Walnussöls, Ratgeber und Infos

Das aus der Walnuss gewonnene Öl ist nicht nur besonders aromatisch, sondern gleichzeitig auch sehr gesund. Anwendung findet es jedoch längst nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetikbranche oder zur Pflege von Holzmöbeln. Größter Pluspunkt sind natürlich die wertvollen Inhaltsstoffe im Walnussöl.

Vor allem der hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren kommt der Gesundheit des menschlichen Organismus zugute. In der Küche kann man damit Suppen und Salate verfeinern, sowie Spargel und Fischgerichten ein außergewöhnliches Aroma verleihen. Aber auch für die Zubereitung von Eis oder Gebäck eignet es sich ganz hervorragend.

Die Herkunft des Walnussöls

Der Walnussbaum kann auf eine äußerst lange Geschichte zurückblicken und wird seit rund 9.000 Jahren bereits als Nutzpflanze kultiviert. Man geht davon aus, dass der Baum ursprünglich in Mittelasien beheimatet war. Über Griechenland erreichte er dann Europa und reiste weiter bis nach Mittelamerika und Kalifornien. In Kalifornien wurden schon im Jahr 1867 die ersten Gärten für die Kultivierung der Nüsse angelegt. Heutzutage gedeiht der Großteil der Walnussbäume außer in Kalifornien in China, Italien, Frankreich und Chile.

Die Gewinnung des Walnussöls

Der Walnussbaum heißt auch „Echte Walnuss“ und trägt den botanischen Namen „Juglans regia“. Die runde Steinfrucht gedeiht in harten, braunen Schalen, die sich aber dennoch recht leicht öffnen lassen. Die Samen haben einen Ölgehalt von bis zu 65 Prozent, ein Baum bringt rund 50 Kilogramm Nüsse hervor. Das Öl schmeckt leicht herb und nussig und hat von Natur aus eine hellgelbe bis grün-gelbe Farbe.

Für die Gewinnung von einem Liter Walnussöl, müssen zwei bis Kilogramm der Kerne geerntet werden. Bezüglich der Pressung unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Kalt- und der Heißpressung, darüber hinaus gibt es noch die so genannte Extraktion. Bevor es allerdings so weit ist, müssen die Nüsse für ein paar Monate gelagert und dann gemahlen werden. Der Ölgehalt sollte nach der Lagerung dann noch bei mindestens 60 Prozent liegen. Um das Aroma zu intensivieren, können die Nüsse vor der Pressung auch noch geröstet werden.

Unterschiede zwischen Kalt- und Heißpressung

Da für die Kaltpressung keine Wärmezufuhr und der Einsatz von chemischen Lösungsmitteln notwendig sind, ist kaltgepresstes Walnussöl definitiv am gesündesten. Bei der Kaltpressung übersteigt die Temperatur 40 Grad nicht, so dass alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Gepresst wird in einer traditionellen Ölmühle mit Hilfe einer so genannten Schneckenpresse. Dabei entsteht durch Reibung nur eine ganz geringe Wärme. Anschließend muss das Öl vor der Abfüllung noch gefiltert werden. Die erstklassige Qualität des kaltgepressten Walnussöls erkennt man natürlich auch am intensiven Aroma.

Wesentlich aufwändiger ist, aufgrund der vielfältigen Arbeitsschritte, die Heißpressung der Walnüsse. Nachdem die Kerne unter hoher Wärmezufuhr gepresst wurden, erfolgt statt der Filterung eine Raffinierung. Auf diese Weise können zum Beispiel Rückstände von Pestiziden oder Bitterstoffe entfernt werden. Das ist auch der Grund, warum das heißgepresste Walnussöl vom Geruch und Geschmack her eher neutral ist. Durch die Erhitzung und das Raffinieren geht ein Großteil der Inhaltsstoffe verloren. Die Hersteller haben hingegen den Vorteil, dass sie viel mehr Öl aus der gleichen Menge Kerne gewinnen können. Darüber hinaus hat die heißgepresste Variante auch eine wesentlich längere Haltbarkeit.

