Hagebutte – Die kleine Vitaminbombe

Die Hagebutte dürfte wohl fast jedem seit seiner Kindheit irgendwie bekannt vorkommen, sei es durch einen mehr oder weniger leckeren Hagebuttentee, durch die optisch sehr auffallende Frucht, oder das bei Kindern sehr beliebte „Juckpulver“, was der roten Heckenrosen – Frucht entstammt. Die Früchte entwickeln sich im Herbst aus dem Hagebuttenstrauch und leuchten dann meist in ihrer kräftigen Farbe. Aber sie sehen natürlich nicht nur interessant aus, sondern haben einiges zu bieten, was schon unsere Vorfahren zu nutzen wussten.

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Die Hagebutte und das Vitamin C

Man sagt, dass die Hagebutte viele Inhaltsstoffe besitzt, die dem Körper hilfreich zur Seite stehen können und somit positiv bei Krankheit bzw. vorbeugend auf den Körper wirken können. Einen großen Anteil daran hat das enthaltene Vitamin C, welches je nach Sorte in 100 Gramm Hagebutte, bei bis zu 400 – 1.500 Milligramm, in Ausnahmefällen sogar bis zu 5.000 Milligramm Vitamin C liegen kann. Und gerade dem Vitamin C schreibt man ja sehr gute Eigenschaften in Bezug auf die Wirkung zu, so zum Beispiel kann es u.a.:

  • das Immunsystem stärken
  • Erkältungskrankheiten vorbeugen und lindern
  • leicht entwässernd wirken
  • neue Immunzellen und andere Körperzellen bilden
  • das Bindegewebe festigen
  • bei Frühjahrsmüdigkeit helfen

Das sind nur ein paar Eigenschaften, die man der Hagebutte, bzw. dem darin enthaltenen Vitamin C zuschreiben kann. Aber vielmehr sind es auch andere Inhaltsstoffe, die sehr wertvoll sind und die Gesundheit unterstützen können, denn nicht immer muss der Körper sofort auf die Inhaltsstoffe reagieren. Schauen wir uns aber die die weiteren Wirkstoffe einmal genauer an.

So finden sich darin auch sekundäre Pflanzenstoffe, Flavone, Pektine, Fruchtsäuren, Spurenelemente wie Calcium, Kupfer und Zink, Mineralstoffe wie Eisen, Natrium, Kalium und Magnesium und viele weitere Vitamine wie A, B1, B2, E, H, K und P. Gerade im Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe ist die Hagebutte so wirksam und deshalb ist sie auch so beliebt.

Der Hagebuttentee, ein beliebtes Getränk

Wer ihn gerne trinkt, der wird den Hagebuttentee fast überall im Handel zu kaufen bekommen. Wie immer ist hier die Frage der Qualität ausschlaggebend. Natürlich kann man ihn günstig kaufen und zubereiten, aber es gibt ihn auch in teurer Form, weil biologisch angebaut und frei von Zusatz- bzw. Giftstoffen. Wenn man uns fragen würde, welches Produkt empfehlen sie? Dann würden wir zur Bio – Variante tendieren, um in den reinen Genuss der Hagebutte zu kommen. Aber man kann ihn auch ganz einfach selbst zubereiten.

Hierzu reicht es, einen Esslöffel Hagebuttenschalen mit einem Viertel Liter Wasser aufzugießen und diese, rund sieben Minuten, leicht köcheln zu lassen. Wichtig ist, dass der Tee sich nicht in der gewohnten Farbe präsentiert, sondern er hell bleibt, weil ihm kein Hibiskus zu gesetzt wurde, wie es bei Hagebuttentee der Fall ist. Daher wundern Sie sich nicht, der Tee bleibt hell, ist aber geschmacklich sehr ansprechend.

Hagebuttenpulver herstellen

Wer es versuchen möchte, kann sich auch das bekannte Hagebuttenpulver selbst herstellen. Hierbei ist es aber empfehlenswert wenn sie die Hagebutten einer Heckenrosen entnehmen, die sich im Wald, nicht unmittelbar in der Nähe von Straßen befindet, so dass sich eine gesundheitliche Beeinflussung von Abgasen, nicht auf die Hagebutten niederschlägt. Wie bereits erwähnt, ist eine Ernte im Herbst am sinnvollsten, da die Früchte dann meist ausgereift sind. Hierbei ist zu beachten, dass die Schale fest ist, nur dann ist die Frucht optimal ausgereift und gut zu verarbeiten.

Da Hagebutten jedoch nicht lange lagerfähig sind, sollte man sie so schnell wie möglich nach der Ernte verarbeiten. Hierzu werden die gereinigten Früchte direkt von den Samen befreit, so dass die kleinen Fruchthärchen der Samen, keinerlei Reizungen auslösen können. Dann werden die Früchte ganz einfach sehr klein geschnitten und man kann sie direkt, bei maximal 40° C, im Backofen schonend trocknen. Die Früchte sollten hierzu nebeneinander verteilt auf dem Backblech liegen, so dass sie von allem Seiten optimal gewärmt und somit getrocknet werden. Da die Früchte sehr viel Flüssigkeit in sich tragen, kann die Trocknung einige Zeit in Anspruch nehmen. Hierzu lohnt hin und wieder ein Blick in den Backofen.

Sind die Früchte vollständig getrocknet, kann man sie ganz einfach mahlen, um das beliebte Hagebuttenpulver daraus zu gewinnen. Weitere Tipps zur Anwendung und wozu es sich noch eignet, ist auf der Seite http://www.hagebuttenpulver.org/ nachzulesen.

Fazit: Die Hagebutte ist eine farbenfrohe Frucht, die in vielerlei Hinsicht wichtige und hilfreiche Wirkstoffe enthält. Wie immer an dieser Stelle betonen wir aber auch, dass nicht alle Inhaltsstoffe auf jeden Menschen gleich wirken und es keinerlei Garantie der Wirkung gibt. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Inhaltsstoffe auch vertragen oder ob es Sinn macht, diese auf Dauer zu nutzen, so sprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Hausarzt ab.

 

Quinoa

Quinoa stammt ursprünglich aus Südamerika und ist dort ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Schon seit rund 6.000 Jahren wird Quinoa in Peru, Bolivien und Ecuador angebaut, es sollte den Inka-Kriegern früher Ausdauer und Widerstandsfähigkeit verleihen. Viele sind der Meinung, dass Quinoa ein Getreide sei, das ist jedoch nicht korrekt, denn das Inka-Korn zählt zu den Gänsefußgewächsen. Die bis zu zwei Meter hohe Pflanze bildet somit zusammen mit dem Spinat und der Roten Bete eine Pflanzenfamilie und ist nicht mit Gräsern wie Weizen oder Roggen verwandt.

Die Pflanze ist äußerst robust und widerstandsfähig, denn sie gedeiht auch auf schlechtem Boden und trotzt den unterschiedlichen Witterungseinflüssen. Bei den Inkas wird Quinoa auch als Muttergetreide bezeichnet, es ist aber auch als Inkareis, Reisspinat, Perureis, Inkaweizen oder Reismelde bekannt. Zum Verzehr eignen sich sowohl die Blätter, als auch die Samenkörner, welche in etwa die Größe von Hirse haben und weiß, gelb oder rotbraun gefärbt sind.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Quinoa

QuinoaQuinoa ist ein echtes Superfood, denn es ist eine wahre Quelle für jede Menge wichtiger Nährstoffe, die man in dieser Zusammensetzung nur in wenigen Lebensmitteln findet. Dabei geht es nicht nur um die einzelnen Inhaltsstoffe an sich, sondern auch deren Kombination, die Quinoa zu einem solch wertvollen Nahrungsmittel machen.

Zunächst einmal ist Quinoa ein Lieferant von hochwertigem Eiweiß, der Gehalt ist mehr als doppelt so hoch, als in Reis. Darüber hinaus werden dem Körper noch alle essenziellen Aminosäuren zur Verfügung gestellt. Auch Fette benötigt unser Organismus, um die Körperfunktionen einwandfrei aufrechterhalten zu können. Doch es ist wichtig, dass man dem Körper möglichst hochwertige, ungesättigte Fettsäuren zuführt, so wie sie im Quinoa enthalten sind. Mit den Kohlenhydraten verhält es sich ähnlich, einfache Kohlenhydrate bringen dem Körper nur kurzzeitig Energie, im Quinoa sind hingegen komplexe Kohlenhydratverbindungen enthalten, welche die Nährstoffversorgung der Zellen sicherstellen. Vergleicht man Quinoa mit verschiedenen Getreidesorten, so ist der Anteil an Ballaststoffen wesentlich höher, das kommt vor allem der Verdauung zugute.

