso, ohne den Geschmack zu beeinflussen. Eine geriebene gekochte Kartoffel macht das Brot ebenso saftiger wie auch z.B. eine geraspelte Zucchini

schnell auszutrocknen:
da hilft nur: kleine Brote oder besser noch Brötchen zu backen bzw. ein großes Brot gleich nach dem Abkühlen am Stück  portionsweise einfrieren. In Scheiben geschnitten und eingefroren hat es den Vorteil, dass man kurzfristig die gefrorenen Brotscheiben in den Toaster einlegt und sie in zwei Runden toastet. Ergebnis: knusprig, frisch und schmackhaft. Die Brötchen ebenso einfrieren und zum Frühstück im Backofen 10 Minuten aufbacken

nach 2 Tagen ungenießbar zu sein (trocken, bröselig, geschmacklich unattraktiv):
tauen Sie Vorräte auf oder backen ganz schnell das nächste Brot

�Ersatzmehle� schmecken entweder langweilig oder aufdringlich:

Die Mischung macht�s: Setzen Sie geschmacksintensive glutenfreie Mehle (Braunhirse, Kichererbsenmehl) sparsam ein, d.h. nicht mehr als max. 20% des Gesamtmehlanteils. Brote aus ausschließlich Reis- und/oder Kartoffelmehl sind nahezu geschmacklos und haben die bedauerliche Eigenschaft, schmierig am Gaumen zu kleben. Gut einsetzbar ist Kastanienmehl, es hat einen milden, leicht nussigen Geschmack. Es ist allerdings teuer! Das Gleiche gilt auch für Maniokmehl, es hat aber weniger Eigengeschmack.

Der Zeitaufwand für das Backen ist hoch:
Greifen Sie in die Trickkiste und verwenden Sie glutenfreie Fertigbackmischungen, z.B. Mix it! von Schär, die Sie nach Belieben noch mit anderen Mehlen �strecken� und den Geschmack individuell abändern. Bei diesen Backmischungen sind schon Bindemittel enthalten, die Brote haben eine bessere Klebeeigenschaft. Und es geht dann auch recht schnell: Mit dem Mixer alles in 2 Minuten zusammenrühren und gehen lassen. Wenn Sie zum Bäcker gehen, benötigen Sie mehr Zeit!

Ständig diese alten Brotreste, die man nicht mehr essen mag:
Bitte nicht wegwerfen oder Enten füttern! Zerbröseln Sie das Brot oder schneiden Sie es in dünne Scheiben. Dann wird es im Backofen bei 60° getrocknet und mit dem Fleischklopfer zerquetscht. Sie erhalten 1a � glutenfreies Paniermehl, das Sie in Schraubverschlussgläsern wochenlang lagern können. Sie panieren Fisch, Wiener Schnitzel und Hähnchenbrust damit und wetten � Ihr Schnitzel schmeckt weitaus besser als das Ihrer Familienmitglieder, die ein herkömmlich paniertes Stück Fleisch serviert bekommen. Aber auch für Hackfleischfüllungen eignet es sich hervorragend. Vor allem, wenn Sie gerne Nüsse in Ihr Brot einbacken, gewinnt Ihr Paniermehl damit an Geschmack. Ansonsten gibt es auch einige Hersteller für glutenfreies Paniermehl

Was ist Gluten

Gluten ist ein Klebereiweiß und Sammelbegriff für ein
Stoffgemisch aus Proteinen, das in einigen Arten von Getreide vorkommt. Es ist
ein Protein, das eine Speicherfunktion (Aminosäuren, Eisen etc.) hat.

Funktion beim Backen:

Gluten bildet das Teiggerüst in Backwaren und wird deshalb
auch Klebereiweiß genannt. Durch diese Eigenschaft bindet das Gluten bei der
Gährung (z.B: mit Hefe) die entstehenden Gase im Teig damit wird das Gebäck
schön weich und luftig. Gluten kann im Verhältnis zum Eigengewicht die dreifache
Menge an Wasser speichern. Dadurch bleiben Backwaren frisch und saftig. In der
veganen Diät sowie im asiatischen Raum wird Gluten aus den Getreiden gewaschen
und als Seitan verwendet: eine Eiweißquelle und Fleischersatz aus reinem Gluten.
Durch Zugabe von Wasser lässt sich das Seitanpulver in alle Formen
bringen.

Zusammensetzung:

Gluten ist ein Eiweiß und besteht aus zwei Teilen: den
Prolaminen/Gliadinen und den Glutelinen.

Getreide Gluteline Bei Zöliakie

unbedenklich

Weizen Glutenin NEIN
Roggen Secalinin NEIN
Hafer Avenin  
Gerste Hordenin NEIN
Mais Zeanin JA
Reis Oryzenin JA

 

Gluten und Zöliakie:

Bei der Autoimmunerkrankung Zöliakie/Sprue sowie bei der
Pseudoallergie Glutenunverträglichkeit sind bestimmte Glutene zu meiden, da
diese für die Erkrankung verantwortlich sind und eine Immunreaktion des Körpers
auslösen. Einzig unbedenklich sind die Glutene in Mais und Reis.

Sonderrolle Hafer:

Der Glutenbestandteil Avenin scheint bei den meisten
Betroffenen keine Reaktion auszulösen. Die meisten Haferprodukte werden nicht
als glutenfrei ausgeschrieben, da der Hafer oft in Mischanbau gezogen wird. Das
heißt, der Hafer wird parallel neben anderen Getreiden angebaut oder nachdem ein
anderes Getreide auf der selben Fläche angebaut wurde. Dadurch ergeben sich oft
Vermischungen und eine 100% Reinheit wird ausgeschlossen.

Deshalb gibt es Hersteller, die speziell glutenfreie
Haferprodukte produzieren und durch den alleinigen Anbau von Hafer eine 100%
Reinheit garantieren können.

Nichts desto trotz gibt es einige Zöliakiebetroffene, die
auch mit dem Avenin ein Problem haben. Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft nimmt
keine klare Stellung zu Hafer und die Hersteller empfehlen eine langsame
Annäherung an Haferprodukte.

Alternativen zu glutenhaltigen Getreiden sind sogenannte
Pseudogetreide sowie Knollen und Strauchfrüchte und andere: Hirse, Quinoa,
Amaranth, Buchweizen, Teff, Maniok, Kartoffel, Linsen etc.

Quellen:

http://www.bauckhof.de/;
https://www.dzg-online.de/files/140805_stellungnahme_hafer_2014.pdf

Dewar D, Amato M, Ellis H, Pollock E, Gonzalez-Cinca N, Wieser H, Ciclitira
P: The toxicity of high molecular weight glutenin subunits of wheat to patients
with coeliac disease

Leben mit einer Laktose-Intoleranz

Es lässt sich gut leben trotz Milchzuckerunverträglichkeit

Wer die Diagnose „Laktoseintoleranz“, auch Milchzuckerunverträglichkeit bekommen hat, ist häufig erst einmal verwundert und ratlos. Was kann man nun überhaupt noch essen? Welche Lebensmittel enthalten Laktose? Gibt es medikamentöse Wege, den Beschwerden der Allergie entgegenzuwirken? Da immer mehr Menschen Milch nur schwer oder gar nicht vertragen, gibt es tatsächlich verschiedene Möglichkeiten, die ein Leben mit dieser Erkrankung einfacher machen. Der nachfolgende Artikel verschafft einen Überblick darüber, was Betroffene und Angehörige tun können, um den Alltag mit einer Laktoseunverträglichkeit einfacher meistern zu können.

Was sind die Ursachen für eine Laktoseintoleranz?

Die Hauptursache für die Milchzuckerunverträglichkeit ist ein Mangel an Laktase, dem Enzym, das die Laktose aus der aufgenommenen Milch spaltet und sie dadurch verdaulich macht. Geschieht dies nicht, gelangt der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm, wo er Blähungen und Durchfälle auslöst – die typischen Symptome einer Laktose-Allergie, die im Erwachsenenalter gar nicht ungewöhnlich sind. Ein Großteil der adulten Weltbevölkerung ist aus evolutionären Gründen unfähig, Kuhmilch richtig zu verdauen.
Seltener sind eine Darmerkrankung (wie etwa Zöliakie), ein Gendefekt oder Mangelernährung der Grund für den Laktasemangel und die daraus folgenden Beschwerden.

