Walnussöls, Ratgeber und Infos

Das aus der Walnuss gewonnene Öl ist nicht nur besonders aromatisch, sondern gleichzeitig auch sehr gesund. Anwendung findet es jedoch längst nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetikbranche oder zur Pflege von Holzmöbeln. Größter Pluspunkt sind natürlich die wertvollen Inhaltsstoffe im Walnussöl.

Vor allem der hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren kommt der Gesundheit des menschlichen Organismus zugute. In der Küche kann man damit Suppen und Salate verfeinern, sowie Spargel und Fischgerichten ein außergewöhnliches Aroma verleihen. Aber auch für die Zubereitung von Eis oder Gebäck eignet es sich ganz hervorragend.

Die Herkunft des Walnussöls

Der Walnussbaum kann auf eine äußerst lange Geschichte zurückblicken und wird seit rund 9.000 Jahren bereits als Nutzpflanze kultiviert. Man geht davon aus, dass der Baum ursprünglich in Mittelasien beheimatet war. Über Griechenland erreichte er dann Europa und reiste weiter bis nach Mittelamerika und Kalifornien. In Kalifornien wurden schon im Jahr 1867 die ersten Gärten für die Kultivierung der Nüsse angelegt. Heutzutage gedeiht der Großteil der Walnussbäume außer in Kalifornien in China, Italien, Frankreich und Chile.

Die Gewinnung des Walnussöls

Der Walnussbaum heißt auch „Echte Walnuss“ und trägt den botanischen Namen „Juglans regia“. Die runde Steinfrucht gedeiht in harten, braunen Schalen, die sich aber dennoch recht leicht öffnen lassen. Die Samen haben einen Ölgehalt von bis zu 65 Prozent, ein Baum bringt rund 50 Kilogramm Nüsse hervor. Das Öl schmeckt leicht herb und nussig und hat von Natur aus eine hellgelbe bis grün-gelbe Farbe.

Für die Gewinnung von einem Liter Walnussöl, müssen zwei bis Kilogramm der Kerne geerntet werden. Bezüglich der Pressung unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Kalt- und der Heißpressung, darüber hinaus gibt es noch die so genannte Extraktion. Bevor es allerdings so weit ist, müssen die Nüsse für ein paar Monate gelagert und dann gemahlen werden. Der Ölgehalt sollte nach der Lagerung dann noch bei mindestens 60 Prozent liegen. Um das Aroma zu intensivieren, können die Nüsse vor der Pressung auch noch geröstet werden.

Unterschiede zwischen Kalt- und Heißpressung

Da für die Kaltpressung keine Wärmezufuhr und der Einsatz von chemischen Lösungsmitteln notwendig sind, ist kaltgepresstes Walnussöl definitiv am gesündesten. Bei der Kaltpressung übersteigt die Temperatur 40 Grad nicht, so dass alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Gepresst wird in einer traditionellen Ölmühle mit Hilfe einer so genannten Schneckenpresse. Dabei entsteht durch Reibung nur eine ganz geringe Wärme. Anschließend muss das Öl vor der Abfüllung noch gefiltert werden. Die erstklassige Qualität des kaltgepressten Walnussöls erkennt man natürlich auch am intensiven Aroma.

Wesentlich aufwändiger ist, aufgrund der vielfältigen Arbeitsschritte, die Heißpressung der Walnüsse. Nachdem die Kerne unter hoher Wärmezufuhr gepresst wurden, erfolgt statt der Filterung eine Raffinierung. Auf diese Weise können zum Beispiel Rückstände von Pestiziden oder Bitterstoffe entfernt werden. Das ist auch der Grund, warum das heißgepresste Walnussöl vom Geruch und Geschmack her eher neutral ist. Durch die Erhitzung und das Raffinieren geht ein Großteil der Inhaltsstoffe verloren. Die Hersteller haben hingegen den Vorteil, dass sie viel mehr Öl aus der gleichen Menge Kerne gewinnen können. Darüber hinaus hat die heißgepresste Variante auch eine wesentlich längere Haltbarkeit.

Bei der Extraktion wird das Öl mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln gewonnen, es findet also keine Pressung statt. Im weiteren Verlauf werden die Lösungsmittel dann durch Destillierung eliminiert. Man kann sich gut vorstellen, dass die Extraktion die denkbar schlechteste Variante ist, die Qualität leidet natürlich sehr unter dieser Prozedur, weshalb man sich nach Möglichkeit immer für die Pressung entscheiden sollte.

Walnussöl selber pressen

Ein qualitativ hochwertiges Walnussöl hat natürlich seinen Preis, man kann es aber auch ganz leicht selbst herstellen. Dazu braucht man neben den Nüssen noch eine Salatschleuder, ein Sieb und einen Mixer. Für die Pressung verwendet man möglichst frische Walnüsse, denn diese haben noch das volle Aroma. Für die spätere Abfüllung sind Glasflaschen mit richtigem Korken zu empfehlen, denn darin kann das Öl durch die Entfaltung der Geschmacksstoffe besser reifen.

Natürlich ist die Pressung mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden, der einzigartige Geschmack wird diesen aber sicher rechtfertigen. Zunächst einmal müssen die Walnüsse geöffnet und vier Wochen lang auf einem Tuch getrocknet werden. Dann püriert man sie ein paar Minuten lang im Mixer, bis ein leicht stückiger Brei entstanden ist. Diesen füllt man in die Salatschleuder und fängt die beim Schleudern anfallende Flüssigkeit auf. Dieser Arbeitsschritt ist sehr anstrengend, hier sollten sich am besten zwei Personen abwechseln.

Anschließend lässt man die Flüssigkeit durch das Sieb laufen, die Körner können entsorgt werden. Die Flüssigkeit füllt man in eine Flasche ab und lässt sie vier Wochen an einem Ort reifen, an dem die Temperatur bei konstant etwa 20 Grad liegt. Auf keinen Fall darf man die Flasche während dieser Reifung bewegen, denn ansonsten werden Bitterstoffe freigesetzt, so dass man das Walnussöl zum Kochen nicht mehr verwenden kann.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Walnussöls

Im Walnussöl sind gesättigte, einfach und mehrfach gesättigte Fettsäure sehr ausgewogen vorhanden. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegt bei rund 73 Prozent, dazu kommen 18 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren sowie neun Prozent gesättigte Fettsäuren.

Wichtigster Inhaltsstoff des Walnussöls sind die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Sie verbessert unter anderem die Fließeigenschaft des Blutes und schützt vor Ablagerungen in den Gefäßen, und somit auch vor einem Herzinfarkt.

Das Walnussöl enthält aber auch Magnesium, welches die Muskulatur entspannt und die Nerven beruhigt. Vitamin E und einige Vitamine der B-Gruppe wirken im Zusammenspiel mit Antioxidantien und den Fettsäuren desinfizierend und entzündungshemmend. Die im Walnussöl enthaltenen Ballaststoffe helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Walnussöls

Durch den regelmäßigen Genuss von Walnussöl kann man den Cholesterinspiegel nachhaltig senken. Dafür ist der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren verantwortlich, diese reduzieren das schlechte LDL-Cholesterin.

Untersuchungen haben ergeben, dass man mit Hilfe von Walnussöl auch das Herz-Kreislaufsystem stärken kann, dafür sorgen die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese verbessern nicht nur die Fließeigenschaft des Blutes, sondern kommen auch Nerven- und Gehirnzellen zugute. Wenn das Blut besser fließt, dann ist das Risiko von Verklumpungen viel geringer. In der Folge entstehen weniger Ablagerungen in den Blutgefäßen, und der Entstehung von Blutgerinnseln wird vorgebeugt.

Durch die antioxidativen Substanzen wird das Immunsystem gestärkt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Dadurch stabilisiert sich auch der Blutdruck, so dass Herzkrankheiten weniger Chancen haben. Der Blutdruck wird in erster Linie durch das Magnesium positiv beeinflusst. Dieser Mineralstoff minimiert gleichzeitig auch noch Stress, was für die Gesundheit enorm wichtig ist.

Verwendung des Walnussöls in der Küche

Das Walnussöl besticht durch sein nussiges und einzigartiges Aroma, deshalb ist es bei Spitzenköchen äußerst populär. Gerade in Frankreich, in Moldawien und in Indien wissen Gourmets das Öl sehr zu schätzen. In diesen Ländern schmeckt das Walnussöl sehr mild, denn die Kerne werden vor der Pressung nicht geröstet. Bevorzugt man hingegen einen intensiveren Geschmack, sollte man auf zusätzliche Röstung achten. Zum Kochen und Braten eignet sich Walnussöl jedoch nicht, denn schon ab 130 Grad wird es ranzig. Hervorragend ist es hingegen für die Zubereitung von Salaten und das Abschmecken von Suppen, man kann damit Gemüse wie Spargel oder Sellerie verfeinern. Ganz fantastisch kann man damit auch Fischgerichte abrunden oder Süßspeisen den letzten Pfiff verpassen.