Bei der Extraktion wird das Öl mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln gewonnen, es findet also keine Pressung statt. Im weiteren Verlauf werden die Lösungsmittel dann durch Destillierung eliminiert. Man kann sich gut vorstellen, dass die Extraktion die denkbar schlechteste Variante ist, die Qualität leidet natürlich sehr unter dieser Prozedur, weshalb man sich nach Möglichkeit immer für die Pressung entscheiden sollte.

Walnussöl selber pressen

Ein qualitativ hochwertiges Walnussöl hat natürlich seinen Preis, man kann es aber auch ganz leicht selbst herstellen. Dazu braucht man neben den Nüssen noch eine Salatschleuder, ein Sieb und einen Mixer. Für die Pressung verwendet man möglichst frische Walnüsse, denn diese haben noch das volle Aroma. Für die spätere Abfüllung sind Glasflaschen mit richtigem Korken zu empfehlen, denn darin kann das Öl durch die Entfaltung der Geschmacksstoffe besser reifen.

Natürlich ist die Pressung mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden, der einzigartige Geschmack wird diesen aber sicher rechtfertigen. Zunächst einmal müssen die Walnüsse geöffnet und vier Wochen lang auf einem Tuch getrocknet werden. Dann püriert man sie ein paar Minuten lang im Mixer, bis ein leicht stückiger Brei entstanden ist. Diesen füllt man in die Salatschleuder und fängt die beim Schleudern anfallende Flüssigkeit auf. Dieser Arbeitsschritt ist sehr anstrengend, hier sollten sich am besten zwei Personen abwechseln.

Anschließend lässt man die Flüssigkeit durch das Sieb laufen, die Körner können entsorgt werden. Die Flüssigkeit füllt man in eine Flasche ab und lässt sie vier Wochen an einem Ort reifen, an dem die Temperatur bei konstant etwa 20 Grad liegt. Auf keinen Fall darf man die Flasche während dieser Reifung bewegen, denn ansonsten werden Bitterstoffe freigesetzt, so dass man das Walnussöl zum Kochen nicht mehr verwenden kann.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Walnussöls

Im Walnussöl sind gesättigte, einfach und mehrfach gesättigte Fettsäure sehr ausgewogen vorhanden. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegt bei rund 73 Prozent, dazu kommen 18 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren sowie neun Prozent gesättigte Fettsäuren.

Wichtigster Inhaltsstoff des Walnussöls sind die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Sie verbessert unter anderem die Fließeigenschaft des Blutes und schützt vor Ablagerungen in den Gefäßen, und somit auch vor einem Herzinfarkt.

Das Walnussöl enthält aber auch Magnesium, welches die Muskulatur entspannt und die Nerven beruhigt. Vitamin E und einige Vitamine der B-Gruppe wirken im Zusammenspiel mit Antioxidantien und den Fettsäuren desinfizierend und entzündungshemmend. Die im Walnussöl enthaltenen Ballaststoffe helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Walnussöls

Durch den regelmäßigen Genuss von Walnussöl kann man den Cholesterinspiegel nachhaltig senken. Dafür ist der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren verantwortlich, diese reduzieren das schlechte LDL-Cholesterin.

Untersuchungen haben ergeben, dass man mit Hilfe von Walnussöl auch das Herz-Kreislaufsystem stärken kann, dafür sorgen die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese verbessern nicht nur die Fließeigenschaft des Blutes, sondern kommen auch Nerven- und Gehirnzellen zugute. Wenn das Blut besser fließt, dann ist das Risiko von Verklumpungen viel geringer. In der Folge entstehen weniger Ablagerungen in den Blutgefäßen, und der Entstehung von Blutgerinnseln wird vorgebeugt.

Durch die antioxidativen Substanzen wird das Immunsystem gestärkt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Dadurch stabilisiert sich auch der Blutdruck, so dass Herzkrankheiten weniger Chancen haben. Der Blutdruck wird in erster Linie durch das Magnesium positiv beeinflusst. Dieser Mineralstoff minimiert gleichzeitig auch noch Stress, was für die Gesundheit enorm wichtig ist.

