Cranberry

Auch wenn Cranberries gerne Kulturpreiselbeeren genannt werden und auch die Optik von größeren Preiselbeeren haben, so ist sie dennoch nicht mit diesen verwandt. Die Cranberry, auch als großfrüchtige Moosbeere bezeichnet, ist nämlich eine Verwandte der Heidelbeere. Früher fand man die Beeren nur sporadisch in Lebensmittelgeschäften und Supermärkten, erst seit sie aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe zum Superfood zählt, ist sie in aller Munde. Mittlerweile bekommt man sie in Form von Kapseln, getrockneten Früchten oder Saft in vielen Läden.

Bereits die Ureinwohner Amerikas wussten die Cranberry zu schätzen

gepflückte CranberrysHaben Cranberries gerade Saison, bekommt man sie inzwischen sogar frisch zu kaufen. Der Geschmack der Beeren ist sicher nicht jedermanns Sache, denn er ist nur leicht süß mit einer herb-säuerlichen Note. Die Beeren werden im frischen oder getrockneten Zustand einfach so verzehrt, einem Joghurt oder Müsli hinzugefügt oder für die Herstellung von Gebäck verwendet. Viele kochen auch Marmelade aus den Cranberries, und in Amerika ist Cranberry-Soße an Thanksgiving ein echter Klassiker.

Der zu den Heidekrautgewächsen zählende Strauch ist mehrjährig und immergrün und stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas, gedeiht aber auch in Asien und Europa. Der Strauch kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen, seine rosa Blüten sind selbstbefruchtend. Bereits die amerikanischen Ureinwohner wussten um die Wirkstoffe in den Cranberries, so dass sie damit Umschläge für Wunden machten, damit diese sich nicht entzünden. Da die Beeren sehr reich an Vitamin C sind, nahmen Walfänger sie auf ihren Fahrten gerne zu sich, um nicht an Skorbut zu erkranken.

Zwischen September und November erfolgt die Ernte der Cranberries, dazu macht man sich das Element Wasser zunutze. Die Anbaufelder werden vor der Ernte geflutet, mit Hilfe von Rührbesen werden Strudel erzeugt, die dann die Beeren von den Sträuchern lösen. Da die Beeren in ihrem Inneren Luftkammern haben treiben sie auf der Oberfläche und können von den Bauern leicht eingesammelt werden. Manchmal werden die Früchte aber auch mit speziellen Pflückmaschinen geerntet.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe der Cranberries

Die Cranberry ist eine echte Powerfrucht, die viele essentielle Wirkstoffe auf engstem Raum miteinander vereint. Die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyan und Polyphenol verleihen den Beeren nicht nur ihre rote Farbe, sie haben auch positive Effekte auf die Gesundheit des menschlichen Körpers.

Unter den Vitaminen wäre vor allem Vitamin C zu nennen, dessen Gehalt liegt bei enormen 13,3 Milligramm pro 100 Gramm. Außerdem sind noch die Vitamine A, B6 und K in den Cranberries enthalten. Nicht unwichtig sind in diesem Zusammenhang Apfel- und Zitronensäure, denn diese sind dafür verantwortlich, dass Vitamine und Mineralien auch nach der Ernte längere Zeit in den Früchten konserviert werden.

Zu den in den Beeren vorhandenen Mineralien zählen zum Beispiel Phosphor, Natrium und Kalium. Auch Eisen kommt in großer Menge in der Cranberry vor, so dass die Beere für den vegetarischen und veganen Speiseplan von großem Interesse ist. Für die Gesundheit des Darms ist unter anderem der Ballaststoff Pektin sehr förderlich.

Die positiven Auswirkungen von Cranberries auf die Gesundheit

Die Inhaltsstoffe der Cranberry können maßgeblich zum Schutz des Herzens beitragen. In Studien konnte nicht nur ein entzündungshemmender Effekt nachgewiesen werden, auch der Cholesterinspiegel wird reguliert, indem das gute HDL-Cholesterin erhöht wird.

