Wirkung und Durchführung einer Ölkur

Olivenöl

Was ist eine Ölkur?

Eine Ölkur wird auch als Ölziehen, Ölkauen oder Ölsaugen bezeichnet und kommt ursprünglich aus alternativen, ayurvedischen Medizin. Auch der englische Begriff Oil Pulling kommt häufig vor. Bei einer Ölkur wird der Mund mit Pflanzenölen oder einer Ölmischung ausgespült. Hauptziel der Ölkur ist es, dem Mund oder vielmehr somit dem ganzen Körper Giftstoffe zu entziehen und Beschwerden oder Krankheiten zu lindern, bzw. vorzubeugen. Obwohl die Methode schon seit vielen hundert Jahren angewendet wird, ist sie erst hierzulande wieder beliebter geworden und wird häufig als Detox-Methode, also zur Entgiftung des Körpers, eingesetzt. Das Ölziehen selbst kommt vermutlich aus dem indischen Raum und wird dort erstmalig in einer rund 2.000 Jahre alten Schrift erwähnt- der Charaka Samhita. Im Werk werden gut 30 Krankheiten aufgelistet, die sich mit der Methode- bzw. mittels Sesamöls bekämpfen lassen sollen. Auch in der russischen und ukrainischen Volksmedizin ist das Ölziehen mit Sonnenblumenöl verbreitet.

Wie wird die Ölkur genau angewendet?

OlivenölBei der Ölkur soll am besten morgens ein Esslöffel kaltes Öl im Mund hin- und herbewegt werden. Etwa 10 bis 20 Minuten wird das Öl im Mund gelassen und damit immer wieder durch die Zähne gezogen- daher auch der Name „Ölziehen“. Ist die Zeit abgelaufen, soll das Öl ausgespuckt und der Mund mit Wasser gründlich ausgespült werden, dass Wasser nicht herunterschlucken oder gurgeln. Laut Empfehlung soll diese Methode etwa acht bis vierzehn Tage durchgeführt werden, lediglich morgens. Das Öl sollte keinesfalls gegurgelt oder sogar geschluckt werden, da das Ölziehen Giftstoffe gelöst hat, die aus dem Körper entfernt werden sollen. Auch sollte im Vorfeld nichts gegessen oder getrunken werden. Das Öl sollte nicht ins Waschbecken oder die Toilette gespuckt werden, sondern lieber in ein Papierküchentuch, welches dann in den Restmüll geworfen wird.

Welches Öl eignet sich zum Ölziehen?

Es können unterschiedliche Öle angewendet werden. Beispielsweise Sonnenblumenöl, Sesamöl, Olivenöl oder Kokosöl. Kokosöl ist beispielsweise bei der Shop Apotheke erhältlich. Das Öl sollte auf jeden Fall kaltgepresst sein, bzw. in kaltem Zustand verwendet werden.

Wie ist die Wirkung der Methode?

Es gibt einige Theorien, die jedoch nicht wissenschaftlich fundiert belegt sind. Das Öl soll im Mund geschwenkt werden, damit im Mund die Schleimhaut angeregt wird, Krankheitserreger oder Giftstoffe auszusondern und durch das Ausspucken aus dem Körper zu befördern. Diese Krankheitserreger sollen im Öl „gebunden“ und somit abtransportiert werden. Wird das Öl ausgespuckt, ist es meist milchig weiß. Die Verfechter des Ölziehens sehen darin ein Anzeichen, dass es sich bei der weißen Färbung um die Giftstoffe handelt. Verantwortlich für die weiße Färbung ist aber der Speichel, bzw. die enthaltenen Stoffe, die das Öl aufspalten. Besonders als Zahnreinigung ist das Ölziehen eine beliebte Methode. So sollen zum Beispiel Zahnfleischbluten, Zahnbelag, Zahnverfärbungen oder auch Karies mit dem Ölziehen behandelt oder vorgebeugt werden. Tatsächlich wird mit dem Ziehen des Öls der Zahnzwischenraum gereinigt, besser als es eine Zahnbürste könnte, vor allem, da die Reinigung rund 20 Minuten ausgeführt wird. Vor allem Studien aus Indien haben einen positiven Effekt auf die Zahngesundheit nachgewiesen- dennoch sollte das Zähneputzen nicht vernachlässigt werden.