Im Alltag die richtigen Lebensmittel auswählen

Nachdem der Arzt eine Laktoseintoleranz diagnostiziert hat, zielt das Vorgehen in der Regel auf eine Ernährungsumstellung bzw. auf eine Laktose-Diät ab, bei der Laktose entweder komplett vermieden oder bis zum Akzeptanzminimum reduziert wird. In Supermärkten und vielen Discountern gibt es mittlerweile eine große Palette an laktosefreien Spezialprodukten, mit Hilfe derer man auf nichts mehr verzichten muss. Alternativ können Betroffene auch auf Lebensmittel zurückgreifen, die von Natur aus sehr wenig oder keine Laktose enthalten. Tatsächlich gibt es auch viele laktosefreie Käsesorten, die, je höher ihr Reifegrad ist, weniger Laktose enthalten.

Geeignete Nahrungsmittel wären beispielsweise:

gereifte Käsesorten wie Gouda oder Tilsiter (bitte Kennzeichnung beachten)
säuerlicher Naturjoghurt
Pflanzenmargarine statt Butter
Soja-, Reis- oder Hafermilch statt Kuhmilch
Reismilch- oder Bitterschokolade statt Vollmilchschokolade
Wassereis statt Milcheis
alle veganen Produkte, da diese stets frei von Milch sind (Vegan-Siegel auf der Packung beachten)

Auf diese Weise muss sich der Laktoseintolerante hinsichtlich seiner Ernährung nicht einschränken und kann auch weiterhin seine Lieblingsgerichte genießen, ohne dafür unnötig tief in den Geldbeutel greifen zu müssen.

Laktosefrei essen im Urlaub, dem Restaurant oder bei Verwandten

Was sich im eigenen Haushalt mit etwas Erfahrung leicht regeln lässt, wird unterwegs schnell zum Problem, auch wenn das Angebot an laktosefreien Speisen in der Gastronomie immer weiter wächst. Doch auf einer Hochzeitsfeier den anderen Gästen beim Torteessen zusehen oder beim Weihnachtsessen mit der Familie auf die Sahnesoße verzichten, das möchte wohl kaum jemand. Für diese Fälle sind Medikamente gegen die Laktoseintoleranz das ideale Mittel der Wahl. Tabletten wie LactoStop® enthalten das Enzym Laktase und ermöglichen daher nach der Einnahme einer ausreichenden Menge die Spaltung der verzehrten Laktose ohne anschließende Beschwerden.

Fazit

Betroffene müssen durch eine Laktoseunverträglichkeit keineswegs auf alles verzichten. Dank Spezial- und Alternativprodukten sowie der Möglichkeit der medikamentösen Begleittherapie müssen Betroffene kaum auf Genuss verzichten – weder bei Festessen noch im Restaurant.

Wasser, ein Lebensquell

Unser Trinkwasser unterliegt strengen Kontrollen und hat ausnahmslos eine hohe bis sehr hohe Qualität. Man kann es bedenkenlos frisch aus dem Wasserhahn gezapft trinken. Der Anteil an Mineralien ist regional unterschiedlich.

Wer Wasser mit einem kräftigeren Geschmack als Leitungswasser liebt, wählt ein Mineralwasser mit einem ausgeprägten Mineraliengehalt. Ein Blick auf das Etikett verrät, wie viel an den einzelnen Mineralstoffen enthalten ist. Billigwasser aus dem Discounter enthält manchmal kein oder nur Spuren an Natrium, Calcium, Magnesium oder Hydrogenkarbonat.

Mineralwasser sorgt nicht nur für eine geschmackvolle Flüssigkeits-, sondern auch vor allem für eine gesunde Mineralienzufuhr, die unser Körper benötigt. Mineralstoffe sind anorganische und lebensnotwendige Elemente, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Sie regeln den Blutdruck sowie den Wasserhaushalt und sind unverzichtbarer Bestandteil aller Körperzellen. Sie werden zum Aufbau der Knochen ebenso benötigt wie auch zur Reizübertragung und regeln den Wärmehaushalt.Die Bedeutung der wichtigsten Mineralien:

Natrium: wichtig für die Gewebespannung der Zellen, ebenso für die Verdauungssäfte, die Zellmembran, Muskelfunktionen und Enzymaktivitäten. Wer schwitzt, verliert 0,5g Natrium pro Liter Schweiß. Häufiger Durchfall sowie schweißtreibende Aktivitäten können Natriummangel auslösen, was sich in Muskelkrämpfen, nervösen Störungen und Kreislaufproblemen äußert.

Calcium: gibt den Knochen und Zähnen ihre Festigkeit und stabilisiert die Zellmembranen; ebenso übermittel es die Signale in den Zellen und sorgt für die Reizübertragung im Nervensystem. Die Muskeln benötigen Calcium, Blutgerinnung und Enzymaktivierung werden durch Calcium positiv beeinflusst. Säuglinge und die Phasen intensiven Knochenwachstums (Pubertät) sowie alte Menschen (Osteoporose!) haben einen erhöhten Calciumbedarf. Personen mit Laktoseunverträglichkeit müssen auf Milchprodukte, die ein wichtiger Calciumlieferant sind, verzichten und ihren Bedarf anderweitig, z.B. durch Mineralwassser decken. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt ca. 1000 mg.

Magnesium: Bestandteil fast aller Körperzellen, auch von Skelett und Muskulatur. Es aktiviert Enzyme des Energiestoffwechsels, auch unsere Nerven benötigen Magnesium. Leistungssport, Stress und Hitze erhöhen den Bedarf an Magnesium. Bei Mangel treten Muskelkrämpfe und Zuckungen auf. Vegetarier, vor allem auch Veganer und wieder Personen mit Laktoseunverträglichkeit müssen für alternative Magnesiumzufuhr sorgen, z.B. durch den Verzehr von Nüssen, einzelnen Gemüsesorten, Bananen und Mineralwasser.
Hydrogenkarbonat, auch als Bicarbonat bekannt, ist für den gleichbleibenden pH-Wert des Blutes verantwortlich. Es dient als Säurepuffer, reguliert die Säure-Basen-Balance und hat eine säureneutralisierende Wirkung. Stehen dem Organismus nicht genug basisch wirkende Stoffe wie Hydrogencarbonat zur Neutralisation der Übersäuerung zur Verfügung, lagert er die Säuren im Bindegewebe, in den Gelenken oder Muskeln ab. Langfristig kann dies zu zahlreichen Gesundheitsstörungen führen, wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Sodbrennen, Hautprobleme, Gicht, Rheuma und Diabetes Mellitus

Sportler aufgepasst: Auf die richtige Temperatur kommt es an!

Mineralwasser, das auf 15° C temperiert ist, bewahrt nach dem Training vor Muskelkater!

Bitte auf die Verpackung achten!

Am besten Mineralwasser in Glasflaschen kaufen. Plastikflaschen, vor allem die aus  Weichplastik, enthalten das krebserregende Acetaldehyd, das bei Wärme (im Auto im Sommer!) freigesetzt wird. Wenn schon Plastikflaschen, dann Mehrwegflaschen, sie haben einen Acetaldehydblocker. Beachten Sie die Warnhinweise auf den Flaschen. (Quelle: Shape 8/12)

Das besondere Wasser

Wer viel Stress und hoher Nervenbelastung ausgesetzt ist, leidet häufig auch unter Schlafstörungen. Hier empfiehlt sich, stilles Wasser ohne Kohlensäure zu trinken. Wir haben zwei besondere Wasser der St. Leonhardsquelle in unserem Sortiment: Die Lichtquelle und die Mondquelle.
Auszug aus der Homepage der St. Leonhardsquelle: �Wasser ist nicht gleich Wasser. Denn erst wenn es reif ist, tritt es aus eigener Kraft als Arteserquelle zu Tage. Und nur dann besitzt es auch nach der schonenden Abfüllung noch seine natürliche Energie und alle Informationen, die es auf seinem langen Weg gesammelt hat. Diese besondere Qualität bewahren wir durch die konsequente Verwendung von Leichtglasflaschen, die keinerlei Fremdstoffe ans Wasser abgeben. So enthält jede Flasche garantiert das, was wir als lebendiges Wasser bezeichnen.
Unsere sechs Quellen entspringen im bayerischen Voralpenland an zwei unterschiedlichen Quellorten: im idyllischen Bad Leonhardspfunzen, das zur Gemeinde Stephanskirchen gehört und in Ruhpolding (Chiemgau).�

Kraft aus der Kurkuma-Pflanze

In der traditionellen, chinesischen Medizin und im Bereich des indischen Ayurveda weiß man mittlerweile seit über 5.000 Jahren um die positiven gesundheitlichen Effekte auf den menschlichen Organismus. Somit kann man Kurkuma zu den ältesten Heilpflanzen weltweit zählen. In der ayurvedischen Medizin erreicht man eine Steigerung der Wirkung durch die Kombination mit Ingwer und Pfeffer.

