Sesamöl

In Asien ist Sesamöl seit jeher populär und wird für die Zubereitung der verschiedensten Gerichte verwendet. Das gesunde Öl verleiht vielen Gerichten ein ganz besonderes Aroma und ist in der Küche von daher für viele unverzichtbar geworden. Längst weiß man auch um die positiven Auswirkungen der Inhaltsstoffe auf die Gesundheit des menschlichen Körpers, so dass es therapiebegleitend bei diversen Beschwerden eingesetzt werden kann. Auch äußerlich angewendet ist Sesamöl ein echtes Juwel, denn es pflegt Haut und Haare gleichermaßen.

Herkunft und Herstellung von Sesamöl

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Wenn man sich mit der Geschichte des Sesams befassen möchte, so muss man in der Zeit weit zurück reisen. Archäologen haben eine Schriftrolle aus der Zeit um 1.500 v. Chr. Gefunden, dort war bei den Gewürzen auch der Sesam aufgelistet. In Südasien fand man hingegen in der Erde Spuren von Sesam, die mehr als 5.000 Jahre alt waren. Es ist anzunehmen, dass im alten Ägypten und in Griechenland Sesam als wichtiges Gewürz galt und dann irgendwann auch seinen Weg nach Indien fand. In China war der Sesam bereits etwa 2.500 v. Chr. Sehr beliebt, man verfeinerte damit Speisen und nahm das Öl als Basis für die Herstellung von Tinte. Heute erfolgt der Anbau von Sesam überwiegend in tropischen und subtropischen Gefilden, von wo aus er in die ganze Welt exportiert wird.

Sesam ist eine einjährige Pflanze, die kaum höher als 120 cm wird und weiße oder rosafarbene Blüten hat. Meistens werden die Samen von Hand geerntet, aus einer Tonne können rund 300 Liter Öl gepresst werden. Nach der Ernte lässt man die Kapseln trocknen, dann können die Samen später mühelos ausgeschüttelt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hellem und dunklem Sesamöl. Das helle Sesamöl ist von Natur aus hellgelb, das Öl verwendet man in der Küche vor allem zum Dünsten und Braten. Werden die Samen vor der Pressung geröstet, dann erhält man später das dunkle Sesamöl. Das Aroma wird durch die Röstung intensiver und erinnert vom Geschmack her etwas an Nüsse. Aus diesem Grund nimmt man das dunkle Sesamöl eher für das Verfeinern von Rohkost und Salaten. Kaltgepresstes Sesamöl ist besonders wertvoll, denn ohne die Zufuhr von Wärme bleiben alle Inhaltsstoffe erhalten.

Natives Sesamöl stammt ebenfalls aus Kaltpressung, allerdings bleiben die Samen naturbelassen. Um Sesamöl länger haltbar zu machen wird es häufig raffiniert, dies führt jedoch zum teilweisen Verlust der Inhaltsstoffe, dafür hat das Öl aber auch einen neutralen Geschmack. Unraffiniertes Sesamöl wird auch kalt gepresst, es erfolgt jedoch eine Dämpfung für eine längere Haltbarkeit. Zusammensetzung, Geruch und Geschmack verändern sich dadurch, doch das milde Öl wird gerne zum Verfeinern verschiedener Gerichte verwendet.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Sesamöls

Die Inhaltsstoffe des Sesamöls spielen vor allem im Ayurveda, der alten Heilkunst aus Indien, eine wichtige Rolle, hier kommt das Öl innerlich und äußerlich zur Anwendung. Hauptbestandteil des Sesamöls ist ungesättigte Linolsäure, der Anteil liegt bei etwa 43 Prozent. Weitere rund 40 Prozent entfallen auf Ölsäure, die vor allem für zahlreiche Stoffwechselvorgänge vom Körper benötigt wird. Weitere Bestandteile des Sesamsöls sind die Substanzen Sesamol, welches für eine längere Haltbarkeit des Öls sorgt, und Sesamolin.