Welche weiteren Krankheiten oder Beschwerden sollen gelindert werden?

Auch beim Abnehmen oder Fasten soll das Ölziehen eine unterstützende Wirkung haben, da Schadstoffe durch das Ölziehen abtransportiert werden, die vorher im Prozess des Fastens freigesetzt wurden. Durch das Reinigen des Mundes und der Instandhaltung einer gesunden Mundflora soll sich das Ölziehen auch auf andere Beschwerden positiv auswirken, wie etwa:

  • Kopfschmerzen
  • Rhema
  • Hautprobleme wie Akne, Ekzeme, Schuppenflechte
  • Grippale Infekte/Bronchitis
  • Regelschmerzen/Beschwerden bei den Wechseljahren
  • Arthrose und Thrombose
  • Erkrankungen von Herz, Leber oder Blutkreislauf

Allerdings sind hier nur Erfahrungsberichte als Quelle zugänglich, keine exakten, wissenschaftlichen Studien.

Nachteile dieser Methode

Obwohl es wohl einige Vorteile oder Vorzüge des Ölziehens gibt, sollte auch auf die Nachteile geachtet werden. So ist es mitunter eine Überwindung, auf nüchternen Magen am Morgen einen Esslöffel kaltes Öl in den Mund zu nehmen- da auch der Geschmack nicht gerade überwältigend ist. Da die Entgiftung angeregt wird, kann es zunächst zu Erstverschlechterungen kommen- etwa zu Durchfall, mehr Sekret in der Nase oder des Rachens. Allerdings sind diese Erstverschlechterungen nichts Ungewöhnliches, da der Körper sozusagen arbeitet und das Abwehrsystem aktivieren soll.

Knoblauch Geruch loswerden

Knoblauch

Knoblauch ist gesund und schmeckt vielen. Wir kennen ihn im Zaziki, zum Mitrösten von Fleisch oder auch roh im Salat. Bei all diesen Rezeptbeispielen gibt Knoblauch einen herzhaften Geschmack. Das Wissen, dass dieser für das Herz- und Kreislaufsystem gesund ist, spornt den Konsum der Knoblauchliebhaber weiter an. Er ist allerdings für das Folgeproblem verantwortlich, dass er nach seinem Verzehr eine strenge Duftfahne hinterlässt. Das ist den meisten peinlich und dieses Schamgefühl wird umso mehr, wenn sie sich mit wichtigen Personen treffen möchten. Die Knoblauch-Fahne ist meisten noch ein Tag nach dem Essen zu riechen. So sind also die Treffen am Folgetag eine gefürchtete Gefahr.

Woher kommt der Knoblauch Geruch?

Diese Frage ist berechtigt und sogleich spannend. Die Antwort zum Thema Geruchsursache liegt am sogenannten Allicin. Es ist die schwefelhaltige Substanz im Knoblauch, die sich für den selbigen schwefelhaltigen Geruch verantwortlich zeichnet. Eigentlich ist die Vorläufersubstanz Alliin an allem schuld, da sie beim Zerkleinern beziehungsweise Verreiben mittels chemischer Reaktion zu Allicin umgewandelt wird. Nachdem die Knoblauchliebhaber den Knoblauch gegessen haben, geht die Substanz später über den Magen- und Darmtrakt ins Blut über. Dort wiederum wird der Geruch über das Lungensystem abgeben. Das geschieht allerdings ebenso über die Haut und ist je nach Intensität des Konsums auch dort riechbar.

Wie kann der Knoblauch Geruch neutralisiert werden?

Schaut sich der Außenstehende alle Tipps genauer an, wird er erkennen, dass es regionale und quasi kulturelle Unterschiede gibt, wie der Geruch zu neutralisieren sei. Da die nachstehenden Tipps allerdings für die westliche Welt sein sollten, ist es besser, sich den regional verfügbaren Mittel zuzuwenden. In der Regel können also hierzulande die folgenden Tipps helfen:

  • Glas Milch trinken:
    Milch kann helfen, den Geruch aus dem Rachenraum zumindest vorrübergehend zu reduzieren.
  • Kaugummi mit Pfefferminzaroma kauen:
    Dies hilft ebenfalls vorübergehend, dass der Geruch deutlich übertüncht und damit reduziert wird.
  • Chlorophyllkapseln aus der Apotheke zu sich nehmen:
    Auch Chlorophyllkapseln helfen, dass der Geruch eine Zeitlang weggeht.
  • Ingwer kauen:
    Ingwer kann eingelegt oder pur gegessen werden. Eine ähnliche und zeitlich begrenzte Wirkung kann dieser erreichen.