Der berühmte Seefahrer Marco Polo importierte das gelbe Pulver im 14. Jahrhundert nach Europa. Anfangs spielte Kurkuma in den USA und in Europa nur als Gewürz eine Rolle, erst in den vergangenen Jahren hat man sich auch hier mit seiner gesundheitsfördernden Wirkung befasst. Kurkuma, auch als Gelbwurzel bekannt, ist im Currypulver enthalten und verleiht ihm seine typische gelbe Farbe.

Die Kurkuma-Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter und wird der Familie der Ingwergewächse zugeordnet. Sie verfügt über hellgrüne Blätter, die denen des Schilf stark ähneln. Allerdings ist für die Herstellung des Gewürzes nur der Wurzelstock von Bedeutung, denn dieser wird nach dem Trocknen an der Luft zu Pulver verarbeitet.

Die Pflanze vermehrt sich quasi selbst durch die Ausbildung unterirdischer Wurzelausläufer, der so genannten Rhizome. Den Namen hat die Pflanze übrigens von der gelben Färbung der Wurzel. Man nimmt an, dass die ursprüngliche Heimat des Kurkuma Südasien ist, wo die Pflanze im Gebirge gedeiht, das ist allerdings nicht bewiesen. Der Anbau von Kurkuma erfolgt heute überwiegend in Südamerika, Indonesien, Indien und China.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kurkuma

Die so genannten Curcuminoide sind der Hauptbestandteil in der Wurzel der Kurkuma-Pflanze. Dem Kurkumin verdankt sie ihre gelbe Farbe, es dient auch als Lebensmittelzusatz und ist unter der Nummer E100 in Gewürzen und als Färbemittel zu finden. Da die Kurkuma-Pflanze oftmals unter schwierigen Bedingungen gedeihen muss, dient dieser Wirkstoff ihr als Schutz vor Krankheitserregern und Fressfeinden.

In der Wurzel sind außerdem bis zu sieben Prozent ätherische Öle enthalten, sie wirken nicht nur gegen Viren, Bakterien und Pilze, sondern haben auch antioxidative Eigenschaften und sollen wirksam gegen Tumore sein. Zwar ist die Aktivität der ätherischen Öle im Vergleich zum Kurkumin geringer, und dennoch gehen die positiven gesundheitlichen Effekte hauptsächlich von ihnen aus. Sie helfen dem Körper, das Kurkumin besser aufzunehmen und verstärken auch noch dessen heilende Wirkung.

In Kurkuma sind außerdem die Mineralstoffe Magnesium, Zink, Kalium, Kalzium, Selen, Phosphor und Chrom enthalten. Darüber hinaus findet man auch eine beachtliche Menge an Mangan, Eisen und Kupfer. Zu den darin enthaltenen Vitaminen zählen neben B6 noch C, E, A, B1, B2 und B3. Dazu kommen noch Karotinoide, Proteine, Vanillinsäure, Kaffeesäure, Polysaccharide und Ferulasäure.

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Kurkuma

Mittlerweile wurden mehr als 1.000 Studien durchgeführt, um die Wirkung des Kurkuma auf Krebspatienten zu erforschen. Es wurden die unterschiedlichsten Krebsarten in verschiedenen Stadien in die Untersuchungen mit einbezogen. Es hat sich gezeigt, dass sich eigentlich jede Krebserkrankung positiv beeinflussen lässt. Somit eignet sich Kurkuma nicht nur als Begleiter in der Krebstherapie, sondern es kann auch prophylaktisch eingesetzt werden. Gesunde Zellen mutieren wesentlich seltener, Metastasen werden verhindert oder in ihrer Ausbreitung gehemmt, Antioxidantien mildern die Wirkung krebsfördernder Stoffe ab. Besonders erfolgreich kann Kurkuma bei der Behandlung von Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Hautkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs eingesetzt werden.

Auch bei Erkrankungen des Gehirns konnten Erfolge verzeichnet werden, denn das Kurkumin durchdringt die Blut-Hirn-Schrank problemlos. Somit kann Kurkuma zum Beispiel therapiebegleitend bei Alzheimer, Demenz oder Multipler Sklerose zur Anwendung kommen. Kurkumin verhindert einen frühzeitigen Abbau der weißen Hirnmembran, so dass das Gehirn möglichst lange leistungsfähig bleibt. Dank der antioxidativen Wirkung wird dem Körper mehr Sauerstoff zugeführt, auf diese Weise werden auch Entzündungen gemildert.

Für eine gute Verdauung ist Kurkuma ebenfalls von großer Bedeutung, vor allem Verstopfung und Völlegefühl lassen sich gut damit behandeln. Kohlenhydrate und Fett können vom Körper besser verarbeitet werden, da die Inhaltsstoffe des Kurkuma die Produktion von Magensäure und Gallenflüssigkeit fördern, in der Folge werden auch Vitamine und Mineralstoffe besser aufgenommen. Bei der Behandlung von Adipositas-Patienten kann man sich die verbesserte Verdauung von Fett in der Nahrung zunutze machen.

Die im Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle und das Kurkumin haben entzündungshemmende Eigenschaften. Mehrere Studien haben ergeben, dass Kurkumin ähnliche Effekte wie zahlreiche chemische Arzneimittel hat, darunter auch Paracetamol. Gerade bei Reizdarm-Patienten hat sich der Einsatz von Kurkuma sehr bewährt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Entstehung von Diabetes durch die Wirkstoffe im Kurkuma verhindert werden kann, bei Patienten mit Diabetes vom Typ II kann eine Resistenz gegenüber Insulin unter Umständen verhindert werden.

Der Cholesterinspiegel ist bei vielen Menschen erhöht, doch grundsätzlich ist nicht der Gesamtwert von Interesse, sondern das Verhältnis zwischen HDL- und LDL-Cholesterin. Die Wirkstoffe im Kurkuma vermögen das schlechte LDL zu senken, so dass das Risiko für Herzkrankheiten vermindert werden kann. Darüber hinaus verhindert Kurkuma auch, dass sich Cholesterin in den Blutzellen ansammelt und dort oxidiert, was extrem gefährlich für die Gesundheit des Organismus sein kann.

Die im Kurkuma enthaltenen Polyphenole haben sich in der Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen als sehr wirksam erwiesen. Diese Wirkstoffe sind in der Lage, Stickstoffmonoxid zu binden und freie Radikale abzuwehren. Darüber hinaus verbessert das Kurkumin auch die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff. Studien haben ergeben, dass Kurkuma auch die Regeneration der Leber unterstützen kann.

 

Zusammenfassung der Vorteile des Kurkuma

  • Unterstützend einsetzbar in der Therapie von Krebserkrankungen
  • Erhält die Leistungsfähigkeit des Gehirns
  • Fördert die Verdauung
  • Entzündungshemmende Wirkung
  • Therapiebegleitend einsetzbar bei Diabetes vom Typ II
  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Wirksam bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen
  • Unterstützt die Leberregeneration

Anwendung und Dosierung von Kurkuma

Das Kurkuma kann man auf unterschiedliche Art und Weise zu sich nehmen, wahlweise als Pulver, Wurzel, Tee oder in Form von Kapseln. Der Unterschied zwischen den einzelnen Präparaten liegt im Anteil des Kurkumin und dessen Bioverfügbarkeit, das bedeutet, wie gut der Körper das Kurkumin aufnehmen und verwerten kann. Das Kurkumin löst sich in Wasser nur ganz schlecht auf, deshalb sollte man es in Kombination mit etwas Fett und schwarzem Pfeffer einnehmen, das erhöht die Bioverfügbarkeit ganz wesentlich.