Verwendung des Walnussöls in der Küche

Das Walnussöl besticht durch sein nussiges und einzigartiges Aroma, deshalb ist es bei Spitzenköchen äußerst populär. Gerade in Frankreich, in Moldawien und in Indien wissen Gourmets das Öl sehr zu schätzen. In diesen Ländern schmeckt das Walnussöl sehr mild, denn die Kerne werden vor der Pressung nicht geröstet. Bevorzugt man hingegen einen intensiveren Geschmack, sollte man auf zusätzliche Röstung achten. Zum Kochen und Braten eignet sich Walnussöl jedoch nicht, denn schon ab 130 Grad wird es ranzig. Hervorragend ist es hingegen für die Zubereitung von Salaten und das Abschmecken von Suppen, man kann damit Gemüse wie Spargel oder Sellerie verfeinern. Ganz fantastisch kann man damit auch Fischgerichte abrunden oder Süßspeisen den letzten Pfiff verpassen.

Walnussöl für Haut und Haare

Walnussöl ist aber nicht nur ein hervorragendes Speiseöl, sondern eignet sich auch gut für die Pflege von Haut und Haaren. Die Haut hat von Natur aus einen hohen Gehalt an Linolsäure, deshalb werden die im Öl enthaltenen Fettsäuren auch gut von der Haut aufgenommen, um ihr mehr Geschmeidigkeit zu verleihen. Auf diese Weise kann auch trockene, rissige und beschädigte Haut wieder glatt und zart werden. Irritierte Haut kann sich wieder regenerieren, zum Beispiel bei einem Sonnenbrand. Als natürliches Hausmittel hat sich das Walnussöl auch bei der Pflege von rauen Lippen bewährt.

Verteilt man ein paar Tropfen des Walnussöls im frisch gewaschenen, noch feuchten Haar, so bildet es eine Art Schutzfilm und hilft den Haaren, ihre Feuchtigkeit zu bewahren. Bei trockenen Haaren kann es helfen, Frizz und fliegende Haare zu vermeiden. Wenn man unter einer trockenen und juckenden Kopfhaut leidet, kann man auch ein paar Tropfen direkt dort auftragen und sanft einmassieren. Walnussöl ist eine gute Leave-In-Pflege, allerdings darf man es nur ganz sparsam anwenden, da ansonsten die Haare fettig und strähnig werden.

Tipps für den Kauf und die Lagerung

Beim Kauf von Walnussöl sollte man unbedingt Wert auf eine erstklassige Qualität legen, vor allem, wenn man damit Speisen zubereiten möchte. Auf jeden Fall ist man mit einem Bio-Walnussöl immer gut beraten, Kaltpressung sollte selbstverständlich sein. Nur wenn das Öl nicht erhitzt wurde, sind noch alle Inhaltsstoffe enthalten und können ihre positive Wirkung entfalten.

Man sollte niemals zu große Mengen erwerben, denn ungeöffnet kann es maximal sechs bis zwölf Monate aufbewahrt werden. Am besten kauft man also eine kleine Flasche mit 250 ml Inhalt. Das Öl sollte sich am besten in einer dunklen Glasflasche befinden, denn manche Speiseöle sind recht lichtempfindlich. Sollte die Flasche hell sein, sollte sie unbedingt in einem Schrank gelagert werden. Sobald das Walnussöl geöffnet wurde, muss es unbedingt an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden, damit es nicht so schnell verdirbt.

Was ist Bio – und warum ist es so wichtig?

Bio- Lebensmittel sind Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert und bedeutet, dass diese Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, nicht gentechnisch verändert sein dürfen und ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger oder Klärschlamm angebaut sind. Tierische Produkte stammen von Tieren, welche artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung gehalten werden und in der Regel nicht mit Medikamenten bzw. Hormonen behandelt wurden.

(Siehe Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Lebensmittel)

Bio- Lebensmittel gelten als gesünder aber auch teurer. Stimmt das? Zum Teil leider schon. Dies ist auch der Grund dafür, dass viele Endverbraucher lieber eine perfekt geformte billige Salatgurke in den Einkaufswagen legen, anstatt der schrumpeligen Ökogurke. Die meisten Bio- Produkte befinden sich in einem gekennzeichneten, abgesonderten Bereich innerhalb des Supermarktes und sind oft zusätzlich in Plastikfolie eingepackt – das allein macht es schon schwierig, wenn man beispielsweise ebenfalls auf Plastik verzichten möchten. Kein Wunder also, das Ökolandbau immer noch eine Randerscheinung ist…

Die Produkte der intensive Landwirtschaft sind deutlich billiger als die aus dem Ökolandbau und das ist nicht fair! Würde unser Wirtschaftssystem alle Kosten der Lebensmittelproduktion mit einberechnen, wären die Produkte der intensiven Landwirtschaft sogar erheblich teuer als die des nachhaltigem und gesünderem Ökolandbaus.