Fazit und abschließender Tipp

Dauerhaft kommt man um den Geruch des Knoblauchs nicht herum. Dies wird aus den genannten Tipps unter dem Strich deutlich. Denn die genannten Mittel sind lediglich eine vorübergehende Hilfe. Zudem wirken sie nicht bei der Ausdünstung über die Haut, die parallel stattfindet.

Wer grundsätzlich den intensiven Geruch vermeiden, aber dennoch den Geschmack genießen möchte, kann andere Verwendungsarten nutzen. So empfehlt es sich beispielsweise, den kleingehakten Knoblauch im Bratenfett oder Olivenöl kurz anzubraten. Die Stückchen sollten die Hausköcher anschließend aber wieder entfernen.

Dasselbe gilt für das Gurkenwasser im Zaziki oder Öl im Salat. Auch hierbei sind die kleingehakten Knoblauchstücken nur kurz einzutunken und dann wieder herauszunehmen. So bekommen die Speisen ein gewisses Aroma, aber die Geruchsbildung ist danach nicht so intensiv.

Was ist Bio – und warum ist es so wichtig?

Bio- Lebensmittel sind Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert und bedeutet, dass diese Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, nicht gentechnisch verändert sein dürfen und ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger oder Klärschlamm angebaut sind. Tierische Produkte stammen von Tieren, welche artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung gehalten werden und in der Regel nicht mit Medikamenten bzw. Hormonen behandelt wurden.

(Siehe Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Lebensmittel)

Bio- Lebensmittel gelten als gesünder aber auch teurer. Stimmt das? Zum Teil leider schon. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Endverbraucher lieber eine perfekt geformte billige Salatgurke in den Einkaufswagen legen, anstatt der schrumpeligen Ökogurke. Die meisten Bio- Produkte befinden sich in einem gekennzeichneten, abgesonderten Bereich innerhalb des Supermarktes und sind oft zusätzlich in Plastikfolie eingepackt – das allein macht es schon schwierig, wenn man beispielsweise ebenfalls auf Plastik verzichten möchten. Kein Wunder also, das Ökolandbau immer noch eine Randerscheinung ist…

Die Produkte der intensive Landwirtschaft sind deutlich billiger als die aus dem Ökolandbau und das ist nicht fair! Würde unser Wirtschaftssystem alle Kosten der Lebensmittelproduktion mit einberechnen, wären die Produkte der intensiven Landwirtschaft sogar erheblich teuer als die des nachhaltigem und gesünderem Ökolandbaus.

Der Großteil der entstehenden Kosten wird auf die Endverbraucher abgewälzt. Diese Kosten entstehen durch die Hohe Umweltbelastung, der Zerstörung des natürlichen Bodens aber auch dem unwiederbringlichen Verlust des Artenreichtums, sowie die bedenkliche Belastung des Grund- und Trinkwassers bis hin zum Abbau der Ozonschicht. Nicht zu vergessen das große LEIDEN der Millionen sogenannten Nutztiere!

Wir bezahlen weniger im Supermarkt für solche Lebensmittel ABER es entstehen immer höhre Kosten im Gesundheitssystem, weil immer mehr Menschen krank werden. Das Wasser wir immer teurer, Steuererhöhungen und und und … das Schlimme daran ist vor allem der Verlust unserer eigenen Lebensqualität und die Tiere, Pflanzen und Bodenlebewesen müssen unseretwegen unfreiwillig dafür mitbezahlen.

Jetzt müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn es ist allein unsere Schuld und nicht die der Landwirte. Solange wir solche Produkte im Supermarkt kaufen wird unser Planet auch immer mehr Schaden erleiden. Mit jedem Kauf solcher Produkte fördere ich die Zerstörung unseres Planeten – will ich das?