Walnussöl für Haut und Haare

Walnussöl ist aber nicht nur ein hervorragendes Speiseöl, sondern eignet sich auch gut für die Pflege von Haut und Haaren. Die Haut hat von Natur aus einen hohen Gehalt an Linolsäure, deshalb werden die im Öl enthaltenen Fettsäuren auch gut von der Haut aufgenommen, um ihr mehr Geschmeidigkeit zu verleihen. Auf diese Weise kann auch trockene, rissige und beschädigte Haut wieder glatt und zart werden. Irritierte Haut kann sich wieder regenerieren, zum Beispiel bei einem Sonnenbrand. Als natürliches Hausmittel hat sich das Walnussöl auch bei der Pflege von rauen Lippen bewährt.

Verteilt man ein paar Tropfen des Walnussöls im frisch gewaschenen, noch feuchten Haar, so bildet es eine Art Schutzfilm und hilft den Haaren, ihre Feuchtigkeit zu bewahren. Bei trockenen Haaren kann es helfen, Frizz und fliegende Haare zu vermeiden. Wenn man unter einer trockenen und juckenden Kopfhaut leidet, kann man auch ein paar Tropfen direkt dort auftragen und sanft einmassieren. Walnussöl ist eine gute Leave-In-Pflege, allerdings darf man es nur ganz sparsam anwenden, da ansonsten die Haare fettig und strähnig werden.

Tipps für den Kauf und die Lagerung

Beim Kauf von Walnussöl sollte man unbedingt Wert auf eine erstklassige Qualität legen, vor allem, wenn man damit Speisen zubereiten möchte. Auf jeden Fall ist man mit einem Bio-Walnussöl immer gut beraten, Kaltpressung sollte selbstverständlich sein. Nur wenn das Öl nicht erhitzt wurde, sind noch alle Inhaltsstoffe enthalten und können ihre positive Wirkung entfalten.

Man sollte niemals zu große Mengen erwerben, denn ungeöffnet kann es maximal sechs bis zwölf Monate aufbewahrt werden. Am besten kauft man also eine kleine Flasche mit 250 ml Inhalt. Das Öl sollte sich am besten in einer dunklen Glasflasche befinden, denn manche Speiseöle sind recht lichtempfindlich. Sollte die Flasche hell sein, sollte sie unbedingt in einem Schrank gelagert werden. Sobald das Walnussöl geöffnet wurde, muss es unbedingt an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden, damit es nicht so schnell verdirbt.

Hanföl Dressing DIY

Zutaten:

50 ml BIO-Hanföl
100 ml Rotweinessig
50 ml weißen Balsamico
100 ml Kräuteressig
250 ml Geflügelbrühe
8 Pfefferkörner

Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem BIO-Hanföl in einen Topf geben, erhitzen und auf ca. 50-100 ml einkochen.
Den Essigsud durch ein feines Sieb oder Tuch passieren.
Alles aufmixen und währenddessen das Hanföl zugeben

 

Sesamöl

In Asien ist Sesamöl seit jeher populär und wird für die Zubereitung der verschiedensten Gerichte verwendet. Das gesunde Öl verleiht vielen Gerichten ein ganz besonderes Aroma und ist in der Küche von daher für viele unverzichtbar geworden. Längst weiß man auch um die positiven Auswirkungen der Inhaltsstoffe auf die Gesundheit des menschlichen Körpers, so dass es therapiebegleitend bei diversen Beschwerden eingesetzt werden kann. Auch äußerlich angewendet ist Sesamöl ein echtes Juwel, denn es pflegt Haut und Haare gleichermaßen.

Herkunft und Herstellung von Sesamöl

hochwertiges Sesamöl
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Wenn man sich mit der Geschichte des Sesams befassen möchte, so muss man in der Zeit weit zurück reisen. Archäologen haben eine Schriftrolle aus der Zeit um 1.500 v. Chr. Gefunden, dort war bei den Gewürzen auch der Sesam aufgelistet. In Südasien fand man hingegen in der Erde Spuren von Sesam, die mehr als 5.000 Jahre alt waren. Es ist anzunehmen, dass im alten Ägypten und in Griechenland Sesam als wichtiges Gewürz galt und dann irgendwann auch seinen Weg nach Indien fand. In China war der Sesam bereits etwa 2.500 v. Chr. Sehr beliebt, man verfeinerte damit Speisen und nahm das Öl als Basis für die Herstellung von Tinte. Heute erfolgt der Anbau von Sesam überwiegend in tropischen und subtropischen Gefilden, von wo aus er in die ganze Welt exportiert wird.

Sesam ist eine einjährige Pflanze, die kaum höher als 120 cm wird und weiße oder rosafarbene Blüten hat. Meistens werden die Samen von Hand geerntet, aus einer Tonne können rund 300 Liter Öl gepresst werden. Nach der Ernte lässt man die Kapseln trocknen, dann können die Samen später mühelos ausgeschüttelt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hellem und dunklem Sesamöl. Das helle Sesamöl ist von Natur aus hellgelb, das Öl verwendet man in der Küche vor allem zum Dünsten und Braten. Werden die Samen vor der Pressung geröstet, dann erhält man später das dunkle Sesamöl. Das Aroma wird durch die Röstung intensiver und erinnert vom Geschmack her etwas an Nüsse. Aus diesem Grund nimmt man das dunkle Sesamöl eher für das Verfeinern von Rohkost und Salaten. Kaltgepresstes Sesamöl ist besonders wertvoll, denn ohne die Zufuhr von Wärme bleiben alle Inhaltsstoffe erhalten.

Natives Sesamöl stammt ebenfalls aus Kaltpressung, allerdings bleiben die Samen naturbelassen. Um Sesamöl länger haltbar zu machen wird es häufig raffiniert, dies führt jedoch zum teilweisen Verlust der Inhaltsstoffe, dafür hat das Öl aber auch einen neutralen Geschmack. Unraffiniertes Sesamöl wird auch kalt gepresst, es erfolgt jedoch eine Dämpfung für eine längere Haltbarkeit. Zusammensetzung, Geruch und Geschmack verändern sich dadurch, doch das milde Öl wird gerne zum Verfeinern verschiedener Gerichte verwendet.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Sesamöls

Die Inhaltsstoffe des Sesamöls spielen vor allem im Ayurveda, der alten Heilkunst aus Indien, eine wichtige Rolle, hier kommt das Öl innerlich und äußerlich zur Anwendung. Hauptbestandteil des Sesamöls ist ungesättigte Linolsäure, der Anteil liegt bei etwa 43 Prozent. Weitere rund 40 Prozent entfallen auf Ölsäure, die vor allem für zahlreiche Stoffwechselvorgänge vom Körper benötigt wird. Weitere Bestandteile des Sesamsöls sind die Substanzen Sesamol, welches für eine längere Haltbarkeit des Öls sorgt, und Sesamolin.

Natürlich findet man im Sesamöl auch eine Reihe an Vitaminen, wobei vor allem der Gehalt an Vitamin E beachtlich ist. Dieser beträgt stolze 28 mg pro 100 ml Sesamöl, außerdem sind auch noch die Vitamine B1, B2, B3, A und K enthalten. Darüber hinaus sind auch verschiedene Mineralien vorhanden, darunter Calcium, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen. Vor allem das Verhältnis von Magnesium zu Kalzium ist im Sesamöl geradezu optimal. Bemerkenswert ist auch der Anteil an Aminosäuren, die allesamt in diesem Öl enthalten sind, so dass es eine hochwertige Eiweißquelle darstellt.

Die positiven Effekte des Sesamöls auf die Gesundheit

Das Sesamöl enthält alle essentiellen Aminosäuren, die der menschliche Organismus für zahlreiche Funktionen und Organe braucht. Besonders hoch ist der Gehalt an Cystein, Taurin und Methionin, das sind schwefelhaltige Aminosäuren. Diese benötigt der Körper für die Bildung von Kollagen, das ist der wichtigste Bestandteil von Haut, Knorpel, Knochen, Zähnen, Blutgefäßen und Bändern. Das Bindegewebe bleibt durch das Kollagen fest, Haare, Nägel und Haut bleiben gesund und können problemlos wachsen. Cystein ist zusammen mit Selen an der Bildung zweier wichtiger Substanzen beteiligt, die zu den wichtigsten Antioxidantien zählen.

Der Mineralstoffgehalt des Sesam ist ausgezeichnet, vor allem das Verhältnis von Magnesium und Calcium ist ideal, so dass der Körper beides gut aufnehmen kann. Diese optimale Kombination unterstützt den Organismus beim Aufbau von Gelenken, Knochen, Muskeln, Zähnen und Knorpel, auch der Herzmuskel profitiert davon. Darüber hinaus fördern diese Mineralstoffe auch die Reizleitung innerhalb der Nerven. Vergleicht man Sesam mit Milchprodukten, so ist der Gehalt an Calcium rund sechsmal so hoch.

Untersuchungen haben ergeben, dass Sesam auch hervorragend bei Arthrose hilft. Die klinischen Symptome können durch den regelmäßigen Verzehr gelindert werden, auch die Schmerzintensität lässt sich dadurch positiv beeinflussen. In diesem Fall kann eine Behandlung mit Cortison also durch Sesam sinnvoll ergänzt werden. Das Vitamin E zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen Sesamolin und Sesamin verleihen dem Sesamöl eine antioxidative Wirkung. Bei den beiden Stoffen handelt es sich um pflanzliche Hormone, die für einen ausgeglichenen Östrogenhaushalt sorgen können. Oxidative Prozesse werden gehemmt, so dass die Gefäße und der Blutdruck ebenfalls davon profitieren, selbst Krebserkrankungen kann dadurch vorgebeugt werden.

