Quinoa

Quinoa stammt ursprünglich aus Südamerika und ist dort ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Schon seit rund 6.000 Jahren wird Quinoa in Peru, Bolivien und Ecuador angebaut, es sollte den Inka-Kriegern früher Ausdauer und Widerstandsfähigkeit verleihen. Viele sind der Meinung, dass Quinoa ein Getreide sei, das ist jedoch nicht korrekt, denn das Inka-Korn zählt zu den Gänsefußgewächsen. Die bis zu zwei Meter hohe Pflanze bildet somit zusammen mit dem Spinat und der Roten Bete eine Pflanzenfamilie und ist nicht mit Gräsern wie Weizen oder Roggen verwandt.

Die Pflanze ist äußerst robust und widerstandsfähig, denn sie gedeiht auch auf schlechtem Boden und trotzt den unterschiedlichen Witterungseinflüssen. Bei den Inkas wird Quinoa auch als Muttergetreide bezeichnet, es ist aber auch als Inkareis, Reisspinat, Perureis, Inkaweizen oder Reismelde bekannt. Zum Verzehr eignen sich sowohl die Blätter, als auch die Samenkörner, welche in etwa die Größe von Hirse haben und weiß, gelb oder rotbraun gefärbt sind.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Quinoa

QuinoaQuinoa ist ein echtes Superfood, denn es ist eine wahre Quelle für jede Menge wichtiger Nährstoffe, die man in dieser Zusammensetzung nur in wenigen Lebensmitteln findet. Dabei geht es nicht nur um die einzelnen Inhaltsstoffe an sich, sondern auch deren Kombination, die Quinoa zu einem solch wertvollen Nahrungsmittel machen.

Zunächst einmal ist Quinoa ein Lieferant von hochwertigem Eiweiß, der Gehalt ist mehr als doppelt so hoch, als in Reis. Darüber hinaus werden dem Körper noch alle essenziellen Aminosäuren zur Verfügung gestellt. Auch Fette benötigt unser Organismus, um die Körperfunktionen einwandfrei aufrechterhalten zu können. Doch es ist wichtig, dass man dem Körper möglichst hochwertige, ungesättigte Fettsäuren zuführt, so wie sie im Quinoa enthalten sind. Mit den Kohlenhydraten verhält es sich ähnlich, einfache Kohlenhydrate bringen dem Körper nur kurzzeitig Energie, im Quinoa sind hingegen komplexe Kohlenhydratverbindungen enthalten, welche die Nährstoffversorgung der Zellen sicherstellen. Vergleicht man Quinoa mit verschiedenen Getreidesorten, so ist der Anteil an Ballaststoffen wesentlich höher, das kommt vor allem der Verdauung zugute.

Die wichtigen Aminosäuren wurden bereits angesprochen, dem Lysin kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Der Körper braucht sie, damit Schäden an Zellen und Gewebe repariert werden können, doch das Lysin findet man nur in wenigen Lebensmitteln. Im Quinoa ist hingegen eine ausreichende Menge vorhanden, so dass das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird.

Mineralstoffe und Spurenelemente findet man ebenfalls im Quinoa, vor allem der Bedarf an Magnesium, Eisen, Kalzium, Kupfer und Mangan kann komplett damit gedeckt werden. Natürlich enthält das Nahrungsmittel auch Vitamine, vor allem liefert es Vitamin B2 und Vitamin E. Schließlich sind auch jede Menge Antioxidantien im Inka-Korn enthalten, diese schützen den Körper vor Schäden durch freie Radikale.

Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Quinoa

Quinoa hat einen positiven Einfluss auf Körper und Seele, und das auf sehr vielfältige Weise. Aufgrund des hohen Magnesiumgehalts profitieren Migränepatienten sehr vom Verzehr des Quinoa. Einer Verengung der Blutgefäße kann vorgebeugt werden, so dass Migräneattacken wesentlich leichter verlaufen oder sogar verhindert werden können. Auch Vitamin B2, das so genannte Riboflavin, trägt zu dieser Wirkung bei, in Quinoa ist wesentlich mehr davon enthalten, als beispielsweise in Hafer, Reis oder Weizen.
Quinoa versorgt den Organismus auch mit der Aminosäure Tryptophan, diese braucht das Gehirn, um das Glückshormon Serotonin zu produzieren. Mangelt es dem Körper an Serotonin, kann sich das in Schwermut und Depressionen äußern. Antidepressiva sollen den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen, dafür muss man teilweise jedoch Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Mit Quinoa hat man eine natürliche und sanfte Alternative zur Hand, die bei leichten Depressionen durchaus helfen kann.

Studien haben ergeben, dass Quinoa auch vor Krebs schützen kann, dafür ist vor allem die Aminosäure Lysin verantwortlich. Lysin ist in der Lage, zerstörtes Gewebe zu reparieren und die Auflösung durch Enzyme, welche von den Krebszellen ausgeschüttet werden, zu verhindern. Ist der Körper ausreichend mit Lysin versorgt, wird die Bewegung der Krebszellen im Organismus unterbunden, so dass Krebsgeschwüre sich nicht ungehindert ausbreiten können. Dies ist auch hilfreich bei der Behandlung von Entzündungen, Allergien und Arteriosklerose, denn auch hier liegen Bindegewebsauflösungen zugrunde.

Quinoa hat auch einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerwert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden häufig durch einen zu hohen Cholesterinwert verursacht, somit kann Quinoa Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen. Gerade das darin enthaltene Magnesium senkt die Blutfettwerte und gleichzeitig auch den Blutdruck. Das führt dazu, dass der Körper auch mehr Gallensäure produziert und außerdem die Verdauung angeregt wird. Diabetes ist eine echte Volkskrankheit, bei Zuckerkranken steigt der Blutzuckerwert nach einer Mahlzeit rasant an. In Quinoa sind komplexe Kohlenhydrate vorhanden, der Körper verdaut diese nur langsam, so dass der Blutzuckerspiegel lange auf einem Niveau bleibt.

Auch im Kampf gegen Darmpilze hat sich der Verzehr von Quinoa bewährt, Ursache ist meistens eine ungesunde Ernährung. Ist der Darm erst einmal von Pilzen befallen, lassen sich diese nur schwer bekämpfen und führen oft zu schwerwiegenden Erkrankungen. Die Ballaststoffe im Quinoa unterstützen die Verdauung und fördern die Tätigkeit des Darms, somit ist die Gesunderhaltung des Darms gewährleistet.

Zusammenfassung der positiven Auswirkungen auf den Körper

• Senkung von Blutzuckerwert und Cholesterinspiegel
• Prophylaxe gegen Krebserkrankungen
• Förderung der Verdauung
• Beugt der Entstehung von Darmpilzen vor
• Wirksam bei Verstimmung und leichten Depressionen
• Abschwächung von Migräneattacken
• Positive Wirkung bei entzündlichen und allergischen Prozessen

Die Zubereitung von Quinoa

Quinoa kann man in der Küche auf ganz vielfältige Art und Weise einsetzen, der Verzehr kann im gekochten oder rohen Zustand erfolgen. Vor der Zubereitung spült man das Korn unter Wasser sorgfältig ab. Möchte man ein Frischkornmüsli zubereiten, dann schrotet man das Quinoa und weicht ihn ein. Man kann die Körner aber auch rösten und dann Müslis oder Salate damit verfeinern.

Am häufigsten wird Quinoa allerdings wie Reis zubereitet, dazu kocht man es in der doppelten Menge an Wasser kurz auf und lässt es dann für 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln. Nachdem man den Topf vom Herd genommen hat, lässt man es noch für rund 10 Minuten nachquellen. Zu lange sollte man Quinoa nicht kochen, dann geht der Geschmack verloren und die Körner verlieren an Biss. Quinoa schmeckt leicht nussig und kann einfach mit Butter oder hochwertigem Öl sowie einer Prise Salz verfeinert werden. Lässt man die Körner abkühlen, kann man aus Quinoa auch einen leckeren Salat zubereiten, ähnlich einem Reissalat.