Was können wir also tun?

  1. mehr regionale Produkte kaufen und wenn es geht ohne Plastikfolie
  2. Auf das Bio- Label achten
  3. Evtl. auch öfter mal zum Wochenmarkt gehen und fragen ob die Produkte ökologisch angebaut sind – oft fehlt das Label aber es steckt trotzdem Bio drinnen!

Tofu-Quark-Auflauf

Feine glutenfreie Süßspeise für zwei Personen.

Zutaten:

  • 1 Seidentofu(349g)
  • 150 g Magerquark
  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Cous Cous
  • Orangenöl
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier dazugeben,
weiterschlagen. Tofu, Quark, Cous Cous, Orangenöl und Backpulver dazu geben,
kurz durchmixen, in eine Auflaufform geben und bei 180° ca. 30 Minuten backen.
Kann warm und kalt gegessen werden, dazu schmeckt Kompott.

Eine schnell zuzubereitende Süßspeise, auch als Nachspeise
köstlich!

Scheiterhaufen

Der glutenfreie Scheiterhaufen mit Buchweizenkrokant ist für
2 Personen.

Zutaten:

  • 1 Packung süße Milchbrötchen glutenfrei (z.B. Bon Matin)
  • 2 große Äpfel
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Tasse Buchweizen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

Die Milchbrötchen in Scheiben schneiden und in eine kleine
Auflaufform einschichten. Eier, Milch, Sahne und Vanillezucker verrühren, über
die Milchbrötchen gießen; klein geschnittene Äpfel darauf schichten: Butter in
der Pfanne schmelzen, Buchweizen und Zucker dazu geben und ein paar Minuten
unter ständigem Rühren anrösten; den Buchweizenkrokant auf dem Scheiterhaufen
verteilen und im Backofen bei 170° ca. 30 Minuten backen.

Der Scheiterhaufen wird entweder heiß  als Hauptgericht
mit Kompott gegessen oder aber kalt  aufgeschnitten als Nachspeise,
verziert mit einem Sahnehäubchen.

Käsesahnekuchen

Feiner glutenfreier Käsesahnekuchen mit frischem Zitronenaroma ist perfekt
für jedes Kuchenbuffet. Ein Rezept, dass man sich unbedingt merken sollte.

Zutaten:

  • 1/3 einer Fertigkuchenmischung
    (Schoko-Variante) glutenfrei
  • 500g Magerquark
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
    oder „Sahnesteif
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Päckchen Gelatinepulver
  • Abgeriebene Schale einer halben Zitrone

Zubereitung:

Von einer Fertigkuchenmischung ein Drittel verwenden; die Zutaten, die laut
Packungsbeilage noch erforderlich sind, ebenfalls dritteln.

Den Teig fertig stellen und in eine Springform auf Backpapier ausstreichen.
Bei 175° ca. 10 Minuten backen (Garprobe!). Den Kuchenboden in der Form erkalten
lassen.

Das Gelatinepulver mit etwas Wasser in einen Topf geben, 10 Minuten quellen
lassen.

Die Sahne steif schlagen, das Johannisbrotkernmehl darüber streuen, kurz
weiter mit dem Mixer schlagen. Statt Johannisbrotkernmehl kann man auch
„Sahnesteif“ verwenden. Sahne, Quark, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale
kurz zusammenmixen.

Die eingeweichte Gelatine auf dem Herd so lange erwärmen, bis sie sich
aufgelöst hat. Mehrere Esslöffel des Sahnequark in die Gelatine hintereinander
geben und mit dem Schneebesen rasch verrühren. Diese Mischung dann auf den
Sahnequark schütten und noch mal mit dem Mixer kurz durchschlagen. Die fertige
Quarkmischung auf den Kuchenboden geben, kalt stellen. Nach ca. 2 Stunden ist
der Kuchen schnittfest.

Bitte beachten: Nie die Gelatine direkt in den Quark geben, sie wird dann
nämlich sofort fest und verbindet sich nicht mit dem Quark.

Guten Appetit!

