DIY Zitronenmarmelade

Zutaten:

5 Zitrone(n)
1/2 TL Stevia
25 g Gelfix
300 ml Wasser

Zubereitung:

Die Zitronen gut abwaschen und in Scheiben schneiden, die Kerne entfernen und die Scheiben achteln. Zusammen mit dem Wasser ungefähr eine halbe Stunde köcheln lassen (die Schalen sollen weich sein), von der Kochstelle nehmen und das mit Stevia gemixte Gelfix einrühren. Das Ganze nochmals eine Viertelstunde köcheln lassen und in das heiß ausgespülte Glas füllen.
So können wir jeden Tag Vitamine naschen ohne zusätzlich Zucker zu uns zu nehmen.

Guten Appetit!

 

Warum Bio?

Die Zeiten, in denen Bio noch nicht so angesagt war, sind lange vorbei. Stattdessen wurde der Begriff Bio auch bei der jüngeren Generation immer wichtiger. Junge Familien setzen auf Bio-Babykost, Bio-Gemüse und vieles mehr.

Doch warum Bio kaufen?

Ganz einfach, wer mag schon eine Fliege im Kaffee oder ein Haar in der Suppe? Wohl niemand. Warum also sollten wir irgendwelche überflüssigen Zusätze in unserem Essen akzeptieren? Schlicht und einfach.

Bio ist nicht nur durch Vermeidung von Zusatzstoffen und Pestiziden mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen gesünder für uns alle, sondern auch besser für die Umwelt.

Abgesehen vom dem wirklich besseren Geschmack, ist bei Bio beispielsweise auch der Einsatz von Antibiotika untersagt. Auch Gentechnik und Düngemittel sind bei Bio-Produkten nicht zulässig. Da Zusatzstoffe unter Verdacht stehen, Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten auszulösen, vermeidet man mit Naturkost diese Gefahr. Darüber hinaus tun Sie auch noch etwas für den Tierschutz: Massentierhaltung ist bei der Erzeugung von Bio-Produkten nicht zugelassen!

Testen Sie es doch einfach selbst aus – gesundes Essen schmeckt so viel besser!

 

Hanfsamen, was sie beim Kaufen beachten sollten

Wenn der Begriff Hanf fällt, dann denken die meisten sofort an Cannabis und ans Kiffen. Hanfsamen zählen in der Tat zum Superfood und machen keines falls high, sondern haben jede Menge positive Effekte auf den menschlichen Organismus. Die Chinesen und die alten Ägypter schätzten die kleinen Samen schon früh, denn schließlich können sie mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen überzeugen. Das Tolle an den Hanfsamen ist, dass man sie in der Küche sehr vielseitig einsetzen kann, so dass die regelmäßige Integration in den Speiseplan gar nicht schwer fällt.

Hanfsamen haben nichts mit Drogen zu tun

Die Hanfsamen werden aus dem so genannten Nutz- oder Industriehanf gewonnen. Bei diesem handelt es sich zwar auch um eine Cannabis-Pflanze, doch der Gehalt an THC ist unwesentlich und versetzt nicht in einen rauschähnlichen Zustand, wie dies beim indischen Hanf, auch als Marihuana bekannt, der Fall ist. Bereits seit vielen Jahrtausenden bauen die Menschen Hanf an, Textilien und Papier werden zum Beispiel daraus hergestellt.