Cranbarries sind auch getrocknet sehr gesundBesonders gut bewährt haben sich Cranberries bei der Behandlung von Blasenleiden, Harnwegsinfektionen kann damit sogar vorgebeugt werden. Die Wirkstoffe in den Beeren hemmen Bakterien in ihrem Wachstum, so dass Blase und Harnwege gesund erhalten werden können. In den vergangenen Jahren haben Untersuchungen aufgedeckt, dass auch Prostatabeschwerden durch den Verzehr von Cranberries gemildert werden können. Gerade wenn die Prostata schon vergrößert ist oder Karzinome vorhanden sind, konnten gute Resultate erzielt werden.

Da die Inhaltsstoffe das Herz-Kreislauf-System und Gefäße schützen, kann auch einer Arteriosklerose vorgebeugt werden. Das ist vor allem dem hohen Gehalt an Anthocyanen geschuldet, diese verhindern Ablagerungen in den Gefäßen, außerdem werden die Gefäße schön elastisch gehalten. Selbst wenn Gefäße bereits einen Schaden erlitten haben, können sie durch die Einnahme von Cranberries wieder an Elastizität gewinnen, und ein Voranschreiten der Arteriosklerose kann gestoppt werden.

Das Immunsystem profitiert in besonderem Maß vom regelmäßigen Verzehr der roten Beeren. Eindringlinge wie Viren, Bakterien oder Pilze werden erfolgreich abgewehrt, bevor sie sich so stark vermehren können, dass größere Schäden zu befürchten sind. Studien haben gezeigt, dass der Gehalt an Salicylsäure im Körper ansteigt, und diese hat eine entzündungshemmende Wirkung, man kennt das zum Beispiel von der Acetylsalicylsäure im Aspirin. Natürlich stärkt auch der hohe Gehalt an Vitamin C für eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.

die Ernte ist nicht einfachDie Wirkstoffe in den Cranberries gleichen nicht nur den Cholesterinspiegel aus, sondern haben auch eine regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und können somit unter Umständen auch der Entstehung von Diabetes vorbeugen. Sie können darüber hinaus einen Schutz vor einer Infizierung mit dem Bakterium Helicobacter pylori bieten, was Entzündungen des Magens, Magengeschwüre und Magenkrebs verhindern kann.

Da Cranberries antibakteriell wirken, kann man durch den Verzehr auch die Zähne pflegen und das Zahnfleisch stärken. Aufgrund der Antioxidantien werden freie Radikale eliminiert, was einen natürlichen Zellschutz darstellt und auch den Alterungsprozess verlangsamen kann. Die Inhaltsstoffe können nicht nur rheumatische Beschwerden lindern, sondern auch Knochen, Zähne und Muskeln nachhaltig stärken.

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte der Cranberries:

  • Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Positive Effekte bei Prostatabeschwerden
  • Schutz vor Arteriosklerose
  • Stärkung des Immunsystems
  • Aufrechterhaltung der Magengesundheit
  • Pflege von Zähnen und Zahnfleisch
  • Verzögerung des natürlichen Alterungsprozesses
  • Kräftigung von Muskeln, Zähnen und Knochen

Tipps für den Kauf und die Verwendung von Cranberries

Roh werden Cranberries wegen ihres herb-säuerlichen Geschmack eher weniger gegessen. Die meisten konsumieren die Früchte als Moosbeerensaft, in diesem Fall wird er oftmals mit anderen Fruchtsäften vermischt, um ihm mehr Süße zu verleihen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Saft nicht zu viel Zucker enthält. Man bekommt auch Direktsaft aus den Früchten zu kaufen, diesen erhält man jedoch nur in Reformhäusern, Apotheken oder in Online-Shops.

Es gibt aber noch viele andere Produkte aus Cranberries im Handel wie zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel, Marmelade, Extrakte, Tee, Pulver oder Soßen, die am besten mit Wild oder Geflügel harmonieren. Man kann mit den roten Beeren Obstsalate und Müslis verfeinern oder Desserts daraus zubereiten. Zwischen Oktober und Dezember kann man im Handel frische Beeren erwerben. Die rote Haut sollte glatt und fest sein und keine Risse aufweisen. Gelagert werden die Früchte bei Zimmertemperatur, allerdings sind sie nur recht kurz haltbar und sollten umgehend verzehrt werden.