Der Großteil der entstehenden Kosten wird auf die Endverbraucher abgewälzt. Diese Kosten entstehen durch die Hohe Umweltbelastung, der Zerstörung des natürlichen Bodens aber auch dem unwiederbringlichen Verlust des Artenreichtums, sowie die bedenkliche Belastung des Grund- und Trinkwassers bis hin zum Abbau der Ozonschicht. Nicht zu vergessen das große LEIDEN der Millionen sogenannten Nutztiere!

Wir bezahlen weniger im Supermarkt für solche Lebensmittel ABER es entstehen immer höhre Kosten im Gesundheitssystem, weil immer mehr Menschen krank werden. Das Wasser wir immer teurer, Steuererhöhungen und und und … das Schlimme daran ist vor allem der Verlust unserer eigenen Lebensqualität und die Tiere, Pflanzen und Bodenlebewesen müssen unseretwegen unfreiwillig dafür mitbezahlen.

Jetzt müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn es ist allein unsere Schuld und nicht die der Landwirte. Solange wir solche Produkte im Supermarkt kaufen wird unser Planet auch immer mehr Schaden erleiden. Mit jedem Kauf solcher Produkte fördere ich die Zerstörung unseres Planeten – will ich das?

Was können wir also tun?

  1. mehr regionale Produkte kaufen und wenn es geht ohne Plastikfolie
  2. Auf das Bio- Label achten
  3. Evtl. auch öfter mal zum Wochenmarkt gehen und fragen ob die Produkte ökologisch angebaut sind – oft fehlt das Label aber es steckt trotzdem Bio drinnen!

Tofu-Quark-Auflauf

Feine glutenfreie Süßspeise für zwei Personen.

Zutaten:

  • 1 Seidentofu(349g)
  • 150 g Magerquark
  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Cous Cous
  • Orangenöl
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier dazugeben,
weiterschlagen. Tofu, Quark, Cous Cous, Orangenöl und Backpulver dazu geben,
kurz durchmixen, in eine Auflaufform geben und bei 180° ca. 30 Minuten backen.
Kann warm und kalt gegessen werden, dazu schmeckt Kompott.

Eine schnell zuzubereitende Süßspeise, auch als Nachspeise
köstlich!

Scheiterhaufen

Der glutenfreie Scheiterhaufen mit Buchweizenkrokant ist für
2 Personen.

Zutaten:

  • 1 Packung süße Milchbrötchen glutenfrei (z.B. Bon Matin)
  • 2 große Äpfel
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Tasse Buchweizen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

Die Milchbrötchen in Scheiben schneiden und in eine kleine
Auflaufform einschichten. Eier, Milch, Sahne und Vanillezucker verrühren, über
die Milchbrötchen gießen; klein geschnittene Äpfel darauf schichten: Butter in
der Pfanne schmelzen, Buchweizen und Zucker dazu geben und ein paar Minuten
unter ständigem Rühren anrösten; den Buchweizenkrokant auf dem Scheiterhaufen
verteilen und im Backofen bei 170° ca. 30 Minuten backen.

Der Scheiterhaufen wird entweder heiß  als Hauptgericht
mit Kompott gegessen oder aber kalt  aufgeschnitten als Nachspeise,
verziert mit einem Sahnehäubchen.

Käsesahnekuchen

Feiner glutenfreier Käsesahnekuchen mit frischem Zitronenaroma ist perfekt
für jedes Kuchenbuffet. Ein Rezept, dass man sich unbedingt merken sollte.

Zutaten:

  • 1/3 einer Fertigkuchenmischung
    (Schoko-Variante) glutenfrei
  • 500g Magerquark
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
    oder „Sahnesteif
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Päckchen Gelatinepulver
  • Abgeriebene Schale einer halben Zitrone

Zubereitung:

Von einer Fertigkuchenmischung ein Drittel verwenden; die Zutaten, die laut
Packungsbeilage noch erforderlich sind, ebenfalls dritteln.