Papaya

In den Supermärkten, bei den exotischen Früchten, findet man auch häufig die Papaya. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser birnenförmigen Frucht um einen wahren Allrounder handelt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Die süße Frucht hat eine rötlich-orange Schale, darunter befindet sich das orange-rosafarbene Fruchtfleisch, das butterweich ist und vom Geschmack her etwas an Moschus erinnert. Das Fruchtfleisch umhüllt zahlreiche runde, schwarze Samen, die vor einer Art Gelee umgeben sind.

Die Papaya gehört zu den sogenannten Melonenbaumgewächsen und ist ursprünglich in Amerikas tropischen Gebieten beheimatet, wird inzwischen aber auch in Indien, Afrika und Australien angebaut. Die besonderen Wirkstoffe der Papaya verstecken sich unter der dünnen Schale und in den Kernen, so zum Beispiel eine große Menge an Enzymen. Sie dienen der Frucht eigentlich als Schutz vor Insekten, damit sie in Ruhe reifen kann. Doch genau diese Enzyme kommen auch unserem Körper zugute und können so einiges für den menschlichen Organismus leisten.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Papaya

PapayaIn der Papaya stecken also jede Menge Stoffe, die unserem Körper gut tun, das Problem ist nur, dass in der Frucht selbst zu wenig Enzyme vorhanden sind. Die guten Inhaltsstoffe findet man hier eher in der Schale, die nicht verzehrt werden kann, und in den schwarzen Samen im Inneren der Frucht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eher entsprechende Papaya-Präparate in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren, wenn man sich die gesundheitsfördernden Wirkstoffe zunutze machen möchte.

Grundsätzlich hat man mit der exotischen Frucht ein sehr kalorienarmes Lebensmittel, dass fast zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Unter den Enzymen ist vor allem das so genannte Papain von Bedeutung, das in erster Linie einen positiven Effekt auf die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel hat.

Doch die Papaya verbirgt noch wesentlich mehr, denn es handelt sich um eine echte Vitamin-C-Bombe. Rund 80 mg kommen auf 100 g Frucht, ein Erwachsener hat einen Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C, der somit leicht über den Verzehr der Frucht zu decken ist. Damit übertrifft der Vitamin-C-Gehalt sogar den von Zitrusfrüchten oder der Kiwi. Auch Carotin ist in großer Menge in den Früchten enthalten, der Gehalt übertrifft sogar den von Karotten.

Darüber hinaus findet man in der Papaya auch noch die Vitamine A und E, sowie einige Vertreter der Vitamin-B-Familie. Antioxidantien helfen bei der Abwehr von schädlichen freien Radikalen, das Lycopin nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Die tropische Frucht ist auch ein wichtiger Lieferant an Kalium, Eisen, Natrium, Calcium, Magnesium, Folsäure, Phosphor, Selen, Riboflavin, Pantothensäure und Niacin.

Das kann die Papaya für den menschlichen Organismus leisten

PapayabaumIn erster Linie wirken sich die Inhaltsstoffe der Papaya positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus. Egal ob man die Frucht pur verzehrt, einen Saft daraus presst, oder sich einen frischen Salat zubereitet, Magen-Darm-Beschwerden lassen sich gut damit lindern. Dafür ist vor allem das proteinspaltende Enzym Papain verantwortlich, das die Verdauung anregt und Magenverstimmungen, Verstopfung und Blähungen entgegenwirken kann. Das Papain ist in der Lage, Eiweiß aus unserer Nahrung im Körper in Aminosäuren aufzuspalten, so kann der Organismus sie verwerten. Darüber hinaus kann das besondere Enzym aber auch vor Entzündungen im Körper schützen, das kann zum Beispiel bei der Behandlung von Rheuma von Vorteil sein.

Der Darm profitiert auch von dem hohen Anteil an Ballaststoffen, der in der Papaya vorhanden ist, für eine gesunde Darmflora ist dies unverzichtbar. Auch bei der Behandlung von Magengeschwüren brachten Tierversuche bisher große Hoffnung, womit man Geschwüre in Zukunft eventuell ohne den Einsatz von Chemie therapieren könnte. Darmparasiten können für den Körper zur großen Belastung werden, das Papain kann auch hier ein guter Ansatz sein.