Hanfsamen punkten mit viel pflanzlichem Eiweiß und essentiellen Fettsäuren. Die kleinen Samen haben eine olivgrüne Hülle mit glänzender Oberfläche und erreichen eine Durchmesser von zwei bis vier Millimetern. Die Blätter und Wurzeln der robusten Pflanzen geben wichtige Nährstoffe an den Boden ab, so dass auf dem selben Untergrund etwa 10 Jahre lang Hanf angebaut werden kann, ohne dass Qualitätsverluste zu befürchten wären.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfsamen

Wenn es um die gesunden Inhaltsstoffe der Hanfsamen geht, dann wäre zunächst die große Menge an Eiweiß zu nennen. Insgesamt 20 Aminosäuren sind in den Samen vertreten, darunter alle neun essentiellen Aminosäuren. Rund 11 Gramm Eiweiß stecken in nur drei Esslöffeln Hanfsamen. Das pflanzliche Eiweiß ist extrem hochwertig und zudem noch sehr gut verdaulich. Möchte man von den Proteinen profitieren, sollten die Samen nicht über 115 Grad erhitzt werden, denn dann können sie nicht mehr so gut verdaut werden.

Beachtlich ist auch der hohe Gehalt an Ballaststoffen, die sich überwiegend in den Schalen der Hanfsamen befinden. Fette sind nicht gleich Fette, es gibt ungesunde und solche, die unser Körper dringend benötigt. Und auch nicht nur die Art der Fette ist entscheidend, sondern auch das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, also die Zusammensetzung. Idealerweise liegt das Verhältnis bei 4:1, doch bei der heutigen Ernährung ist dies bei den meisten Menschen eher unausgewogen. Der Verzehr von Hanfsamen wären in diesem Fall eine gute Lösung, denn hier ist das Verhältnis der Fettsäuren optimal.

Vitamin B2 ist ebenfalls reichlich in Hanfsamen vorhanden, hier wird das Superfood nur von Leber übertroffen. Darüber hinaus sind in Hanfsamen noch Antioxidantien, Vitamin E, Eisen, Phosphor, Calcium, Magnesium und Zink enthalten.

Die positiven Effekte der Hanfsamen auf die Gesundheit

Die Antioxidantien in den Hanfsamen haben eine sehr hohe Wirksamkeit, so dass freie Radikale zuverlässig bekämpft werden können. Auf diese Weise wird nicht nur der natürliche Alterungsprozess verlangsamt, sondern auch vielen Erkrankungen vorgebeugt. Somit sind Hanfsamen eine präventive Lösung, um das Immunsystem zu stärken und vor diversen Krankheiten, darunter auch Krebserkrankungen, zu schützen.

Sportler profitieren sehr vom Verzehr der kleinen Samen, denn das darin enthaltene Vitamin E kann den pH-Wert des Körpers nach dem Sport wieder ausgleichen, so dass keine Übersäuerung stattfindet und die Muskulatur sich schneller regeneriert. Darüber hinaus können Hanfsamen auch den Testosteronspiegel erhöhen, so dass der Muskelaufbau gefördert wird.

Hanfsamen sind ein hervorragender Energielieferant, die Fettsäuren steigern die Leistung des Gehirns, während durch die Eiweiße eine Aktivierung der Körperzellen erfolgt. Müdigkeit verschwindet, Stress wird leichter verarbeitet, der Stoffwechsel angeregt und die Ausdauer verbessert. Nicht nur das Gedächtnis funktioniert bedeutend besser, auch die Stimmung wird aufgehellt, so dass Depressionen und Ängste reduziert werden können. Werden Hanfsamen regelmäßig konsumiert, wird auch das Risiko für Alzheimer oder Parkinson gesenkt.

Nach dem Verzehr tritt ein schnelles und lang anhaltendes Sättigungsgefühl ein, so dass Hanfsamen auch gut beim Abnehmen helfen können. Nicht nur die Fettverbrennung wird gefördert, die Ballaststoffe helfen auch bei der Ausscheidung von Giftstoffen. Die Wirkstoffe in den Hanfsamen haben einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel, so dass auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden kann. Doch nicht nur der Cholesterinspiegel kann gesenkt werden, sondern auch der Blutzuckerspiegel und der Blutdruck, das bietet einen guten Schutz vor diversen Folgeerkrankungen.