Die wichtigen Aminosäuren wurden bereits angesprochen, dem Lysin kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Der Körper braucht sie, damit Schäden an Zellen und Gewebe repariert werden können, doch das Lysin findet man nur in wenigen Lebensmitteln. Im Quinoa ist hingegen eine ausreichende Menge vorhanden, so dass das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird.

Mineralstoffe und Spurenelemente findet man ebenfalls im Quinoa, vor allem der Bedarf an Magnesium, Eisen, Kalzium, Kupfer und Mangan kann komplett damit gedeckt werden. Natürlich enthält das Nahrungsmittel auch Vitamine, vor allem liefert es Vitamin B2 und Vitamin E. Schließlich sind auch jede Menge Antioxidantien im Inka-Korn enthalten, diese schützen den Körper vor Schäden durch freie Radikale.

Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Quinoa

Quinoa hat einen positiven Einfluss auf Körper und Seele, und das auf sehr vielfältige Weise. Aufgrund des hohen Magnesiumgehalts profitieren Migränepatienten sehr vom Verzehr des Quinoa. Einer Verengung der Blutgefäße kann vorgebeugt werden, so dass Migräneattacken wesentlich leichter verlaufen oder sogar verhindert werden können. Auch Vitamin B2, das so genannte Riboflavin, trägt zu dieser Wirkung bei, in Quinoa ist wesentlich mehr davon enthalten, als beispielsweise in Hafer, Reis oder Weizen.
Quinoa versorgt den Organismus auch mit der Aminosäure Tryptophan, diese braucht das Gehirn, um das Glückshormon Serotonin zu produzieren. Mangelt es dem Körper an Serotonin, kann sich das in Schwermut und Depressionen äußern. Antidepressiva sollen den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen, dafür muss man teilweise jedoch Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Mit Quinoa hat man eine natürliche und sanfte Alternative zur Hand, die bei leichten Depressionen durchaus helfen kann.

Studien haben ergeben, dass Quinoa auch vor Krebs schützen kann, dafür ist vor allem die Aminosäure Lysin verantwortlich. Lysin ist in der Lage, zerstörtes Gewebe zu reparieren und die Auflösung durch Enzyme, welche von den Krebszellen ausgeschüttet werden, zu verhindern. Ist der Körper ausreichend mit Lysin versorgt, wird die Bewegung der Krebszellen im Organismus unterbunden, so dass Krebsgeschwüre sich nicht ungehindert ausbreiten können. Dies ist auch hilfreich bei der Behandlung von Entzündungen, Allergien und Arteriosklerose, denn auch hier liegen Bindegewebsauflösungen zugrunde.

Quinoa hat auch einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerwert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden häufig durch einen zu hohen Cholesterinwert verursacht, somit kann Quinoa Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen. Gerade das darin enthaltene Magnesium senkt die Blutfettwerte und gleichzeitig auch den Blutdruck. Das führt dazu, dass der Körper auch mehr Gallensäure produziert und außerdem die Verdauung angeregt wird. Diabetes ist eine echte Volkskrankheit, bei Zuckerkranken steigt der Blutzuckerwert nach einer Mahlzeit rasant an. In Quinoa sind komplexe Kohlenhydrate vorhanden, der Körper verdaut diese nur langsam, so dass der Blutzuckerspiegel lange auf einem Niveau bleibt.

Auch im Kampf gegen Darmpilze hat sich der Verzehr von Quinoa bewährt, Ursache ist meistens eine ungesunde Ernährung. Ist der Darm erst einmal von Pilzen befallen, lassen sich diese nur schwer bekämpfen und führen oft zu schwerwiegenden Erkrankungen. Die Ballaststoffe im Quinoa unterstützen die Verdauung und fördern die Tätigkeit des Darms, somit ist die Gesunderhaltung des Darms gewährleistet.

Zusammenfassung der positiven Auswirkungen auf den Körper

• Senkung von Blutzuckerwert und Cholesterinspiegel
• Prophylaxe gegen Krebserkrankungen
• Förderung der Verdauung
• Beugt der Entstehung von Darmpilzen vor
• Wirksam bei Verstimmung und leichten Depressionen
• Abschwächung von Migräneattacken
• Positive Wirkung bei entzündlichen und allergischen Prozessen

Die Zubereitung von Quinoa

Quinoa kann man in der Küche auf ganz vielfältige Art und Weise einsetzen, der Verzehr kann im gekochten oder rohen Zustand erfolgen. Vor der Zubereitung spült man das Korn unter Wasser sorgfältig ab. Möchte man ein Frischkornmüsli zubereiten, dann schrotet man das Quinoa und weicht ihn ein. Man kann die Körner aber auch rösten und dann Müslis oder Salate damit verfeinern.

Am häufigsten wird Quinoa allerdings wie Reis zubereitet, dazu kocht man es in der doppelten Menge an Wasser kurz auf und lässt es dann für 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln. Nachdem man den Topf vom Herd genommen hat, lässt man es noch für rund 10 Minuten nachquellen. Zu lange sollte man Quinoa nicht kochen, dann geht der Geschmack verloren und die Körner verlieren an Biss. Quinoa schmeckt leicht nussig und kann einfach mit Butter oder hochwertigem Öl sowie einer Prise Salz verfeinert werden. Lässt man die Körner abkühlen, kann man aus Quinoa auch einen leckeren Salat zubereiten, ähnlich einem Reissalat.

Papaya

In den Supermärkten, bei den exotischen Früchten, findet man auch häufig die Papaya. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser birnenförmigen Frucht um einen wahren Allrounder handelt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Die süße Frucht hat eine rötlich-orange Schale, darunter befindet sich das orange-rosafarbene Fruchtfleisch, das butterweich ist und vom Geschmack her etwas an Moschus erinnert. Das Fruchtfleisch umhüllt zahlreiche runde, schwarze Samen, die vor einer Art Gelee umgeben sind.

Die Papaya gehört zu den sogenannten Melonenbaumgewächsen und ist ursprünglich in Amerikas tropischen Gebieten beheimatet, wird inzwischen aber auch in Indien, Afrika und Australien angebaut. Die besonderen Wirkstoffe der Papaya verstecken sich unter der dünnen Schale und in den Kernen, so zum Beispiel eine große Menge an Enzymen. Sie dienen der Frucht eigentlich als Schutz vor Insekten, damit sie in Ruhe reifen kann. Doch genau diese Enzyme kommen auch unserem Körper zugute und können so einiges für den menschlichen Organismus leisten.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe der Papaya

PapayaIn der Papaya stecken also jede Menge Stoffe, die unserem Körper gut tun, das Problem ist nur, dass in der Frucht selbst zu wenig Enzyme vorhanden sind. Die guten Inhaltsstoffe findet man hier eher in der Schale, die nicht verzehrt werden kann, und in den schwarzen Samen im Inneren der Frucht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eher entsprechende Papaya-Präparate in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren, wenn man sich die gesundheitsfördernden Wirkstoffe zunutze machen möchte.

Grundsätzlich hat man mit der exotischen Frucht ein sehr kalorienarmes Lebensmittel, dass fast zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Unter den Enzymen ist vor allem das so genannte Papain von Bedeutung, das in erster Linie einen positiven Effekt auf die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel hat.

Doch die Papaya verbirgt noch wesentlich mehr, denn es handelt sich um eine echte Vitamin-C-Bombe. Rund 80 mg kommen auf 100 g Frucht, ein Erwachsener hat einen Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C, der somit leicht über den Verzehr der Frucht zu decken ist. Damit übertrifft der Vitamin-C-Gehalt sogar den von Zitrusfrüchten oder der Kiwi. Auch Carotin ist in großer Menge in den Früchten enthalten, der Gehalt übertrifft sogar den von Karotten.

Darüber hinaus findet man in der Papaya auch noch die Vitamine A und E, sowie einige Vertreter der Vitamin-B-Familie. Antioxidantien helfen bei der Abwehr von schädlichen freien Radikalen, das Lycopin nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Die tropische Frucht ist auch ein wichtiger Lieferant an Kalium, Eisen, Natrium, Calcium, Magnesium, Folsäure, Phosphor, Selen, Riboflavin, Pantothensäure und Niacin.