Darüber hinaus ist das Enzym wirksam im Kampf gegen Pilze, Hefen und Allergene. Musste eine Therapie mit Antibiotika durchgeführt werden, kann der Wirkstoff die Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht bringen und das Immunsystem nachhaltig stärken. Die antibakteriellen Eigenschaften der Papayakerne wurden hinreichend untersucht. Dabei hat sich eine Wirkung gegen verschiedene Bakterien herauskristallisiert, zum Beispiel konnten gute Effekte beim Typhus-Erreger, Pseudomonas aeruginos, Staphylococcus aureus und Escherichia coli nachgewiesen werden. Pseudomonas und Staphylococcus sind sehr kritisch, denn sie gehören zu den so genannten Krankenhauskeimen, die schwere Infektionen auslösen können. Die Wirkstoffe in den Samen der Papaya können nicht nur die Parasiten zurückdrängen, sie stärken auch gleichzeitig das körpereigene Abwehrsystem.

Bei den Naturvölkern sind die positiven gesundheitlichen Aspekte der Papaya schon seit vielen Generationen bekannt, in der westlichen Welt werden diese erst nach und nach erforscht. Inzwischen gibt es schon ein paar Hundert Studien zur Wirksamkeit der Papaya in der Krebstherapie. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Inhaltsstoffe der Frucht das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Während das Lycopin eine Schutzwirkung auf Prostatazellen hat, können die in der Papaya enthaltenen Senföle unterstützend bei Leukämie und Darmkrebs eingreifen. Auch bei Krebs der Lunge, der Leber, der Brust, der Bauchspeicheldrüse oder des Gebärmutterhalses zeigten sich vielversprechende Ansätze.

Der Stoffwechsel wird durch die Wirkstoffe in der Papaya optimiert, was auch beim Abnehmen eine große Unterstützung sein kann. Darüber hinaus wird der Frucht eine entschlackende Wirkung nachgesagt, auch dies wirkt sich positiv auf jede Diät aus. Die Ballaststoffe in der Papaya sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und fördern die Verdauung. Zusätzlich kann der Verzehr der Früchte auch einer Übersäuerung des Körpers vorbeugen.

Zusammenfassung der Effekte auf den menschlichen Körper:

  • Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden
  • Bekämpfung von verschiedenen Darmparasiten
  • antibakterielle Wirkung
  • erfolgsversprechende Ansätze in der Krebstherapie
  • Unterstützung des Stoffwechsels
  • entschlackende und entgiftende Wirkung
  • unterstützende Behandlung von Entzündungen im Körper
  • Förderung der Verdauung
  • Stärkung des Immunsystems

Die Integration von Papaya in den Speiseplan

Um sich alle positiven Effekte der Frucht zunutze machen zu können, sollte man sowohl auf frische Früchte als auch auf entsprechende Präparate zurückgreifen. Das wertvolle Papain ist vor allem in den Kernen enthalten, und diese kann man so nicht verzehren. Auch in der Schale stecken wichtige Enzyme, und auch diese ist nicht genießbar, deshalb machen Fertigpräparate auf jeden Fall eher Sinn.

Vitamin C und Enzyme sind empfindlich gegenüber Hitze, deshalb sollte man die Früchte unbedingt roh verzehren. Die Papayakerne kann man auch wunderbar als Ersatz für Pfeffer nehmen, sie werden gemahlen und dann über das Gericht gestreut. Die Kerne können auch getrocknet und dann zur Verfeinerung eines Salates verwendet werden. Die gemahlenen Samen kann man aber auch in frische Smoothies oder Säfte einrühren und somit gleich doppelt von den wertvollen Inhaltsstoffen der Papaya profitieren.

Wie bereitet man am besten eine Papaya zu?