Ein träger Darm wird durch die Ballaststoffe, die Fettsäuren und die Proteine wieder in Schwung gebracht, was die Verdauung nachhaltig verbessert, so dass Verstopfung und Blähungen der Vergangenheit angehören. Durch den hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren haben die Hanfsamen auch eine entzündungshemmende Wirkung. Davon profitieren Patienten mit chronischen Entzündungsprozessen wie zum Beispiel bei Arthritis, Multipler Sklerose, Krebs oder Diabetes.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Hanfsamen:

  • Verlangsamung des natürlichen Alterungsprozesses
  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz vor Übersäuerung des Körpers
  • Muskelregeneration und Muskelaufbau werden beschleunigt
  • Steigerung der Gehirnleistung
  • Verbesserung der Ausdauer und des Stoffwechsels
  • Schutz vor Parkinson und Alzheimer
  • Förderung der Fettverbrennung und der Verdauung
  • Senkung von Cholesterinspiegel, Blutdruck und Blutzuckerspiegel
  • Unterstützung bei der Entgiftung des Körpers
    Linderung bei chronischen Entzündungsprozesse

Tipps für den Kauf und die Verwendung der Hanfsamen

Hanfsamen kann man mittlerweile nicht mehr nur in Bioläden und im Internet erwerben, sondern auch in zahlreichen Supermärkten. Neben reinem Hanfsamen findet man auch verschiedene Produkte, die daraus hergestellt wurden, wie zum Beispiel Hanföl, Hanfmehl, Protein-Pulver oder Hanfmilch. Bei allen Produkten ist darauf zu achten, woher sie stammen, wichtig ist der biologische Anbau. Außerdem darf das Produkt keinerlei THC enthalten und mit Konservierungs- und Farbstoffen versetzt sein.

Wo kann man Hanfsamen kaufen ?

Hanfsamen kaufen Sie am besten in einem Bioladen oder Online. Auch bei großen Anbietern wie Amazon finden sie viele gute Angebote zum sehr günstigen Preis.

Hanfsamen bekommt man wahlweise in ungeschälter oder geschälter Variante. In der grünen Schale stecken wertvolles Chlorophyll sowie Ballast- und Bitterstoffe, weshalb die ungeschälten Hanfsamen gesünder sind. Der Geschmack der Hanfsamen kann als leiht nussig beschrieben werden, er erinnert etwas an Sonnenblumenkerne. Hanfsamen passen perfekt ins Müsli oder in einen Joghurt, können aber auch diverse Salate verfeinern. Darüber hinaus finden sie Verwendung in Smoothies, Backwaren, Dips oder Suppen.

Hanfsamenöl ist ein dunkles Öl, das aus Kaltpressung stammt und nicht raffiniert wurde. Das nussig schmeckende Öl enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe und bietet sich für die Zubereitung von Marinaden, Soßen, Salatdressings, Dips oder Aufstrichen an. Sportler können auch auf Protein-Pulver aus Hanfsamen setzen, der Gehalt an Eiweiß liegt bei rund 16 Prozent.

Wenn man Hanfsamen verzehrt beginnt man mit einem Esslöffel und steigert die Menge dann langsam. Bei der Lagerung der Samen ist zu berücksichtigen, dass sie aufgrund des hohen Fettgehalts schnell ranzig werden. Deshalb füllt man sie immer in einen luftdichten Behälter und bewahrt sie an einem kühlen und vor Sonne geschützten Ort auf.

Amaranth, Superfood aus Südamerika, Rezepte & Wiki

Viele der modernen Superfoods stammen aus Südamerika, so auch der Amaranth, das auch als Pseudogetreide bezeichnet wird. Schon die Azteken wussten um die wertvollen Inhaltsstoffe der Samen, die man wahlweise kochen, puffen oder mahlen kann. Die meisten Nährstoffe enthalten sie jedoch, wenn sie gekeimt sind.