Video von der Moosbeerenernte:

Sollten Sie aber auf der Suche nach der bekannten Band sein finden sie den Link zur Homepage hier: http://www.cranberries.com/

Hagebutte – Die kleine Vitaminbombe

Die Hagebutte dürfte wohl fast jedem seit seiner Kindheit irgendwie bekannt vorkommen, sei es durch einen mehr oder weniger leckeren Hagebuttentee, durch die optisch sehr auffallende Frucht, oder das bei Kindern sehr beliebte „Juckpulver“, was der roten Heckenrosen – Frucht entstammt. Die Früchte entwickeln sich im Herbst aus dem Hagebuttenstrauch und leuchten dann meist in ihrer kräftigen Farbe. Aber sie sehen natürlich nicht nur interessant aus, sondern haben einiges zu bieten, was schon unsere Vorfahren zu nutzen wussten.

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Die Hagebutte und das Vitamin C

Man sagt, dass die Hagebutte viele Inhaltsstoffe besitzt, die dem Körper hilfreich zur Seite stehen können und somit positiv bei Krankheit bzw. vorbeugend auf den Körper wirken können. Einen großen Anteil daran hat das enthaltene Vitamin C, welches je nach Sorte in 100 Gramm Hagebutte, bei bis zu 400 – 1.500 Milligramm, in Ausnahmefällen sogar bis zu 5.000 Milligramm Vitamin C liegen kann. Und gerade dem Vitamin C schreibt man ja sehr gute Eigenschaften in Bezug auf die Wirkung zu, so zum Beispiel kann es u.a.:

  • das Immunsystem stärken
  • Erkältungskrankheiten vorbeugen und lindern
  • leicht entwässernd wirken
  • neue Immunzellen und andere Körperzellen bilden
  • das Bindegewebe festigen
  • bei Frühjahrsmüdigkeit helfen

Das sind nur ein paar Eigenschaften, die man der Hagebutte, bzw. dem darin enthaltenen Vitamin C zuschreiben kann. Aber vielmehr sind es auch andere Inhaltsstoffe, die sehr wertvoll sind und die Gesundheit unterstützen können, denn nicht immer muss der Körper sofort auf die Inhaltsstoffe reagieren. Schauen wir uns aber die die weiteren Wirkstoffe einmal genauer an.

So finden sich darin auch sekundäre Pflanzenstoffe, Flavone, Pektine, Fruchtsäuren, Spurenelemente wie Calcium, Kupfer und Zink, Mineralstoffe wie Eisen, Natrium, Kalium und Magnesium und viele weitere Vitamine wie A, B1, B2, E, H, K und P. Gerade im Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe ist die Hagebutte so wirksam und deshalb ist sie auch so beliebt.

Der Hagebuttentee, ein beliebtes Getränk

Wer ihn gerne trinkt, der wird den Hagebuttentee fast überall im Handel zu kaufen bekommen. Wie immer ist hier die Frage der Qualität ausschlaggebend. Natürlich kann man ihn günstig kaufen und zubereiten, aber es gibt ihn auch in teurer Form, weil biologisch angebaut und frei von Zusatz- bzw. Giftstoffen. Wenn man uns fragen würde, welches Produkt empfehlen sie? Dann würden wir zur Bio – Variante tendieren, um in den reinen Genuss der Hagebutte zu kommen. Aber man kann ihn auch ganz einfach selbst zubereiten.

Hierzu reicht es, einen Esslöffel Hagebuttenschalen mit einem Viertel Liter Wasser aufzugießen und diese, rund sieben Minuten, leicht köcheln zu lassen. Wichtig ist, dass der Tee sich nicht in der gewohnten Farbe präsentiert, sondern er hell bleibt, weil ihm kein Hibiskus zu gesetzt wurde, wie es bei Hagebuttentee der Fall ist. Daher wundern Sie sich nicht, der Tee bleibt hell, ist aber geschmacklich sehr ansprechend.