Natürlich findet man im Sesamöl auch eine Reihe an Vitaminen, wobei vor allem der Gehalt an Vitamin E beachtlich ist. Dieser beträgt stolze 28 mg pro 100 ml Sesamöl, außerdem sind auch noch die Vitamine B1, B2, B3, A und K enthalten. Darüber hinaus sind auch verschiedene Mineralien vorhanden, darunter Calcium, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen. Vor allem das Verhältnis von Magnesium zu Kalzium ist im Sesamöl geradezu optimal. Bemerkenswert ist auch der Anteil an Aminosäuren, die allesamt in diesem Öl enthalten sind, so dass es eine hochwertige Eiweißquelle darstellt.

Die positiven Effekte des Sesamöls auf die Gesundheit

Das Sesamöl enthält alle essentiellen Aminosäuren, die der menschliche Organismus für zahlreiche Funktionen und Organe braucht. Besonders hoch ist der Gehalt an Cystein, Taurin und Methionin, das sind schwefelhaltige Aminosäuren. Diese benötigt der Körper für die Bildung von Kollagen, das ist der wichtigste Bestandteil von Haut, Knorpel, Knochen, Zähnen, Blutgefäßen und Bändern. Das Bindegewebe bleibt durch das Kollagen fest, Haare, Nägel und Haut bleiben gesund und können problemlos wachsen. Cystein ist zusammen mit Selen an der Bildung zweier wichtiger Substanzen beteiligt, die zu den wichtigsten Antioxidantien zählen.

Der Mineralstoffgehalt des Sesam ist ausgezeichnet, vor allem das Verhältnis von Magnesium und Calcium ist ideal, so dass der Körper beides gut aufnehmen kann. Diese optimale Kombination unterstützt den Organismus beim Aufbau von Gelenken, Knochen, Muskeln, Zähnen und Knorpel, auch der Herzmuskel profitiert davon. Darüber hinaus fördern diese Mineralstoffe auch die Reizleitung innerhalb der Nerven. Vergleicht man Sesam mit Milchprodukten, so ist der Gehalt an Calcium rund sechsmal so hoch.

Untersuchungen haben ergeben, dass Sesam auch hervorragend bei Arthrose hilft. Die klinischen Symptome können durch den regelmäßigen Verzehr gelindert werden, auch die Schmerzintensität lässt sich dadurch positiv beeinflussen. In diesem Fall kann eine Behandlung mit Cortison also durch Sesam sinnvoll ergänzt werden. Das Vitamin E zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen Sesamolin und Sesamin verleihen dem Sesamöl eine antioxidative Wirkung. Bei den beiden Stoffen handelt es sich um pflanzliche Hormone, die für einen ausgeglichenen Östrogenhaushalt sorgen können. Oxidative Prozesse werden gehemmt, so dass die Gefäße und der Blutdruck ebenfalls davon profitieren, selbst Krebserkrankungen kann dadurch vorgebeugt werden.

Die vorliegenden Vitamine unterstützen verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper, die Funktion diverser Organe wird gefördert. Das gilt zum Beispiel für den Stoffwechsel von Aminosäuren, Kohlenhydraten, Nerven und Fettsäuren. Das Immunsystem wird gestärkt und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhalten, weil alle Zellen mit Energie versorgt werden. Die Inhaltsstoffe des Sesam können darüber hinaus die Verdauung verbessern sowie Leber und Nieren stärken.