Die vorliegenden Vitamine unterstützen verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper, die Funktion diverser Organe wird gefördert. Das gilt zum Beispiel für den Stoffwechsel von Aminosäuren, Kohlenhydraten, Nerven und Fettsäuren. Das Immunsystem wird gestärkt und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhalten, weil alle Zellen mit Energie versorgt werden. Die Inhaltsstoffe des Sesam können darüber hinaus die Verdauung verbessern sowie Leber und Nieren stärken.

Zusammenfassung der gesundheitlichen Aspekte des Sesamöls:

  • Bildung von Kollagen für Knochen, Haut, Haare, Nägel, Zähne, Knorpel und Gefäße
  • Unterstützung beim Aufbau von Muskeln, Gelenken, Knochen, Knorpel und Zähnen
  • Hilfe bei Arthrose
  • Ausgleich des Hormonhaushalts
  • Regulierung des Blutdrucks
  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Positiver Effekt auf Stoffwechselvorgänge
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stärkung von Leber und Nieren

Tipps für Kauf, Lagerung und Verwendung

Wenn es um den Kauf eines hochwertigen Sesamöls geht, sollte man am besten zu Bio-Qualität tendieren. Darüber hinaus kommt es auch immer auf den vorgesehenen Verwendungszweck an. Zum Kochen bieten sich vor allem raffinierte Öle an, denn diese kann man stärker erhitzen. Für die Pflege von Haut und Haaren sind hingegen native und kalt gepresste Sesamöle geeignet. Die Farbe des Öls sollte natürlich sein, also leicht gelblich bis goldgelb. Handelt es sich um das dunkle Sesamöl, so kann die Farbe als bernsteinfarben beschrieben werden. Ein gutes Sesamöl muss ein frisches und nussiges Aroma verströmen und darf keinesfalls ranzig riechen. Erstklassiges Sesamöl bekommt man in jedem gut sortierten Supermarkt, im Reformhaus oder auch im Internet. Sehr hochwertige Öle findet man auch in zahlreichen Asia-Läden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ölen, machen Luft und Licht dem Sesamöl nichts aus. Dennoch sollte es möglichst kühl und dunkel gelagert werden, also am besten im Kühlschrank. Selbst wenn Sesamöl bereits angebrochen ist, hält es sich in der Regel rund zwei Jahre.

Das helle Sesamöl eignet sich zum Braten, Kochen und Backen, da es einen neutralen Geschmack hat, man kann aber auch Salate damit anmachen. Die dunkle Variante ist würziger und aromatischer, sie passt hervorragend zu asiatischen Gerichten. Eine ganz besondere Note bekommen Reisgerichte, Gemüse und Suppen, wenn man zum Schluss noch einen Schuss Sesamöl hinzufügt.

steirisches Kürbiskernöl, hochwertige Power aus der Steiermark

Der wertvollste Bestandteil des Kürbisses ist mit Sicherheit das Öl, welches aus den Kernen gewonnen wird. Bei der Kaltpressung tritt ein dickflüssiges, grünes Öl hervor, das ein nussiges Aroma hat. Das außergewöhnliche Aroma bekommt das Öl auch durch das Rösten der Kerne. Kürbiskernöl wird von vielen Spitzenköchen zum Verfeinern von Vorspeisen und Salaten verwendet. Für das Kochen und Backen ist das kostbare Öl hingegen weniger geeignet, denn durch das Erhitzen gehen die guten Inhaltsstoffe größtenteils verloren. Darüber hinaus ist Kürbiskernöl nicht gerade billig, so dass es doch besonderen Speisen vorenthalten bleiben sollte.

Kürbiskernöl wird seit jeher geschätzt

Kürbiskernöl von Meineöle.de

Der hohe Preis ist darin begründet, dass hochwertiges Kürbiskernöl nicht in Massen verfügbar ist, denn die Pressung erfolgt bis heute in kleinen Ölmühlen, darüber hinaus ist für die Herstellung auch ein großer Aufwand nötig. Für die Gewinnung von einem Liter werden etwa 2500 Gramm Kerne gebraucht, das entspricht rund 30 Kürbissen. Die Samen müssen von Hand den Kürbissen entnommen werden, sie werden dann gereinigt und bei einer Temperatur von 50 Grad getrocknet, bevor es dann zum Mahlen geht. Dabei entsteht eine Art Mehl, welches vor dem Rösten noch mit Salz und Wasser vermengt wird. Bei diesem Vorgang löst sich das Eiweiß vom Öl, die übrig gebliebene Masse wird dann gepresst.

Seinen Ursprung haben Speisekürbisse in Mittelamerika, in Mexiko werden sie schon seit einigen Jahrtausenden angebaut. Nach Europa gelangte das Gemüse dann im Zuge der Entdeckung Amerikas. Im Laufe der Zeit veränderten sich die Kürbisse, so dass bei einigen Arten die Kerne nicht mehr verholzt waren, sondern nur noch von einer dünnen Haut umhüllt waren, erst dann war die Gewinnung von Öl möglich.

Aufzeichnungen bezüglich der Verwendung von Kürbissen und deren Öl gibt es etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts. Einige Zeit später galt Kürbiskernöl nicht mehr nur als Lebensmittel sondern wurde auch für die Herstellung von Salben eingesetzt. Schließlich entdeckte auch das Militär das Kürbiskernöl für sich und nutzte es als Schmiermittel. In der Steiermark werden heutzutage jährlich rund 2.000 Tonnen des wertvollen Öls produziert. Es gibt große Unterschiede in Bezug auf Qualität und Preise, produziert wird außer in der Steiermark ( original steirisches Kürbiskernöl ist ein geschützer Begriff) noch im Burgenland, in Ungarn, Russland und Slowenien. Ein gutes Kürbiskernöl stammt aus Kaltpressung und hat dann eine grünliche Farbe. Die heißgepressten Sorten sind nicht so hochwertig und gesund, sie haben eine rötliche Färbung.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls

steirisches Kürbiskernöl

Das Kürbiskernöl ist dem Körper in vielerlei Hinsicht zuträglich, denn es steckt von Natur aus voller Vitamine, Mineralien, Enzyme, Fettsäuren und Spurenelemente. Kürbiskerne bestehen etwa zur Hälfte aus Öl, dieses enthält unter anderem Ölsäure, Stearinsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Der Linolsäure kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, denn der menschliche Organismus kann sie nicht selbst bilden. Die Zusammensetzung der Fettsäuren kann man in etwa mit der des Sonnenblumen- oder des Maiskeimöls vergleichen. Das Kürbiskernöl enthält 50 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 30 Prozent einfach ungesättigten Fettsäuren und 20 Prozent gesättigten Fettsäuren.

Vitamin E ist das wichtigste Vitamin im Kürbiskernöl, es hat einen antioxidativen Effekt auf den Körper. Darüber hinaus enthält das Öl aber auch einige B-Vitamine, nämlich B1, B2 und B6, außerdem noch die Vitamine A, D und C. Carotinoide sind ebenfalls im Kürbiskernöl zu finden, zusammen mit Porphyrinen ergeben sie die grüne Farbe des Öls.

Ein weiterer Bestandteil des Kürbiskernöls sind die so genannten Phytosterole, die eine ähnliche Wirkung wie das männliche Sexualhormon Testosteron haben. Doch auch weibliche Hormone kommen nicht zu kurz, die im Öl vorkommenden Phytoöstrogene haben hormonähnliche Effekte. Schließlich ist das Kürbiskernöl noch reich an Kalium, Selen, Zink. Magnesium, Calcium, Phosphor und Mangan.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Kürbiskernöls

Die Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls haben nicht wenige positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper, viele davon sind inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt. Viele Männer leiden ab einem Alter von 50 Jahren an einer vergrößerten Prostata, das liegt oftmals an hormonellen Veränderungen. Dank der im Öl enthaltenen Phytosterole kann sich das männliche Hormon Testosteron nicht zu Dihydrotestosteron umwandeln, so kann einer Vergrößerung der Prostata vorgebeugt werden. Darüber hinaus findet man im Öl auch Carotinoide, Zink, Omega-9-Fettsäuren und diverse Antioxidantien, auch diese wirken sich positiv auf die Gesundheit der Prostata aus.

Der Überschuss von Dihydrotestosteron bei Männern kann auch zu Haarausfall führen, denn es wirkt sich negativ auf die Haarfollikel aus. Dank der Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls werden die Haarwurzeln nicht weiter geschwächt, der Haarausfall kann verringert werden.

Die Phytosterole sind auch in der Lage, das böse Cholesterin, also das LDL-Cholesterin, zu senken, somit wird auch das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Auch den Gelenken tut der Verzehr von Kürbiskernöl gut, denn gewisse Spurenelemente, Fettsäuren und Antioxidantien bekämpfen Entzündungen, davon profitieren Arthritis-Patienten.