Eine möglichst natürliche Ernährung ist immer am besten, deshalb ist es empfehlenswert, das Kurkuma den Mahlzeiten zuzufügen, dann sind Fett und Gewürze auch gleich automatisch vorhanden. In diesem Fall kann der Organismus auch von den ätherischen Ölen im Kurkuma profitieren. Frische Gelbwurz bekommt man nicht immer zu kaufen, in diesem Fall ist ein qualitativ hochwertiges Pulver die beste Alternative. Auch wenn man Kurkuma in Form von Tee konsumiert, sollte man diesen mit ein wenig Pfeffer und Fett versetzen, wie zum Beispiel Sahne oder Kokosöl.

Über die Ernährung alleine kann man dem Körper im Prinzip kaum die benötigte Menge an Kurkumin zuführen, der Geschmack ist auch nicht jedermanns Sache. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zusätzlich noch Kapseln einzunehmen, dann hat man auch jederzeit die optimale Dosierung. Im Handel findet man Kurkuma-Kapseln mit allen Wirkstoffen, aber auch Präparate, die lediglich das Kurkumin enthalten, dafür aber in entsprechend höherer Dosis. Wichtig ist, dass man reines Kurkumin nicht in zu hoher Dosierung dauerhaft zu sich nimmt, das könnte zu Magenverstimmungen führen.

 

Ginseng Ratgeber

Ginseng soll der Schönheit und der Gesundheit zuträglich sein, schon seit vielen Jahrhunderten wird der Wurzel dies nachgesagt. Seit mehr als 2.000 Jahren ist der Ginseng aus der traditionellen chinesischen Medizin nicht mehr wegzudenken. Einst hatten die Wurzeln sogar einen materiellen Wert und übertrafen sogar das Gold.

Ginseng heißt auf chinesisch „Jen Shen“, das könnte man mit „Menschenwurzel“ übersetzen. Man nimmt an, dass der Name daher stammt, dass die meisten Knollen leicht wie menschliche Körper anmuten. Da die Ginsengwurzeln im alten China so kostbar waren, durfte nur der Kaiser sie besitzen, dem Volk drohte bei Genuss die Todesstrafe. Seit dem 17. Jahrhundert kennt man den Ginseng auch in Europa, als Heilpflanze gewann er jedoch im 20. Jahrhundert an Bedeutung.

Herkunft und Arten des Ginseng

Ginseng

Der Ginseng, der die lateinische Bezeichnung Panax ginseng trägt, erreicht eine Höhe von bis zu 80 Zentimetern. An den Stängeln sind handförmige Blätter mit langen Stielen angeordnet, die in Dolden stehenden Blüten sind klein und gelblich-weiß. Die etwa 10 Zentimeter lange Wurzel des Ginseng hat die Form eines Zylinders und verfügt über mehrere Nebenäste. Außen ist die Ginsengwurzel gelblich bis hellbraun, unter der Rinde ist das Innere weiß-gelblich. Botanisch gesehen zählt der Ginseng zu den Efeugewächsen, beheimatet ist sie ursprünglich in Ostasien, wo sie an schattigen Plätzen in den Gebirgswäldern zu finden ist. Hauptanbaugebiete des Ginseng sind neben Korea noch Japan und China.

Lediglich die Wurzel wird zu Heilmitteln verarbeitet, denn sie verfügt über eine Reihe von wertvollen Inhaltsstoffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem roten und dem weißen Ginseng, wobei es keine zwei Arten gibt. Die weißen Ginsengwurzeln haben ihre natürliche Färbung, da sie direkt getrocknet werden. Bei den roten Ginsengwurzeln entsteht die Farbe dadurch, dass sie vor dem Trocknen noch mit Wasserdampf behandelt werden. In Deutschland wird lediglich die weiße Ginsengwurzel in der Medizin eingesetzt, in der Regel stammt sie aus Korea. Beim Ginseng steigt die Qualität mit dem Alter der Wurzeln, aus diesem Grund werden vier bis sieben Jahre alte Pflanzen verwendet.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Ginseng

In der Wurzel des Ginseng sind viele unterschiedliche Inhaltsstoffe nachweisbar, zu den wichtigsten zählen die so genannten Ginsenoside. Die medizinische Wirkung des Ginseng hängt in erster Linie von deren Gehalt ab, deshalb gilt in Deutschland ein Minimum von 1,5 Prozent als Vorschrift, in der Schweiz sind es sogar zwei Prozent. Die Ginsenoside findet man vor allem in der Rinde der Wurzeln, die Konzentration nimmt mit dem Alter der Pflanze zu. In der Hauptwurzel sind nur wenige der kostbaren Inhaltsstoffe vorhanden, die Konzentration ist in den äußeren, kleinen Wurzeln viel stärker. Mittlerweile konnten Pharmazeuten rund 30 unterschiedliche Ginsenoside nachweisen. Biologisch betrachtet ähneln sie Cortison oder Sexualhormonen, die Pflanze wird durch sie vor einem Pilzbefall oder Mikroben geschützt.

In der Ginsengwurzel ist etwa 0,05 Prozent ätherisches Öl enthalten, dazu kommen noch die Phenole Salizylsäure und Vanillin sowie verschiedene Peptide, also Eiweiße. Neben den Vitaminen C und denen des B-Komplexes beinhalten Ginsengwurzeln auch noch Spurenelemente wie Magnesium, Natrium, Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen, Zink, Aluminium, Mangan, Kupfer, Chrom, Bor und Selen. Einige Zeit lang wurde behauptet, dass Ginseng auch hormonähnliche Stoffe enthält, welche ähnlich wie Östrogene wirken, allerdings konnten Untersuchungen dies nicht hinreichend beweisen.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Ginseng

Während man in Asien schon lange auf die heilenden Kräfte des Ginseng schwört, dauerte es in Europa mit dieser Erkenntnis etwas länger. Ginseng gilt in asiatischen Ländern als belebendes Tonikum, es wirkt sich also positiv auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus. Ginseng ist nicht so stark aufputschend wie koffeinhaltige Getränke, es belebt aber, hebt die Stimmung und fördert die Konzentration. Leidet jemand unter dauernder Müdigkeit oder Erschöpfungszuständen, so kann der Körper durch Ginseng eine Stärkung und Belebung erfahren. Gerade Krebspatienten haben während der Behandlung sehr oft mit großer Müdigkeit zu kämpfen, eine Studie konnte dem Ginseng in diesem Fall einen positiven Effekt bescheinigen. Auch bei Multipler Sklerose kann Ginseng zur Unterstützung der Therapie eingesetzt werden.

Die Wirkstoffe im Ginseng können das Allgemeinbefinden merklich verbessern. Der Körper wird vor vielen Erkrankungen geschützt, bereits bestehende können schneller ausheilen. Mehrere Studien konnten inzwischen belegen, dass Atemwegsbeschwerden und Erkältungen durch den Ginseng gelindert werden können. Das Immunsystem wird auf Dauer gestärkt, so dass es wesentlich seltener zu Erkältungen und Grippe-Erkrankungen kommt. Patienten, die unter Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden, sollten unbedingt über eine Therapie mit Ginseng nachdenken. Nicht nur die Atemwege profitieren davon, die Haut wird auch weniger empfindlich gegenüber Allergenen. In Asien wird Ginseng auch gerne als Aphrodisiaka eingesetzt, so lassen sich zum Beispiel Erektionsstörungen behandeln.