Zusammenfassung der gesundheitlichen Aspekte des Sesamöls:

  • Bildung von Kollagen für Knochen, Haut, Haare, Nägel, Zähne, Knorpel und Gefäße
  • Unterstützung beim Aufbau von Muskeln, Gelenken, Knochen, Knorpel und Zähnen
  • Hilfe bei Arthrose
  • Ausgleich des Hormonhaushalts
  • Regulierung des Blutdrucks
  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Positiver Effekt auf Stoffwechselvorgänge
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stärkung von Leber und Nieren

Tipps für Kauf, Lagerung und Verwendung

Wenn es um den Kauf eines hochwertigen Sesamöls geht, sollte man am besten zu Bio-Qualität tendieren. Darüber hinaus kommt es auch immer auf den vorgesehenen Verwendungszweck an. Zum Kochen bieten sich vor allem raffinierte Öle an, denn diese kann man stärker erhitzen. Für die Pflege von Haut und Haaren sind hingegen native und kalt gepresste Sesamöle geeignet. Die Farbe des Öls sollte natürlich sein, also leicht gelblich bis goldgelb. Handelt es sich um das dunkle Sesamöl, so kann die Farbe als bernsteinfarben beschrieben werden. Ein gutes Sesamöl muss ein frisches und nussiges Aroma verströmen und darf keinesfalls ranzig riechen. Erstklassiges Sesamöl bekommt man in jedem gut sortierten Supermarkt, im Reformhaus oder auch im Internet. Sehr hochwertige Öle findet man auch in zahlreichen Asia-Läden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ölen, machen Luft und Licht dem Sesamöl nichts aus. Dennoch sollte es möglichst kühl und dunkel gelagert werden, also am besten im Kühlschrank. Selbst wenn Sesamöl bereits angebrochen ist, hält es sich in der Regel rund zwei Jahre.

Das helle Sesamöl eignet sich zum Braten, Kochen und Backen, da es einen neutralen Geschmack hat, man kann aber auch Salate damit anmachen. Die dunkle Variante ist würziger und aromatischer, sie passt hervorragend zu asiatischen Gerichten. Eine ganz besondere Note bekommen Reisgerichte, Gemüse und Suppen, wenn man zum Schluss noch einen Schuss Sesamöl hinzufügt.

steirisches Kürbiskernöl, hochwertige Power aus der Steiermark

Der wertvollste Bestandteil des Kürbisses ist mit Sicherheit das Öl, welches aus den Kernen gewonnen wird. Bei der Kaltpressung tritt ein dickflüssiges, grünes Öl hervor, das ein nussiges Aroma hat. Das außergewöhnliche Aroma bekommt das Öl auch durch das Rösten der Kerne. Kürbiskernöl wird von vielen Spitzenköchen zum Verfeinern von Vorspeisen und Salaten verwendet. Für das Kochen und Backen ist das kostbare Öl hingegen weniger geeignet, denn durch das Erhitzen gehen die guten Inhaltsstoffe größtenteils verloren. Darüber hinaus ist Kürbiskernöl nicht gerade billig, so dass es doch besonderen Speisen vorenthalten bleiben sollte.

Kürbiskernöl wird seit jeher geschätzt

Kürbiskernöl von Meineöle.de

Der hohe Preis ist darin begründet, dass hochwertiges Kürbiskernöl nicht in Massen verfügbar ist, denn die Pressung erfolgt bis heute in kleinen Ölmühlen, darüber hinaus ist für die Herstellung auch ein großer Aufwand nötig. Für die Gewinnung von einem Liter werden etwa 2500 Gramm Kerne gebraucht, das entspricht rund 30 Kürbissen. Die Samen müssen von Hand den Kürbissen entnommen werden, sie werden dann gereinigt und bei einer Temperatur von 50 Grad getrocknet, bevor es dann zum Mahlen geht. Dabei entsteht eine Art Mehl, welches vor dem Rösten noch mit Salz und Wasser vermengt wird. Bei diesem Vorgang löst sich das Eiweiß vom Öl, die übrig gebliebene Masse wird dann gepresst.

Seinen Ursprung haben Speisekürbisse in Mittelamerika, in Mexiko werden sie schon seit einigen Jahrtausenden angebaut. Nach Europa gelangte das Gemüse dann im Zuge der Entdeckung Amerikas. Im Laufe der Zeit veränderten sich die Kürbisse, so dass bei einigen Arten die Kerne nicht mehr verholzt waren, sondern nur noch von einer dünnen Haut umhüllt waren, erst dann war die Gewinnung von Öl möglich.