Schließlich erfahren auch Patienten mit einem Reizdarmsyndrom Linderung. Wird Kürbiskernöl fest in den Speiseplan integriert, so können sich die anti-entzündlichen Wirkstoffe auch positiv auf den Darm auswirken. Studien haben auch ergeben, dass Blasen- und Unterleibsbeschwerden gelindert, das Immunsystem gestärkt, und der Körper entschlackt werden kann.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Kürbiskernöls:

  • Vorbeugend gegen Prostata-Vergrößerung
  • Männlicher Haarausfall kann gestoppt werden
  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hilfe beim Reizdarmsyndrom
  • Linderung von Unterleibs- und Blasenbeschwerden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Entschlackung des Organismus

Tipps für den Umgang mit Kürbiskernöl

Zunächst einmal geht es darum, ein qualitativ hochwertiges Kürbiskernöl zu finden. Die Auswahl im Handel ist sehr groß, doch die Unterschiede können gewaltig sein, nicht nur, was den Preis anbelangt. Leider kann man die entsprechenden Merkmale erst nach dem Öffnen der Flasche beurteilen, so dass man wohl einige Öle ausprobieren muss, um das beste zu finden. Ein gutes Kürbiskernöl hat ein nussiges Aroma, es darf niemals nach Fett riechen.

Darüber hinaus ist die Dickflüssigkeit ein wichtiges Kriterium. Ist das Kürbiskernöl zu dünnflüssig, so wurde es mit Sicherheit gestreckt und ist somit von minderwertiger Qualität. Ebenfalls von schlechter Qualität zeugt ein bitterer Nachgeschmack beim Verzehr. Grundsätzlich kann man sich beim Kürbiskernöl schon am Preis orientieren, bei preiswerten Ölen kann man kaum von guter Qualität ausgehen.

Um die Qualität des Kürbiskernöls zu erhalten, kommt es auch auf die richtige Lagerung an. Sobald die Flasche geöffnet wurde, ist sie an einem kalten und dunklen Ort aufzubewahren, am besten im Kühlschrank. Den Inhalt einer Flasche sollte man möglichst innerhalb der nächsten acht bis 12 Wochen aufbrauchen.

Selbstverständlich kann man Kürbiskernöl für alles mögliche in der Küche verwenden. Zum Braten, Kochen und Backen ist es jedoch nicht zu empfehlen, da die Inhaltsstoffe durch das Erhitzen zum Teil verloren gehen, außerdem ist es für diese Zwecke fast zu schade. Der menschliche Körper und der Gaumen profitieren am meisten davon, wenn man damit einen frischen Salat zubereitet, auch für die Herstellung eines Pestos ist es hervorragend geeignet. In der warmen Küche muss man dennoch nicht auf das wertvolle Öl verzichten, man kann zum Beispiel einen Schuss in eine Cremesuppe geben oder etwas davon über gegartes Gemüse träufeln.

Hanföl, altes Öl neu entdeckt

Wenn von Hanf die Rede ist, dann denken die meisten sicher an das daraus gewonnene Cannabis. Der Hanfsamen liefert aber auch wertvolles Öl, das sehr vielseitig verwendet werden kann, zum Beispiel in der Küche aber auch im Bereich der Kosmetik. Aufzeichnungen zeigen, dass die Menschen den Hanf schon 2.800 v. Chr. Als Heilpflanze kannten. Lange Zeit war Hanf dann ein wenig in der Versenkung verschwunden, mittlerweile weiß man seine positiven gesundheitlichen Effekte aber längst wieder zu schätzen.

Kaltgepresstes Hanföl überzeugt mit hoher Qualität

hochwertiges kaltgepresstes Hanföl von meineöle.de
hochwertiges kaltgepresstes Hanföl von meineöle.de

Das Hanföl eignet sich ganz hervorragend für die Zubereitung der unterschiedlichsten Speisen, eine berauschende Wirkung hat es dabei nicht. Das Speiseöl wird aus den Samen gewonnen, und nicht aus den Blättern, wie dies bei den ätherischen Ölen der Fall ist. Möchte man ein Hanföl von guter Qualität kaufen, so muss es unbedingt kaltgepresst sein. Die Pressung findet in einer Ölmühle statt, es wird dabei auf höchstens 60 Grad erhitzt. Diese geringen Temperaturen gewährleisten, dass die wertvollen Inhaltsstoffe im Hanföl und sein guter Geschmack erhalten bleiben. Das Aroma des Hanföls kann man als leicht nussig beschreiben, es verleiht vielen Speisen einen ausgezeichneten Geschmack. Die Farbe eines hochwertigen Hanföls ist richtig grün, außerdem kann man einen goldenen Glanz erkennen.

Ein hochwertiges Hanföl können sie bei meineöle.de kaufen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls

Hanföl ist nicht nur ein Speiseöl mit einem ganz besonderen Aroma, sondern kann auch mit jeder Menge wertvollen Inhaltsstoffen überzeugen. Bis zu 80 Prozent entfallen auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren, damit können aber auch viele andere Pflanzenöle punkten, wie zum Beispiel das Sonnenblumen- oder Traubenkernöl. Doch bei diesen Ölen überwiegen die Omega-6-Fettsäuren, während im Hanföl Omega-3-Fettsäuren im idealen Verhältnis, nämlich 3:1, enthalten sind. Beide Fettsäuren können nicht vom Körper selbst gebildet werden, deshalb ist er auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Darüber hinaus enthält das Hanföl aber auch noch wichtige Gamma-Linolensäuren.

Seine intensiv grüne Farbe hat das Hanföl vom darin enthaltenen Chlorophyll, der goldene Schimmer stammt von den Carotinoiden. Wie in allen Ölen, ist auch im Hanföl Vitamin E zu finden, welches eine natürliche Antioxidans ist. An weiteren Vitaminen liefert das Hanföl noch die Vitamine B1 und B2. Das Öl ist auch eine gute Quelle für verschiedene Mineralien, darunter zum Beispiel Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen, Mangan, Phosphor, Natrium und Calcium. Zu guter letzt enthält das wertvolle Öl des Hanfs auch noch diverse sekundäre Pflanzenstoffe.

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Hanföls

Der menschliche Organismus kann auf vielerlei Art und Weise von den Wirkstoffen im Hanföl profitieren, sowohl bei der inneren als auch bei der äußeren Anwendung. Das Naturprodukt wird sehr gerne für die Hautpflege verwendet, die Fettsäuren können das Hautbild zum Beispiel bei Neurodermitis oder Schuppenflechte sehr verbessern. Die Haut ist bei regelmäßiger Anwendung wieder in der Lage, mehr Feuchtigkeit zu speichern, das Spannungsgefühl und der Juckreiz lassen merklich nach. Durch den verminderten Juckreiz wird weniger gekratzt, so dass offene Entzündungen verhindert werden können. Bei Neurodermitis hat sich vor allem eine Kombination aus innerlicher und äußerlicher Anwendung, außerdem kann das Hanföl auch noch als Badezusatz dienen.

Hanföl wirkt ganz hervorragend gegen chronische Entzündungen aller Art. In den meisten anderen Pflanzenölen überwiegen die Omega-6-Fettsäuren, so dass Entzündungen teilweise sogar gefördert werden. Die Linolsäure wird im Körper zur so genannten Arachidonsäure umgewandelt, diese begünstigt entzündliche Prozesse, wie zum Beispiel Darmerkrankungen, Parodontitis, Arthritis, Arteriosklerose, Diabetes oder Multiple Sklerose. Sind bereits Entzündungen vorhanden, so werden diese unter Umständen noch verstärkt. Ist das Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren jedoch optimal, wie beim Hanföl, so können die entzündungsfördernden Effekte der Linolensäure gehemmt werden und entzündungshemmende Substanzen im Körper wirken. Die wertvollen Fettsäuren regulieren jedoch nicht nur Entzündungsprozesse, sondern stärken auch das Immunsystem und unterstützen die Funktion der Nerven und des Gehirns.

Auch bei hormonellen Störungen kann das Hanföl wahre Wunder wirken, das gilt unter anderem für Beschwerden in den Wechseljahren oder PMS. Dafür verantwortlich ist die Gamma-Linolensäure, welche den Hormonhaushalt wieder in die ursprüngliche Harmonie bringen kann. In den 90er-Jahren wurde eine Studie zum Thema Hanföl und Bluthochdruck durchgeführt, sie hab bewiesen, dass die Gamma-Linolensäure auch den Blutdruck senken kann. Gamma-Linolensäure ist nicht in vielen Ölen enthalten, im Hanföl beträgt der Anteil bis zu vier Prozent. Durch die Verwendung von Hanföl werden die Arterien viel geschmeidiger, so dass die Blutzirkulation und somit auch die Sauerstoffaufnahme verbessert wird. Auf diese Weise kann auch vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden, vor allem auch durch eine Senkung des Cholesterinspiegels.