Das kann die Papaya für den menschlichen Organismus leisten

PapayabaumIn erster Linie wirken sich die Inhaltsstoffe der Papaya positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus. Egal ob man die Frucht pur verzehrt, einen Saft daraus presst, oder sich einen frischen Salat zubereitet, Magen-Darm-Beschwerden lassen sich gut damit lindern. Dafür ist vor allem das proteinspaltende Enzym Papain verantwortlich, das die Verdauung anregt und Magenverstimmungen, Verstopfung und Blähungen entgegenwirken kann. Das Papain ist in der Lage, Eiweiß aus unserer Nahrung im Körper in Aminosäuren aufzuspalten, so kann der Organismus sie verwerten. Darüber hinaus kann das besondere Enzym aber auch vor Entzündungen im Körper schützen, das kann zum Beispiel bei der Behandlung von Rheuma von Vorteil sein.

Der Darm profitiert auch von dem hohen Anteil an Ballaststoffen, der in der Papaya vorhanden ist, für eine gesunde Darmflora ist dies unverzichtbar. Auch bei der Behandlung von Magengeschwüren brachten Tierversuche bisher große Hoffnung, womit man Geschwüre in Zukunft eventuell ohne den Einsatz von Chemie therapieren könnte. Darmparasiten können für den Körper zur großen Belastung werden, das Papain kann auch hier ein guter Ansatz sein.

Darüber hinaus ist das Enzym wirksam im Kampf gegen Pilze, Hefen und Allergene. Musste eine Therapie mit Antibiotika durchgeführt werden, kann der Wirkstoff die Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht bringen und das Immunsystem nachhaltig stärken. Die antibakteriellen Eigenschaften der Papayakerne wurden hinreichend untersucht. Dabei hat sich eine Wirkung gegen verschiedene Bakterien herauskristallisiert, zum Beispiel konnten gute Effekte beim Typhus-Erreger, Pseudomonas aeruginos, Staphylococcus aureus und Escherichia coli nachgewiesen werden. Pseudomonas und Staphylococcus sind sehr kritisch, denn sie gehören zu den so genannten Krankenhauskeimen, die schwere Infektionen auslösen können. Die Wirkstoffe in den Samen der Papaya können nicht nur die Parasiten zurückdrängen, sie stärken auch gleichzeitig das körpereigene Abwehrsystem.

Bei den Naturvölkern sind die positiven gesundheitlichen Aspekte der Papaya schon seit vielen Generationen bekannt, in der westlichen Welt werden diese erst nach und nach erforscht. Inzwischen gibt es schon ein paar Hundert Studien zur Wirksamkeit der Papaya in der Krebstherapie. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Inhaltsstoffe der Frucht das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Während das Lycopin eine Schutzwirkung auf Prostatazellen hat, können die in der Papaya enthaltenen Senföle unterstützend bei Leukämie und Darmkrebs eingreifen. Auch bei Krebs der Lunge, der Leber, der Brust, der Bauchspeicheldrüse oder des Gebärmutterhalses zeigten sich vielversprechende Ansätze.

Der Stoffwechsel wird durch die Wirkstoffe in der Papaya optimiert, was auch beim Abnehmen eine große Unterstützung sein kann. Darüber hinaus wird der Frucht eine entschlackende Wirkung nachgesagt, auch dies wirkt sich positiv auf jede Diät aus. Die Ballaststoffe in der Papaya sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und fördern die Verdauung. Zusätzlich kann der Verzehr der Früchte auch einer Übersäuerung des Körpers vorbeugen.

Zusammenfassung der Effekte auf den menschlichen Körper:

  • Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden
  • Bekämpfung von verschiedenen Darmparasiten
  • antibakterielle Wirkung
  • erfolgsversprechende Ansätze in der Krebstherapie
  • Unterstützung des Stoffwechsels
  • entschlackende und entgiftende Wirkung
  • unterstützende Behandlung von Entzündungen im Körper
  • Förderung der Verdauung
  • Stärkung des Immunsystems

Die Integration von Papaya in den Speiseplan

Um sich alle positiven Effekte der Frucht zunutze machen zu können, sollte man sowohl auf frische Früchte als auch auf entsprechende Präparate zurückgreifen. Das wertvolle Papain ist vor allem in den Kernen enthalten, und diese kann man so nicht verzehren. Auch in der Schale stecken wichtige Enzyme, und auch diese ist nicht genießbar, deshalb machen Fertigpräparate auf jeden Fall eher Sinn.

Vitamin C und Enzyme sind empfindlich gegenüber Hitze, deshalb sollte man die Früchte unbedingt roh verzehren. Die Papayakerne kann man auch wunderbar als Ersatz für Pfeffer nehmen, sie werden gemahlen und dann über das Gericht gestreut. Die Kerne können auch getrocknet und dann zur Verfeinerung eines Salates verwendet werden. Die gemahlenen Samen kann man aber auch in frische Smoothies oder Säfte einrühren und somit gleich doppelt von den wertvollen Inhaltsstoffen der Papaya profitieren.

Wie bereitet man am besten eine Papaya zu?

  1. Die Papaya in zwei Hälften schneiden
  2. mit einem Esslöffel die Kerne entfernen ( Tipp: die Kerne im Ofen bei knapp 200 Grad trocken und dann wie Pfeffer verwenden)
  3. die Hälften ein weiteres mal teilen
  4. mit einem Messer Flach das Fruchtfleisch von der Schale trennen

 

Hier gibts auch ein Video dazu:

Moringa

Moringa wird vielen Menschen bisher gar kein Begriff sein, denn die Pflanze ist bei uns noch weitgehend unbekannt. In anderen Kulturen weiß man diesen Baum jedoch bereits seit mehr als 5.000 Jahren zu schätzen, denn fast all seine Bestandteile können genutzt werden. Bereits die Pharaonen im alten Ägypten verwendeten Wurzeln, Samen, Blätter, Blüten und Schoten der Pflanze, das beweisen Grabbeigaben, die man bei Ausgrabungen entdeckte. Auch im indischen Ayurveda ist der Moringabaum fest verankert, seit vielen Generationen macht man sich die Pflanze zu Heilungszwecken zunutze.

Es können zwar alle Pflanzenteile verwendet werden, man hat jedoch festgestellt, dass sich die meisten Nährstoffen in den Blättern des Baumes befinden. Durch Photosynthese entsteht in den Blättern des Meerrettichbaums nicht nur Sauerstoff, es werden auch viele Nährstoffe gebildet, die für den Menschen lebenswichtig sind.

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In tropischen und subtropischen Regionen, wo Moringa oleifera beheimatet ist, essen die Menschen die Blätter roh oder verarbeiten sie zu Salaten oder Beilagen. In unseren Breitengraden kann der Wunderbaum nicht gedeihen, weshalb wir auf Moringa in Form von Pulver oder Tee angewiesen sind. Das hat allerdings den großen Vorteil, dass die wertvollen Inhaltsstoffe noch viel konzentrierter sind, da beim Trocknen und Zermahlen der Blätter Wasser verloren geht.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Moringa

Moringa kann wahrhaft als Wunderbaum bezeichnet werden, denn man findet in den grünen Blättern eine riesige Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen, der Anteil ist sogar höher als in den meisten Gemüsesorten. Darüber hinaus kann Moringa auch mit allen lebensnotwendigen Aminosäuren und Fettsäuren aufwarten. Moringa enthält zum Beispiel mehr Kalzium als Milch, mehr Eisen als Spinat, mehr Vitamin C als Orangen, mehr Vitamin A als Karotten und mehr Kalium als Bananen.

Moringa ist eine regelrechte Vitaminbombe, und um die verschiedenen Stoffwechselvorgänge im Körper aufrechterhalten zu können, brauchen wir jede Menge davon. Man kann Moringa oleifera durchaus zu den Pflanzen mit dem höchsten Vitamingehalt zählen, darunter vor allem die Vitamine C, E, D, K, A, B1, B2, B3 und B6.