Aufzeichnungen bezüglich der Verwendung von Kürbissen und deren Öl gibt es etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts. Einige Zeit später galt Kürbiskernöl nicht mehr nur als Lebensmittel sondern wurde auch für die Herstellung von Salben eingesetzt. Schließlich entdeckte auch das Militär das Kürbiskernöl für sich und nutzte es als Schmiermittel. In der Steiermark werden heutzutage jährlich rund 2.000 Tonnen des wertvollen Öls produziert. Es gibt große Unterschiede in Bezug auf Qualität und Preise, produziert wird außer in der Steiermark ( original steirisches Kürbiskernöl ist ein geschützer Begriff) noch im Burgenland, in Ungarn, Russland und Slowenien. Ein gutes Kürbiskernöl stammt aus Kaltpressung und hat dann eine grünliche Farbe. Die heißgepressten Sorten sind nicht so hochwertig und gesund, sie haben eine rötliche Färbung.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls

steirisches Kürbiskernöl

Das Kürbiskernöl ist dem Körper in vielerlei Hinsicht zuträglich, denn es steckt von Natur aus voller Vitamine, Mineralien, Enzyme, Fettsäuren und Spurenelemente. Kürbiskerne bestehen etwa zur Hälfte aus Öl, dieses enthält unter anderem Ölsäure, Stearinsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Der Linolsäure kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, denn der menschliche Organismus kann sie nicht selbst bilden. Die Zusammensetzung der Fettsäuren kann man in etwa mit der des Sonnenblumen- oder des Maiskeimöls vergleichen. Das Kürbiskernöl enthält 50 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 30 Prozent einfach ungesättigten Fettsäuren und 20 Prozent gesättigten Fettsäuren.

Vitamin E ist das wichtigste Vitamin im Kürbiskernöl, es hat einen antioxidativen Effekt auf den Körper. Darüber hinaus enthält das Öl aber auch einige B-Vitamine, nämlich B1, B2 und B6, außerdem noch die Vitamine A, D und C. Carotinoide sind ebenfalls im Kürbiskernöl zu finden, zusammen mit Porphyrinen ergeben sie die grüne Farbe des Öls.

Ein weiterer Bestandteil des Kürbiskernöls sind die so genannten Phytosterole, die eine ähnliche Wirkung wie das männliche Sexualhormon Testosteron haben. Doch auch weibliche Hormone kommen nicht zu kurz, die im Öl vorkommenden Phytoöstrogene haben hormonähnliche Effekte. Schließlich ist das Kürbiskernöl noch reich an Kalium, Selen, Zink. Magnesium, Calcium, Phosphor und Mangan.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Kürbiskernöls

Die Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls haben nicht wenige positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper, viele davon sind inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt. Viele Männer leiden ab einem Alter von 50 Jahren an einer vergrößerten Prostata, das liegt oftmals an hormonellen Veränderungen. Dank der im Öl enthaltenen Phytosterole kann sich das männliche Hormon Testosteron nicht zu Dihydrotestosteron umwandeln, so kann einer Vergrößerung der Prostata vorgebeugt werden. Darüber hinaus findet man im Öl auch Carotinoide, Zink, Omega-9-Fettsäuren und diverse Antioxidantien, auch diese wirken sich positiv auf die Gesundheit der Prostata aus.

Der Überschuss von Dihydrotestosteron bei Männern kann auch zu Haarausfall führen, denn es wirkt sich negativ auf die Haarfollikel aus. Dank der Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls werden die Haarwurzeln nicht weiter geschwächt, der Haarausfall kann verringert werden.

Die Phytosterole sind auch in der Lage, das böse Cholesterin, also das LDL-Cholesterin, zu senken, somit wird auch das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Auch den Gelenken tut der Verzehr von Kürbiskernöl gut, denn gewisse Spurenelemente, Fettsäuren und Antioxidantien bekämpfen Entzündungen, davon profitieren Arthritis-Patienten.