Hagebuttenpulver herstellen

Wer es versuchen möchte, kann sich auch das bekannte Hagebuttenpulver selbst herstellen. Hierbei ist es aber empfehlenswert wenn sie die Hagebutten einer Heckenrosen entnehmen, die sich im Wald, nicht unmittelbar in der Nähe von Straßen befindet, so dass sich eine gesundheitliche Beeinflussung von Abgasen, nicht auf die Hagebutten niederschlägt. Wie bereits erwähnt, ist eine Ernte im Herbst am sinnvollsten, da die Früchte dann meist ausgereift sind. Hierbei ist zu beachten, dass die Schale fest ist, nur dann ist die Frucht optimal ausgereift und gut zu verarbeiten.

Da Hagebutten jedoch nicht lange lagerfähig sind, sollte man sie so schnell wie möglich nach der Ernte verarbeiten. Hierzu werden die gereinigten Früchte direkt von den Samen befreit, so dass die kleinen Fruchthärchen der Samen, keinerlei Reizungen auslösen können. Dann werden die Früchte ganz einfach sehr klein geschnitten und man kann sie direkt, bei maximal 40° C, im Backofen schonend trocknen. Die Früchte sollten hierzu nebeneinander verteilt auf dem Backblech liegen, so dass sie von allem Seiten optimal gewärmt und somit getrocknet werden. Da die Früchte sehr viel Flüssigkeit in sich tragen, kann die Trocknung einige Zeit in Anspruch nehmen. Hierzu lohnt hin und wieder ein Blick in den Backofen.

Sind die Früchte vollständig getrocknet, kann man sie ganz einfach mahlen, um das beliebte Hagebuttenpulver daraus zu gewinnen. Weitere Tipps zur Anwendung und wozu es sich noch eignet, ist auf der Seite http://www.hagebuttenpulver.org/ nachzulesen.

Fazit: Die Hagebutte ist eine farbenfrohe Frucht, die in vielerlei Hinsicht wichtige und hilfreiche Wirkstoffe enthält. Wie immer an dieser Stelle betonen wir aber auch, dass nicht alle Inhaltsstoffe auf jeden Menschen gleich wirken und es keinerlei Garantie der Wirkung gibt. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Inhaltsstoffe auch vertragen oder ob es Sinn macht, diese auf Dauer zu nutzen, so sprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Hausarzt ab.

 

Goji Beeren

Wenn man auf die Suche nach einem Nahrungsmittel geht, welches die wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Organismus in sich vereint, kommt man an der Goji Beere mittlerweile nicht mehr vorbei. Die auch als Bocksdornfrucht oder Wolfsbeere bekannte Frucht, mit der lateinischen Bezeichnung Lycium barbarum, ist ursprünglich in der Mongolei und in China beheimatet. In der traditionellen Chinesischen Medizin finden die Goji Beeren schon seit vielen Jahrtausenden Anwendung, um die unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden zu lindern und das Allgemeinbefinden zu verbessern.

In freier Natur findet man die Goji Beere auch in einigen Gebieten Tibets, und gerade diese Beeren haben aufgrund des höheren Vitalstoffprofils eine besonders ausgezeichnete Qualität. Die Goji Beeren gehören zu den Nachtschattengewächsen, doch im Gegensatz zu den meisten Pflanzen aus dieser Gattung, ist der Busch winterhart, und kann somit auch in Mitteleuropa gut kultiviert werden. Die Früchte stärken unter anderem das Immunsystem, wirken unterstützend bei der Entgiftung des Körpers und sorgen für eine gesunde Darmflora. Mittlerweile wurden zahlreiche Studien durchgeführt, welche die zahlreichen positiven Effekte auf die Gesundheit eindeutig belegen.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe der Goji Beeren

Goji BeerenAls Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die besonders reich an Nähr- und Vitalstoffen sind und unserem Körper somit auf unterschiedliche Art und Weise zugute kommen. Die Goji Beeren gehören eindeutig zu dieser Kategorie der Nahrungsmittel, denn sie enthalten eine große Menge an Nährstoffen, Antioxidantien, Mineralstoffen, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffen, und das in der optimalen Zusammensetzung, so dass sie zu einer gesunden Ernährung beitragen können.