Untersuchungen aus dem Jahr 2014 haben gezeigt, dass gewisse Substanzen im Hanföl Tumorzellen bekämpfen können. Es bildet sich auf den Krebszellen ein bestimmtes Protein, welches zum Platzen der Zellen führt. Das in der Hanfpflanze enthaltene Tetrahydrocannabinol hat sich bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bewährt, auch spastische Symptome bei Multipler Sklerose kann dieser Stoff mildern. Männer ab 50 leiden häufig unter einer Vergrößerung der Prostata, das kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen. Hanföl ist in der Lage, das Wachstum abartiger Zellen zu unterdrücken, so kann auch eine Prostatavergrößerung damit behandelt werden, auch eine prophylaktische Anwendung ist sinnvoll.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Hanföl:

  • Optimale Hautpflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Wirksamkeit gegen chronische Entzündungen
  • Harmonisierung des Hormonhaushalts
  • Senkung des Blutdrucks
  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Verbesserung der Blutzirkulation und Sauerstoffaufnahme im Blut
  • Behandlung von Übelkeit und Erbrechen
  • Positive Wirkung bei Prostatavergrößerung

Tipps für die Verwendung von Hanföl

Beim Hanföl handelt es sich um ein äußerst gesundes Speiseöl, welches auch mit einem hervorragenden Geschmack überzeugen kann. In der Küche sollte man es am besten nur für die Zubereitung kalter Speisen verwenden, denn durch das Erhitzen gehen die guten Inhaltsstoffe schnell verloren. Das nussige Aroma passt perfekt zu diversen Salaten, man kann damit auch Soßen und Dressings abschmecken oder sogar Nusseis damit verfeinern. Natürlich eignet sich das Hanföl auch für die Verfeinerung von Nudel- und Kartoffelgerichten.

Zur Zeit sind ja Smoothies sehr angesagt, ein Schuss Hanföl ist dafür die ideale Ergänzung. Omega-3-Fettsäuren benötigt der Körper ganz dringend, ein guter Lieferant ist fetter Seefisch. Doch Fisch ist nicht jedermanns Geschmack, so dass man mit dem Hanföl eine tolle Alternative für den Speiseplan hat, vor allem für Vegetarier und Veganer. Idealerweise sollte man am Tag ein bis zwei Esslöffel des Hanföls zu sich nehmen.

Das kaltgepresste Hanföl muss immer an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden, am besten im Kühlschrank oder alternativ auch im Keller. Nach Anbruch muss man die Flasche immer wieder luftdicht verschließen. Ideal ist deshalb Hanföl in dunklen Glasflaschen mit einem Schraubverschluss. Ist das Hanföl luftdicht verschlossen, kann es bis zu 12 Monate aufbewahrt werden, bei Berührung mit Sauerstoff sollte man es innerhalb weniger Wochen aufbrauchen, sonst wird es ranzig und auch Wirksamkeit und Geschmack gehen verloren.

 

Olivenöl, hochwertige Kost aus dem MIttelmeerraum

Aus dem Mittelmeerraum hat das Olivenöl längst den Weg in die deutsche Küche gefunden und gehört neben Salz und Pfeffer in vielen Haushalten zur Grundausstattung. Rund einen halben Liter verbraucht jeder Deutsche jährlich davon, Tendenz ist eindeutig steigend. Im internationalen Vergleich sind wir noch weit abgeschlagen, bei den Griechen liegt der Verbrauch bei mehr als 15 Litern, in Spanien und Italien sind es etwa 10 Liter pro Jahr. Olivenöl verfeinert nicht nur den Geschmack zahlreicher Gerichte, es ist darüber hinaus auch noch äußerst förderlich für die Gesundheit.

Olivenöl muss eine hohe Qualität haben

hochertiges Olivenöl aus GriechenlandDie Auswahl an Olivenölen im Handel ist mittlerweile riesig, doch Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl, qualitativ können sie sich sehr stark voneinander unterscheiden. Möchte man auch gesundheitlich davon profitieren, kommt man um ein hochwertiges Öl nicht herum. Selbstverständlich wird eine hohe Qualität sich auch geschmacklich bemerkbar machen.

Die Ernte der Oliven erfolgt, sobald die ursprünglich gelb-grüne Farbe etwas dunkler wird. Je reifer eine Olive ist, umso mehr Öl liefert sie, aber der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen sinkt dann auch zunehmend, weshalb grüne Oliven am gesündesten sind.

Normalerweise werden Oliven von Hand geerntet, indem große Netze unter den Bäumen ausgelegt und dann die Bäume geschüttelt werden, alternativ werden die Früchte auch mit Stöcken vom Baum geschlagen. Nach dem Auflesen werden Zweige und Blätter entfernt, bevor es an das Waschen der Oliven geht. Anschließend landen die Oliven mit Kern in einer speziellen Ölmühle, der so entstehende Brei wird zwischen Körbe geschichtet, so dass dann eine Mischung aus Öl und Wasser heraus kommt. Die Flüssigkeit ruht dann, so dass sich das Öl vom Wasser absetzen kann.

Beim Olivenöl ist es wie beim Wein, man erkennt gute Qualität am Geschmack. Natürlich kann man das Öl vor dem Kauf im Laden nicht probieren, so dass man sich auf andere Kriterien verlassen muss. Zunächst einmal sollte es sich um „natives Olivenöl extra“ handeln und auch einen Hinweis zur Herkunft haben. Auch der Preis ist ein gutes Indiz, für erstklassiges Olivenöl muss man mit 15 bis 30 Euro pro Liter rechnen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls

Olivenöl ist also der Gesundheit zuträglich, doch welche Inhaltsstoffe bekommen unserem Körper eigentlich so gut? Zunächst einmal wären dies die im Öl enthaltenen Fettsäuren, von denen es drei unterschiedliche Arten gibt. Die gesättigten Fettsäuren findet man ansonsten überwiegend in Fleisch, Wurstwaren und Milchprodukten. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der menschliche Organismus nicht selbst bilden, sie werden für verschiedene Stoffwechselprozesse benötigt und sind somit lebensnotwendig. Zu guter Letzt wären da noch die einfach ungesättigten Fettsäuren, deren Anteil im Olivenöl bei etwa 70 Prozent liegt. Um existieren zu können, braucht der Körper alle drei Arten der Fettsäuren in einem besonderen Mengenverhältnis, und dieses ist im Olivenöl geradezu ideal.

Die Fettsäuren sind mit rund 95 Prozent der Hauptbestandteil des Olivenöls, die restlichen fünf Prozent entfallen auf sekundäre Pflanzenstoffe. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus unterschiedlichen Stoffen, darunter unter anderem Mineralien, Vitamine, Sterine und Phenole. Für die Pflanze stellen sie einen Schutz dar und regulieren das Wachstum. Für uns Menschen ergeben sie das herrliche Aroma des Olivenöls und sind auch für die Haltbarkeit des Öls verantwortlich.

An Mineralstoffen enthält das Olivenöl Kalzium, Natrium, Phosphor und Chlor. Auch Vitamine kommen im Olivenöl vor, nämlich die Vitamine A und E. Phenole zählen teilweise zu den Antioxidantien und haben eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Auch Kohlenwasserstoffe, in diesem Fall das Squalen, gehören zu den Antioxidantien, sie haben einen krebshemmenden Effekt. Schließlich wären da noch die Sterine, die ebenfalls im Olivenöl enthalten sind.

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Olivenöls

Dass Olivenöl extrem gesund ist, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch nach und nach weisen Forscher immer weitere Substanzen im Öl nach, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben.

Der hohe Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren trägt zu einer Regulierung des Cholesterinspiegels bei. Während die mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch das gute Cholesterin senken, haben es die einfach ungesättigten Fettsäuren lediglich auf das böse Cholesterin, also das LDL-Cholesterin, abgesehen. Dieses führt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen, während das HDL-Cholesterin für deren Abtransport aus dem Organismus sorgt.

Die Inhaltsstoffe des Olivenöls können einem Herzinfarkt und bestimmten Krebserkrankungen vorbeugen. Rund um das Mittelmeer sind Herzinfarkte und Arteriosklerose wesentlich seltener, was sicherlich teilweise auf die Verwendung des Öls zurückzuführen ist. Die Menschen dort verwenden kaum tierische Fette, das Olivenöl ist der Hauptlieferant von Fett, Eierstockkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs und Brustkrebs sind in den Mittelmeerländern nicht so weit verbreitet wie in unseren Breitengraden.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls wirken sich auch positiv auf Gallensteine oder Magen- und Darm-Geschwüre aus. Der Magen produziert viel weniger Säure, Gallensteine bilden sich nur selten aus. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass die regelmäßige Zufuhr von Olivenöl wohl auch Depressionen vorbeugen kann.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Gene, welche Entzündungen provozieren können, durch die Polyphenole im Olivenöl unterdrückt werden. Und genau diese Gene können Bluthochdruck, Übergewicht, einen erhöhten Cholesterinspiegel oder Diabetes verursachen, so dass man in diesem Bereich eine gute Prophylaxe betreiben kann.

