Walnussöls, Ratgeber und Infos

Das aus der Walnuss gewonnene Öl ist nicht nur besonders aromatisch, sondern gleichzeitig auch sehr gesund. Anwendung findet es jedoch längst nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetikbranche oder zur Pflege von Holzmöbeln. Größter Pluspunkt sind natürlich die wertvollen Inhaltsstoffe im Walnussöl.

Vor allem der hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren kommt der Gesundheit des menschlichen Organismus zugute. In der Küche kann man damit Suppen und Salate verfeinern, sowie Spargel und Fischgerichten ein außergewöhnliches Aroma verleihen. Aber auch für die Zubereitung von Eis oder Gebäck eignet es sich ganz hervorragend.

Die Herkunft des Walnussöls

Der Walnussbaum kann auf eine äußerst lange Geschichte zurückblicken und wird seit rund 9.000 Jahren bereits als Nutzpflanze kultiviert. Man geht davon aus, dass der Baum ursprünglich in Mittelasien beheimatet war. Über Griechenland erreichte er dann Europa und reiste weiter bis nach Mittelamerika und Kalifornien. In Kalifornien wurden schon im Jahr 1867 die ersten Gärten für die Kultivierung der Nüsse angelegt. Heutzutage gedeiht der Großteil der Walnussbäume außer in Kalifornien in China, Italien, Frankreich und Chile.

Die Gewinnung des Walnussöls

Der Walnussbaum heißt auch „Echte Walnuss“ und trägt den botanischen Namen „Juglans regia“. Die runde Steinfrucht gedeiht in harten, braunen Schalen, die sich aber dennoch recht leicht öffnen lassen. Die Samen haben einen Ölgehalt von bis zu 65 Prozent, ein Baum bringt rund 50 Kilogramm Nüsse hervor. Das Öl schmeckt leicht herb und nussig und hat von Natur aus eine hellgelbe bis grün-gelbe Farbe.

Für die Gewinnung von einem Liter Walnussöl, müssen zwei bis Kilogramm der Kerne geerntet werden. Bezüglich der Pressung unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Kalt- und der Heißpressung, darüber hinaus gibt es noch die so genannte Extraktion. Bevor es allerdings so weit ist, müssen die Nüsse für ein paar Monate gelagert und dann gemahlen werden. Der Ölgehalt sollte nach der Lagerung dann noch bei mindestens 60 Prozent liegen. Um das Aroma zu intensivieren, können die Nüsse vor der Pressung auch noch geröstet werden.

Unterschiede zwischen Kalt- und Heißpressung

Da für die Kaltpressung keine Wärmezufuhr und der Einsatz von chemischen Lösungsmitteln notwendig sind, ist kaltgepresstes Walnussöl definitiv am gesündesten. Bei der Kaltpressung übersteigt die Temperatur 40 Grad nicht, so dass alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Gepresst wird in einer traditionellen Ölmühle mit Hilfe einer so genannten Schneckenpresse. Dabei entsteht durch Reibung nur eine ganz geringe Wärme. Anschließend muss das Öl vor der Abfüllung noch gefiltert werden. Die erstklassige Qualität des kaltgepressten Walnussöls erkennt man natürlich auch am intensiven Aroma.

Wesentlich aufwändiger ist, aufgrund der vielfältigen Arbeitsschritte, die Heißpressung der Walnüsse. Nachdem die Kerne unter hoher Wärmezufuhr gepresst wurden, erfolgt statt der Filterung eine Raffinierung. Auf diese Weise können zum Beispiel Rückstände von Pestiziden oder Bitterstoffe entfernt werden. Das ist auch der Grund, warum das heißgepresste Walnussöl vom Geruch und Geschmack her eher neutral ist. Durch die Erhitzung und das Raffinieren geht ein Großteil der Inhaltsstoffe verloren. Die Hersteller haben hingegen den Vorteil, dass sie viel mehr Öl aus der gleichen Menge Kerne gewinnen können. Darüber hinaus hat die heißgepresste Variante auch eine wesentlich längere Haltbarkeit.

Bei der Extraktion wird das Öl mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln gewonnen, es findet also keine Pressung statt. Im weiteren Verlauf werden die Lösungsmittel dann durch Destillierung eliminiert. Man kann sich gut vorstellen, dass die Extraktion die denkbar schlechteste Variante ist, die Qualität leidet natürlich sehr unter dieser Prozedur, weshalb man sich nach Möglichkeit immer für die Pressung entscheiden sollte.