In vielen leckeren Rezepten wird Amaranth mit Quinoa und Hirse kombiniert, die Blätter der Pflanze kann man wie Spinat zubereiten. Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben, finden im Amaranth eine hervorragende Alternative zum Weizen. Die Samen, einen leicht nussigen Geschmack haben, verfeinern Müslis oder können auch als Snack zwischendurch verzehrt werden.

Weltweit gibt es mehr als 60 Arten von Amaranth

Quelle: Pixabay

Amaranth-Pflanzen sind robust und winterhart und können sogar bei uns im Garten angepflanzt werden. Ein einziges Exemplar kann bis zu 60.000 Samen hervorbringen, diese sind etwa so groß wie Mohnkörner. Man ist sich nicht ganz sicher, woher die Samen ihren Namen haben, entweder von der deutschen Lautschrift „Amaraino“ abgeleitet, was so viel wie „unvergänglich“ heißt, er könnte aber auch aus dem Griechischen kommen. Erwähnung fand das Pseudogetreide bereits in Aufzeichnungen aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.

Weltweit zählt man rund 60 Arten dieses Krautgewächses, welches die Wärme liebt und überwiegend in Steppen oder Ödland gedeiht. Die größte Artenvielfalt gibt es in Nordamerika, hier sind es rund 40 verschiedene. Bei uns in Europa kennt man nur zwei Arten, alle anderen wurden importiert, so dass man hier mittlerweile auch mehrere Sorten findet. Der Amaranth gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt, für die Mayas und Inkas waren sie ein Grundnahrungsmittel, bei den Azteken überstieg der Wert sogar den von Gold.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Amaranth

Wer sich gesundheitsbewusst ernähren möchte, sollte Amaranth unbedingt regelmäßig in seinem Speiseplan berücksichtigen. Zunächst wäre da der sehr hohe Gehalt an Protein, was das angeht, können die Samen mit Milch mithalten. Während auf eine Tasse Reis etwa 13 Gramm Eiweiß kommen, sind es beim Amaranth schon 28 Gramm. Untersuchungen haben ergeben, dass die Qualität der Proteine enorm hoch ist, enthalten sie alle essentiellen Aminosäuren, die unser Organismus nicht selbst herstellen kann. Darunter ist zum Beispiel auch das Lysin, das in kaum einem Getreide vorkommt. Darüber hinaus sind die Eiweiße im Amaranth auch viel bekömmlicher, wenn man einen Vergleich mit Weizen anstellt.

Auch in puncto Mineralien kann der Amaranth überzeugen, er liefert mehr davon als die meisten Gemüsearten. Besonders hoch ist der Gehalt an Magnesium, Kalzium und Kupfer, dazu kommen noch Eisen, Zink, Phosphor und Kalium. Ballaststoffe sind im Amaranth auch enthalten, der Gehalt liegt bei rund 18 Milligramm pro Tasse, beim Reis sind es gerade einmal knapp 3 Milligramm sind. Vitamine sind in den Samen ebenfalls vertreten, darunter die Vitamine C, E, A, K, B5, B6, Riboflavin, Niacin und Folsäure. Somit ist Amaranth unter den Getreidearten das einzige, welches Vitamin C enthält. Die Samen bestehen bis zu 10 Prozent aus Öl, den größten Anteil machen die ungesättigten Fettsäuren aus.

Das kann der Amaranth für unsere Gesundheit tun

Die Inhaltsstoffe des Amaranth haben einen extrem positiven Einfluss auf die Gesundheit des Herzens. Zum einen bekämpfen sie Entzündungsprozesse im Körper, und zum anderen regulieren sie den Cholesterinspiegel. Die in den Samen enthaltenen Öle, Peptide und Phytosterolen senken die Triglyceride und das schlechte LDL-Cholesterin gleichermaßen. Das führt in der Folge auch zu einer Senkung des Blutdrucks und verhindert Ablagerungen von Plaque in den Blutgefäßen, so dass das Herz-Kreislauf-System auf verschiedene Art und Weise geschützt wird.