Auch unsere Haut profitiert von den wertvollen Inhaltsstoffen des Olivenöls, weshalb es gerne zur Pflege eingesetzt wird. Die Fette beugen vorzeitiger Hautalterung vor, machen die Haut schön geschmeidig und spenden ihr Feuchtigkeit. Das im Olivenöl enthaltene Vitamin E hilft bei Ekzemen und kann unter Umständen sogar Hautkrebs vorbeugen. Olivenöl versorgt auch die Haare mit Feuchtigkeit und gibt ihnen ihren natürlichen Glanz zurück. Darüber hinaus lindert es Juckreiz der Kopfhaut und ist ein bewährtes Hausmittel bei Kopfläusen. Ein altes Hausmittel ist auch das so genannte Ölziehen, das den Mundraum pflegt und den kompletten Organismus entgiftet.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Olivenöls:

  • hervorragendes Pflegemittel für Haut und Haare
  • Vorbeugung vor Bluthochdruck und Diabetes
  • Regulierung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels
  • Vorbeugung vor Gallensteinen und Magen-Darm-Geschwüren
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Prophylaxe gegen Depressionen
  • Schutz vor bestimmten Krebserkrankungen

Die Anwendung und Lagerung von Olivenöl

Olivenöl lässt sich sehr vielseitig in der kalten und warmen Küche verwenden. Olivenöl ist immer dann geeignet, wenn das Öl nicht neutral schmecken muss, wie zum Beispiel im Fall von Salaten mit einem klassischen Essig-Öl-Dressing. Olivenöl ist auch ideal für Marinaden, welche man mit Knoblauch und Kräutern anreichern kann. Auch für die Herstellung von Pestos ist Olivenöl die ideale Basis. Olivenöl lässt sich auf vielfältige Art und Weise aromatisieren, indem man nach Belieben Kräuter oder Gewürze hinzu gibt, außerdem lässt sich zum Beispiel Gemüse damit haltbar in Gläser abfüllen.

Olivenöl eignet sich in der warmen Küche zum Dünsten, Braten und Schmoren, sogar zum Frittieren bietet es sich gut an. Das native Olivenöl sollte man nicht stärker als auf 180 Grad erhitzen, beim raffinierten Öl können es auch bis zu 230 Grad sein. Das Olivenöl ist demnach optimal für das Braten von Fleisch oder Fisch und für die Zubereitung von Pfannengerichten mit Gemüse.

Einige Inhaltsstoffe des Olivenöls sind sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff, es kommt dann zur Oxidation. Aus diesem Grund ist Olivenöl immer an einem dunklen Ort aufzubewahren und bei Temperaturen zwischen 10 und 16 Grad. Es ist darauf zu achten, dass die Flasche nach Gebrauch immer gut verschlossen wird. Wird das Olivenöl kühl sowie vor Licht und Luft geschützt gelagert, hält es sich mehrere Jahre.

 

 

Rapsöl ist deutlich besser als sein Ruf

RapsblüteWenn man im Mai mit dem Auto unterwegs ist, dann wird man vielerorts riesige gelb leuchtende Felder entdecken, der Raps steht in voller Blüte. Seit vielen Jahrhunderten wird Raps weltweit kultiviert, denn seine Samenkörner haben einen extrem hohen Gehalt an Öl. Früher wurde es auch gerne als das „Öl der Armen“ bezeichnet, denn die besser betuchten Leute verwendeten andere Ölsorten, wie zum Beispiel das Olivenöl. Damals war der Geschmack des Rapsöls auch sehr bitter und beißend und enthielt mit der Erucasäure sogar eine gesundheitsschädliche Komponente.

Seinen Ursprung hat das Rapsöl im östlichen Mittelmeerraum, bereits bei den alten Römern war die Pflanze als Lieferant von Öl bekannt. Im 14. Jahrhundert widmete man sich dann auch in Mitteleuropa dem Anbau von Raps, allerdings in erster Linie als Brennstoff für Öllampen. In den 70er Jahren erlebte das Rapsöl dann seinen Durchbruch, die bitteren Inhaltsstoffe konnten heraus gefiltert werden, so dass auch eine Verwendung in der Küche möglich wurde.

Große Unterschiede bezüglich Qualität und Geschmack

hochhwertigrd Rapsöl der Firma Meineöle.deLeider hat Rapsöl bis heute nicht das beste Image, und in Geschäften findet man es häufig auch nicht unter seinem richtigen Namen, es wird gerne als Pflanzen- oder Tafelöl verkauft. Mittlerweile sind sich Experten einig, dass es sich prinzipiell um das gesündeste Speiseöl überhaupt handelt, allerdings lässt der Geschmack oftmals zu wünschen übrig. Die Verteilung der Fettsäuren ist beim Rapsöl nahezu optimal, da kann kein anderes Öl mithalten. Eltern wird deshalb auch gerne empfohlen, Babybeikost mit einem Schuss Rapsöl aufzuwerten.

Native Öle, bei denen die Pressung der Saat ohne Zufuhr von Wärme erfolgt, werden immer populärer. Das Rapsöl müsste in diesem Fall allerdings eine sehr hohe Qualität haben, denn nur dann hat es ein angenehmes, leicht nussiges Aroma. Geschmacklich besser ist hingegen die raffinierte, wärmebehandelte Variante, und was den Ernährungswert angeht, steht sie dem nativen Öl in nichts nach. Beim nativen Rapsöl können Fehler bei der Herstellung und Lagerung nicht mehr ausgemerzt werden, das Aroma bleibt dann erhalten, anders als beim raffinierten. Verbraucher können aber beruhigt zum raffinierten Rapsöl greifen, denn die positiven gesundheitlichen Effekte hat man auch bei diesem.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Rapsöls

Grundsätzlich ist die Zusammensetzung des Rapsöls der des Olivenöls sehr ähnlich, was ihm auch die Bezeichnung „Olivenöl des Nordens“ eingebracht hat, lediglich der Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren ist geringer. Auf der anderen Seite wird das Olivenöl jedoch in Bezug auf die mehrfach gesättigten Fettsäuren übertrumpft, gesättigte Fettsäuren sind gar nicht darin enthalten. Wichtig sind vor allem die ungesättigten Fettsäuren für den menschlichen Organismus, denn sie haben eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und regulieren den Cholesterinspiegel. Der Körper ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen, denn er kann einige dieser Fettsäuren nicht selbst herstellen.

Darüber hinaus enthält Rapsöl auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in der idealen Zusammensetzung, denn gerade auf das optimale Verhältnis kommt es an, möchte man gesundheitlich davon profitieren. So sollte das Verhältnis zwischen Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren immer 2:1 sein. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff des Rapsöls ist der Radikalfänger Vitamin E. Dazu kommen noch Karotinoide, welche das Herz-Kreislauf-System unterstützen und den Alterungsprozess der Haut hinauszögern können. Zusätzlich enthält Rapsöl noch Vitamin K, Eisen sowie die Mineralstoffe Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium.

Das kann Rapsöl für unsere Gesundheit tun

Der wichtigste gesundheitliche Aspekt des Rapsöls ist die Verbesserung des Cholesterinspiegels, das kann es wie kein anderes Speiseöl. Die Zusammensetzung der einzelnen Fettsäuren ist so einzigartig und optimal. Gesättigte Fettsäuren sind nicht gut für unseren Fettstoffwechsel, doch der Anteil dieser Fettsäuren beträgt beim Rapsöl gerade einmal sechs Prozent. Diese gesättigten Fettsäuren haben einen Einfluss auf das schlechte Cholesterin, das LDL-Cholesterin wird durch sie erhöht.

65 Prozent entfallen dagegen auf die einfach ungesättigten Fettsäuren, und diese sind wiederum in der Lage, das LDL-Cholesterin zu senken. Das gute Cholesterin, das HDL, bleibt aber unverändert, so dass der Cholesterinspiegel auf ein optimales Niveau gebracht werden kann. Durch die Senkung des Gesamtcholesterins, hat man ein wesentlich geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder Gefäßverkalkungen zu bekommen.

Durch den Verzehr von zwei Esslöffeln Rapsöl wird der Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren gedeckt, diese zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Rapsöl beträgt neun Prozent. Im Organismus werden diese Fettsäuren gebraucht, um bestimmt Hormone bilden zu können. Darüber hinaus haben die Omega-3-Fettsäuren auch einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System und können Entzündungen im Körper hemmen.

Übergewichtige Menschen profitieren in besonderem Maß von den Inhaltsstoffen des Rapsöls, das hat vor einigen Jahren eine große Studie ergeben. Wissenschaftler wollten die Auswirkungen von 50 Gramm Rapsöl auf den Körper von übergewichtigen Männern erforschen, es ging dabei um Effekte auf entzündliche Reaktionen, die Serum Lipide und die Leber-Enzyme. Nicht nur die Blutfettwerte verbesserten sich, sondern auch die Leberwerte. Es hat sich auch gezeigt, dass man durch langfristigen Konsum auch gegen chronische Entzündungen vorgehen kann. Eine andere Untersuchung lieferte den Hinweis, dass kaltgepresstes Rapsöl auch prophylaktisch gegen Krebserkrankungen eingesetzt werden kann.

Auch für Babys ist Rapsöl ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, Eltern können es unter die Beikost mischen. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Blut war bei den Säuglingen wesentlich höher. Diese Fettsäuren können bei Babys die Entwicklung des Gehirns und der Netzhaut fördern und zudem das Immunsystem stärken. Zu guter Letzt kann man Rapsöl äußerlich auch für die Pflege von Haut und Haaren einsetzen.