  1. Die Papaya in zwei Hälften schneiden
  2. mit einem Esslöffel die Kerne entfernen ( Tipp: die Kerne im Ofen bei knapp 200 Grad trocken und dann wie Pfeffer verwenden)
  3. die Hälften ein weiteres mal teilen
  4. mit einem Messer Flach das Fruchtfleisch von der Schale trennen

 

Hier gibts auch ein Video dazu:

Moringa

Moringa wird vielen Menschen bisher gar kein Begriff sein, denn die Pflanze ist bei uns noch weitgehend unbekannt. In anderen Kulturen weiß man diesen Baum jedoch bereits seit mehr als 5.000 Jahren zu schätzen, denn fast all seine Bestandteile können genutzt werden. Bereits die Pharaonen im alten Ägypten verwendeten Wurzeln, Samen, Blätter, Blüten und Schoten der Pflanze, das beweisen Grabbeigaben, die man bei Ausgrabungen entdeckte. Auch im indischen Ayurveda ist der Moringabaum fest verankert, seit vielen Generationen macht man sich die Pflanze zu Heilungszwecken zunutze.

Es können zwar alle Pflanzenteile verwendet werden, man hat jedoch festgestellt, dass sich die meisten Nährstoffen in den Blättern des Baumes befinden. Durch Photosynthese entsteht in den Blättern des Meerrettichbaums nicht nur Sauerstoff, es werden auch viele Nährstoffe gebildet, die für den Menschen lebenswichtig sind.

In tropischen und subtropischen Regionen, wo Moringa oleifera beheimatet ist, essen die Menschen die Blätter roh oder verarbeiten sie zu Salaten oder Beilagen. In unseren Breitengraden kann der Wunderbaum nicht gedeihen, weshalb wir auf Moringa in Form von Pulver oder Tee angewiesen sind. Das hat allerdings den großen Vorteil, dass die wertvollen Inhaltsstoffe noch viel konzentrierter sind, da beim Trocknen und Zermahlen der Blätter Wasser verloren geht.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Moringa

Moringa kann wahrhaft als Wunderbaum bezeichnet werden, denn man findet in den grünen Blättern eine riesige Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen, der Anteil ist sogar höher als in den meisten Gemüsesorten. Darüber hinaus kann Moringa auch mit allen lebensnotwendigen Aminosäuren und Fettsäuren aufwarten. Moringa enthält zum Beispiel mehr Kalzium als Milch, mehr Eisen als Spinat, mehr Vitamin C als Orangen, mehr Vitamin A als Karotten und mehr Kalium als Bananen.

Moringa ist eine regelrechte Vitaminbombe, und um die verschiedenen Stoffwechselvorgänge im Körper aufrechterhalten zu können, brauchen wir jede Menge davon. Man kann Moringa oleifera durchaus zu den Pflanzen mit dem höchsten Vitamingehalt zählen, darunter vor allem die Vitamine C, E, D, K, A, B1, B2, B3 und B6.

MoringaSo wichtig wie Vitamine, sind auch Mineralstoffe für den menschlichen Organismus, denn sie werden zusammen mit Spurenelementen ebenfalls für den Stoffwechsel benötigt. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, müssen sie durch die Nahrung zugeführt werden. In den Blättern des Moringabaumes sind 14 davon enthalten, besonders hoch ist die Konzentration an Magnesium, Kalzium, Phosphor und Kalium, auch Chrom, Zink, Kupfer und Eisen sind in ausreichendem Maß vorhanden. Darüber hinaus findet man in den Blättern auch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Chrom, Bor und Mangan.

Zeatin ist ein in Moringa enthaltener Botenstoff, der erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde. Eigentlich sorgt er dafür, dass der Baum besonders schnell wächst und sich gut regenerieren kann. Und genau dies kann sich auch der Mensch zunutze machen, so dass man einen richtigen Jungbrunnen zur Verfügung hat. Dänische Studien haben gezeigt, dass sich Schäden der Haut damit hervorragend behandeln lassen. Das Zeatin verlangsamt die Alterung der Hautzellen und hält die Haut schön straff und elastisch. Doch der Stoff kann noch wesentlich mehr, denn er schleust Vitalstoffe genau an die Stellen im Körper, wo sie gebraucht werden.