MoringaSo wichtig wie Vitamine, sind auch Mineralstoffe für den menschlichen Organismus, denn sie werden zusammen mit Spurenelementen ebenfalls für den Stoffwechsel benötigt. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, müssen sie durch die Nahrung zugeführt werden. In den Blättern des Moringabaumes sind 14 davon enthalten, besonders hoch ist die Konzentration an Magnesium, Kalzium, Phosphor und Kalium, auch Chrom, Zink, Kupfer und Eisen sind in ausreichendem Maß vorhanden. Darüber hinaus findet man in den Blättern auch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Chrom, Bor und Mangan.

Zeatin ist ein in Moringa enthaltener Botenstoff, der erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde. Eigentlich sorgt er dafür, dass der Baum besonders schnell wächst und sich gut regenerieren kann. Und genau dies kann sich auch der Mensch zunutze machen, so dass man einen richtigen Jungbrunnen zur Verfügung hat. Dänische Studien haben gezeigt, dass sich Schäden der Haut damit hervorragend behandeln lassen. Das Zeatin verlangsamt die Alterung der Hautzellen und hält die Haut schön straff und elastisch. Doch der Stoff kann noch wesentlich mehr, denn er schleust Vitalstoffe genau an die Stellen im Körper, wo sie gebraucht werden.

Chlorophyll kommt der Gesundheit des Blutes zugute, und der Gehalt an diesem grünen Pflanzenfarbstoff ist nach heutigem Wissen in keiner anderen Pflanzen höher. Zur großen Gefahr für unsere Gesundheit können freie Radikale werden, vor diesen können uns Antioxidantien schützen. Zu den in Moringa enthaltenen Antioxidantien gehören zum Beispiel neben dem Vitamin C auch Chlorophyll und Vitamin E. Moringa ist auch ein erstklassiger Lieferant an Proteinen, auf 100 Gramm des Pulvers kommt ein Gehalt von fast 30 Gramm, eine ideale Nahrungsquelle vor allem für Sportler.

Die Wirkung von Moringa auf den menschlichen Organismus

Moringa ist ein wahres Superfood, wenn man sich die vielen positiven Effekte auf die Gesundheit und das Aussehen ansieht. Zunächst einmal kann Moringa dazu beitragen, dass man sich allgemein fitter und vitaler fühlt. Dafür ist vor allem die hohe Konzentration an Eisen und Vitamin B2 verantwortlich, im Zusammenspiel beugen sie Ermüdung vor, das macht sich gerade im Berufsleben und beim Sport bemerkbar.

Detox, also die Entgiftung und Reinigung des Körpers, ist in unserer modernen Gesellschaft zu einem wichtigen Thema geworden. Durch einen ungesunden Lebensstil oder eine falsche Ernährung lagern sich Giftstoffe im Organismus ein, belasten diesen, und können sogar krank machen. Während des Reinigungsprozesses gehen dem Körper allerdings auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren, diese kann man durch Moringa wieder zuführen, gleichzeitig wird der Energiestoffwechsel gefördert.

Das wichtigste für unsere Gesundheit ist ein intaktes Immunsystem, und dieses kann Moringa ganz hervorragend unterstützen, denn die Blätter enthalten einen Mix an Vitaminen und Mineralstoffen in besonders hoher Konzentration. Auch auf unser Nervensystem haben die Inhaltsstoffe einen positiven Einfluss, die Vitamine B1 und B3 regulieren die Funktion des Nervensystems und verhelfen somit auch zu einer ausgeglichenen und stabilen Psyche, ideal bei anhaltendem Stress.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört regelmäßiger Sport zum Ausgleich, dafür muss man den Körper jedoch auch mit den wichtigen Nährstoffen versorgen. Eine ausgewogene Ernährung lässt sich mit Moringa noch ergänzen, denn es ist nicht nur eine hervorragende Proteinquelle, Zink und Kalzium unterstützen die Funktion der Muskulatur. Da Moringa auch den Energiestoffwechsel ankurbelt, handelt es sich um eine ideale Nahrungsergänzung für Sportler.

Moringa ist für stillende Mütter sehr gut geeignet, denn nicht nur die Milchbildung wird gefördert, sondern auch die Qualität und der Nährstoffgehalt der Muttermilch werden deutlich verbessert. Da die Stillende ja nicht nur ihren Säugling zu versorgen hat, muss sie auf eine besonders hohe Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen achten, so macht der Einsatz von Moringa doppelt Sinn.

Für Senioren kann Moringa ebenfalls ein Segen sein, sie leiden nicht selten an einem Vitamin-B-Mangel, der gut ausgeglichen werden kann. Dadurch lässt sich unter anderem Sehschwäche, Blutarmut, Gedächtnisstörungen, Kurzatmigkeit und Depressionen vorbeugen. Darüber hinaus werden Senioren optimal mit Vitamin C und wichtigen Vitalstoffen versorgt.

Moringa kann vielen Erkrankungen vorbeugen oder bei der Therapie begleitend eingesetzt werden, vor allem, weil das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird. Positive Effekte haben sich zum Beispiel bei Diabetes mellitus vom Typ II gezeigt, wenn man Moringa hoch dosiert, dann kann der Blutzuckerspiegel deutlich gesenkt werden.

Bei Krebspatienten kann man sich zum einen den Aufbau des Immunsystems zunutze machen, zusätzlich können bei Tumoren aber auch Entzündungen gehemmt werden. Gute Erfolge erzielt man mit Moringa auch bei hohem Blutdruck, Schlafstörungen und Blutarmut, außerdem kann es unterstützend bei der Bekämpfung von Infektionen eingesetzt werden, die durch Viren, Bakterien oder Pilze hervorgerufen wurden.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Moringa:

  • Förderung der Blutbildung
  • Senkung des Blutzuckerspiegels und Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems
  • Positive Effekte bei stillenden Müttern und Senioren
  • Regulierung des Energiestoffwechsels
  • Unterstützung in der Krebstherapie
  • Steigerung der Vitalität und Fitness

Fazit: Moringa lässt sich in Form von Pulver oder Tee ganz leicht in den täglichen Ernährungsplan integrieren. Das Nahrungsergänzungsmittel kommt Menschen jeden Alters zugute und wirkt sowohl vorbeugend als unterstützend bei der Therapie verschiedener Erkrankungen. Das Immunsystem wird langfristig gestärkt und der natürliche Alterungsprozess hinausgezögert. In den Moringa-Produkten sind Vitamine und Mineralien in hoher Konzentration und idealer Zusammensetzung enthalten, ein wahres Superfood also!

Matcha Tee

Es gibt immer wieder neue Trendgetränke, aktuell gehört der Matcha Tee mit seiner leuchtend grünen Farbe definitiv dazu. Das aus Japan stammende Getränk ist nicht nur äußerst lecker, sondern macht gleichzeitig auch munter und fördert darüber hinaus noch die Gesundheit. Das Matcha Pulver ist in der Küche besonders vielseitig einsetzbar, denn man kann damit auch Süßspeisen verfeinern, Nudel- oder Salatsaucen kreieren, sowie Cocktails, Limonaden und Smoothies damit mischen.

Es gibt zwar speziell für den Matcha Tee keine systematischen Studien bezüglich der gesundheitsfördernden Effekte, doch da es sich um Grüntee handelt, kann man entsprechende Studien dazu heranziehen. Beim Matcha handelt es sich nicht um einen Tee-Aufguss, man verwendet einen Extrakt aus Grünteeblättern, weshalb die wertvollen Inhaltsstoffe natürlich auch in höherer Konzentration vorliegen.

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Die Ursprünge des Matcha liegen in China, wo die Grünteepflanze schon seit vielen Jahrtausenden als Heilkraut gilt. Im 12. Jahrhundert brachte ein Zen-Meister das Matcha Pulver dann nach Japan, wo es dann vor allem von buddhistischen Mönchen zur Steigerung der Konzentration verwendet wurde. Nach der Ernte werden die Teeblätter mit Wasserdampf behandelt, nach dem Trocknen werden die Blätter dann zu Pulver zermahlen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Matcha Tees

Matcha TeeZunächst ist natürlich Koffein bzw. Teein im Matcha enthalten, wobei es im Tee an so genannte Flavonole gebunden ist, so dass die Freisetzung erst im Darm erfolgt. Das hat dann zur Folge, dass die Wirkung auf den Körper nicht so stark ausfällt wie beim Kaffee, dafür hält der anregende Effekt aber auch wesentlich länger an. Somit hat man mit dem Matcha Tee einen guten Muntermacher, der die Konzentration steigert und das Herz-Kreislauf-System anregt. Neben dem Teein ist im Matcha aber auch die Aminosäure Theanin in hoher Konzentration enthalten, diese wirkt anregend, aber gleichzeitig auch entspannend und stimmungsaufhellend. Es gibt die Annahme, dass dem Theanin in Bezug auf die Vorbeugung vor Alzheimer, Parkinson und Schlaganfällen eine große Bedeutung zukommt.