Zusammenfassung der gesundheitlichen Aspekte von Rapsöl

  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Gefäßverkalkungen und Herzinfarkt wird vorgebeugt
  • Prophylaxe gegen Krebserkrankungen
  • Verbesserung der Leberwerte
  • Herz-Kreislauf-System wird unterstützt
  • Hilfreich bei chronischen Entzündungen
    Stärkung des Immunsystems bei Säuglingen

Tipps zur Lagerung und Verwendung von Rapsöl

Bis man das ideale Rapsöl gefunden hat, muss man wahrscheinlich einige ausprobieren, das gilt vor allem für die kaltgepressten, nativen Sorten mit starkem Eigengeschmack. Die Inhaltsstoffe sind bei allen Rapsölen gleich, so dass man sich ruhig am persönlichen Geschmack orientieren darf. Auch der Preis ist nicht das ausschlaggebende Kriterium für die gesundheitlichen Vorzüge eines Rapsöls. Tests haben schon oft gezeigt, dass gerade die günstigeren Produkte häufig sehr gut abschneiden, während teure Bio-Produkte nicht zu den besten gehörten. Für das gute Aroma des Rapsöls ist vor allem die Alpha-Linolensäure verantwortlich, diese fördert jedoch auch die schnelle Oxidation des Speiseöls. Damit das Rapsöl nicht schon bald ranzig ist, sollte man es deshalb an einem kühlen und dunklen Ort lagern.

In der Küche ist das Rapsöl ein echtes Allroundtalent, denn man kann es zum Braten, Frittieren, Kochen, Grillen, Dünsten, Schmoren und Backen gleichermaßen verwenden, das gilt zumindest für die raffinierten Öle. Natives Rapsöl darf man jedoch nicht zu stark erhitzen, sonst verbrennt es sehr zügig, dieses nimmt man eher für die Zubereitung von Salaten und anderen kalten Speisen. Mag man den intensiven Geschmack von Olivenöl nicht so sehr, kann man alternativ auch natives Rapsöl nehmen, zum Beispiel für ein leckeres Carpaccio oder selbst gemachtes Pesto. Mit Rapsöl als Basis lassen sich auch verschiedene Kräuteröle herstellen, indem man neben Kräutern noch etwas Senf oder Chili sowie Knoblauch hinzufügt.

Fruchtshake

Zutaten:

250 ml Buttermilch
250 ml Orangensaft, wahlweise Johannisbeersaft
100 ml Saft, (Karottensaft) …
1 TL Honig
3 EL Öl, (Bio -Leinöl)
100 ml Saft, (Bananensaft) oder eine frische Banane

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Rührbecher schütten und mit dem Mixstab verrühren.

Mein Tipp: Täglich ein Glas davon trinken.
Wichtig: Leinöl muss nach Anbruch der Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden!

 

 

Leinöl

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Leinöl zählt zwar zu den Lebensmitteln, es gehört aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe jedoch zu den Ölen, die auf vielfache Weise einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus haben. Einer der wichtigsten Bestandteile des Leinöls sind die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, an denen es vielen Menschen mangelt. Doch gerade diese Fettsäuren sind so essentiell für viele Körperfunktionen, weshalb der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren unbedingt gedeckt werden sollte.

Es gibt eine ganze Reihe an hochwertigen Pflanzenölen, doch der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist in keinem so hoch wie im Leinöl, es enthält sogar mehr davon als Fisch. Eigentlich ist das logisch, denn Fisch besteht ja nicht nur aus Öl, während Leinöl ja konzentriertes Fett ist. Integriert man das Leinöl nun in seinen Ernährungsplan, kann man schon mit einer ganz geringen Menge den täglichen Bedarf problemlos decken, selbst wenn man keinen Fisch oder Fischölkapseln mag.

Gewonnen wird das Leinöl überwiegend aus Leinsamen, normalerweise werden keine anderen Öle oder Zusatzstoffe hinzugefügt, unter Umständen kommen noch andere Leinarten außer dem Öllein, botanisch als Linum usitatissimum bezeichnet, zum Einsatz. Leinsamen wird überwiegend im Osten der Türkei, in Ägypten, im Iran und in Syrien angebaut, doch inzwischen findet man auch Anbaugebiete in Europa, hier vor allem in der Lausitz.

Auf die Qualität des Leinöls kommt es an

Leinöl ist nicht gleich Leinöl, beim Kauf sollte man also unbedingt auf ein qualitativ hochwertiges Produkt achten. Die Abfüllung muss unbedingt direkt nach der Pressung so erfolgen, dass kein Sauerstoff an das Öl gelangt, danach ist eine kühle Lagerung wichtig. Nicht nur Sauerstoff wirkt sich negativ auf die Qualität des Leinöls aus, sondern auch Licht, weshalb eine Abfüllung in Dosen oder dunkle Flaschen wichtig ist. Ein hochwertiges Leinöl zeichnet sich auch dadurch aus, dass nur die Saat aus biologischem Anbau verwendet wird.

Wie bei allen gesunden Lebensmitteln, sollte auch das Leinöl so naturbelassen wie möglich sein, demnach sollten die Trübstoffe noch vorhanden sein. Es ist empfehlenswert, das Leinöl im Gefrierschrank aufzubewahren, es bleibt bis zu einer Temperatur von -20 Grad flüssig, so kann man es besonders lang aufbewahren. Hat man den Behälter einmal geöffnet, muss der Inhalt innerhalb von vier Wochen aufgebraucht werden, die Aufbewahrung erfolgt nach dem Öffnen im Kühlschrank.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Leinöls

Den Hauptbestandteil des Leinöls machen mit rund 74 Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus, darunter zum Beispiel die Linolensäure. Somit besteht das Leinöl überwiegend aus den Omega-3-Fettsäuren, dazu kommt noch eine Omega-6-Fettsäure sowie eine Omega-9-Fettsäure. Darüber hinaus sind im Leinöl auch noch rund 16 Prozent einfach gesättigte Fettsäuren enthalten sowie etwa 10 Prozent gesättigte Fettsäuren.

Auch wenn der Anteil an Ölen natürlich am höchsten ist, enthält das Leinöl auch noch wichtige Vitamine, wie zum Beispiel die Vitamine C, D, E, B1 und B2. Dazu kommen dann noch zahlreiche Mineralstoffe und einige Spurenelemente. Außerdem sind im Leinöl auch sekundäre Pflanzenstoffe vorhanden, die eine antioxidative Wirkung haben und den Körper vor freien Radikalen schützen können. Die so genannten Phytohormone haben eine ähnliche Wirkung wie das Östrogen, sie können somit auch den natürlichen Alterungsprozess hinauszögern, außerdem bieten sie einen gewissen Schutz vor Krebserkrankungen.

Die positiven Effekte des Leinöls auf den menschlichen Körper

Die im Leinöl in großer Menge enthaltenen Omega-3-Fettsäuren haben sich vor allem bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewährt. Doch das ist noch längst nicht alles, was die wertvollen Inhaltsstoffe des Leinöls dem Organismus Gutes tun können. Zum einen wären da die Augen, die in hohem Maße vom Leinöl profitieren, denn es kann die Sehkraft verbessern. Mangelt es dem Körper an Omega-3-Fettsäuren, so kann sich dies auch in einem Nachlassen des Denkvermögens äußern, sogar Veränderungen des Wesens und Depressionen können die Folge sein. Führt man dem Körper Omega-3-Fettsäuren zu, wird man schnell merken, dass die Konzentrationsfähigkeit steigt und man grundsätzlich ausgeglichener ist.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich die Einnahme von Leinöl auch positiv auf die Blutfettwerte auswirkt. Wurden täglich ein Esslöffel Leinöl und drei Scheiben Leinsamenbrot konsumiert, hatten sich die Werte nach etwa drei Monaten sichtlich verbessert. Auch der Blutzuckerspiegel profitiert vom Leinöl, denn nach den Mahlzeiten steigt der Wert längst nicht so schnell in die Höhe. Das Risiko für die Entstehung von Diabetes ist dann besonders hoch, wenn der Blutzucker nach dem Essen stark ansteigt, somit hätte man eine hervorragende Prophylaxe. Ist jemand bereits an Diabetes erkrankt, kann man durch die Einnahme des Leinöls häufig die Menge an Insulin reduzieren.

In England führten Ärzte eine andere Untersuchung bei Patienten mit einer Nierenerkrankung durch. Im Verlauf der zweijährigen Studie verbesserten sich die Nierenwerte der Probanden deutlich. Entzündungen werden durch die Inhaltsstoffe gehemmt, während die allgemeine Funktion der Organe gefördert wird.

In Deutschland konzentrierte man sich bisher auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Gabe von Omega-3-Fettsäuren und dem Blutdruck. In einer Studie bekamen die Probanden am Tag 60 ml Leinöl, der Blutdruck konnte dadurch merklich gesenkt werden. Auch mit Sonnenblumenöl und Olivenöl wurde eine solche Untersuchung durchgeführt, jedoch nicht mit dem gleichen Effekt.

Die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Leinöls

Um den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren mit Hilfe von Leinöl zu decken, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man das Leinöl pur einnehmen, empfehlenswert sind zwei Esslöffel vor dem Frühstück, dies ist gerade bei einer trägen Verdauung sinnvoll.

Wenn man den Geschmack des Leinöls gar nicht ertragen kann, muss man trotzdem nicht auf die vielen positiven Effekte verzichten. In diesem Fall nimmt man zweimal am Tag zwei Leinöl-Kapseln mit etwas Wasser ein.