Chlorophyll kommt der Gesundheit des Blutes zugute, und der Gehalt an diesem grünen Pflanzenfarbstoff ist nach heutigem Wissen in keiner anderen Pflanzen höher. Zur großen Gefahr für unsere Gesundheit können freie Radikale werden, vor diesen können uns Antioxidantien schützen. Zu den in Moringa enthaltenen Antioxidantien gehören zum Beispiel neben dem Vitamin C auch Chlorophyll und Vitamin E. Moringa ist auch ein erstklassiger Lieferant an Proteinen, auf 100 Gramm des Pulvers kommt ein Gehalt von fast 30 Gramm, eine ideale Nahrungsquelle vor allem für Sportler.

Die Wirkung von Moringa auf den menschlichen Organismus

Moringa ist ein wahres Superfood, wenn man sich die vielen positiven Effekte auf die Gesundheit und das Aussehen ansieht. Zunächst einmal kann Moringa dazu beitragen, dass man sich allgemein fitter und vitaler fühlt. Dafür ist vor allem die hohe Konzentration an Eisen und Vitamin B2 verantwortlich, im Zusammenspiel beugen sie Ermüdung vor, das macht sich gerade im Berufsleben und beim Sport bemerkbar.

Detox, also die Entgiftung und Reinigung des Körpers, ist in unserer modernen Gesellschaft zu einem wichtigen Thema geworden. Durch einen ungesunden Lebensstil oder eine falsche Ernährung lagern sich Giftstoffe im Organismus ein, belasten diesen, und können sogar krank machen. Während des Reinigungsprozesses gehen dem Körper allerdings auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren, diese kann man durch Moringa wieder zuführen, gleichzeitig wird der Energiestoffwechsel gefördert.

Das wichtigste für unsere Gesundheit ist ein intaktes Immunsystem, und dieses kann Moringa ganz hervorragend unterstützen, denn die Blätter enthalten einen Mix an Vitaminen und Mineralstoffen in besonders hoher Konzentration. Auch auf unser Nervensystem haben die Inhaltsstoffe einen positiven Einfluss, die Vitamine B1 und B3 regulieren die Funktion des Nervensystems und verhelfen somit auch zu einer ausgeglichenen und stabilen Psyche, ideal bei anhaltendem Stress.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört regelmäßiger Sport zum Ausgleich, dafür muss man den Körper jedoch auch mit den wichtigen Nährstoffen versorgen. Eine ausgewogene Ernährung lässt sich mit Moringa noch ergänzen, denn es ist nicht nur eine hervorragende Proteinquelle, Zink und Kalzium unterstützen die Funktion der Muskulatur. Da Moringa auch den Energiestoffwechsel ankurbelt, handelt es sich um eine ideale Nahrungsergänzung für Sportler.

Moringa ist für stillende Mütter sehr gut geeignet, denn nicht nur die Milchbildung wird gefördert, sondern auch die Qualität und der Nährstoffgehalt der Muttermilch werden deutlich verbessert. Da die Stillende ja nicht nur ihren Säugling zu versorgen hat, muss sie auf eine besonders hohe Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen achten, so macht der Einsatz von Moringa doppelt Sinn.

Für Senioren kann Moringa ebenfalls ein Segen sein, sie leiden nicht selten an einem Vitamin-B-Mangel, der gut ausgeglichen werden kann. Dadurch lässt sich unter anderem Sehschwäche, Blutarmut, Gedächtnisstörungen, Kurzatmigkeit und Depressionen vorbeugen. Darüber hinaus werden Senioren optimal mit Vitamin C und wichtigen Vitalstoffen versorgt.

Moringa kann vielen Erkrankungen vorbeugen oder bei der Therapie begleitend eingesetzt werden, vor allem, weil das Immunsystem nachhaltig gestärkt wird. Positive Effekte haben sich zum Beispiel bei Diabetes mellitus vom Typ II gezeigt, wenn man Moringa hoch dosiert, dann kann der Blutzuckerspiegel deutlich gesenkt werden.