Die im Ginseng enthaltenen Ginsenoside haben eine regulierende Wirkung auf den Blutdruck, darüber hinaus können sie den Kreislauf stabilisieren. Das Herz-Kreislauf-System wird also durch die Inhaltsstoffe unterstützt, das kann auch das Risiko einer Arteriosklerose senken, außerdem wird die Durchblutung verbessert. Nicht nur der Blutdruck wird ausgeglichen, das gleiche gilt auch für den Cholesterinspiegel. Da die Blutwerte durch den Ginseng beeinflusst werden, können auch Diabetiker von einer Therapie profitieren. Zum einen wird der Blutzuckerspiegel gesenkt, und zum anderen wird auch der Fettstoffwechsel reguliert. Auch der Eiweißstoffwechsel wird verbessert, so dass die Funktion der Leber Unterstützung erfährt, selbst eine geschädigte Leber kann sich wieder regenerieren.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Ginseng:

  • Aphrodisierende und belebende Wirkung
  • Verbesserung des Allgemeinbefindens
  • Schutz vor Erkältungskrankheiten und Atemwegsbeschwerden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Regulierung des Blutdrucks
  • Senkung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels
  • Regulierung des Eiweiß- und Fettstoffwechsels

Anwendung und Dosierung des Ginseng

Die Wirkstoffe des Ginseng können dem menschlichen Organismus auf unterschiedliche Art und Weise zugeführt werden. In Asien wird die Wurzel in Stücke zerteilt, welche man dann kaut, längeres Kauen fördert dabei die Aufnahme der Inhaltsstoffe. In Europa setzt man eher auf die Zubereitung eines Tees, diesen nimmt man ein bis dreimal täglich zu sich. Dazu zerkleinert man drei Gramm der Wurzel ganz klein, übergießt die Stücke mit siedendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen, dann wird er durch ein Sieb gegossen.

Natürlich bekommt man im Handel den Extrakt des Ginseng auch in Form von Kapseln oder Tabletten, das macht die Einnahme wesentlich einfacher. Man kann auch Ginseng-Pulver in Wasser oder Tee einrühren, oder es in Fruchtsäften auflösen. Wichtig ist in diesem Fall wasserlösliches Pulver, davon gibt man etwa einen halben Teelöffel in 200 ml Flüssigkeit. Bis der Ginseng seine Wirkung entfaltet dauert es eine ganze Weile, deshalb sollte man die Therapie über mehrere Wochen durchführen, maximal jedoch drei Monate. Wichtig ist eine hohe Qualität des jeweiligen Produktes, denn nur so profitiert man gesundheitlich auch wirklich davon, wenn die Konzentration der Inhaltsstoffe hoch genug ist. Sollte man unter bestimmten Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck leiden, sollte man vor der Behandlung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.

 

 

Lebensmittel sicher aufbewahren

Wie Sie Lebensmittel sicher aufbewahren und zubereiten

Lebensmittelsicherheit ist ein weltweites Problem. Dass wir auch in reichen Ländern, in denen Hygiene großgeschrieben wird, nicht vor Keimen in der Nahrung gefeit sind, zeigt zum Beispiel der Ausbruch von EHEC im Jahr 2011. Konsumenten können oft gar nicht genau wissen, welchen Weg ihr Essen genommen hat.

1. Küchenhygiene

Reinigen oder schälen Sie frische Lebensmittel und verarbeiten Sie rohe Produkte möglichst auf separaten Schneidbrettern. Verdorbenes muss weg, bevor sich Keime ausbreiten können. Und zwischendurch Händewaschen nicht vergessen.

2. Kühlkette einhalten

Empfindliches sollte ständig kühl sein. Nehmen Sie deshalb zum Einkaufen am besten eine Kühltasche mit und kaufen Sie Tiefkühlprodukte erst zum Schluss. Zu Hause gehört alles sofort in den Kühlschrank oder ins Eisfach, bis Sie es zubereiten.

3. Kühlschrank säubern

Im Kühlschrank lagern sich unzählige Keime an. Misten Sie ihn daher regelmäßig aus und reinigen Sie ihn von innen. Auch Ordnung ist wichtig: Kalte Luft sinkt ab, Wurst, Fisch und Fleisch gehören deshalb nach unten. Vorsicht: Je voller der Kühlschrank, desto wärmer wird er!

4. Richtiges Auftauen und Aufwärmen

Wenn Sie Tiefkühlprodukte im Kühlschrank auftauen und danach kurz abspülen, verringern Sie die Keimgefahr. Bleiben Speisen übrig, am besten nicht zu lange aufbewahren – und vor dem Verzehr richtig durcherhitzen.

5. Vorsicht bei Schimmel

Es gibt tausende Arten von Schimmel. Viele davon sind gefährlich, denn die Pilze bilden giftige Stoffwechselprodukte. Diese breiten sich unsichtbar aus – nur den sichtbaren Pelz zu entfernen reicht also nicht. Das A und O: schimmlige Lebensmittel sofort entsorgen.

6. Fleisch und Fisch frisch kaufen und zeitnah zubereiten

Keime und Bakterien mögen Fisch und Fleisch. Fleisch sollte höchstens zwei, Hackfleisch und Fisch sogar nur einen Tag lagern. Beim Garen ist eine Kerntemperatur von 70 bis 80 Grad nötig, um Keime sicher loszuwerden. Außerdem sollten Sie vermeiden, dass Rohes mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt.

7. Eier und Milch – versus Keim- und Salmonellengefahr

Bewahren Sie offene Packungen nicht länger als wenige Tage auf. Bei Eiern besteht trotz strenger Kontrollen das Risiko einer Infektion mit Salmonellen. Garen Sie sie durch und essen Sie Produkte mit rohem Ei möglichst innerhalb weniger Stunden auf.

8. Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum

Nicht alles muss weg, was abgelaufen ist. Joghurt zum Beispiel ist meist länger haltbar. Vertrauen Sie am besten auf Ihre Sinne: Was grau geworden ist oder seltsam riecht, sollten Sie entsorgen! Noch schwerer wiegt das Verbrauchsdatum, mit dem empfindliche Lebensmittel wie Hackfleisch gekennzeichnet sind: Diese sollten Sie nach Ablauf des Datums keinesfalls mehr essen.

 

 

 

gesundheitlichen Aspekte der Avocado

Vor wenigen Jahren gehörte die Avocado noch nicht zum Standardsortiment jedes Supermarktes, man bekam sie überwiegend nur bei einem guten Gemüsehändler oder in bestimmten Geschäften. Viele wissen gar nicht, ob die Avocado nun eigentlich zum Gemüse oder zum Obst zählt. Außerdem ist vielen gar nicht bewusst, wie vielseitig die Frucht in der Küche eingesetzt werden kann.

Bei uns bereitet man daraus gerne einen herzhaften Brotaufstrich zu, kombiniert sie mit Lachs oder verarbeitet sie in einem leckeren Salat. In Asien und vielen südamerikanischen Ländern ist die Avocado aber Bestandteil von Süßspeisen, wie zum Beispiel Speiseeis oder Milchshakes. Die Avocado ist bei richtiger Zubereitung nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern kann unsere Gesundheit auch positiv beeinflussen. Darüber hinaus spielt sie aber auch in der Haut- und Haarpflege eine wichtige Rolle, so dass sie sich auch für die äußere Anwendung eignet.

Mexiko ist die ursprüngliche Heimat der Avocado

Im Süden von Mexiko weiß man bereits seit rund 10.000 Jahren um die wertvollen Inhaltsstoffe der Avocado-Frucht, hier stehen jede Menge der etwa 15 Meter hohen Bäume, die optisch an Walnussbäume erinnern. Der Anbau der Avocado konzentriert sich heutzutage hauptsächlich auf den Süden Spaniens, Israel, Neuseeland, Australien, Südafrika und Chile. In Südamerika vermehrten sich die Bäume früher quasi von selbst, denn das Riesenfaultier verzehrte die Frucht mitsamt Samen, die später natürlich wieder ausgeschieden wurden. Inzwischen sind diese Tiere jedoch ausgestorben.

Bei den Azteken galt die Frucht als Mittel zur Potenzsteigerung, sie wurde auch aufgrund ihrer Form deshalb als „Hoden“ bezeichnet. Da die Avocado viel Fett enthält, nutzten die Seefahrer sie einst auf ihren Reisen auch gerne als Ersatz für Butter oder Fleisch. Normalerweise fallen die unreifen Früchte von den Bäumen und reifen dann am Boden erst komplett. Für den Export in andere Länder werden die Früchte deshalb unreif geerntet, damit sie unbeschadet in den Supermärkten landen, wo man sie ganzjährig kaufen kann.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Avocado

Die Avocado ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das neben diversen Vitaminen auch Ballaststoffe, Proteine, sekundäre Pflanzenstoffe, ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäure und Mineralstoffe enthält. Darüber hinaus ist die Frucht sehr arm an Zucker, der Gehalt an Fructose liegt bei unter einem Gramm in einer Avocado.