Schupfnudeln-glutenfrei

SchupfnudelnSchupfnudeln glutenfrei

Schwäbischer
Klassiker: Schupfnudeln (auch Kartoffelnudeln oder Buebespitzla) hier als
glutenfreie und lactosefreie Version für 2 Personen. Schupfnudeln gebraten und
mit Sauerkraut kombiniert sind im Süddeutschen ein beliebtes
Alltagsgericht. Auch als Beilage zu Braten oder mit Apfelmus als Süßspeise!

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 gehäufte TL Maismehl
    oder Kartoffelmehl
  • 1 großes Ei
  • Salz
  • Geriebener Muskat
  • Bratöl

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen, gut abkühlen lassen, durch die
Kartoffelpresse drücken (alternativ mit Gemüsereibe klein reiben)und dann mit
dem Mehl, dem Ei, Salz und Muskat zu einem relativ festen Teig mit dem
Mixer vermischen. Walnussgroße Stückchen abstechen und auf einem bemehlten
Backbrett mit der flachen Hand zu halbfingerlangen und -dicken Würstchen formen.
Diese entweder in Salzwasser kochen, abkühlen lassen und  in einer Pfanne
mit ein wenig Öl rundum goldgelb anbraten. Man kann  sie aber auch sofort,
ohne sie zu kochen, braten. Sie haben dann eine festere Konsistenz.

vielseitig verwendbar:

als Beilage zu
Fleischgerichten
200 g Schinkenwürfel , eine kleine geschnittene
Zwiebel
in Öl anbraten, dann die Nudeln dazu geben und mitbraten;
dazu
Salat oder Sauerkraut servieren
Als Süßspeise mit
Apfelmus

Panierter Fisch

Panierter FischFisch ist nicht nur lecker, sondern auch gesund! Er enthält viele
ungesättigte Fettsäuren und ist  reich an Mineralstoffen und
Vitaminen.  Fisch sollte  mindestens einmal pro Woche auf dem
Speiseplan stehen.

Glutenfreies Rezept für 2 Personen

Zutaten:

  • 400g Fischfilet (Dorsch, Seelachs usw.)
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 Tasse Mix
    it
    ! glutenfreies Mehl von Glutano
  • 1 Tasse glutenfreies Paniermehl (Viva
    Mais – Probios
    )
  • Salz
  • 1 Zitrone
  • Bratöl
  • Beilage: Pellkartoffel, Kräuterquark, Brokkoli

Zubereitung:

Das Fischfilet waschen, mit Küchenpapier abtrocknen und salzen; die Zitrone
halbieren, die eine Hälfte auspressen und den Saft über das Fischfilet gießen;
einige Zeit einziehen lassen.

In einen Teller das Ei einschlagen und mit der Gabel verquirlen, Mehl und
Paniermehl in zwei weitere Teller verteilen. Dann das Filet zuerst in Mehl
wenden, durch das Ei ziehen und zum Schluss im Paniermehl wenden. Das Öl in der
Pfanne erhitzen, die Fischfilets auf beiden Seiten goldbraun braten.

Auf die Teller mit gedünstetem Brokkoli und Pellkartoffel geben, einen EL
Kräuterquark zum Dippen und eine Scheibe Zitrone dazufügen.

Das Paniermehl aus Mais von Probios lässt sich hervorragend zum Panieren
verwenden, es saugt nicht soviel Öl auf wie Semmelbrösel, die Filets werden
knusprig und bekommen eine schöne Farbe.

 