Walnussöl selber pressen

Ein qualitativ hochwertiges Walnussöl hat natürlich seinen Preis, man kann es aber auch ganz leicht selbst herstellen. Dazu braucht man neben den Nüssen noch eine Salatschleuder, ein Sieb und einen Mixer. Für die Pressung verwendet man möglichst frische Walnüsse, denn diese haben noch das volle Aroma. Für die spätere Abfüllung sind Glasflaschen mit richtigem Korken zu empfehlen, denn darin kann das Öl durch die Entfaltung der Geschmacksstoffe besser reifen.

Natürlich ist die Pressung mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden, der einzigartige Geschmack wird diesen aber sicher rechtfertigen. Zunächst einmal müssen die Walnüsse geöffnet und vier Wochen lang auf einem Tuch getrocknet werden. Dann püriert man sie ein paar Minuten lang im Mixer, bis ein leicht stückiger Brei entstanden ist. Diesen füllt man in die Salatschleuder und fängt die beim Schleudern anfallende Flüssigkeit auf. Dieser Arbeitsschritt ist sehr anstrengend, hier sollten sich am besten zwei Personen abwechseln.

Anschließend lässt man die Flüssigkeit durch das Sieb laufen, die Körner können entsorgt werden. Die Flüssigkeit füllt man in eine Flasche ab und lässt sie vier Wochen an einem Ort reifen, an dem die Temperatur bei konstant etwa 20 Grad liegt. Auf keinen Fall darf man die Flasche während dieser Reifung bewegen, denn ansonsten werden Bitterstoffe freigesetzt, so dass man das Walnussöl zum Kochen nicht mehr verwenden kann.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Walnussöls

Im Walnussöl sind gesättigte, einfach und mehrfach gesättigte Fettsäure sehr ausgewogen vorhanden. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegt bei rund 73 Prozent, dazu kommen 18 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren sowie neun Prozent gesättigte Fettsäuren.

Wichtigster Inhaltsstoff des Walnussöls sind die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Sie verbessert unter anderem die Fließeigenschaft des Blutes und schützt vor Ablagerungen in den Gefäßen, und somit auch vor einem Herzinfarkt.

Das Walnussöl enthält aber auch Magnesium, welches die Muskulatur entspannt und die Nerven beruhigt. Vitamin E und einige Vitamine der B-Gruppe wirken im Zusammenspiel mit Antioxidantien und den Fettsäuren desinfizierend und entzündungshemmend. Die im Walnussöl enthaltenen Ballaststoffe helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Walnussöls

Durch den regelmäßigen Genuss von Walnussöl kann man den Cholesterinspiegel nachhaltig senken. Dafür ist der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren verantwortlich, diese reduzieren das schlechte LDL-Cholesterin.

Untersuchungen haben ergeben, dass man mit Hilfe von Walnussöl auch das Herz-Kreislaufsystem stärken kann, dafür sorgen die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese verbessern nicht nur die Fließeigenschaft des Blutes, sondern kommen auch Nerven- und Gehirnzellen zugute. Wenn das Blut besser fließt, dann ist das Risiko von Verklumpungen viel geringer. In der Folge entstehen weniger Ablagerungen in den Blutgefäßen, und der Entstehung von Blutgerinnseln wird vorgebeugt.

Durch die antioxidativen Substanzen wird das Immunsystem gestärkt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Dadurch stabilisiert sich auch der Blutdruck, so dass Herzkrankheiten weniger Chancen haben. Der Blutdruck wird in erster Linie durch das Magnesium positiv beeinflusst. Dieser Mineralstoff minimiert gleichzeitig auch noch Stress, was für die Gesundheit enorm wichtig ist.

Verwendung des Walnussöls in der Küche

Das Walnussöl besticht durch sein nussiges und einzigartiges Aroma, deshalb ist es bei Spitzenköchen äußerst populär. Gerade in Frankreich, in Moldawien und in Indien wissen Gourmets das Öl sehr zu schätzen. In diesen Ländern schmeckt das Walnussöl sehr mild, denn die Kerne werden vor der Pressung nicht geröstet. Bevorzugt man hingegen einen intensiveren Geschmack, sollte man auf zusätzliche Röstung achten. Zum Kochen und Braten eignet sich Walnussöl jedoch nicht, denn schon ab 130 Grad wird es ranzig. Hervorragend ist es hingegen für die Zubereitung von Salaten und das Abschmecken von Suppen, man kann damit Gemüse wie Spargel oder Sellerie verfeinern. Ganz fantastisch kann man damit auch Fischgerichte abrunden oder Süßspeisen den letzten Pfiff verpassen.