Obwohl landläufig bekannt ist, dass man Carotinoide überwiegend in roten oder orangenen Gemüsesorten findet, sind sie auch in der grünen Schale der Avocado vorhanden, und das in einer außergewöhnlichen Vielfalt. Die Avocado ist ein hervorragender Lieferant von B-Vitaminen, denn neben Vitamin B1 sind auch noch die Varianten B2, B3, B5 und B6 vertreten. Ein weiteres wichtiges Vitamin ist Vitamin E, die Avocado zählt zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt. Als Antioxidans stärkt es die Abwehrkräfte und verbessert und erhält die Gesundheit des gesamten Organismus.

Die in der Avocado enthaltene Menge an Kalium übertrifft den Gehalt in Bananen um mehr als das Doppelte. Die Frucht ist sehr fetthaltig, der Anteil liegt bei über 80 Prozent, es handelt sich dabei jedoch ausschließlich um gesunde Fette. Beachtlich ist vor allem der Gehalt an Ölsäure, die zu den ungesättigten Fettsäuren zählt und vor allem für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel verantwortlich ist. Insgesamt 18 essentielle Aminosäure sind in der Avocado vertreten, das Protein kann vom Körper besonders gut aufgenommen werden und ist somit eine gute Alternative zu tierischem Eiweiß.

Die positiven gesundheitlichen Effekte der Avocado

Dank des hohen Gehalts an Carotinoiden werden die Körperzellen nachhaltig vor Schäden durch freie Radikale geschützt. Durch das in der Frucht enthaltene Fett können fettlösliche Nährstoffe zum einen besser aufgenommen werden, und zum anderen helfen Enzyme bei deren Aufspaltung und Verwertung. Obwohl Avocados sehr fetthaltig und kalorienreich sind, können sie dennoch bei jeder Diät unterstützend eingesetzt werden. Die ungesättigten Fettsäuren sorgen nämlich für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, so dass Hungerattacken vorgebeugt wird, außerdem wird auch die Fettverbrennung angeregt.

Schon die Mayas und Azteken haben gewusst, dass die Inhaltsstoffe die Fruchtbarkeit erhöhen können. Die Sexualhormone werden vor allem durch Folsäure und Vitamin B6 reguliert, bei Männern kommt noch das Kalium ins Spiel. Folsäure ist auch während der Schwangerschaft extrem wichtig, denn Geburtsfehlern kann vorgebeugt und die Entwicklung des Nervensystems und des Gehirns gefördert werden. Schwangere haben aber auch einen höheren Bedarf an Eisen, Kalium, ungesättigten Fetten und Vitamin E, all das kann die Avocado ebenfalls liefern.

Für die Funktionalität des menschlichen Gehirns sorgen Vitamin E und die Omega-3-Fettsäuren, laut Studien soll sogar Alzheimer vorgebeugt, und der Verlauf der Krankheit gemildert werden können. Die Avocado enthält das so genannte Beta-Sitosterin, welches eine Senkung des Cholesterinspiegels erreichen kann, somit wird Schlaganfällen und Herzerkrankungen vorgebeugt. Das Herz profitiert in besonderem Maße vom Verzehr der Avocado, denn Blutzuckerspiegel und Blutdruck werden reguliert.

Diabetes entsteht in vielen Fällen durch falsche Essgewohnheiten, die Inhaltsstoffe der Avocado können die Folgen abmildern und somit auch das Risiko für die Entstehung von Diabetes vermindern. Die ungesättigten Fettsäuren sorgen dafür, dass das Insulin eine effektivere Wirkung im Körper entfaltet, so dass der Blutzuckerspiegel nicht ständig schwankt. Durch das Vitamin C werden die Blutgefäße gestärkt, Vitamin E kann vor Nervenschäden bewahren, während Kalium das Herz unterstützt und ebenfalls den Blutzuckerspiegel reguliert. Viele Inhaltsstoffe der Avocado haben eine entzündungshemmende Wirkung, so dass die Beschwerden bei Arthrose gemildert werden können.

Zusammenfassung der gesundheitlichen Aspekte der Avocado

  • Schutz vor Schäden durch freie Radikale
  • fettlösliche Nährstoffe können besser aufgenommen und verwertet werden
  • Erhöhung der Fruchtbarkeit
  • positiv für Mutter und Kind während der Schwangerschaft
  • Verbesserung der Gehirnleistung und Vorbeugung von Alzheimer
  • Regulierung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels
  • entzündungshemmende Wirkung

Tipps für Kauf und Verwendung der Avocado

Grundsätzlich erfolgt die Ernte von Avocados im unreifen Zustand, innerhalb von ein paar Tagen sind sie dann nachgereift. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass man beim Kauf auf den Reifegrad achtet. Zu weich darf die Frucht nicht sein, häufig sind diese Exemplare im Inneren schon halbwegs verdorben. Die Avocado darf keine Flecken, Risse oder Druckstellen aufweisen, sie muss beim Druck auf die Schale minimal nachgeben. In diesem Fall kann man die Avocado innerhalb der nächsten zwei Tage verzehren. Erwischt man allerdings eine Frucht mit fester Schale, so sollte man sie zuhause noch zwei bis drei Tage liegen lassen. Bei der Sorte „Hass“ ist es so, dass die dunkelgrüne Schale bei weiterer Reifung fast schwarz wird, das ist ebenfalls ein Hinweis, dass sie ausreichend reif ist.

Avocados werden immer bei Raumtemperatur gelagert, wenn man sie in den Kühlschrank legt, schreitet der Reifeprozess langsamer voran. Direkter Sonneneinstrahlung sollten die Früchte niemals ausgesetzt werden. Möchte man die Reifung beschleunigen, packt man die Avocado und einen Apfel in eine Papiertüte, ein vom Apfel abgesondertes Hormon treibt den Reifeprozess voran.

Die Avocado lässt sich auf vielfältige Weise in den Speiseplan integrieren, man kann sie zum Beispiel roh und mit etwas Zitronensaft beträufelt verzehren. Sehr lecker schmeckt eine Guacamole aus gehackter Avocado, Tomaten, Zwiebeln, Limettensaft, Koriander und diversen Gewürzen. Statt Butter kann man auch Avocado als Brotaufstrich verwenden, dazu stückelt man die Frucht und zermatscht das Fruchtfleisch mit Hilfe einer Gabel. Sehr lecker sind auch ein Avocado-Dip, ein Salat oder ein Smoothie mit Avocado.

Carob was man drüber wissen sollte

Bei uns noch wenig bekannt, wussten bereits die alten Ägypter den Carob-Baum und seine Früchte zu schätzen. Die Römer brachten diese etwa 100 v. Chr. nach Italien, von dort aus gelangten sie durch Kaufleute aus dem arabischen Raum nach Nordafrika und Spanien. Hierzulande wird der Carob-Baum übrigens eher als Johannisbrotbaum bezeichnet. Durch das Mahlen seiner Schoten entsteht das Carob-Pulver, welches dank der wertvollen Inhaltsstoffe mittlerweile zum Superfood zählt.

Carob-Pulver als Alternative für Kaffee und Kakao

Der Carob-Baum zählt zur Familie der Hülsenfrüchtler, und seine Früchte, das Johannisbrot, sind lange, gebogene Schoten. Der immergrüne Baum mit halbkugeliger Krone und brauner, rauer Rinde, kann eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Beheimatet ist er im Osten Asiens und in den Ländern rund um das Mittelmeer. Er gedeiht dort in der Nähe der Küste an warmen und sonnigen Plätzen, wobei er sehr wenig Wasser benötigt. Der Untergrund besteht in der Regel aus kalkhaltigem Sand oder Lehm, er muss auf jeden Fall gut belüftet sein.

Beim Anbau muss man etwas Geduld aufbringen, denn die Bäume bringen erst nach fünf Jahren Blüten und Früchte hervor. Die unreifen Schoten haben eine hellgrüne Farbe, wenn sie reif für die Ernte sind, haben sie sich schokobraun verfärbt und verfügen über eine glänzende Oberfläche. Sie werden dann im September mit Hilfe von Stöcken von den Bäumen geschlagen, und nach der Reinigung und dem Trocknen zerkleinert. Anschließend wird das Fruchtfleisch noch geröstet und zu feinem Pulver zermahlen.