Bei Krebspatienten kann man sich zum einen den Aufbau des Immunsystems zunutze machen, zusätzlich können bei Tumoren aber auch Entzündungen gehemmt werden. Gute Erfolge erzielt man mit Moringa auch bei hohem Blutdruck, Schlafstörungen und Blutarmut, außerdem kann es unterstützend bei der Bekämpfung von Infektionen eingesetzt werden, die durch Viren, Bakterien oder Pilze hervorgerufen wurden.

Zusammenfassung der positiven Effekte von Moringa:

  • Förderung der Blutbildung
  • Senkung des Blutzuckerspiegels und Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems
  • Positive Effekte bei stillenden Müttern und Senioren
  • Regulierung des Energiestoffwechsels
  • Unterstützung in der Krebstherapie
  • Steigerung der Vitalität und Fitness

Fazit: Moringa lässt sich in Form von Pulver oder Tee ganz leicht in den täglichen Ernährungsplan integrieren. Das Nahrungsergänzungsmittel kommt Menschen jeden Alters zugute und wirkt sowohl vorbeugend als unterstützend bei der Therapie verschiedener Erkrankungen. Das Immunsystem wird langfristig gestärkt und der natürliche Alterungsprozess hinausgezögert. In den Moringa-Produkten sind Vitamine und Mineralien in hoher Konzentration und idealer Zusammensetzung enthalten, ein wahres Superfood also!

Matcha Tee

Es gibt immer wieder neue Trendgetränke, aktuell gehört der Matcha Tee mit seiner leuchtend grünen Farbe definitiv dazu. Das aus Japan stammende Getränk ist nicht nur äußerst lecker, sondern macht gleichzeitig auch munter und fördert darüber hinaus noch die Gesundheit. Das Matcha Pulver ist in der Küche besonders vielseitig einsetzbar, denn man kann damit auch Süßspeisen verfeinern, Nudel- oder Salatsaucen kreieren, sowie Cocktails, Limonaden und Smoothies damit mischen.

Es gibt zwar speziell für den Matcha Tee keine systematischen Studien bezüglich der gesundheitsfördernden Effekte, doch da es sich um Grüntee handelt, kann man entsprechende Studien dazu heranziehen. Beim Matcha handelt es sich nicht um einen Tee-Aufguss, man verwendet einen Extrakt aus Grünteeblättern, weshalb die wertvollen Inhaltsstoffe natürlich auch in höherer Konzentration vorliegen.

Die Ursprünge des Matcha liegen in China, wo die Grünteepflanze schon seit vielen Jahrtausenden als Heilkraut gilt. Im 12. Jahrhundert brachte ein Zen-Meister das Matcha Pulver dann nach Japan, wo es dann vor allem von buddhistischen Mönchen zur Steigerung der Konzentration verwendet wurde. Nach der Ernte werden die Teeblätter mit Wasserdampf behandelt, nach dem Trocknen werden die Blätter dann zu Pulver zermahlen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Matcha Tees

Matcha TeeZunächst ist natürlich Koffein bzw. Teein im Matcha enthalten, wobei es im Tee an so genannte Flavonole gebunden ist, so dass die Freisetzung erst im Darm erfolgt. Das hat dann zur Folge, dass die Wirkung auf den Körper nicht so stark ausfällt wie beim Kaffee, dafür hält der anregende Effekt aber auch wesentlich länger an. Somit hat man mit dem Matcha Tee einen guten Muntermacher, der die Konzentration steigert und das Herz-Kreislauf-System anregt. Neben dem Teein ist im Matcha aber auch die Aminosäure Theanin in hoher Konzentration enthalten, diese wirkt anregend, aber gleichzeitig auch entspannend und stimmungsaufhellend. Es gibt die Annahme, dass dem Theanin in Bezug auf die Vorbeugung vor Alzheimer, Parkinson und Schlaganfällen eine große Bedeutung zukommt.