Schließlich erfahren auch Patienten mit einem Reizdarmsyndrom Linderung. Wird Kürbiskernöl fest in den Speiseplan integriert, so können sich die anti-entzündlichen Wirkstoffe auch positiv auf den Darm auswirken. Studien haben auch ergeben, dass Blasen- und Unterleibsbeschwerden gelindert, das Immunsystem gestärkt, und der Körper entschlackt werden kann.

Zusammenfassung der positiven Effekte des Kürbiskernöls:

  • Vorbeugend gegen Prostata-Vergrößerung
  • Männlicher Haarausfall kann gestoppt werden
  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hilfe beim Reizdarmsyndrom
  • Linderung von Unterleibs- und Blasenbeschwerden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Entschlackung des Organismus

Tipps für den Umgang mit Kürbiskernöl

Zunächst einmal geht es darum, ein qualitativ hochwertiges Kürbiskernöl zu finden. Die Auswahl im Handel ist sehr groß, doch die Unterschiede können gewaltig sein, nicht nur, was den Preis anbelangt. Leider kann man die entsprechenden Merkmale erst nach dem Öffnen der Flasche beurteilen, so dass man wohl einige Öle ausprobieren muss, um das beste zu finden. Ein gutes Kürbiskernöl hat ein nussiges Aroma, es darf niemals nach Fett riechen.

Darüber hinaus ist die Dickflüssigkeit ein wichtiges Kriterium. Ist das Kürbiskernöl zu dünnflüssig, so wurde es mit Sicherheit gestreckt und ist somit von minderwertiger Qualität. Ebenfalls von schlechter Qualität zeugt ein bitterer Nachgeschmack beim Verzehr. Grundsätzlich kann man sich beim Kürbiskernöl schon am Preis orientieren, bei preiswerten Ölen kann man kaum von guter Qualität ausgehen.

Um die Qualität des Kürbiskernöls zu erhalten, kommt es auch auf die richtige Lagerung an. Sobald die Flasche geöffnet wurde, ist sie an einem kalten und dunklen Ort aufzubewahren, am besten im Kühlschrank. Den Inhalt einer Flasche sollte man möglichst innerhalb der nächsten acht bis 12 Wochen aufbrauchen.

Selbstverständlich kann man Kürbiskernöl für alles mögliche in der Küche verwenden. Zum Braten, Kochen und Backen ist es jedoch nicht zu empfehlen, da die Inhaltsstoffe durch das Erhitzen zum Teil verloren gehen, außerdem ist es für diese Zwecke fast zu schade. Der menschliche Körper und der Gaumen profitieren am meisten davon, wenn man damit einen frischen Salat zubereitet, auch für die Herstellung eines Pestos ist es hervorragend geeignet. In der warmen Küche muss man dennoch nicht auf das wertvolle Öl verzichten, man kann zum Beispiel einen Schuss in eine Cremesuppe geben oder etwas davon über gegartes Gemüse träufeln.

Hanföl, altes Öl neu entdeckt

Wenn von Hanf die Rede ist, dann denken die meisten sicher an das daraus gewonnene Cannabis. Der Hanfsamen liefert aber auch wertvolles Öl, das sehr vielseitig verwendet werden kann, zum Beispiel in der Küche aber auch im Bereich der Kosmetik. Aufzeichnungen zeigen, dass die Menschen den Hanf schon 2.800 v. Chr. Als Heilpflanze kannten. Lange Zeit war Hanf dann ein wenig in der Versenkung verschwunden, mittlerweile weiß man seine positiven gesundheitlichen Effekte aber längst wieder zu schätzen.