Der Geschmack des Carob-Pulvers kann als süßlich, fruchtig beschrieben werden, er ähnelt etwas dem von Karamell. Man nutzt es als Verdickungsmittel oder Süßstoff, es ist aber auch ein toller Ersatz für Kakao, wobei es nicht so bitter schmeckt. Somit kann man es auch gut zum Backen verwenden oder Brotaufstriche, Getränke oder Pudding daraus zubereiten. Beim Carob-Pulver weiß jedoch nicht nur der Geschmack zu überzeugen, es wäre nämlich kein Superfood, wenn es nicht auch positive Effekte auf die Gesundheit hätte.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Carob-Pulvers

Aus Carob-Pulver zubereitete Getränke sind viel gesünder als Kaffee, denn sie enthalten kein Koffein. Dafür verbergen sich jede Menge Ballaststoffe und natürlicher Zucker darin, das liefert dem Körper schnell Energie. Durch die Kombination mit Stärke, regen die Ballaststoffe auch gleichzeitig die Verdauung an. Der Zuckeranteil liegt bei rund 40 Prozent, das ist zwar nicht gerade ideal für die schlanke Linie, doch beim Backen kann man dafür die Zugabe von Zucker entsprechend verringern. Dafür liegt der Anteil an Fett jedoch bei gerade einmal einem Prozent.

Auch Mineralstoffe sind im Carob enthalten, nämlich Eisen, Magnesium, Chrom, Nickel, Phosphor, Kalium und Kalzium. Das Carob-Pulver liefert pro 100 Gramm immerhin 2,9 Milligramm Eisen, für eine bessere Aufnahme sollte man man das Carob immer mit Vitamin C kombinieren. Dazu kommen dann noch so genannte Polyphenole, die im Körper als wichtige Antioxidantien fungieren. Carob ist auch reich an Vitaminen, darunter zum Beispiel Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin B6. Letzteres braucht unser Körper unter anderem dazu, um Aminosäuren aus Proteinen richtig verwerten zu können.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Carob-Pulvers

Die im Carob enthaltenen Ballaststoffe wirken sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus. Einerseits hat es einen leicht abführenden Effekt, so dass es bei Verstopfung hilfreich sein kann. Auf der anderen Seite ist seine Quellfähigkeit enorm, so dass es letztendlich auch bei Durchfall eingesetzt werden kann. Sehr gute Erfahrungen hat man bisher bei der Behandlung von Magen-Darm-Infekten und Colitis ulcerosa gemacht. Darüber hinaus ist Carob auch in der Lage, überflüssige Magensäure zu binden und Sodbrennen zu reduzieren. Die Ernährungsweise vieler Menschen beeinflusst leider auch den Blutzucker- und Cholesterinspiegel in negativer Art und Weise. Die Wirkstoffe im Carob können diese Werte bei regelmäßigem Verzehr durchaus senken, so dass Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Arteriosklerose vorgebeugt werden kann.

Carob kann man sehr gut im Rahmen einer Diät in den Speiseplan integrieren, denn die Fettverbrennung wird angeregt, das kommt Menschen mit Übergewicht somit zugute. Die Inhaltsstoffe des Carob-Pulvers wirken sich auf den allgemeinen Gesundheitszustand positiv aus, da sie das Immunsystem stärken. Viele Stoffe wirken als Antioxidantien und bieten somit einen gewissen Schutz von freien Radikalen. Unter Umständen hat man damit auch eine prophylaktische Wirkung gegen Krebserkrankungen, da weniger Zellen entarten.

Die Wirkstoffe im Carob sind außerdem noch entzündungshemmend und schleimlösend, was bei vielen Erkrankungen von Vorteil ist, wie zum Beispiel bei der Behandlung von Asthma oder Bronchitis. In den orientalischen Ländern ist man davon überzeugt, dass Carob auch die Libido steigern kann, so dass sie bei Sexualstörungen gerne zum Einsatz kommt.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Carob-Pulvers:

  • Positive Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
  • Bindung von überflüssiger Magensäure
  • Senkung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels
  • Anregung der Fettverbrennung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Schleimlösender und entzündungshemmender Effekt
  • Steigerung der Libido

Tipps für den Kauf und die Verwendung von Carob

In orientalischen Lebensmittelgeschäften kann man während der entsprechenden Saison getrocknete Carob-Schoten kaufen und diese dann als Snack verzehren. Die Schoten können aber auch ausgepresst werden, den gewonnenen Saft kann man dann für die Herstellung von alkoholischen Getränken, Honig oder Sirup verwenden. Carob-Mehl wird gerne als Bindemittel verwendet, während man das Fruchtmark Fruchtriegeln zusetzt.

Das Pulver, kann man in Mandel- oder Kokosmilch einrühren, oder man verwendet es mit normaler Milch als Ersatz für Kakao. Die Anwendungsmöglichkeiten von Carob sind sehr vielfältig. So kann man es auch in Smoothies einrühren, Kuchen und anderes Gebäck damit herstellen, es einem Müsli hinzufügen oder verschiedene Desserts daraus zubereiten.

Möchte man Asthma damit behandeln, führt man am besten eine Tee-Kur über einen Zeitraum von fünf Wochen durch. Dazu werden sieben getrocknete Schoten zerkleinert und mit einem halben Liter kochendem Wasser übergossen. Den Tee lässt man acht Minuten köcheln, dann wird die Flüssigkeit nach dem Abkühlen abgesiebt. Am Morgen und am Abend trinkt man jeweils die Hälfte des Tees. Nach drei Wochen süßt man den Tee dann mit einem Teelöffel Honig.

Aus Carob-Pulver kann man eine leckere Nougatcreme zubereiten. Auch wenn man an Fett nichts einspart, so ist der Gehalt an Zucker und gesättigten Fettsäuren doch geringer, und man kann von den gesundheitlichen Vorzügen profitieren. Zunächst röstet man 100 g Haselnüsse in einer Pfanne ohne Zusatz von Öl für rund fünf Minuten. Nachdem die braunen Schalen geplatzt sind, lässt man die Nüsse abkühlen. Nach dem Abreiben der Schalen werden die Nüsse ganz fein zerkleinert und mit drei Teelöffeln Kakao, einem Teelöffel Carob, einem halben Teelöffel Zimt und etwas gemahlener Vanille vermengt. In der Pfanne verrührt man diese Mischung dann mit 200 Gramm Honig, gibt 150 Gramm Margarine dazu und lässt alles schmelzen. Nun werden 50 Gramm feine Haferflocken mit einem Esslöffel Sojamehl vermengt, zur Mischung in die Pfanne gegeben und ordentlich verrührt. Während die Masse abkühlt, wird sie immer wieder umgerührt. Bei lauwarmer Temperatur gibt man ein Ei hinzu, und verrührt alles zu einer gleichmäßigen Creme. Im Schraubglas kann die Nougatcreme im Kühlschrank etwa eine Woche aufbewahrt werden.

Arganöl für die Haare

Arganöl kann auf vielfältige Art und Weise zur Haarpflege eingesetzt werden. Es handelt sich um ein natürliches Produkt, welches nahezu keinen Eigengeruch hat und einen positiven Effekt auf Haarwurzeln und Haare gleichermaßen hat. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob er das Öl lieber pur anwendet, oder ob er ein Pflegeprodukte kauft, welchem Arganöl zugefügt wurde.

Den Haaren kommt das Öl auf jeden Fall zugute, es wird schön gepflegt und erhält einen herrlichen Glanz. Das kaltgepresste Öl ist geruchsneutral und wird deshalb überwiegend im Kosmetikbereich eingesetzt. Bei der täglichen Schönheitspflege hat sich das Arganöl definitiv bewährt, sowohl für Haut als auch Haare.

Kräftigung der Haare durch Arganöl

Damit Haare gesund und stark wachsen können, brauchen die Haarwurzeln zunächst eine ganze Reihe an essentiellen Nährstoffen. In erster Linie spielen hier die so genannten Tocopherole eine wichtige Rolle, darunter vor allem das Vitamin E. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind unverzichtbar, denn sie bilden einen Schutz vor Umwelteinflüssen wie zum Beispiel starker UV-Strahlung. Natürlich hat ein gutes Arganöl seinen Preis, aber wenn man bedenkt, dass nur wenige Tropfen für die Pflege genügen, so kann man sich dies allemal leisten. Sind die Haare nach der Anwendung strähnig und fettig, dann hat man eindeutig zu viel Öl genommen.