Den Teig fertig stellen und in eine Springform auf Backpapier ausstreichen.
Bei 175° ca. 10 Minuten backen (Garprobe!). Den Kuchenboden in der Form erkalten
lassen.

Das Gelatinepulver mit etwas Wasser in einen Topf geben, 10 Minuten quellen
lassen.

Die Sahne steif schlagen, das Johannisbrotkernmehl darüber streuen, kurz
weiter mit dem Mixer schlagen. Statt Johannisbrotkernmehl kann man auch
„Sahnesteif“ verwenden. Sahne, Quark, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale
kurz zusammenmixen.

Die eingeweichte Gelatine auf dem Herd so lange erwärmen, bis sie sich
aufgelöst hat. Mehrere Esslöffel des Sahnequark in die Gelatine hintereinander
geben und mit dem Schneebesen rasch verrühren. Diese Mischung dann auf den
Sahnequark schütten und noch mal mit dem Mixer kurz durchschlagen. Die fertige
Quarkmischung auf den Kuchenboden geben, kalt stellen. Nach ca. 2 Stunden ist
der Kuchen schnittfest.

Bitte beachten: Nie die Gelatine direkt in den Quark geben, sie wird dann
nämlich sofort fest und verbindet sich nicht mit dem Quark.

Guten Appetit!

Schupfnudeln-glutenfrei

SchupfnudelnSchupfnudeln glutenfrei

Schwäbischer
Klassiker: Schupfnudeln (auch Kartoffelnudeln oder Buebespitzla) hier als
glutenfreie und lactosefreie Version für 2 Personen. Schupfnudeln gebraten und
mit Sauerkraut kombiniert sind im Süddeutschen ein beliebtes
Alltagsgericht. Auch als Beilage zu Braten oder mit Apfelmus als Süßspeise!

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 gehäufte TL Maismehl
    oder Kartoffelmehl
  • 1 großes Ei
  • Salz
  • Geriebener Muskat
  • Bratöl

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen, gut abkühlen lassen, durch die
Kartoffelpresse drücken (alternativ mit Gemüsereibe klein reiben)und dann mit
dem Mehl, dem Ei, Salz und Muskat zu einem relativ festen Teig mit dem
Mixer vermischen. Walnussgroße Stückchen abstechen und auf einem bemehlten
Backbrett mit der flachen Hand zu halbfingerlangen und -dicken Würstchen formen.
Diese entweder in Salzwasser kochen, abkühlen lassen und  in einer Pfanne
mit ein wenig Öl rundum goldgelb anbraten. Man kann  sie aber auch sofort,
ohne sie zu kochen, braten. Sie haben dann eine festere Konsistenz.

vielseitig verwendbar:

als Beilage zu
Fleischgerichten
200 g Schinkenwürfel , eine kleine geschnittene
Zwiebel
in Öl anbraten, dann die Nudeln dazu geben und mitbraten;
dazu
Salat oder Sauerkraut servieren
Als Süßspeise mit
Apfelmus

Panierter Fisch

Panierter FischFisch ist nicht nur lecker, sondern auch gesund! Er enthält viele
ungesättigte Fettsäuren und ist  reich an Mineralstoffen und
Vitaminen.  Fisch sollte  mindestens einmal pro Woche auf dem
Speiseplan stehen.

Glutenfreies Rezept für 2 Personen

Zutaten:

  • 400g Fischfilet (Dorsch, Seelachs usw.)
  • 1 kleines Ei
  • 1/2 Tasse Mix
    it
    ! glutenfreies Mehl von Glutano
  • 1 Tasse glutenfreies Paniermehl (Viva
    Mais – Probios
    )
  • Salz
  • 1 Zitrone
  • Bratöl
  • Beilage: Pellkartoffel, Kräuterquark, Brokkoli

Zubereitung:

Das Fischfilet waschen, mit Küchenpapier abtrocknen und salzen; die Zitrone
halbieren, die eine Hälfte auspressen und den Saft über das Fischfilet gießen;
einige Zeit einziehen lassen.

In einen Teller das Ei einschlagen und mit der Gabel verquirlen, Mehl und
Paniermehl in zwei weitere Teller verteilen. Dann das Filet zuerst in Mehl
wenden, durch das Ei ziehen und zum Schluss im Paniermehl wenden. Das Öl in der
Pfanne erhitzen, die Fischfilets auf beiden Seiten goldbraun braten.