Spinat gehört zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Eisengehalt, doch die Goji-Beere kann diesen noch übertreffen, denn schon eine Menge von 50 Gramm der getrockneten Beeren deckt den halben Tagesbedarf an Eisen. Die Böden, auf denen Landwirtschaft betrieben wird, sind heutzutage meistens sehr stark ausgelaugt, weshalb es vielen Nahrungsmitteln an Spurenelementen mangelt. Die Goji Beeren enthalten ganze 21 Stück davon, darunter vor allem Zink, Selen, Mangan, Chrom, Barium, Bor, Lithium, Zinn und das seltene Germanium. Der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen in den roten Früchten ist ebenfalls sehr beachtlich, dazu kommen noch 19 essentielle Aminosäuren, die für viele Prozesse im Körper lebensnotwendig sind.

Vitamine der B-Gruppe und essentielle Fettsäuren können vom menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden, die Goji-Beeren können ihn damit jedoch in ausreichendem Maß versorgen. Die in den Beeren enthaltenen Mineralien, wie zum Beispiel Phosphor, Magnesium, Kalium und Eisen können deren positiven Einfluss auf die Nervenfunktionen noch verstärken. Darüber hinaus können die asiatischen Beeren auch noch mit einem sehr hohen Gehalt an den Vitaminen A und C aufwarten, der Anteil an Vitamin C übertrifft sogar den der meisten Zitrusfrüchte. Zusätzlich findet man in den Goji Beeren auch noch Vitamin E, Betaine, Cyperone und wertvolle Carotinoide.

Antioxidantien sind für den menschlichen Körper enorm wichtig, denn sie können Zellschäden verhindern, die durch freie Radikale entstehen können, außerdem. Diese entstehen im Organismus durch die natürliche Oxidation, Strahlung und Hitze, und sie sind auch für den Alterungsprozess mitverantwortlich. Die antioxidative Wirkung der Goji Beeren konnte inzwischen durch mehrere Studien belegt werden.

Die positiven Effekte der Goji Beeren auf den menschlichen Körper

Die Inhaltsstoffe der roten Goji Beeren wirken auf vielfache Weise positiv auf unseren Körper ein. In erster Linie können sie unser Immunsystem unterstützen, der hohe Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hilft auch bei allgemeiner Abwehrschwäche. Für diese Wirkung sind vor allem die Polysaccharide, also komplexe Kohlenhydrate, verantwortlich, diese regen die T-Lymphozyten an, die für das menschliche Immunsystem eine besonders wichtige Rolle spielen. Bei vielen Allergien, Autoimmunerkrankungen oder auch Ashma, reagiert das Abwehrsystem einfach über, in diesem Fall können Goji Beeren regulierend wirken.

Basis für unser körperliches Wohlbefinden ist auch eine gesunde Darmflora, denn nur diese kann eine Besiedelung mit Keimen und Pilzen verhindern. Ist sie durch Fehlernährung, die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder nach operativen Eingriffen gestört, so entwickeln sich in der Folge häufig nicht nur Verdauungsprobleme, sondern auch Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln. Goji Beeren können in diesem Fall eine Darmsanierung unterstützen und die Darmflora bei regelmäßigem Genuss wieder nachhaltig aufbauen.

In den Goji Beeren sind die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin enthalten, welche die Leistungsfähigkeit der Augen verbessern können. Gerade bei der Behandlung von Grauem Star kann die Einnahme von Goji Beeren unterstützend wirken, da der erhöhte Augeninnendruck gesenkt werden kann. Darüber hinaus haben die Inhaltsstoffe auch eine vorbeugende Wirkung und können einer Sehschwäche, vor allem durch zunehmendes Alter bedingt, entgegenwirken. Nimmt man Goji Beeren täglich zu sich, kann der Blutzuckerspiegel etwas gesenkt werden, somit stellen sie eine ideale Nahrungsergänzung für Diabetiker dar.