Natürlich kann man das hochwertige Leinöl auch einfach für die Zubereitung von Speisen oder Smoothies verwenden. Leinöl eignet sich hervorragend für ein Salatdressing, man kann aber auch Gemüse oder einen Obstsalat damit verfeinern, in der Küche ist das Öl äußerst vielseitig einsetzbar.

Leider ist das naturbelassene Leinöl sehr instabil, es kann sogar noch im Körper oxidieren. Dies kann man verhindern, indem man schwefelhaltige Aminosäuren zur gleichen Zeit zu sich nimmt, zum Beispiel in Form von Milchprodukten wie Quark. Solche Aminosäuren sind außerdem in Zwiebeln, Paprika, Bärlauch, Lauch, Knoblauch und Schnittlauch enthalten oder in den Getreidesorten Buchweizen, Amaranth und Hirse.

Häufig hört man, dass Leinöl giftig sein könnte, da es Blausäure enthält. Es kommt jedoch immer auf die Dosierung an, man müsste schon täglich mindestens 100 ml von dem Öl zu sich nehmen, damit es zu irgendwelchen Vergiftungserscheinungen kommt. Andere Öle mit hohem Omega 3 Gehalt sind Walnussöl  oder Rapsöl.

 

Kokosöl

Wenn es um eine gesunde Ernährung geht, dann kommt man an hochwertigen Ölen nicht vorbei. Speiseöle findet man zuhauf im Handel, doch nur natürliche Öle sind für unseren Organismus von Nutzen und somit der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuträglich. Zu den natürlichsten Ölen, die wir kennen, zählt das Kokosöl, dass in einer reifen Kokosnuss einen Anteil von rund 35 Prozent ausmacht.

In der Südsee gehören Kokosnüsse seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln, die Menschen bleiben durch den Verzehr gesund und leistungsfähig. Das wertvolle Pflanzenöl kann man besonders stark erhitzen, somit ist es ideal zum Braten. Doch Kokosöl ist nicht nur sehr gesund, es ist auch ein tolles Beauty-Produkt, zum Beispiel für die Pflege der Haare.

Beim Kauf auf die Qualität des Kokosöls achten

Das Kokosöl gewinnt man aus dem Nährgewebe der Nuss, der so genannten Kopra. Das Kokosöl hat normalerweise eine feste Konsistenz, wenn man es bei Raumtemperatur aufbewahrt, die weiße Masse heißt dann Kokosfett, erst durch Erwärmung wird das Produkt flüssig. Im Handel werden viele verschiedene Kokosöle angeboten, es kommt jedoch ganz entscheidend auf deren Qualität an.

Viele der Produkte wurden industriell gehärtet, und bei diesem Vorgang werden die darin enthaltenen Fettsäuren in gesundheitsschädliche Transfettsäuren umgewandelt. Diese haben eine andere Struktur und können vom menschlichen Organismus nicht gut aufgenommen werden. Darüber hinaus haben sie einen negativen Einfluss auf die Cholesterinwerte, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, außerdem wird auch die Entstehung von Diabetes gefördert.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls

KokosölIn natürlichem Kokosöl sind jede Menge Inhaltsstoffe enthalten, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Die wichtigste unter den Fettsäuren ist die so genannte Laurinsäure, die unter anderem auch in der Muttermilch vorkommt. Nehmen schwangere Frauen Kokosöl zu sich, können sie den Gehalt an Laurinsäure in der Muttermilch erhöhen. Diese gesättigte Fettsäure, die auch als Dodecansäure bekannt ist, bleibt selbst bei starker Erhitzung des Öls erhalten. Laurinsäure kann Viren und Bakterien im Körper bekämpfen und das Immunsystem stärken, sie fungiert quasi als natürliches Antibiotikum. Zu den anderen mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl gehören Caprinsäure, Caprylsäure, Myristinsäure, Palminsäure, Stearinsäure, Ölsäure und Linolsäure.

Kokosöl kann aber noch mit anderen Inhaltsstoffen punkten, denn es enthält auch wertvolle Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Darüber hinaus finden sich in dem Pflanzenfett auch essentielle Spurenelemente, darunter Zink, Kupfer, Eisen und Mangan. Auch die Menge an Vitaminen ist nicht zu verachten, hier dominieren Vitamin E und sämtliche B-Vitamine.

Dazu kommen dann noch die Aminosäuren Tryptophan, Methionin, Isoleucin, Leucin, Valin, Lysin und Threonin, die vom Organismus selbst nicht gebildet werden können und somit über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sportler brauchen zum Beispiel Valin, Isoleucin und Leucin, welche in eiweißreicher Nahrung vorkommt, Kokosöl kann also eine gute Alternative zur Nahrungsergänzung sein.

Die positiven Effekte von Kokosöl auf den menschlichen Körper

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls können sich auf vielfältige Weise positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken und vielen Erkrankungen vorbeugen. Mittlerweile haben viele Studien bewiesen, dass es nicht nur präventiv gegen Alzheimer wirkt, sondern den Prozess auch verlangsamen oder gar aufhalten kann. Steht dem Organismus nicht mehr ausreichend Glukose zur Verfügung, versorgen die Fettsäuren die Gehirnzellen mit Energie.

Beim Cholesterin spricht man vom guten und vom schlechten Cholesterin, dem HDL und dem LDL. Kokosöl ist in der Lage, das LDL zu reduzieren, während der Anteil des HDL gleichzeitig erhöht wird. Somit hat man mit dem Kokosöl ein hervorragendes Nahrungsmittel, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu senken. Auch im Bereich des Anti Agings ist das Pflanzenöl nicht zu verachten, denn es sind jede Menge Antioxidantien darin enthalten, die das kardiovaskuläre System stärken und damit auch den natürlichen Alterungsprozess hinauszögern können.

Unser Körper wird tagtäglich mit jeder Menge Keimen bombardiert, im Kampf gegen Viren, Pilze und Bakterien hat sich das Kokosöl längst bewährt. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass selbst hartnäckige Bakterien, wie zum Beispiel der Heliobacter, hervorragend damit behandelt werden können. Auch der Candida-Pilz kann im Darm sehr lästig sein, um diesen zu bekämpfen und die Darmflora wieder aufzubauen, kann auch Kokosöl zum Einsatz kommen. Diese antimikrobiellen Eigenschaften kann man sich auch bei der Behandlung diverser Geschlechtskrankheiten zunutze machen, wie zum Beispiel Genitalpilzen oder Clamydien. Tierversuche an Mäusen deuten darauf hin, dass man Krebs durch den regelmäßigen Verzehr von Kokosöl vorbeugen kann.

Nicht nur der Cholesterinspiegel kann positiv beeinflusst werden, gleiches gilt auch für die Blutzuckerwerte. Auch die mittelkettigen Fettsäuren aus dem Kokosöl erzeugen Energie, im Gegensatz zu Kohlenhydraten haben diese jedoch keinen Einfluss auf den Blutzucker, so kann der Entstehung von Diabetes vorgebeugt werden. Der Stoffwechsel unseres Organismus wird ganz maßgeblich von der Schilddrüse reguliert, die Fettsäuren des Pflanzenfettes helfen bei der Gesunderhaltung dieses Organs und verbessern deren Funktion.

Verdauungsstörungen sind heutzutage weit verbreitet, das kann auf Dauer auch zu Unter- oder Übergewicht führen. Das Kokosöl ist in der Lage, die Verdauungsvorgänge zu verbessern und die Darmflora wieder zu stabilisieren. Auch das menschliche Immunsystem erfährt eine Stärkung durch die Fettsäuren, denn gerade im Darm sitzt ein großer Teil der Immunabwehr. Unser Körper wird ständig mit Gift- und Schadstoffen überschwemmt, die Entgiftungsorgane arbeiten auf Hochtouren. Das Kokosöl kann dem Körper dabei helfen, den Darm zu reinigen und somit auch den kompletten Organismus.

Das Kokosöl kann nicht nur Nieren und die Leber entlasten, es kann sogar Nierensteine auflösen. Die Inhaltsstoffe des Kokosöls sorgen dafür, dass Kalzium und Magnesium vom Körper besser aufgenommen werden können, das kommt unseren Knochen zugute, und Osteoporose kann vorgebeugt werden. Schließlich ist das Öl auch eine gute Unterstützung beim Abnehmen, denn es kurbelt den Stoffwechsel an, was jede Diät positiv beeinflusst.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Kokosöls:

  • Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte werden positiv beeinflusst
  • Verdauung wird verbessert
  • Entgiftung wird gefördert, Leber und Nieren entlastet
  • Knochen werden gestärkt und Osteoporose vorgebeugt
  • Schilddrüse wird reguliert und Stoffwechsel gefördert
  • Viren, Pilze und Bakterien werden bekämpft
  • Prävention in Bezug auf Alzheimer, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankung

Fazit: Wenn man Kokosöl fest in den Speiseplan integriert, hat man einen wahren Allrounder, was die Gesunderhaltung des Körpers und der Vorbeugung diverser Erkrankungen angeht. Beim Kauf ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt, das nicht industriell gehärtet wurde. Wir empfehlen daher natives, kaltgepresstes Kokosöl, denn genau so ist es auch ein wahres Superfood.