Kaltgepresstes Hanföl überzeugt mit hoher Qualität

hochwertiges kaltgepresstes Hanföl von meineöle.de
hochwertiges kaltgepresstes Hanföl von meineöle.de

Das Hanföl eignet sich ganz hervorragend für die Zubereitung der unterschiedlichsten Speisen, eine berauschende Wirkung hat es dabei nicht. Das Speiseöl wird aus den Samen gewonnen, und nicht aus den Blättern, wie dies bei den ätherischen Ölen der Fall ist. Möchte man ein Hanföl von guter Qualität kaufen, so muss es unbedingt kaltgepresst sein. Die Pressung findet in einer Ölmühle statt, es wird dabei auf höchstens 60 Grad erhitzt. Diese geringen Temperaturen gewährleisten, dass die wertvollen Inhaltsstoffe im Hanföl und sein guter Geschmack erhalten bleiben. Das Aroma des Hanföls kann man als leicht nussig beschreiben, es verleiht vielen Speisen einen ausgezeichneten Geschmack. Die Farbe eines hochwertigen Hanföls ist richtig grün, außerdem kann man einen goldenen Glanz erkennen.

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Die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls

Hanföl ist nicht nur ein Speiseöl mit einem ganz besonderen Aroma, sondern kann auch mit jeder Menge wertvollen Inhaltsstoffen überzeugen. Bis zu 80 Prozent entfallen auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren, damit können aber auch viele andere Pflanzenöle punkten, wie zum Beispiel das Sonnenblumen- oder Traubenkernöl. Doch bei diesen Ölen überwiegen die Omega-6-Fettsäuren, während im Hanföl Omega-3-Fettsäuren im idealen Verhältnis, nämlich 3:1, enthalten sind. Beide Fettsäuren können nicht vom Körper selbst gebildet werden, deshalb ist er auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Darüber hinaus enthält das Hanföl aber auch noch wichtige Gamma-Linolensäuren.

Seine intensiv grüne Farbe hat das Hanföl vom darin enthaltenen Chlorophyll, der goldene Schimmer stammt von den Carotinoiden. Wie in allen Ölen, ist auch im Hanföl Vitamin E zu finden, welches eine natürliche Antioxidans ist. An weiteren Vitaminen liefert das Hanföl noch die Vitamine B1 und B2. Das Öl ist auch eine gute Quelle für verschiedene Mineralien, darunter zum Beispiel Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen, Mangan, Phosphor, Natrium und Calcium. Zu guter letzt enthält das wertvolle Öl des Hanfs auch noch diverse sekundäre Pflanzenstoffe.

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Hanföls

Der menschliche Organismus kann auf vielerlei Art und Weise von den Wirkstoffen im Hanföl profitieren, sowohl bei der inneren als auch bei der äußeren Anwendung. Das Naturprodukt wird sehr gerne für die Hautpflege verwendet, die Fettsäuren können das Hautbild zum Beispiel bei Neurodermitis oder Schuppenflechte sehr verbessern. Die Haut ist bei regelmäßiger Anwendung wieder in der Lage, mehr Feuchtigkeit zu speichern, das Spannungsgefühl und der Juckreiz lassen merklich nach. Durch den verminderten Juckreiz wird weniger gekratzt, so dass offene Entzündungen verhindert werden können. Bei Neurodermitis hat sich vor allem eine Kombination aus innerlicher und äußerlicher Anwendung, außerdem kann das Hanföl auch noch als Badezusatz dienen.

Hanföl wirkt ganz hervorragend gegen chronische Entzündungen aller Art. In den meisten anderen Pflanzenölen überwiegen die Omega-6-Fettsäuren, so dass Entzündungen teilweise sogar gefördert werden. Die Linolsäure wird im Körper zur so genannten Arachidonsäure umgewandelt, diese begünstigt entzündliche Prozesse, wie zum Beispiel Darmerkrankungen, Parodontitis, Arthritis, Arteriosklerose, Diabetes oder Multiple Sklerose. Sind bereits Entzündungen vorhanden, so werden diese unter Umständen noch verstärkt. Ist das Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren jedoch optimal, wie beim Hanföl, so können die entzündungsfördernden Effekte der Linolensäure gehemmt werden und entzündungshemmende Substanzen im Körper wirken. Die wertvollen Fettsäuren regulieren jedoch nicht nur Entzündungsprozesse, sondern stärken auch das Immunsystem und unterstützen die Funktion der Nerven und des Gehirns.