Die Öle und Peptide hemmen also Entzündungen, so dass auch eine Schmerzlinderung erfolgt. Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, die mit Entzündungen einher gehen, können also in besonderem Maße vom Genuss des Amaranth profitieren, das ist zum Beispiel bei Schlaganfällen, diversen Erkrankungen des Herzens und bei Diabetes der Fall.

Die Blätter der Pflanze enthalten unter anderem das Flavonoid Rutin, welches in Studien eine gute Wirkung gegen Krampfadern gezeigt hat, da es die Wände der Kapillaren stärkt. In den Samen ist hingegen nur wenig Rutin vorhanden. Die Peptide im Amaranth vermögen jedoch noch wesentlich mehr, sie können auch einen gewissen Schutz vor Krebserkrankungen bieten. Dafür sorgen zusätzlich noch die Antioxidantien, die Zellschäden durch die Einwirkung freier Radikale verhindern können.

Für Sportler ist Amaranth ein ideales Nahrungsmittel, denn der Gehalt an Kohlenhydraten ist gering, die Fette gesund und die Proteine gut verwertbar. Wenn man die Samen mit anderen Getreidesorten vergleicht, so ist die Menge an Kohlenhydraten mit rund 56 Gramm sehr gering. Ein Großteil entfällt auf Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung fördern, sondern auch für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Dank der Kombination aus essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wird die Fettverbrennung angekurbelt, und das sogar im Ruhezustand. Die Inhaltsstoffe des Amaranth spenden Energie und können die Leistung und Ausdauer beim Sport verbessern.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Amaranth:

  • Bekämpfung von Entzündungsprozessen
  • Senkung des Cholesterinspiegels und des Blutdrucks
  • Verhinderung von Ablagerungen in den Gefäßen
  • Schutz vor Krampfadern und Krebserkrankungen
  • Abwehr von freien Radikalen
  • Förderung der Verdauung
  • Anregung der Fettverbrennung
  • Leistungssteigerung bei Sportlern

Tipps für den Kauf und die Verwendung von Amaranth

Wenn man Amaranth kaufen möchte, sollte man sich Online,in Naturkostläden oder im Reformhaus umschauen. Hier erhält man das Pseudogetreide wahlweise in gepoppter Form, als Mehl, Öl oder Korn, je nach Produkt können die Preise auch recht stark variieren. Die gepuffte Variante ist günstiger, für die Samen muss man bei einem Kilo mit Preisen zwischen fünf und fünfzehn Euro rechnen.

Möchte man das Mehl zum Backen verwenden, sollte man es am besten im Verhältnis 50:50 mit normalem Mehl mischen, damit auch Gluten vorhanden ist, so dass ein lockerer Teig gelingt. Amaranth-Öl kann für kosmetische Zwecke dienen, oder man verfeinert verschiedene Gerichte damit. Aus Amaranth kann man auch selbst Popcorn herstellen, indem man die Körner einfach in einem Topf ohne Zugabe von Öl erhitzt.

Soll der Amaranth gekocht werden, spült man die Samen vorher erst in einem Sieb unter Wasser gut ab. Die Menge an Wasser sollte immer doppelt so groß sein, darin lässt man den Amaranth kurz aufkochen und dann bei schwacher Hitze rund 25 Minuten köcheln. Dann nimmt man die Samen vom Herd und lässt sie noch etwa 10 Minuten quellen. Möchte man die Blätter des Amaranth als Gemüse zubereiten, sollte man nur die jungen Blätter verwenden, die älteren könnten einen bitteren Geschmack haben. Die Zubereitung gleicht dann der von Spinat.