Proteine versorgen den Organismus mit Energie, im Matcha Tee sind außer den normalen Proteinen auch essentielle Aminosäuren vorhanden, die für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt werden. Neben den bereits erwähnten Flavonolen findet man auch Gerbstoffe, wie zum Beispiel das Tannin, welches eine reinigende und beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt hat.

Zu den weiteren Inhaltsstoffen des Matcha gehören auch einige wichtige Mineralien und Spurenelemente, darunter unter anderem Calcium, Eisen, Kalium sowie die Vitamine C, B1, B2 und Karotin. Ein Bestandteil des Extraktes sind auch die sogenannten Catechine, die einen Anteil von rund 40 Prozent in den Teeblättern ausmachen und zu den Polyphenolen zählen. Die Stoffe dienen der Teepflanze zum eigenen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Unter den Catechinen ist vor allem das Epigallocatechin-Gallat zu nennen, denn Studien zeigten eine gute Prävention in Bezug auf Krebserkrankungen. Die Catechine sind erstklassige Antioxidantien und schützen somit nicht nur die Zellen, sie können auch den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen. Darüber hinaus regulieren sie den Cholesterinspiegel, was Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen kann.

Die positiven Effekte des Matcha Tees auf den menschlichen Organismus

Die Konzentration an verschiedenen Antioxidantien im Matcha Pulver ist besonders hoch, was einen guten Schutz vor Krebserkrankungen darstellt. Neben dem Chlorophyll, das auch für die grüne Farbe verantwortlich ist, sind weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie zum Beispiel Catechine und Karotinoide. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie den Organismus vor Schäden durch freie Radikale. Die sekundären Pflanzenstoffe können aber auch entzündliche Prozesse im Körper stoppen, Untersuchungen lassen darauf schließen, dass auch Alzheimer vorgebeugt werden kann.

Die Catechine haben sich jedoch nicht nur in der Krebs-Prophylaxe bewährt, sondern sollen auch beim Abnehmen helfen. Diese sind im Matcha in einer sehr hohen Konzentration enthalten, so dass der Fettabbau auf natürlichem Weg unterstützt werden kann. Während der Tee selbst nur sehr wenig Kalorien hat, wird der Kreislauf nach dem Genuss angekurbelt, so dass der Kalorienverbrauch erhöht ist.

Weitere interessante Infos rund um den Matcha Tee findest Du auch auf: http://www.gruenen-tee-kaufen.de/matcha/

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte:

  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Anregung des Kreislaufsystems
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Förderung der Konzentration
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Vorbeugung von Alzheimer, Schlaganfällen, Herzinfarkten und Parkinson
  • Hemmung von entzündlichen Prozessen
  • Positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt

Die Zubereitung des Matcha Tees

Um einen positiven Nutzen aus dem Genuss des Tees zu ziehen, kommt es vor allem auf die richtige Zubereitung an. Die Japaner machen bei der traditionellen Teezeremonie gerne ein Ritual daraus, aber grundsätzlich ist die Zubereitung ganz einfach, nur bei der Dosierung und der Zeit des Ziehenlassens muss man aufpassen.

Zunächst braucht man heißes Wasser, dieses sollte allerdings nicht kochen, sondern lediglich eine Temperatur von etwa 80 Grad haben. Das gelingt am besten mit einem Wasserkocher, das aufgekochte Wasser lässt man dann ein paar Minuten abkühlen.

Um das Matcha Pulver ordentlich verquirlen zu können, empfiehlt sich ein richtiger Matcha-Besen, alternativ geht auch ein herkömmlicher Schneebesen. Man kann den Tee in einer Teekanne zubereiten, deren Öffnung breit genug für den Besen ist, so richtig traditionell wird es dagegen mit einer speziellen Matcha-Schale. Nachdem das Wasser eingefüllt wurde, wird das Pulver hinzugefügt, man rechnet mit einem halben Teelöffel Pulver auf 100 ml Wasser. Mit dem Besen verquirlt man nun das Pulver, bis ein schöner Schaum entsteht, das dauert rund 30 Sekunden. Der Tee muss jetzt nur noch ganz kurz ziehen, höchstens zwei Minuten, dann kann man ihn frisch genießen.

Kurkuma

Kurkuma hat sicher fast jeder schon einmal gegessen, auch wenn ihm dies gar nicht bewusst war. Das Gewürz ist nämlich Hauptbestandteil von Curry und ist für dessen typisch gelbe Farbe verantwortlich. Es handelt sich um das Rhizom, also den unterirdischen Wurzelstock einer Pflanze, die in Teilen Asiens, China und Indien angebaut wird.

Die Kurkumapflanze gehört zur Ingwer-Familie und kann eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreichen. Der Wurzelstock selbst wird bis zu sieben Zentimeter lang und erreicht einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern. Eine raue Haut umgibt ihn, durch diese kann man das Innere in intensivem Orange bis rötlichem Braun durchscheinen sehen. Der Geschmack der Wurzel ist leicht bitter und pfeffrig, sie verströmt ein mildes Aroma, das ein wenig an Ingwer und Orange erinnert. Kurkuma spielt nicht nur in der Nahrungsindustrie eine wichtige Rolle, es wird auch für das Einfärben von Textilien verwendet. Darüber hinaus hat es viele positive Effekte auf die Gesundheit des menschlichen Körpers.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kurkuma

KurkumaDie Zusammensetzung der Wirkstoffe in der Kurkumawurzel ist so vielfältig, dass man sie fast als kleine Apotheke bezeichnen könnte. Unter den Vitaminen wäre vor allem das Vitamin C zu nennen, auf 100 g kommen fast 24 g der natürlichen Antioxidans. Darüber hinaus ist Kurkuma noch reich an Vitamin B6 und enthält außerdem Vitamin E, Vitamin K, Cholin, Riboflavin und Nicacin.

Kurkuma ist gerade für Sportler besonders interessant, denn zum einen ist die Zufuhr von ausreichend Vitamin C enorm wichtig, und zum anderen enthält das Gewürz auch Proteine, welche die Regeneration nach dem Sport fördern und den Muskelaufbau unterstützen. Nach dem Sport sollte man also ruhig einen Kurkuma-Tee genießen oder Speisen damit würzen.

Die Ballaststoffe im Kurkuma sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, senken den Cholesterinspiegel und sind gut für die Verdauung. Auch verschiedene Mineralien sind im Gewürz vorhanden, darunter zum Beispiel Natrium, Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium, Kalium, Mangan und Kupfer.

Hauptbestandteil des Kurkuma ist das so genannte Kurkumin, ein Stoff, der eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung hat. Antioxidantien sind in der Lage, freie Radikale zu zerstören und somit verschiedene Krankheiten zu verhindern, darunter zum Beispiel auch Krebs. Darüber hinaus ist das Kurkumin ein hervorragender Anti-Aging-Wirkstoff, denn Zellen werden schneller regeneriert, so dass der natürliche Alterungsprozess verlangsamt werden kann. Schließlich kann das Kurkuma auch noch mit einem Anteil von bis zu sieben Prozent an ätherischen Ölen aufwarten.

Das kann Kurkuma für die Gesundheit tun

Zahlreiche Studien konnten dem Kurkumin einen positiven Effekt im Kampf gegen Krebs bescheinigen. Mittlerweile wird Kurkuma deshalb in einigen Ländern bei einer Krebstherapie gerne begleitend eingesetzt. Natürlich hat das Kurkumin auch eine vorbeugende Wirkung, indem das Immunsystem gestärkt und Zelldefekte zuverlässig repariert werden. Bisher wurde eine Heilwirkung bei Hautkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs gesichert nachgewiesen.

Kurkumin vermag jedoch noch wesentlich mehr, denn auch zur Vorbeugung von Alzheimer kann es unterstützend eingesetzt werden. Der Wirkstoff durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und kann im Gehirn Entzündungen verhindern oder deren Entstehung verlangsamen. Die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung des Stoffes kann man aber auch bei Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System oder den Gelenken nutzen.