Proteine versorgen den Organismus mit Energie, im Matcha Tee sind außer den normalen Proteinen auch essentielle Aminosäuren vorhanden, die für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt werden. Neben den bereits erwähnten Flavonolen findet man auch Gerbstoffe, wie zum Beispiel das Tannin, welches eine reinigende und beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt hat.

Zu den weiteren Inhaltsstoffen des Matcha gehören auch einige wichtige Mineralien und Spurenelemente, darunter unter anderem Calcium, Eisen, Kalium sowie die Vitamine C, B1, B2 und Karotin. Ein Bestandteil des Extraktes sind auch die sogenannten Catechine, die einen Anteil von rund 40 Prozent in den Teeblättern ausmachen und zu den Polyphenolen zählen. Die Stoffe dienen der Teepflanze zum eigenen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Unter den Catechinen ist vor allem das Epigallocatechin-Gallat zu nennen, denn Studien zeigten eine gute Prävention in Bezug auf Krebserkrankungen. Die Catechine sind erstklassige Antioxidantien und schützen somit nicht nur die Zellen, sie können auch den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen. Darüber hinaus regulieren sie den Cholesterinspiegel, was Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen kann.

Die positiven Effekte des Matcha Tees auf den menschlichen Organismus

Die Konzentration an verschiedenen Antioxidantien im Matcha Pulver ist besonders hoch, was einen guten Schutz vor Krebserkrankungen darstellt. Neben dem Chlorophyll, das auch für die grüne Farbe verantwortlich ist, sind weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie zum Beispiel Catechine und Karotinoide. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie den Organismus vor Schäden durch freie Radikale. Die sekundären Pflanzenstoffe können aber auch entzündliche Prozesse im Körper stoppen, Untersuchungen lassen darauf schließen, dass auch Alzheimer vorgebeugt werden kann.

Die Catechine haben sich jedoch nicht nur in der Krebs-Prophylaxe bewährt, sondern sollen auch beim Abnehmen helfen. Diese sind im Matcha in einer sehr hohen Konzentration enthalten, so dass der Fettabbau auf natürlichem Weg unterstützt werden kann. Während der Tee selbst nur sehr wenig Kalorien hat, wird der Kreislauf nach dem Genuss angekurbelt, so dass der Kalorienverbrauch erhöht ist.

Weitere interessante Infos rund um den Matcha Tee findest Du auch auf: http://www.gruenen-tee-kaufen.de/matcha/

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte:

  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Anregung des Kreislaufsystems
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Förderung der Konzentration
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Vorbeugung von Alzheimer, Schlaganfällen, Herzinfarkten und Parkinson
  • Hemmung von entzündlichen Prozessen
  • Positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt

Die Zubereitung des Matcha Tees

Um einen positiven Nutzen aus dem Genuss des Tees zu ziehen, kommt es vor allem auf die richtige Zubereitung an. Die Japaner machen bei der traditionellen Teezeremonie gerne ein Ritual daraus, aber grundsätzlich ist die Zubereitung ganz einfach, nur bei der Dosierung und der Zeit des Ziehenlassens muss man aufpassen.

Zunächst braucht man heißes Wasser, dieses sollte allerdings nicht kochen, sondern lediglich eine Temperatur von etwa 80 Grad haben. Das gelingt am besten mit einem Wasserkocher, das aufgekochte Wasser lässt man dann ein paar Minuten abkühlen.

Um das Matcha Pulver ordentlich verquirlen zu können, empfiehlt sich ein richtiger Matcha-Besen, alternativ geht auch ein herkömmlicher Schneebesen. Man kann den Tee in einer Teekanne zubereiten, deren Öffnung breit genug für den Besen ist, so richtig traditionell wird es dagegen mit einer speziellen Matcha-Schale. Nachdem das Wasser eingefüllt wurde, wird das Pulver hinzugefügt, man rechnet mit einem halben Teelöffel Pulver auf 100 ml Wasser. Mit dem Besen verquirlt man nun das Pulver, bis ein schöner Schaum entsteht, das dauert rund 30 Sekunden. Der Tee muss jetzt nur noch ganz kurz ziehen, höchstens zwei Minuten, dann kann man ihn frisch genießen.