Hilfe bei trockener Kopfhaut und Schuppen

Viele Menschen leiden unter trockener Kopfhaut, die Gründe hierfür können sehr vielfältig sein. Manchmal sind Stress oder Veränderungen des Hormonstatus die Ursache, im Winter kommt auch die trockene Heizungsluft in Frage. Mit trockener Kopfhaut ist dann in der Regel auch ein quälender Juckreiz verbunden.

Für viele stellen Schuppen in erster Linie ein ästhetisches Problem dar, doch unter Umständen kann sich dahinter auch eine Erkrankung der Kopfhaut verbergen. Hefepilze können Schuppen ebenso begünstigen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. In einigen Fällen wurden auch einfach zu aggressive Shampoos verwendet. Bei Schuppen massiert man am besten täglich wenige Tropfen sanft in die Kopfhaut ein. Das fördert die Durchblutung und unterstützt die Haut bei der Speicherung von Feuchtigkeit.

Arganöl kann Haarbruch bei trockenen Haaren verhindern

Unsere Haare sind täglich vielen Belastungen ausgesetzt, das gilt insbesondere für längere Haare. Wenn diese dann noch coloriert oder gewellt werden, oder wenn man sie mit Föhn und Glätteisen malträtiert, dann lassen die ersten Schäden meist nicht lange auf sich warten. Zunächst werden die Haare glanzlos und spröde, in den Längen bildet sich oftmals auch Spliss.

Im Handel bekommt man die unterschiedlichsten Conditioner, doch diese können nur die Optik positiv beeinflussen und keine Schäden reparieren. Darüber hinaus sind fast immer chemische Zusätze darin enthalten, womit man den Haaren auf Dauer keinen Gefallen tut. Ein paar Tropfen Arganöl in die Längen und Spitzen eingearbeitet, kann Wunder wirken. Die Haare werden sofort wieder geschmeidig und leichter kämmbar, krauses Haar wird gebändigt. Man kann das Arganöl aber auch prima dem üblichen Conditioner oder der bevorzugten Haarkur zusetzen.

Ursachen für Haarausfall können sehr vielfältig sein

Nicht jeder Mensch ist von Natur aus mit einer üppigen Haarpracht gesegnet. Eventuell stellt sich mit zunehmendem Alter auch ein stärkerer Haarverlust ein, so dass gerade Frauen stark unter dünner werdendem Haar leiden. Es ist vollkommen normal, wenn täglich bis zu 100 Haare ausfallen, denn schließlich muss ja Platz für den Nachwuchs geschaffen werden. Dabei kann es aber im Leben immer mal wieder zu Phasen kommen, in denen deutlich mehr Haare ausgehen.

Jede einzelne Haarwurzel durchläuft einen festen Rhythmus bis zu zwanzig Mal. Zunächst einmal befindet sich das Haar für einen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren im Wachstum. Daran schließt sich die Übergangsphase an, in welcher das Wachstum eingestellt wird und das Haar sich zunehmend aus der Wurzel löst. Während der Ruhephase kommt es dann schließlich zum Ausfallen des Haares. Innerhalb der nächsten drei Monate geht dann ein neues Haar aus der Wurzel hervor. Nur wenn das Verhältnis zwischen den einzelnen Phasen durcheinander gerät, ist ein verstärkter Haarverlust die Folge.

Während man beim kreisrunden Haarausfall (Alopezia areata) von einer Autoimmunerkrankung ausgeht, können die Ursachen für diffusen Haarausfall variieren. Manchmal liegen Probleme mit der Schilddrüse vor, es liegt eine hormonelle Umstellung vor, ein Medikament fördert Haarausfall, es besteht ein Nährstoffmangel, eine Infektion war vorausgegangen, oder der Betroffene leidet unter anhaltendem Stress.

Schließlich wäre da noch der erblich bedingte Haarausfall, bei dem eine Überempfindlichkeit gegenüber einem Hormon besteht. Auf jeden Fall sollte man länger anhaltenden Haarausfall abklären lassen. Unter Umständen helfen Tinkturen, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, normalerweise wachsen die Haare wieder normal nach.

Mit Arganöl lässt sich das Haarwachstum fördern

Inzwischen konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden, dass sich durch eine regelmäßige Massage der Kopfhaut mit Arganöl die Durchblutung verbessern lässt. In der Folge können die Haarwurzeln dann auch viel mehr Nährstoffe aufnehmen und kräftigere Haare hervorbringen. Selbst wenn es sich um den erblich bedingten Haarausfall oder Haarausfall in den Wechseljahren handelt, können die ruhenden Haarwurzeln durch das Öl wieder stimuliert werden. Nicht nur die äußerliche Anwendung hat sich dabei bewährt, man kann täglich auch bis zu drei Esslöffel Öl verzehren.

Haarpflege und Hitzeschutz mit Arganöl

Inzwischen gibt es im Handel einige Shampoos, die mit reinem Arganöl angereichert sind und sich für die tägliche Haarwäsche anbieten. Wer seinen Haaren etwas Gutes tun möchte, sollte auf Naturprodukte ohne chemische Zusätze, wie zum Beispiel Silikone, setzen. Diese gewährleisten nicht nur eine effektive Reinigung, sondern auch die Gesunderhaltung der Haare. Möchte man einmal in der Woche eine Haarkur machen, muss man lediglich wenige Tropfen des Arganöls in den Längen und Spitzen verteilen und einige Zeit einwirken lassen.

Arganöl stellt auch einen natürlichen Hitzeschutz dar, das liegt an den darin enthaltenen Tocopherolen. Sie bauen im Haar sowohl einen Schutz gegenüber UV-Strahlung auf als auch gegen Schäden durch Hitze-Styling mit dem Föhn oder Glätteisen. Durch die Verwendung dieser Geräte trocknen die Haare aus und werden stark strapaziert. Gibt man ein paar Tropfen vor dem Glätten auf die Haare, so hat man einen guten Schutz und kann gleichzeitig bereits vorhandene Schäden minimieren.

Eine selbstgemachte Haarkur aus Arganöl

Wenn Frauen einige Zeit lang Arganöl in ihre Haarpflege-Routine mit eingebaut haben, dann sind die Reaktionen durchweg positiv. Schon nach wenigen Wochen kann man feststellen, dass die Haare glatter und glänzender sind und somit auch gepflegter erscheinen. Setzt man die Anwendung weiter fort, wird man vom kräftigeren und stärkeren Haarwuchs begeistert sein. Haarausfall sollte nach einiger Zeit deutlich nachlassen und eine bessere Kämmbarkeit erzielt werden.

Auch wenn man im Handel bereits fertige Produkte mit Arganöl bekommt, lässt sich eine Packung oder Haarmaske ganz leicht selbst herstellen. In diesem Fall kann man auch sicher sein, dass nur pures Arganöl zum Einsatz kommt. Man kann das Öl einige Zeit vor der Haarwäsche in die Haare einarbeiten und dann mit Shampoo gründlich auswaschen. Noch besser ist es allerdings, wenn man es über Nacht einwirken lässt und die Haare dann am nächsten Morgen wäscht. Für die Kopfhautmassage kann man auch Schwarzkümmel- oder Thymianöl mit Arganöl vermischen, anschließend lässt man es 30 Minuten in die Kopfhaut einziehen.

Darauf ist beim Kauf von Arganöl für die Haare zu achten

Wer sich für den Kauf von Arganöl für die Haare interessiert, der wird sich zunächst einem großen Angebot unterschiedlicher Produkte gegenüber sehen. Da stellt sich natürlich schnell die Frage, welches Arganöl denn jetzt eigentlich das richtige ist? Von günstigen Preisen sollte man sich grundsätzlich nicht blenden lassen, denn hochwertiges Arganöl ist ein Luxusprodukt, das mit viel Aufwand hergestellt wird.

Im Bereich der Kosmetik hat sich vor allem das Öl aus den ungerösteten Samen der Argannuss bewährt. Die Inhaltsstoffe gehen durch das Rösten über dem Feuer teilweise verloren, es verändert sich lediglich das Aroma dadurch, weshalb man diese Produkte eher in der Küche verwendet. Auf jeden Fall sollte man immer zu einem Arganöl in Bio-Qualität greifen, welches auch über ein entsprechendes Siegel verfügt.