Auch bei vielen chronischen Erkrankungen haben sich Goji Beeren bisher bewährt, denn sie können entzündliche Prozesse mildern. Somit sind sie eine hervorragende Unterstützung bei Morbus Crohn, Arthritis oder sogar Krebs, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen. Da auch Autoimmunerkrankungen immer mit Entzündungen einhergehen, kann man Goji Beeren auch hier begleitend zur Therapie einsetzen. In China wurden bereits zwei große Studien zum Thema Goji Beeren und Krebs durchgeführt, gerade in Bezug auf Darmkrebs werden den roten Früchten positive Effekte bescheinigt.

Mittlerweile hat man die Goji Beeren auch als Diätmittel entdeckt, denn sie sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl und versorgen den Körper umfassend mit wichtigen Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen, was gerade im Rahmen einer Diät essentiell ist. Die Inhaltsstoffe geben dem Organismus jederzeit einen kleinen Energieschub, weshalb auch Sportler gerne auf Goji Beeren als Snack zurückgreifen. Darüber hinaus gehören die Früchte zu den basischen Lebensmitteln, so dass sie die Muskulatur entsäuern und somit für mehr Muskelkraft sorgen können.

Die Wirkstoffe der Goji Beere haben jedoch nicht nur einen positiven Einfluss auf unseren Körper, sondern durchaus auch auf die Psyche. Mittlerweile finden sie auch Anwendung bei chronischer Erschöpfung, Depressionen oder Burnout. Die Mineralstoffe Magnesium und Kalium können die Konzentration erhöhen und außerdem die Nerven stärken.

Zusammenfassung der positiven Effekte der Goji Beeren auf den Körper

  • Stärkung des Immunsystems und allgemeine Kräftigung
  • positive Wirkung bei Allergien und Autoimmunerkrankungen
  • Wiederherstellung einer gesunden Darmflora
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Augen
  • Senkung des Blutzuckerspiegels
  • Milderung von entzündlichen Prozessen im Körper
  • unterstützende Wirkung bei Diäten
  • positive Effekte bei psychischen Beschwerden

Darreichungsformen und Anwendung der Goji Beeren

Goji Beeren kann man auf unterschiedliche Art und Weise in den täglichen Ernährungsplan integrieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man die Beeren täglich zu sich nimmt, ganz egal in welcher Darreichungsform.

Goji Säfte haben einen sehr angenehmen Geschmack und können, zum Frühstück getrunken, für einen Energieschub am Morgen sorgen. Beim Kauf ist unbedingt darauf zu achten, dass so wenig Zusatzstoffe wie möglich darin enthalten sind und der Fruchtgehalt sehr hoch ist. Goji Tee kann man wahlweise fertig im Handel kaufen oder aus den getrockneten Beeren selbst herstellen, indem man sie einfach mit heißem Wasser übergießt.

Die getrockneten Beeren kann man als Snack zwischendurch naschen, oder das Müsli oder den Joghurt damit verfeinern. Zu lange erhitzen sollte man sie allerdings nicht, da sonst ein Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe verloren geht. Seit einigen Jahren findet man ab und zu auch frische Goji Beeren im Handel, diese verwendet man genauso wie die getrockneten. Am einfachsten ist jedoch die tägliche Einnahme von Goji Kapseln, denn hier hat man ganz sicher alle Inhaltsstoffe in der besten Konzentration.

Fazit: Die Goji Beeren gehören definitiv zu den gesündesten Früchten, die man weltweit finden kann. Die Inhaltsstoffe sind besonders hoch konzentriert und haben die perfekte Zusammenstellung, so dass sie sich in ihrer Wirkung noch ergänzen und verstärken. Die Beeren haben nicht nur eine vorbeugende und schützende Wirkung, sie können auch den Verlauf vieler Erkrankungen positiv beeinflussen.