Hanföl Dressing DIY

Zutaten:

50 ml BIO-Hanföl
100 ml Rotweinessig
50 ml weißen Balsamico
100 ml Kräuteressig
250 ml Geflügelbrühe
8 Pfefferkörner

Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem BIO-Hanföl in einen Topf geben, erhitzen und auf ca. 50-100 ml einkochen.
Den Essigsud durch ein feines Sieb oder Tuch passieren.
Alles aufmixen und währenddessen das Hanföl zugeben

 

Warum gesunde Ernährung nicht so einfach ist…

Kein Verbraucher sollte durch Lebensmittel seine Gesundheit gefährden und doch, in unserem Essen stecken viele Giftstoffe!

Wir haben euch eine kleine Liste mit bedenklichen Stoffen zusammengefasst:

1. Acrylamid
Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel gebraten, gebacken oder frittiert werden. Das betrifft z.B. Lebkuchen, Chips, Kaffee, Pommes oder Frühstückscerealien. Für Hersteller gibt es derzeit keine klare Obergrenze oder gar einen Richtwert der nicht überschritten werden darf.

2. Dioxine und PCB
Dioxine und die Dioxin ähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind giftig und zum Teil krebserregend. Rund 80% der Gesamtaufnahme stammen aus Lebensmitteln. Es existieren Grenzwerte, diese werden aber regelmäßig bei Fleisch, Fisch, Eiern oder Milch überschritten. Bekannt werden diese Fälle allerdings erst, wenn die belasteten Lebensmittel bereits verzehrt wurden.

3. EHEC
Viele erinnern sich sicher an das Jahr 2011 als über 3.500 Menschen an dem Darmkeim EHEC erkrankten und davon sogar einige Menschen sterben mussten. Es heißt die Ursache dieser Epidemie ist „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ identifiziert worden. Hier sollten dringend die Hygiene- und Überwachungsstandards angepasst werden!

4. Energy Drinks
Diese Getränke können sehr gefährlich für unser komplettes Kreislaufsystem werden, da der Koffeingehalt sehr hoch angesetzt ist und viele Verbraucher die maximale Verzehrmenge nicht kennen! Es sollten Altersbeschränkungen eingeführt werden, damit gerade junge Menschen keine Überdosis erleiden müssen.

5. Glyphosat
Das weltweit am häufigsten verwendete Unkrautvernichtungsmittel ist Glyphosat. Die WHO Krebsforscher stufen dieses Präperat als „wahrscheinlich Krebserregend“ ein, daher sollten im Zweifelsfall, bei möglichen Gesundheitsrisiken, solche Stoffe nicht weiter auf dem Acker eingesetzt werden dürfen.

6. Mineralöl
Zahlreiche Lebensmittel enthalten aromatische Mineralöle, welche unter Verdacht stehen krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Eine wesentliche Quelle für aromatische Mineralöle, Lösungsmittel und Weichmacher besteht bei Altpapierverpackungen. Leider gibt es auch hier keine Regelungen, obwohl dieses Problem seit den 1990er Jahren bekannt ist!

7. Quecksilber im Fisch
Raubfische, welche am Ende der Nahrungskette stehen sind besonders schwer belastet mit dem für Menschen hochgiftigen Quecksilber. Die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit dem Nervengift bring ein stark erhöhtes Gesundheitsrisiko mit sich.

8. Uran im Wasser
Die chemische Giftigkeit des Schwermetalls Uran können bei hoher Belastung zu einer Schädigung der Nieren führen. In unserem Trink- und Mineralwasser findet sich eine immer größere Belastung und daher können Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden. Auch hier gibt es bisher keinen allgemeinen Grenzwert.

9. Zucker, Fette & Mehr
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor Fettleibigkeit. In Deutschland gelten 15% der Kinder und etwa 60% der Erwachsenen als zu dick. Dadurch erhöht sich das Risiko Diabetes oder andere chronischen Krankheiten zu erleiden, drastisch. Diese Entwicklung verdanken wir unter anderem an der Massenware an überzuckerten Lebensmitteln. Verbraucher sehen nicht auf den ersten Blick welche Inhaltsstoffe Sie zu sich nehmen und daher sollten solche Lebensmittel deutlicher gekennzeichnet werden.