Küchenhygiene für Allergiker

Neben der Auswahl geeigneter Lebensmittel für Allergiker spielt bei der Ernährung mit Lebensmittelallergien auch die Küchenhygiene eine wesentliche Rolle. Allergikerfreie Lebensmittel als Voraussetzung für eine gesunde Ernährung dürfen in der Küche nicht nachträglich mit allergieauslösenden Stoffen kontaminiert werden.  Um dies zu gewährleisten, braucht es eine gute Küchenhygiene.
Mit einigen Grundregeln lassen sich die größten Probleme vermeiden. Wie sorgfältig hier vorgegangen werden muss, hängt maßgeblich auch vom Schweregrad der Lebensmittelallergien ab.
Schimmel erkennen und vermeiden
Zu den häufigsten generellen Allergiearten gehören Allergien auf Schimmelpilze. Diese treten in der Küche überwiegend in feuchter Umgebung (Kühlschrank) und auf Obst sowie anderen leicht verderblichen Lebensmitteln auf.
Zur Vermeidung von Schimmel empfehlen sich unter anderem folgende Maßnahmen:
regelmäßige Reinigung des Kühlschranks mit geeigneten Küchenreinigern (insb. Überläufe und Türdichtungen)
Lüften der Küche, insbesondere während und nach Kochvorgängen
Überprüfung  und Reinigung von Dunstabzugshaube und Spülmaschine
Verwendung eines dicht abgeschlossenen Mülleimers, um die Verbreitung von Schimmelsporen zu unterbinden
Abdichtung des Spülbereichs, um das Einsickern von Spritzwasser in Spalten zu verhindern
Lebensmittel sollten möglichst trocken gelagert und – sofern schnell verderblich – frisch verzehrt werden. Bei Obst und Gemüse ist eine gründliche Reinigung mit Wasser empfehlenswert, um eventuelle Sporen und/oder Schadstoffe zu entfernen.
Gemeinsame Nutzung der Küche
Wird die Küche durch mehrere Personen genutzt, sind weitere Vorsichtsmaßnahmen zu empfehlen. Dies ist insbesondere bei unterschiedlichen Koch- und Ernährungsgewohnheiten angezeigt, da Angehörige / Mitbewohner allergieauslösende Stoffe zum Kochen nutzen können.
Reinigung der Kochutensilien und des Geschirrs
Werden Kochutensilien und Geschirr gemeinsam verwendet, sollten diese stets gründlich gesäubert werden. Ein „Abtöten“ von allergieauslösenden Lebensmitteln in der Spülmaschine funktioniert in der Regel nicht, diese sollten komplett entfernt werden.
Auch wenn es Arbeit bedeutet, ist bei starken Lebensmittelallergien Selbiges auch bei schwer zu reinigenden Geräten wie Mixern oder Grills zu empfehlen. Besonders Grillroste sind oft mühsam zu reinigen. Dies ist aber notwendig. Als Alternative für den professionellen Bereich gibt es beispielsweise Lavasteingrills, welche durch die indirekte Hitze ein Anbrennen am Grillrost und somit eine aufwendige Reinigung vermeiden.
Reinigung der Arbeitsflächen
Allergiefreie Lebensmittel und sauberes Geschirr sind wenig wert, wenn die Arbeitsflächen nicht auch frei von Allergenen sind. Also heißt es auch hier: Sauberkeit ist Trumpf.
Beschriftung und dichte Verpackung der Lebensmittel
Lebensmittel, auf welche Mitnutzer der Küche allergisch reagieren, sollten im Idealfall nicht verwendet werden. Lässt sich dies aus verschiedenen Gründen nicht arrangieren, so sind bei dem betroffenen Nahrungsmittel eine dichte Verpackung sowie eine exakte Beschriftung Pflicht. Lebensmittel sollten in diesem Falle auch nicht in anders beschriftete Behältnisse umgefüllt werden.
Kontamination vermeiden
Ziel aller Maßnahmen ist es, die Kontamination der allergiefreien Lebensmittel durch Allergene zu vermeiden. Wichtig dabei ist für Lebensmittelallergiker vor allem, Angehörige und Mitbewohner für das Thema zu sensibilisieren.

Kichererbsennockerl in Brühe glutenfrei

Kichererbsennockerl in Brühe glutenfreiGlutenfreie Nockerl aus Kichererbsenmehl in feiner Brühe.

Zutaten:

  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 40 g Butter
  • 1 großes Ei
  • Frische Gartenkräuter klein gehackt
  • 1 TL Aurelia
    Mineralsuppe
  • Salz

Zubereitung:

Die weiche Butter mit den restlichen Zutaten mit einer Gabel vermengen, 10
Minuten ruhen lassen. Mit einem nassen TL Nockerl abstechen und in der hohlen
nassen Hand formen, dann in  kochendes Salzwasser gleiten lassen, 10
Minuten leise köcheln. Eine Tasse kaltes Wasser auf die Nockerl schütten und bei
geschlossenem Deckel noch mal ein paar Minuten kräftig kochen lassen; damit
gehen die Knödel schön auf.

In einer Fleisch- oder Gemüsebrühe servieren.