Aronia (Aroniabeere)

Sieht man die kleine Aroniabeere zum ersten Mal, so hält man sie wahrscheinlich für eine kleine unbedeutende Beere, wie man es wohl von vielen Beeren erwartet. Tatsächlich sagt man aber über diese Beere auch, dass sie wahre Wunder bewirken kann. Warum das so ist, wollen wir hier etwas genauer erläutern. Allgemein hilft sie bei entzündlichen Erkrankungen, erleichtert den Blutfluss und wirkt damit auch Herz-Kreislauferkrankungen entgegen. Auch wenn die Wirkung der Aroniabeere schon Jahrzehnte bekannt ist, so wird sie in unserem Bereich erst seit kurzen als sogenanntes Superfood bezeichnet und auch hier wieder vollkommen zu Recht.

AroniabeereDie Anwendungsgebiete der Aroniabeere

Gerade für Herz-Kreislauferkrankungen ist diese Beere ein wahrer Helfer, aber auch was die Verengung der Arterien angeht oder auch bei allgemeinen Infektionen, die u. U. durch einen Mangel an Vitaminen hervorgerufen werden, ist sie zur Unterstützung sehr geeignet. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe der Aroniabeere, die man in der Medizin auch „Flavonoide“ nennt, gelten als zuverlässiges Mittel zur Heilung. Die Flavonoide gelten dabei als hochwirksame Radikalfänger, die den Körper gegen jegliche Angriffe der freien Radikalen schützen. Die freien Radikale gelten im Allgemeinen als Auslöser etlicher Krebserkrankungen, ebenso sollen sie aber auch für Arteriosklerose und der alzheimerschen Krankheit auslösend sein. Wer nun Aroniaprodukte in seiner großen Vielfalt als Nahrungsergänzung zu sich nimmt, der kann diesen Krankheiten u. U. somit entgegenwirken.

Ebenso sorgt die Aroniafrucht dafür, dass die Fließeigenschaften des Blutes verbessert und somit einer Verklumpung vorgebeugt wird. Generell kann man aber in Fällen von Bluthochdruck, oder auch bei niedrigem Blutdruck dazu raten, die Aroniafrucht zu konsumieren, denn sie ist generell sehr zu empfehlen, wenn es um unseren eigenen Bluthaushalt geht. Ein weiterer Punkt stellt die Wirkung gegen Entzündungen dar, denn generell kann man sagen, dass die Aronia Entzündungen in vielen Fällen lindern, oder bei konstanter Einnahme, mitunter auch ganz heilen kann. Positive Beispiele sind hier im Bereich von Entzündungen im Lungen-, Hals- und dem Rachenbereich zu finden. Sollten Sie dazu spezielle Fragen haben, so empfehlen wir immer, dies mit einem behandelnden Arzt vorab abzusprechen.

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Die Aroniabeere und ihre Inhaltsstoffe

Die Aroniabeere enthält nicht nur viele wichtige Inhaltsstoffe, die der Körper benötigt, sondern vielmehr auch viele, die gesundheitsfördernd sind und diesen wollen wir uns im Folgenden einmal etwas genauer widmen.

Die Flavonoide, die wir bereits im oberen Bereich etwas angesprochen haben, gehören zur Gruppe der Polyphenole und sie sollen zum Beispiel Krebserkrankungen vorbeugen, indem sie einer möglichen unkontrollierten Zellwucherung entgegenwirken. Ebenso stehen sie zur Vorbeugung von Arterienverkalkung, was im besten Falle vor Schlaganfällen und Herzinfarkten schützen kann. Die Flavonoide haben aber ebenso auch die Eigenschaft, den Blutdruck zu regulieren und die Blutbahnen gesund zu halten.

Enthaltene Mineralstoffe sind hier zum Beispiel Eisen, Jod, Kalium, Kalzium und Magnesium, die neben den wichtigen Vitaminen eine große Rolle in der Aronia spielen.

Auch ist hier Phenol enthalten, dies ist ein wirksamer Inhaltsstoff der dem Körper zur Entgiftung dient. Grundlage hierfür ist seine Eigenschaft, etwaige aggressive Sauerstoff- und auch Stickstoffmoleküle an sich zu binden und diese damit unschädlich zu machen. Vorteilhaft ist dies für Menschen, die eine zu hohe metallische Belastung aufweisen, die zum Beispiel durch Blei, Amalgam oder Quecksilber hervorgerufen wird. Der Inhaltsstoff Phenol ist in Aroniafrucht übrigens viel, in Bezug auf den Mengenanteil, enthalten.