Walnussöl für Haut und Haare

Walnussöl ist aber nicht nur ein hervorragendes Speiseöl, sondern eignet sich auch gut für die Pflege von Haut und Haaren. Die Haut hat von Natur aus einen hohen Gehalt an Linolsäure, deshalb werden die im Öl enthaltenen Fettsäuren auch gut von der Haut aufgenommen, um ihr mehr Geschmeidigkeit zu verleihen. Auf diese Weise kann auch trockene, rissige und beschädigte Haut wieder glatt und zart werden. Irritierte Haut kann sich wieder regenerieren, zum Beispiel bei einem Sonnenbrand. Als natürliches Hausmittel hat sich das Walnussöl auch bei der Pflege von rauen Lippen bewährt.

Verteilt man ein paar Tropfen des Walnussöls im frisch gewaschenen, noch feuchten Haar, so bildet es eine Art Schutzfilm und hilft den Haaren, ihre Feuchtigkeit zu bewahren. Bei trockenen Haaren kann es helfen, Frizz und fliegende Haare zu vermeiden. Wenn man unter einer trockenen und juckenden Kopfhaut leidet, kann man auch ein paar Tropfen direkt dort auftragen und sanft einmassieren. Walnussöl ist eine gute Leave-In-Pflege, allerdings darf man es nur ganz sparsam anwenden, da ansonsten die Haare fettig und strähnig werden.

Tipps für den Kauf und die Lagerung

Beim Kauf von Walnussöl sollte man unbedingt Wert auf eine erstklassige Qualität legen, vor allem, wenn man damit Speisen zubereiten möchte. Auf jeden Fall ist man mit einem Bio-Walnussöl immer gut beraten, Kaltpressung sollte selbstverständlich sein. Nur wenn das Öl nicht erhitzt wurde, sind noch alle Inhaltsstoffe enthalten und können ihre positive Wirkung entfalten.

Man sollte niemals zu große Mengen erwerben, denn ungeöffnet kann es maximal sechs bis zwölf Monate aufbewahrt werden. Am besten kauft man also eine kleine Flasche mit 250 ml Inhalt. Das Öl sollte sich am besten in einer dunklen Glasflasche befinden, denn manche Speiseöle sind recht lichtempfindlich. Sollte die Flasche hell sein, sollte sie unbedingt in einem Schrank gelagert werden. Sobald das Walnussöl geöffnet wurde, muss es unbedingt an einem kühlen und dunklen Ort gelagert werden, damit es nicht so schnell verdirbt.

Brot backen mit Glutenunverträglichkeit

Leckeres, saftiges, glutenfreies Brot ist kein Hexenwerk!

Zöliakie-Betroffene kommen nicht umhin, überwiegend ihr eigenes Brot zu backen � außer sie haben das Glück, in der Großstadt zu wohnen, in der es einen Bäcker gibt, der sich auf glutenfreie Backwaren spezialisiert hat. Das Problem bei glutenfreien Mehlen ist, dass die Brote  dazu neigen

bröselig zu sein:
dagegen hilft Zugabe von Öl und Bindemitteln (glutenfreies Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Flohsamen, Leinsamen usw.) Aufgelöste Gelatine bindet ebenso, ohne den Geschmack zu beeinflussen. Eine geriebene gekochte Kartoffel macht das Brot ebenso saftiger wie auch z.B. eine geraspelte Zucchini

schnell auszutrocknen:
da hilft nur: kleine Brote oder besser noch Brötchen zu backen bzw. ein großes Brot gleich nach dem Abkühlen am Stück  portionsweise einfrieren. In Scheiben geschnitten und eingefroren hat es den Vorteil, dass man kurzfristig die gefrorenen Brotscheiben in den Toaster einlegt und sie in zwei Runden toastet. Ergebnis: knusprig, frisch und schmackhaft. Die Brötchen ebenso einfrieren und zum Frühstück im Backofen 10 Minuten aufbacken

nach 2 Tagen ungenießbar zu sein (trocken, bröselig, geschmacklich unattraktiv):
tauen Sie Vorräte auf oder backen ganz schnell das nächste Brot

�Ersatzmehle� schmecken entweder langweilig oder aufdringlich:

Die Mischung macht�s: Setzen Sie geschmacksintensive glutenfreie Mehle (Braunhirse, Kichererbsenmehl) sparsam ein, d.h. nicht mehr als max. 20% des Gesamtmehlanteils. Brote aus ausschließlich Reis- und/oder Kartoffelmehl sind nahezu geschmacklos und haben die bedauerliche Eigenschaft, schmierig am Gaumen zu kleben. Gut einsetzbar ist Kastanienmehl, es hat einen milden, leicht nussigen Geschmack. Es ist allerdings teuer! Das Gleiche gilt auch für Maniokmehl, es hat aber weniger Eigengeschmack.