Auf die Teller mit gedünstetem Brokkoli und Pellkartoffel geben, einen EL
Kräuterquark zum Dippen und eine Scheibe Zitrone dazufügen.

Das Paniermehl aus Mais von Probios lässt sich hervorragend zum Panieren
verwenden, es saugt nicht soviel Öl auf wie Semmelbrösel, die Filets werden
knusprig und bekommen eine schöne Farbe.

 

Küchenhygiene für Allergiker

Neben der Auswahl geeigneter Lebensmittel für Allergiker spielt bei der Ernährung mit Lebensmittelallergien auch die Küchenhygiene eine wesentliche Rolle. Allergikerfreie Lebensmittel als Voraussetzung für eine gesunde Ernährung dürfen in der Küche nicht nachträglich mit allergieauslösenden Stoffen kontaminiert werden.  Um dies zu gewährleisten, braucht es eine gute Küchenhygiene.
Mit einigen Grundregeln lassen sich die größten Probleme vermeiden. Wie sorgfältig hier vorgegangen werden muss, hängt maßgeblich auch vom Schweregrad der Lebensmittelallergien ab.
Schimmel erkennen und vermeiden
Zu den häufigsten generellen Allergiearten gehören Allergien auf Schimmelpilze. Diese treten in der Küche überwiegend in feuchter Umgebung (Kühlschrank) und auf Obst sowie anderen leicht verderblichen Lebensmitteln auf.
Zur Vermeidung von Schimmel empfehlen sich unter anderem folgende Maßnahmen:
regelmäßige Reinigung des Kühlschranks mit geeigneten Küchenreinigern (insb. Überläufe und Türdichtungen)
Lüften der Küche, insbesondere während und nach Kochvorgängen
Überprüfung  und Reinigung von Dunstabzugshaube und Spülmaschine
Verwendung eines dicht abgeschlossenen Mülleimers, um die Verbreitung von Schimmelsporen zu unterbinden
Abdichtung des Spülbereichs, um das Einsickern von Spritzwasser in Spalten zu verhindern
Lebensmittel sollten möglichst trocken gelagert und – sofern schnell verderblich – frisch verzehrt werden. Bei Obst und Gemüse ist eine gründliche Reinigung mit Wasser empfehlenswert, um eventuelle Sporen und/oder Schadstoffe zu entfernen.
Gemeinsame Nutzung der Küche
Wird die Küche durch mehrere Personen genutzt, sind weitere Vorsichtsmaßnahmen zu empfehlen. Dies ist insbesondere bei unterschiedlichen Koch- und Ernährungsgewohnheiten angezeigt, da Angehörige / Mitbewohner allergieauslösende Stoffe zum Kochen nutzen können.
Reinigung der Kochutensilien und des Geschirrs
Werden Kochutensilien und Geschirr gemeinsam verwendet, sollten diese stets gründlich gesäubert werden. Ein „Abtöten“ von allergieauslösenden Lebensmitteln in der Spülmaschine funktioniert in der Regel nicht, diese sollten komplett entfernt werden.
Auch wenn es Arbeit bedeutet, ist bei starken Lebensmittelallergien Selbiges auch bei schwer zu reinigenden Geräten wie Mixern oder Grills zu empfehlen. Besonders Grillroste sind oft mühsam zu reinigen. Dies ist aber notwendig. Als Alternative für den professionellen Bereich gibt es beispielsweise Lavasteingrills, welche durch die indirekte Hitze ein Anbrennen am Grillrost und somit eine aufwendige Reinigung vermeiden.
Reinigung der Arbeitsflächen
Allergiefreie Lebensmittel und sauberes Geschirr sind wenig wert, wenn die Arbeitsflächen nicht auch frei von Allergenen sind. Also heißt es auch hier: Sauberkeit ist Trumpf.
Beschriftung und dichte Verpackung der Lebensmittel
Lebensmittel, auf welche Mitnutzer der Küche allergisch reagieren, sollten im Idealfall nicht verwendet werden. Lässt sich dies aus verschiedenen Gründen nicht arrangieren, so sind bei dem betroffenen Nahrungsmittel eine dichte Verpackung sowie eine exakte Beschriftung Pflicht. Lebensmittel sollten in diesem Falle auch nicht in anders beschriftete Behältnisse umgefüllt werden.
Kontamination vermeiden
Ziel aller Maßnahmen ist es, die Kontamination der allergiefreien Lebensmittel durch Allergene zu vermeiden. Wichtig dabei ist für Lebensmittelallergiker vor allem, Angehörige und Mitbewohner für das Thema zu sensibilisieren.