Einen positiven Effekt hat Kurkuma auch auf die Atemwege, und das gleich auf mehrfache Weise. Inzwischen hat man Kurkumin an Patienten mit Lungenfibrose getestet, und es hat sich tatsächlich gezeigt, dass Verletzungen an der Lunge gemildert werden können. Darüber hinaus zeigen sich Ansätze, dass das Kurkumin grundsätzlich eine schützende Wirkung hat und der Entstehung verschiedener Atemwegserkrankungen vorbeugen kann, wie zum Beispiel der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder auch allergisch bedingtem Asthma.

Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt haben, können vom Kurkuma ebenfalls profitieren. Dank der antioxidativen Wirkung wird der Cholesterinspiegel gesenkt, das schützt auch vor Ablagerungen in den Blutgefäßen und somit vor einem Schlaganfall. Ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht, können Gefäßwände Schaden nehmen, Vitamin B6 kann hier im Zusammenspiel mit Folsäure und Vitamin B12 regulierend eingreifen, Herzerkrankungen wird somit vorgebeugt.

Rheumatische Arthritis geht ebenfalls mit Entzündungen der Gelenke einher, hier kann die entzündungshemmende Wirkung des Kurkumins für eine Linderung der Beschwerden sorgen. In einer großen Studie zeigte sich, dass das Kurkumin tatsächlich eine bessere Wirkung hat als nichtsteroidale Entzündungshemmer. Somit kann Kurkuma bei der Behandlung von Arthritis eingesetzt werden, ohne dass die Patienten unter Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Schäden, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schäden an Nieren oder Leber leiden müssen.

Die Leber ist ein gutes Stichwort, denn das Organ wird von den Inhaltsstoffen des Kurkumas zur Produktion von mehr Gallensäure angeregt. Das hat zur Folge, dass Nahrungsfette gebunden werden und dann vom Körper besser verarbeitet werden können, Blähungen und Völlegefühl wird somit vorgebeugt und die Verdauung unterstützt. Durch den erhöhten Gallenfluss kann auch Beschwerden mit der Galle zuverlässig vorgebeugt werden. Auch auf die Leber hat das Kurkuma eine schützende Wirkung, es kann das Risiko einer Fettleber, Leberfibrose oder einer Leberzirrhose minimieren.

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte

  • Erfolge in der Behandlung von rheumatischer Arthritis aufgrund entzündungshemmender Wirkung
  • Unterstützung der Leberfunktion und somit Förderung der Entgiftung des Körpers
  • Schutz vor der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Schutz der Atemwege vor diversen Erkrankungen
  • Vorbeugung von Alzheimer
  • Förderung der Verdauung

Die richtige Anwendung von Kurkuma

Kurkuma kennt man in erster Linie als Gewürz, dass man in jedem Supermarkt kaufen kann. Somit lässt sich Kurkuma eigentlich ganz einfach in den Speiseplan integrieren, indem man Gerichte damit verfeinert. Wichtig ist allerdings die Qualität des Kurkuma, die besten Effekte erzielt man durch die Verwendung der frischen Wurzel. Es sollte sich um Ware aus 100 Prozent biologischem Anbau handeln, außerdem sollte der Gehalt an Kurkumin berücksichtigt werden.

Kurkuma kann man nicht nur frisch verwenden, sondern auch in Form von Pulver oder als herkömmliches Gewürz. Dieses ist zwar auch in Curry-Würzmischungen enthalten, dann ist der Anteil an Kurkumin allerdings entsprechend geringer. Um die positiven Effekte des Kurkumas zu nutzen, kann man auch regelmäßig Kurkuma-Tabletten oder -Kapseln verzehren, so kann man sicher sein, dass man dem Körper eine ausreichende Menge an Wirkstoffen zuführt.

Chia Samen

Chia Samen (lateinisch Salvia Hispanica, abstammend aus der Familie der Lippenblütler) sind nicht erst seit kurzem bekannt, aber leben zur Zeit, gerade bei uns in Mitteleuropa, so richtig auf. Auch wenn die kleinen reichhaltigen Samen vielen Menschen noch immer nicht wirklich bekannt sind, so waren die Chia Samen in Mittelamerika schon lange ein wertvoller Energiespender und im Bereich der Gesundheit sehr gefragt. Warum das der Fall ist, dem widmen wir uns hier etwas genauer, eines sei aber vorweg schon gesagt, Chia Samen sind eine wahre Kraftquelle mit vielerlei Inhaltsstoffen, die man so, oder so ähnlich, selten in einem anderen natürlichen Produkt wiederfindet.

Chia SamenDie kleinen Samen sind reichhaltig an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Antioxidantien und Ballaststoffen, sie haben einen sehr hohen Omega-3-Anteil, der bei rund 18 Gramm pro 100 Gramm liegt, sie besitzen einen Anteil an Omega-3 Fettsäuren, der fast 10 mal so hoch ist, wie bei Lachs, dazu fast 9 mal mehr Antioxidantien, als es bei Orangen der Fall ist, fast 4 mal mehr Eisen als im Spinat, sie bieten fast das Fünffache an Kalzium, als das, was in Vollmilch enthalten ist, haben fast 15 mal mehr Magnesium als Brokkoli und auch noch 4 mal mehr Ballaststoffe, als in Leinsaat zu finden ist. Hinzu kommen aber noch die Vitamine A & B, Bor, Zink, Kalium, Folsäure und auch lebenswichtige Aminosäuren. Studien haben auch bereits belegt, dass sich die Chia Samen ebenso positiv auf das Blutbild auswirken können. Neben den vielen wichtigen Inhaltsstoffen erweist sich der Chia Samen aber auch als sehr robust und überzeugt, bei richtiger Lagerung, durch eine lange Haltbarkeit.

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Chia Samen und die Inhaltsstoffe

Omega-3-Fettsäuren: Der Anteil der Omega-3-Fettsäuren liegt in den Chia Samen bei rund 18 – 19 Gramm pro 100 Gramm Samen und damit ist er der wohl reichhaltigste Omega 3 Spender in der Natur und somit deckt eine Portion pro Tag, schon fast den dreifachen Bedarf. Das bedeutet, dass dieser Bestandteil enorm wichtig für unseren kompletten Bluthaushalt und deren Regulierung ist. Zudem fördert die dadurch entstehende bessere Durchblutung die körperliche und auch geistige Leistungsfähigkeit. Aber wichtig ist auch, dass dem Körper für die optimale Wirkung auch Omega-6-Fettsäuren im richtigen Verhältnis zugeführt werden, in diesem Fall ist es 1:3 und das ist in den Chia Samen genau der Fall.

Ballaststoffe: Hier entfallen ca. 6,5 Gramm Ballaststoffe auf 20 Gramm Chia Samen, die dabei sehr sättigend wirken und ebenso auch die Verdauung fördern. Durch die einfache Aufnahme von Wasser haben sie so die Eigenschaft, den Darm anzuregen und zu füllen. Die Ballaststoffe in den Samen wirken sich aber auch auf die Gallensäureausscheidung aus, die dabei erhöht wird, so dass mehr Gallensäure nachgebildet werden muss, wofür Cholesterin benötigt wird und der Cholesterin im Umkehrschluss wieder sinkt. Aber Ballaststoffe sorgen auch für einen langsamen Abbau von Kohlehydraten, so dass weniger Insulin in den Organismus gelangt.

Die einzelnen Vitamine:

Das Vitamin B1 deckt mit rund zwei Esslöffel Chia Samen ca. 10% des erforderlichen Tagesbedarfs. Das Vitamin B3 deckt mit rund zwei Esslöffeln Chia Samen knapp 18% des täglichen Bedarfs, wobei dies am Aufbau von Haut und Muskeln beteiligt ist und es hilft sogar den Körper zu entgiften. Weiterhin stärkt es das Bindegewebe, was für ein schönes Hautbild sorgt und wirkt ebenso positiv auf das Nervensystem. Dann haben wir noch das Vitamin E. Auch hier decken die Chia Samen bei ca. zwei Esslöffeln rund ein Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs der Antioxidantien der E Vitamine, welche sich ebenso förderlich auf das Hautbild und die Haare auswirken und sie stärken zudem noch die Nervenzellen und das Immunsystem.