Der Zeitaufwand für das Backen ist hoch:
Greifen Sie in die Trickkiste und verwenden Sie glutenfreie Fertigbackmischungen, z.B. Mix it! von Schär, die Sie nach Belieben noch mit anderen Mehlen �strecken� und den Geschmack individuell abändern. Bei diesen Backmischungen sind schon Bindemittel enthalten, die Brote haben eine bessere Klebeeigenschaft. Und es geht dann auch recht schnell: Mit dem Mixer alles in 2 Minuten zusammenrühren und gehen lassen. Wenn Sie zum Bäcker gehen, benötigen Sie mehr Zeit!

Ständig diese alten Brotreste, die man nicht mehr essen mag:
Bitte nicht wegwerfen oder Enten füttern! Zerbröseln Sie das Brot oder schneiden Sie es in dünne Scheiben. Dann wird es im Backofen bei 60° getrocknet und mit dem Fleischklopfer zerquetscht. Sie erhalten 1a � glutenfreies Paniermehl, das Sie in Schraubverschlussgläsern wochenlang lagern können. Sie panieren Fisch, Wiener Schnitzel und Hähnchenbrust damit und wetten � Ihr Schnitzel schmeckt weitaus besser als das Ihrer Familienmitglieder, die ein herkömmlich paniertes Stück Fleisch serviert bekommen. Aber auch für Hackfleischfüllungen eignet es sich hervorragend. Vor allem, wenn Sie gerne Nüsse in Ihr Brot einbacken, gewinnt Ihr Paniermehl damit an Geschmack. Ansonsten gibt es auch einige Hersteller für glutenfreies Paniermehl

Herzhafte Pilzsuppe

Rezept für 6 Teller Suppe

Zutaten:
300 g Kartoffeln
300 g braune Champignons
1 EL Falafel
1 EL Aurelia Mineralsuppenpulver
1 Knoblauchzehe
2 EL gehackte Petersilie
1 TL Majoran
2 EL Sauerrahm
80 g Mozzarella

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in Scheibchen schneiden; in 1,25 l Wasser die Mineralsuppe, den geschälten und zerquetschten Knoblauch und das Falafelpulver einrühren, die Kartoffeln dazu geben und die Suppe jetzt ca. 10 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Mit dem Pürierstab den Großteil der Kartoffeln zerkleinern, die geputzten und in Scheiben geschnittenen Champignons zur Suppe dazu geben. Weitere 5 Minuten kochen, immer wieder umrühren. Zum Schluss die Petersilie, den Majoran und den klein geschnittenen Mozzarella und den Sauerrahm unterrühren, abschmecken.

Tipp: Braune Champignons bleiben bissfest und behalten die Form, sie sind auch herzhafter im Geschmack als die weißen Champignons. Wenn man die Gewürze erst zum Schluss dazu gibt, behalten sie ihren vollen Geschmack.

 

Moussaka mit Zucchini

Feines vegetarisches Moussaka mit Zucchini – natürlich glutenfrei. Das
folgende Rezept ist für 4 Personen gedacht.

Zutaten:
250 g Sojaflocken
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 EL Kräuter der Provence
Salz
1 Zehe Knoblauch
3 kleine Zucchini
6 große Kartoffeln
Ca.1/4 l Milch
2 Eier
1 EL Butter
75 g Mozzarella
Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, halbieren und in Salzwasser garen. In einer
Pfanne 1 EL Öl leicht erhitzen, die Sojaflocken
mit der klein gehackten Zwiebel darin rösten; leicht salzen, die Kräuter dazu
geben und mit den geschälten Tomaten aufgießen. Ca 5 Minuten köcheln lassen, das
Tomatenmark und den zerquetschten Knoblauch dazu geben und mit einer Tasse
Wasser aufgießen; abschmecken.

Die Zucchini waschen, in Scheiben schneiden und mit einem EL Öl in der
Pfanne goldbraun herausbraten, leicht salzen.

Die garen Kartoffeln in eine Rührschüssel umfüllen, mit dem Messer
zerkleinern; ca. eine Tasse kalte Milch hinzuschütten, leicht salzen und die
Butter und die Eier dazu fügen. Mit dem Mixer einen weichen Kartoffelbrei
aufschlagen, ggfs. noch etwas Milch hinzufügen.
In eine Auflaufform zuerst die Zucchini einschichten, darauf die
Tomaten-Sojasauce verteilen. Den Kartoffelbrei nun vorsichtig auf der Masse
verteilen und verstreichen. Den Mozzarella in kleine Teile zerpflücken und auf
die Kartoffelmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175° 45 Minuten
goldgelb backen.