Kichererbsennockerl in Brühe glutenfrei

Kichererbsennockerl in Brühe glutenfreiGlutenfreie Nockerl aus Kichererbsenmehl in feiner Brühe.

Zutaten:

  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 40 g Butter
  • 1 großes Ei
  • Frische Gartenkräuter klein gehackt
  • 1 TL Aurelia
    Mineralsuppe
  • Salz

Zubereitung:

Die weiche Butter mit den restlichen Zutaten mit einer Gabel vermengen, 10
Minuten ruhen lassen. Mit einem nassen TL Nockerl abstechen und in der hohlen
nassen Hand formen, dann in  kochendes Salzwasser gleiten lassen, 10
Minuten leise köcheln. Eine Tasse kaltes Wasser auf die Nockerl schütten und bei
geschlossenem Deckel noch mal ein paar Minuten kräftig kochen lassen; damit
gehen die Knödel schön auf.

In einer Fleisch- oder Gemüsebrühe servieren.

Gemüserisotto vegan

Gemüserisotto veganGlutenfreies Gemüserisotto – kalorienarm und passend als Hauptgericht oder Beilage. Rezept für 2 Personen
Zutaten: 
  • 1 Tasse Reis
  • 1 Karotte
  • 1 Tasse Erbsen tiefgekühlt
  • 1 Tasse Brokkoli
  • 2 Scheiben Zucchini
  • 2  getrocknete Tomaten mariniert
  • 1 Zweig Petersilie
  • 1 Tasse Cocktailtomaten
  • 1 TL Curcuma
  • 1 TL Gemüsebrühe (Aurelia)
  • Salz
Zubereitung:
Den Reis mit einer Messerspitze Salz, Curcuma und Gemüsebrühe mit gut  2 Tassen Wasser ca. 10 Minuten leise köcheln lassen, dann die Erbsen, die klein geschnittene Karotte, den Brokkoli und die in Streifen geschnittenen getrockneten Tomaten zum Reis geben, weitere 5 Minuten köcheln lassen, dann den klein gewürfelten Zucchini mit der gehackten Petersilie dazu geben und kurz alles untermischen; bei geschlossenem Deckel auf Niedrigstufe weitere 5 Minuten ziehen lassen. Eventuell noch nachwürzen.
Zum Schluss die halbierten Cocktailtomaten unterziehen und gleich in die Servierschüssel geben. Dazu gibt es grünen Salat.
Als Beilage passt das Risotto auch sehr gut zu Fisch oder Fleisch.

Zwetschgenkuchen glutenfrei

Zwetschgenkuchen glutenfreiLeckerer glutenfreier Zwetschgenkuchen – ein richtig gutes Rezept, locker
fluffig und geschmacklich eine Sensation
Zutaten: 
Kuchen:
  • 2 kg Pflaumen
  • 300gr. Mehl
    (MIXIT)
  • Ca.3/4 Päckchen
    Backpulver
  • 150gr. Zucker
  • 150gr. Butter
  • 3-4 Eier
Streusel:
  • 300 gr. Mehl
    (MIXIT)
  • 150gr. Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 150-200gr. Butter
Zubereitung: 
Kuchen: 
Die Butter oder Margarine mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen.
Danach Mehl-Backpulver-Gemisch langsam unterrühren. Den fertigen Teig auf dem
eingefetteten Backblech verteilen. Falls der Teig zu fest ist, mit etwas Milch
strecken.
Pflaumen waschen halbieren und auf das Blech geben.
Streusel:
Mehl, Zucker und Vanillezucker und Butter mit den Händen kneten. Dann
kleine Streusel formen und auf den Zwetschgen verteilen.
Jetzt Backofen auf 180 Grad vorheizen und 40 Minuten backen.
Schmeckt am Besten pur ohne Sahne.