Die enthaltenen Proteine und Ihre Aminosäuren steuern die Körperfunktionen und liefern dabei eine Menge Energie. Da die kleinen Chia Samen zu rund 20% aus Proteinen bestehen, sind sie daher ein wahrer Proteinspender. Da sich die Einnahme positiv auf die Eiweißgewinnung auswirkt, unterstützt sie ebenso bei Diäten und fördert z. B. das Muskelaufbautraining. Positiver Nebeneffekt ist auch, dass sie den Appetit mindern und somit helfen, die Cholesterin- und Leberfettwerte zu senken.

Kupfer: Auch hier, gemessen an ca. zwei Esslöffeln, decken die Chia Samen rund 25% des empfohlenen Tagesbedarfs. Kupfer ist gut für die Bildung von Eisen, für das Immunsystem und hilft bei der Wundheilung.

Eisen: Etwa 1,3 mg Eisen entfallen auf rund 20 Gramm Chia Samen und decken somit ca. 12% der empfohlenen Tagesration. Das belegt, dass Chia fast dreimal so viel Eisen enthält, wie Spinat.

Kalzium: Auch der Kalzium Anteil von zwei Esslöffeln Chia Samen ist deutlich höher, als in einem Glas Milch. Wichtig ist es für den Knochenaufbau, die Blutgefäße und die Nerven und ist für den Energiestoffwechsel absolut notwendig.

Kalium: In Chia Samen sind bei rund 20 Gramm Chia in etwa 120 mg Kalium enthalten, Kalium ist wichtig für die Muskeln und die Nervenfunktionen.

Der hohe Magnesiumanteil von 58 mg auf 20 Gramm, deckt fast einen Viertel bis Fünftel der notwendigen Tagesration. Dies ist wichtig für Nerven und Muskeln, wirkt sich ebenso auf den Schlaf und den Fettstoffwechsel aus.

Zink: 1 mg Zink auf 20 Gramm Chia Samen decken rund 7% des Tagesbedarfs und unterstützen dabei das Immunsystem und zahlreiche Stoffwechselvorgänge.

Phosphor: 110 mg auf 20 Gramm Chia decken rund 9% der empfohlenen Tagesbedarfs, wobei Phosphor wichtig für Knochen und Zähne ist.

Antioxidantien: Hier sind es zum Beispiel die Flavanole, die man auch in Kakao, Tee, diversen Früchten und den daraus hergestellten Getränken findet, welche weiße Blutkörperchen aktiv und Gefäßwände flexibel halten, was zur Vorbeugung von Arteriosklerose sinnvoll ist. Aber Antioxidantien hindern auch Krebszellen am Wachstum, was ein weiterer wichtiger Punkt ist.

Chia Samen für eine vorteilhafte Ernährung

Wer sich schon jetzt figurbetont und gesund ernährt, der wird auch durch die zusätzliche Verwendung von Chia Samen weitere Vorteile finden, die wir zusammenfassend einmal aufzählen wollen.

  • Viele Ballaststoffe
  • Wenige Kalorien
  • Eine Menge an Eiweiß
  • Sehr viele Omega-3 Fettsäuren
  • Ebenso viele Mineralstoffe und Antioxidantien
  • Wirken positiv auf den kompletten Körper

Chia Samen SmoothieChia Samen und die Gesundheit

Das Thema Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie ist mittlerweile ein weit bekanntes Thema, weil viele Menschen einfach Probleme mit der Verdauung von Weizenmehl haben. Da Chia Samen jedoch frei von Gluten sind und enorm viele wichtige Inhaltsstoffe haben, ist es eine wahre Empfehlung, diese als Nahrungsergänzung zu nutzen.

Auch das Herz spielt hier eine wichtige Rolle, denn durch die Aufnahme von Chia Samen wird der Körper mit vielen Omega-3-Fettsäuren versorgt, was dabei hilft, das Verhältnis von „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin auszugleichen. Dies hilft dabei Ablagerungen im Blut zu reduzieren und somit Herz-Kreislauferkrankungen zu senken.

Auch für die Regeneration der Zellen ist Chia eine gute Hilfe, denn es ist wichtig, dass sich Zellen zügig regenerieren und sich neues Gewebe bildet, dies leistet Chia z. B. durch enthaltenen Spurenelemente, zahlreiche Vitamine und dem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren.

Weiterhin ist auch die Wirkung bei Sodbrennen als positiv zu bezeichnen, denn wer damit Probleme hat, der kann durch die Aufnahme von einem Teelöffel trockenem Chia, darauffolgend mit einem Glas Wasser, die überschüssige Magensäure binden. Da die Chia Samen jegliche Form von Flüssigkeit aufnehmen, also auch überschüssige Magensäure, kann man dem Sodbrennen somit entgegenwirken oder es gar unterbinden.

Ein weiterer Vorteil ist die langanhaltende Sättigung, die durch das Aufquellen der Samen erfolgt. Hierbei nehmen die Samen viel Flüssigkeit auf, was schon bei der Zubereitung der Fall ist, aber auch im Darm umgesetzt wird. Somit sorgen die darin enthaltenen Ballaststoffe für den selben Zweck und die Kohlehydrate werden nur langsam im Körper freigesetzt, was den Blutzuckerspiegel gleichmäßig hält, einer Unterzuckerung oder auch starken Hungergefühlen vorbeugt. Daher eignen sie sich schon morgens oder auch mittags optimal als Ergänzung oder vor dem Essen, so dass größere Mahlzeiten tabu werden und man trotzdem ausreichend mit allen wichtigen Inhaltsstoffen versorgt ist.

Weitere positive Wirkungen lassen sich übrigens im Bereich von Schilddrüsenerkrankungen, Magen-Darm-Problemen wie das Reizdarmsyndrom, so wie bei Diabetes oder auch Wundheilungsproblemen beschreiben. Hiermit lässt sich also zusammenfassend sagen, dass sich diese kleinen Samen, aufgrund Ihrer Vielzahl von Inhaltsstoffen, sehr gut auf den ganzen Körper auswirken, egal ob man Sport treibt oder nicht. Positiver ist eine Wirkung jedoch im Zusammenspiel mit Sport und gesunder Ernährung.

Zusamenfassung der gesundheitlichen Aspekte von Chia Samen

  • Chia Samen sind frei von Gluten
  • Sie haben eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
  • Sind wichtig für die Regeneration der Zellen
  • Auch bei Sodbrennen sehr zu empfehlen
  • Sie bieten eine langanhaltende Sättigung
  • Sind hilfreich bei Schilddrüsenerkrankungen
  • Förderlich bei Magen-Darm-Problemen
  • Hilfreich bei Arthrose und Gelenkschmerzen
  • Empfehlenswerte Ergänzung für Diabetiker

Die korrekte Einnahme von Chia Samen

Wer Chia Samen in seinen täglichen Speiseplan mit einbauen möchte, der sollte natürlich auch wissen, was dabei zu beachten ist. Hierzu wird empfohlen, sie immer roh zu konsumieren, da ein Kochen die vielen wichtigen Inhaltsstoffe zerstören könnte. So kann man sie zum Beispiel in Wasser geben und sie bis zu einem Tag quellen lassen und sie dann trinken, oder sie einem Joghurt zuführen und ebenso etwas aufquellen lassen und danach wieder viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Die tägliche Empfehlung, die bei uns in Deutschland ausgesprochen wurde, liegt bei rund 15 Gramm pro Tag, was ca. einem Esslöffel entspricht. In anderen Ländern liegt die empfohlene Menge deutlich höher, so z. B. in den USA oder Südamerika, da es dort als unbedenklich eingestuft ist. Daher empfehlen auch wir, sich an die empfohlenen Menge zu halten, auch wenn es als unbedenklich erscheint, wenn es etwas mehr ist.

Chia Samen eignen sich toll für Aufstriche, Marmeladen, Puddings, Smoothies oder auch als Topping, ferner findet man sie auch als Backbeigabe für Brot oder Kuchen sehr lecker und vor allem gesund. Wie auch immer sie die Samen nutzen, sie sind lecker, gesund und geben dem Körper so viel gutes.

Wir haben in diesem Artikel versucht, Ihnen die vielen Vorteile von Chia Samen als Superfood auf den Punkt zu bringen, sind aber davon überzeugt, dass die kleinen Samen noch viel mehr können, als das, was wir hier aufgezählt haben. Wer sie bis jetzt noch nicht probiert hat, der sollte sich einmal von der Wirkung der kleinen Samen überzeugen. Schon nach wenigen Tagen wird von vielen Menschen eine Änderung des Wohlbefindens beschrieben, was aber nicht auf jeden Menschen zutreffen muss. Jedoch steigern Chia Samen das Wohlbefinden schon meist nach kurzer Zeit, so dass man auf eine regelmäßige Einnahme von Chia nicht verzichten sollte.