 

Die 10 Regeln einer gesunden Ernährung

Über gesunde Ernährung werden so viele Artikel geschrieben, dass es fast unmöglich scheint alle zu lesen. Hier stellen wir euch 10 einfache Regeln vor, welche keinen großen Aufwand erfordern und auch nicht mehr kosten.

Wenn Sie Schritt für Schritt ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen können Sie erstaunliche Ergebnisse zu Ihrem Wohlbefinden feststellen. Essen Sie sich gesund!

1) Essen Sie nur wenn Sie hungrig sind

Vermeiden Sie es, sich zu“überfressen“ auch wenn es besonders gut schmeckt, hören Sie auf wenn Sie satt sind. Sollten Sie einmal aufgrund von einer Erkrankung keinen Appetit haben, hören Sie auf Ihren Körper und Essen Sie erst wieder wenn Sie Hunger verspüren.

2) Nehmen Sie sich Zeit beim Essen
Essen Sie langsam und genießen Sie Ihr Essen. Manchmal muss es schnell gehen… Essen Sie dann lieber nur einen „Happen“ und nehmen sich sich zu einer anderen Tageszeit vor, in Ruhe zu Essen!

3) Kauen Sie gründlich
Kauen Sie jeden Bissen sehr sorgfältig (30-40 mal) bevor Sie schlucken. Einerseits fällt Ihnen dadurch das langsame Essen leichter und der Genuss steigt aber Sie werden auch feststellen, dass Sie schneller satt werden.

4) Dessert richtig essen
Vermeiden Sie es, sofort nach der Hauptmahlzeit ein Dessert zu essen. Besser ist es 30 min zu warten, damit die Verdauung nicht durch den Zucker, die Milchprodukte und die Kohlenhydrate behindert wird. Vorteil: Meistens hat man nach 30 min keinen Appetit mehr auf ein Dessert.

5) Frühstücken ja oder nein?
Siehe dazu Regel Nummer 1. ABER das richtige Frühstück kann die wichtigste Mahlzeit des Tages werden. Bereiten Sie sich einen gesunden, leckeren Snack zu und nehmen diesen mit, so vermeiden Sie es Geld in der Kantine oder beim Bäcker ausgeben zu müssen!

6) Letzte Mahlzeit des Tages
Achten Sie darauf 3 Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu Essen. Ihr Verdauungssystem ist sonst zu sehr beschäftigt und dadurch kann sich Ihre Schlafqualität verschlechtern.

7) Wie viele Mahlzeiten am Tag
Ob Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, oder zwei große, hängt zum einen von Ihrem Tagesablauf, aber auch von evtl. Vorerkrankungen ab. Bei Diabetikern empfiehlt es sich bei den häufigen kleinen Mahlzeiten zu bleiben.

8) Das richtige Getränk
Am besten greifen Sie immer zu Wasser. Limonaden, Milchprodukte etc.. haben zu viel Zucker. Säfte und Smoothies sind Vorspeisen und stellen eine eigene Mahlzeit dar. Tee sollten Sie nicht als Flüssigkeitslieferant betrachten sondern zielgerichtet als Heilmittel oder Kaffeeersatz.

9) Vollwertig Essen
Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkornpasta statt der herkömmlichen, da Vollkornprodukte mehr Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente liefern und Ihre Darmflora damit positiv beeinflussen.

10) Gemüse und Früchte
Kaufen Sie stets regional und Saisonal und achten Sie dabei auf Bio-Produkte. Zu einer gesunden Ernährung gehören Gemüse und Früchte als Grundnahrungsmittel. Verzehren Sie Früchte am besten roh und nicht in Kombination mit Gemüse, da Sie dadurch leicht verdaulich sind und keine ungewünschten Beschwerden entstehen.