Enthalten sind auch viele Vitamine, die hierbei in fett- und wasserlöslich unterschieden werden. Zu den wohl wichtigsten zählt dabei das Vitamin C, was in Zitrusfrüchten deutlich weniger enthalten ist, als in der Aroniafrucht. Hinzu kommen die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und das Vitamin B12. Im Bereich der fettlöslichen Vitamine findet man hier das Vitamin A, das Vitamin E, das Vitamin K und auch das Provitamin A.

OPC, auch als Vitamin P bekannt, gehört ebenso dazu und zählt dabei zu den zu einem sehr wichtigen Inhaltsstoff, da es die Eigenschaft besitzt, die körpereigenen Zellen zu schützen. Das bedeutet schlussendlich, dass es ebenso Erkrankungen wie Herz-Kreislaufleiden oder auch Krebs vorbeugen kann. Als Radikalfänger ist OPC somit deutlich stärker einzuschätzen, als das enthaltene Vitamin C.

Die Ellagsäure, auch Gallogen genannt, gehört ebenso zu den Polyphenolen, auch wenn sie nicht zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehört. Dennoch verdient sie äußerste Aufmerksamkeit, denn sie wirkt gegen Bakterien im menschlichen Körper und unterstützt die vorhandenen Flavonoide bei ihrer Wirkung als Radikalfänger. Auch die Ellagsäure ist wieder ein wichtiger Bestandteil zur Vorbeugung von Krebserkrankungen und zusätzlich hat sie eine entgiftende Funktion, so dass mögliche Schadstoffe ganz natürlich aus dem Körper abtransportiert werden.

Anthocyane kommen in der Fruchtschale der Aroniabeere vor und sind ein wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, welcher auch wieder den Flavonoiden zugeordnet wird. Diese wirken sich auf die Farbe der Frucht aus und schützen den Menschen zudem noch vor vielen Schadstoffen.

Die Anwendung der Aronia

Am einfachsten ist wohl die Aufnahme von Saft, dabei sollte man eine allgemeine Empfehlung von bis zu 2 Gläsern je 200 ml pro Tag beachten. Wann man diese zu sich nimmt, spielt dabei keine große Rolle. Wichtig ist jedoch, dass der Saft möglichst vor Licht und zu langer Öffnung geschützt wird. Hierzu eignet es sich also, wenn man ihn in den Kühlschrank stellt und in möglichst binnen weniger Tage verbraucht.

Auch die Beere selbst bietet sich optimal zum Verzehr an, der Geschmack lässt sich dabei als leicht säuerlich, aber sehr frisch bezeichnen und daher bietet die Aroniabeere auch eine optimale Grundlage für etwaige Desserts.

Zusammenfassung der Vorteile von Aronia

  • Positiv in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen und Infektionen
  • Hilft dabei den Blutdruck zu regulieren
  • Enthält viele Mineralstoffe und Vitamine
  • Hilft auch bei der Entgiftung des Körpers
  • Sowohl als Saft, wie auch als Beere zu nutzen
  • Lecker und für viele Desserts zu nutzen

Das Fazit der Aroniabeere: Wie auch immer man sie bezeichnen möchte, sie ist ein starker Helfer für unseren Körper und das in vielen Bereichen. Sie schützt, sie beugt vor und ist ein toller bzw. leckerer Nahrungsergänzer in unserem täglichen Leben. Die vielen positiven Eigenschaften haben wir bereits hervorgehoben, so dass sie eigentlich schon fast unverzichtbar scheint. Wer sich aber lieber selbst davon überzeugen möchte, der sollte die Frucht, bzw. dessen Saft einfach einmal probieren, denn nur so kann die Aronia auch Sie begeistern. Auf den Punkt gebracht ist sie gesund und lecker.