Baobab

Der Baobab Baum, den man auch Affenbrotbaum nennt (Adansonia digitata) und meist in den tropischen Gebieten Afrikas, den Komoren und Madagaskar vorkommt, zählt zur Familie der Malvengewächse. Dabei gehört er gerade in den tropischen Gebieten Afrikas wohl zu den bekanntesten Bäumen. Der Name des Baobab leitet sich dabei übrigens aus dem arabischen Begriff „bu hibab“ ab, was so viel wie „Frucht mit vielen Samen“ bedeutet. Optisch gesehen wirkt dieser Baum für uns eher etwas ungewöhnlich, da er einen relativ kurzen, aber einen extrem dicken Stamm besitzt. Durch seine Äste, die im Wuchs etwas unförmig oder auch unkontrolliert erscheinen, wirken diese wie ein kleines unfertiges Dach. Seine Blätter sind dabei fast handförmig und seine Rinde ist relativ glatt und grau. Der Baum ist so reichhaltig an Wirkstoffen, dass sehr viele Bestandteile dieses Baumes zur Herstellung von Arzneimitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln genutzt werden.

BaobabBaobab und seine Inhaltsstoffe

Auch in dieser Frucht finden sich wieder, wie auch schon in anderen Früchten auf unserer Seite angedeutet, die Polyphenole. Diese wirken im allgemeinen antioxidativ und somit zellschützend. In diesem Fall soll der Anteil sogar höher sein, als der Anteil bei der Acai Beere. Bei den Polyphenolen handelt es sich um sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die in einer Pflanze z. B. als Geschmacks- oder auch Farbstoff enthalten sind. Dabei sollen sie stark entzündungshemmend, antioxidativ oder auch krebsvorbeugend wirken.

Aber auch der Anteil von Vitalstoffen ist hier so groß, dass er unbedingt erwähnt werden sollte. So enthält die Frucht, bzw. das bei uns bekannte Baobab Pulver, einen sehr großen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Enthalten sind dabei u. a. die Vitamine B ( Vitamin B1 und B6) und C. Der Vitamin C Gehalt liegt bei rund 275 mg pro 100 g Pulver, der Gehalt an Kalium wird mit ca. 2200 mg pro 100 g beschrieben und auch Eisen findet man darin wieder, wobei man bei einem Esslöffel rund ein Gramm Eisen zu sich nimmt.

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Die enthaltenen Vitamine helfen dem Körper, das Immunsystem intakt zu halten und fördern zudem auch noch die Aufnahme von Eisen. Ebenso ist Baobab sehr reichhaltig an Ballaststoffen und es enthält viel Kalzium, was die Funktion der Verdauungsenzyme deutlich unterstützt. Auch Eiweiß und eine Menge essenzieller Fettsäuren findet man darin, dabei sind die Omega-3-, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren sehr hilfreich für die Haut. Bei Menschen, die Probleme mit Schuppenflechte, Ekzeme oder anderen Hautkrankheiten haben, ist dies nicht nur hilfreich, sondern sie können zum Teil sogar beseitigt oder gar geheilt werden.

Zusammenfassend lassen sich die Inhaltsstoffe also wie folgt beschreiben:

  • Sehr viele Antioxidantien
  • Ein hoher Vitamin C Gehalt
  • Ein hoher Anteil an Kalium
  • Viel Kalzium und Eisen sind enthalten
  • Und ebenso auch Magnesium

Baobab PulverBabob und die Wirkung auf den Körper

Hilfreich kann es im Bereich der Magen-Darmerkrankungen sein, so z. B. auch bei dem Reizdarm Syndrom. Positiv kann es sich ebenso bei der Behandlung von Krampfadern, Hämorrhoiden oder auch Osteoporose auswirken. Erste Hinweise gibt es auch im Bereich der Ernährung bei Diabetikern (gerade bei Typ-II- Diabetes). Es wirkt antioxidativ und hilft dem Körper im Kampf gegen freie Radikale (freie Radikale gelten im Allgemeinen als Auslöser etlicher Krebserkrankungen, ebenso sollen sie aber auch für Arteriosklerose und der alzheimerschen Krankheit auslösend sein). Hinzu kommt eine positive Wirkung auf die Darmflora und es dient als ausgezeichnete Nahrungsergänzung bei Zöliakie-Erkrankungen.

Erfreulich ist sicher auch der Hinweis, dass Baobab glutenfrei ist und sich sehr schön für Vegetarier und Veganer eignet. In Bezug auf die gesundheitliche Anwendung empfehlen wir Ihnen jedoch auch hier, wenn Sie nicht genau über die Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf Ihren Körper bescheid wissen, so sprechen Sie doch Ihren Hausarzt zu diesem Thema an, dieser kann den Nutzen für Sie dabei am besten abschätzen.

Aber Baobab bringt ebenso weitere positive Wirkungen mit sich, die man wie folgt beschreiben kann. Da Baobab reich an Antioxidantien ist, die zellerhaltend und entzündungshemmend wirken, ist es bei Gelenkbeschwerden zu empfehlen. Dann ist es förderlich für ein gesundes Nervensystem, es wirkt als echte Energiequelle, hilft dem Körper bei Stress, es stärkt das Immunsystem, fördert eine gesunde Verdauung und hilft ebenso, das Hautbild zu verbessern.

Verschiedene Baobab Produkte

Da Baobab auf verschiedenste Weise verarbeitet wird, findet man es auch in vielen Produktarten bzw. Bereichen wieder. Diese unterscheiden sich derzeit in Baobab-Kapslen, -Pulver, -Öl, -Riegel und auch in viele kosmetische Produkte. Hier sollte man aber darauf achten, sofern das möglich ist, dass das Baobab in diesen Produkten nicht wärmebehandelt ist, da es sonst seine Wirkung nicht mehr so entfalten kann, wie bei einer unbehandelten Frucht. Das Baobab Pulver eignet sich zum Beispiel für Smoothies, für Säfte und zum Backen, die Kapseln eignen sich zur einfachen Aufnahme in den Körper, das Öl spendet viel Feuchtigkeit und ist hervorragend für Haare und Haut, dabei zieht es schnell in die Haut ein, verbessert seine Elastizität und fördert besonders den Zellaufbau.

Zusammenfassung der Vorteile von Baobab

  • Es enthält viele Antioxidantien, Vitamin B und  C, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium
  • Hilfreich im Bereich von Magen-Darmerkrankungen
  • Es wirkt antioxidativ und somit zellschützend
  • Hilfreich bei Hautproblemen
  • Ebenso bei Gelenkbeschwerden
  • Baobab ist sehr reichhaltig an Ballaststoffen
  • Es ist Glutenfrei

Fazit: Auch die Baobab Frucht hat den Namen Superfood zu Recht verdient. Sie bietet in vielen Bereichen ein derart großen Reichtum an wirkungsvollen Inhaltsstoffen, so dass sich diese, wie bereits erwähnt, in vielen Bereichen sehr positiv auf den Körper auswirken. Auch der Geschmack der Frucht, bzw. des Pulvers ist sehr angenehm, so dass man es als Kapsel oder als Zusatz in vielen Produkten einsetzen kann. Und da es so vielfältig anzuwenden ist, bietet es eine tolle und vor allem gesunde Möglichkeit, es in den täglichen Nahrungsablauf zu integrieren.

Somit ist Baobab nicht nur eine reine Empfehlung, sondern eher schon als gesundes Nahrungsergänzungsmittel zu betrachten. Es ist reichhaltig, lecker und einfach zu nutzen und bietet dem Körper so viel wertvolles an Inhaltsstoffen, so dass man darauf nicht verzichten sollte. Ebenso wie auch auf andere Superfoods, wie wir sie hier auf unserer Seite empfehlen. Ob man das eine oder das andere Produkt nutzt, liegt natürlich an jedem selbst, aber grundsätzlich ist es in Bezug auf den Inhalt und deren Wirkung sehr wichtig für den Körper. Und wenn man erst einmal in den Genuss und die Wirkung gekommen ist, dann kann man es schön in seine Ernährung mit aufnehmen.