Auch bei hormonellen Störungen kann das Hanföl wahre Wunder wirken, das gilt unter anderem für Beschwerden in den Wechseljahren oder PMS. Dafür verantwortlich ist die Gamma-Linolensäure, welche den Hormonhaushalt wieder in die ursprüngliche Harmonie bringen kann. In den 90er-Jahren wurde eine Studie zum Thema Hanföl und Bluthochdruck durchgeführt, sie hab bewiesen, dass die Gamma-Linolensäure auch den Blutdruck senken kann. Gamma-Linolensäure ist nicht in vielen Ölen enthalten, im Hanföl beträgt der Anteil bis zu vier Prozent. Durch die Verwendung von Hanföl werden die Arterien viel geschmeidiger, so dass die Blutzirkulation und somit auch die Sauerstoffaufnahme verbessert wird. Auf diese Weise kann auch vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden, vor allem auch durch eine Senkung des Cholesterinspiegels.

Untersuchungen aus dem Jahr 2014 haben gezeigt, dass gewisse Substanzen im Hanföl Tumorzellen bekämpfen können. Es bildet sich auf den Krebszellen ein bestimmtes Protein, welches zum Platzen der Zellen führt. Das in der Hanfpflanze enthaltene Tetrahydrocannabinol hat sich bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bewährt, auch spastische Symptome bei Multipler Sklerose kann dieser Stoff mildern. Männer ab 50 leiden häufig unter einer Vergrößerung der Prostata, das kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen. Hanföl ist in der Lage, das Wachstum abartiger Zellen zu unterdrücken, so kann auch eine Prostatavergrößerung damit behandelt werden, auch eine prophylaktische Anwendung ist sinnvoll.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Hanföl:

  • Optimale Hautpflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Wirksamkeit gegen chronische Entzündungen
  • Harmonisierung des Hormonhaushalts
  • Senkung des Blutdrucks
  • Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Verbesserung der Blutzirkulation und Sauerstoffaufnahme im Blut
  • Behandlung von Übelkeit und Erbrechen
  • Positive Wirkung bei Prostatavergrößerung

Tipps für die Verwendung von Hanföl

Beim Hanföl handelt es sich um ein äußerst gesundes Speiseöl, welches auch mit einem hervorragenden Geschmack überzeugen kann. In der Küche sollte man es am besten nur für die Zubereitung kalter Speisen verwenden, denn durch das Erhitzen gehen die guten Inhaltsstoffe schnell verloren. Das nussige Aroma passt perfekt zu diversen Salaten, man kann damit auch Soßen und Dressings abschmecken oder sogar Nusseis damit verfeinern. Natürlich eignet sich das Hanföl auch für die Verfeinerung von Nudel- und Kartoffelgerichten.

Zur Zeit sind ja Smoothies sehr angesagt, ein Schuss Hanföl ist dafür die ideale Ergänzung. Omega-3-Fettsäuren benötigt der Körper ganz dringend, ein guter Lieferant ist fetter Seefisch. Doch Fisch ist nicht jedermanns Geschmack, so dass man mit dem Hanföl eine tolle Alternative für den Speiseplan hat, vor allem für Vegetarier und Veganer. Idealerweise sollte man am Tag ein bis zwei Esslöffel des Hanföls zu sich nehmen.

Das kaltgepresste Hanföl muss immer an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden, am besten im Kühlschrank oder alternativ auch im Keller. Nach Anbruch muss man die Flasche immer wieder luftdicht verschließen. Ideal ist deshalb Hanföl in dunklen Glasflaschen mit einem Schraubverschluss. Ist das Hanföl luftdicht verschlossen, kann es bis zu 12 Monate aufbewahrt werden, bei Berührung mit Sauerstoff sollte man es innerhalb weniger Wochen aufbrauchen, sonst wird es ranzig und auch Wirksamkeit und Geschmack gehen verloren.