Dazu passt gemischter Salat.

Glutenfreier Brandteig

Glutenfreien Brandteig benötigt man zur Herstellung für glutenfreie
Windbeutel; man kann sie mit Schlagrahm füllen, aber auch als salzigen Snack
zubereiten. Mit dem Teig stellt man auch Eierschöberl als glutenfreie
Suppeneinlage her. In Öl ausgebacken ergibt der Brandteig Backspätzle.

Zutaten:

150 g glutenfreie Mehlmischung (z.B. Farine von Schär)
300 ml Wasser
5 große Eier
50 g Butter
1 Messerspitze Salz

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Brandteig:
Wasser mit der Butter und dem Salz in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd
nehmen, das  Mehl auf einmal hinein schütten und die Masse mit dem Mixer
schnell zu einem glatten Teigkloß verrühren. Den Topf zurück auf den Herd
stellen, dann etwa 2 Min. mit dem Kochlöffel unter ständigem Wenden den Knödel
erhitzen (�abbrennen�), die Haut am Topfboden darf dabei nicht schwarz werden.
Den Teigkloß in eine Rührschüssel umfüllen.
Die Eier mit dem Mixer auf höchster Stufe nacheinander unter den Teig
einarbeiten, der jetzt zu glänzen beginnt.

Glutenfreie Windbeutel:
Mit einem nassen Teelöffel walnussgroße Stücke abstechen, in der nassen
Hand zu einer Kugel formen und diese auf das Backblech (unbedingt mit Backpapier
arbeiten) setzen und backen. Backzeit: etwa 20 Min. Achtung: Den Backofen nicht
in der ersten Viertelstunde öffnen, die Windbeutel fallen sonst
zusammen. Nach dem Backen einen Deckel abschneiden und das Gebäck auf einem
Kuchengitter abkühlen.

Süße Variante:
150g Quark mit abgeriebener Zitronenschale und Zucker mischen, dann unter
150ml steif geschlagene Sahne unterheben; die Windbeutel mit der Masse füllen,
den Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.

Salzige Varianten:
100 g Räucherlachs mit dem Pürierstab zermusen, unter steif geschlagene,
mild gesalzene Sahne (150 ml) untermischen und die Windbeutel füllen.
150 ml Sahne steif schlagen, Meerrettich, Salz und frische Kräuter
unterheben, die Windbeutel füllen.

Glutenfreie Eierschöberl:
Den Brandteig in einen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke abschneiden und auf
das Backblech(Backpapier nicht vergessen) kleine Abschnitte aufdrücken, d.h. mit
dem Messer jeweils ca. 1 cm langes Stück abtrennen. Ca. 10 Minuten backen. Als
Suppeneinlage eine österreichische Spezialität, die leicht und bekömmlich.

 

glutenfrei Spargelrezepte

Spargelsaison glutenfrei genießen

Jedes Jahr wird im Mai bis Juli täglich ein-zweimal Spargel gestochen:
Bei der Sortierung werden Länge und Durchmesser gemessen sowie Form, Farbe und
Kopfform bewertet. An den Spargel werden in Deutschland sehr hohe
Qualitätsanforderungen gestellt.  Spargel ist ein Lieblingsgemüse der
Deutschen und kommt in jedem zweiten Haushalt frisch auf den Tisch. Der
Pro-Kopf-Verbrauch von Spargel liegt pro Saison  über 2 kg, pro Mahlzeit
rechnet man zwischen 250 und 500 Gramm � je nachdem, ob er als Hauptgericht oder
als Beilage verzehrt wird.  Er enthält viel Kalium und den Aromastoff
Asparagin und ist ausgesprochen figurfreundlich: 100 Gramm Spargel schlagen
lediglich mit 17 kcal zu Buche und er ist somit eines der
kalorienärmsten Gemüse überhaupt. Dazu kommt noch der
Entschlackungseffekt: Die Nieren werden zur Entwässerung angeregt, durch den
hohen Anteil an Ballaststoffen wird die Darmtätigkeit gefördert. Hauptsächlich
besteht er jedoch aus  Wasser, das wieder ausgeschieden
wird.

Spargel ist also ideal für kalorienarme Mahlzeiten im
Frühling, wenn die Waage nach den langen Wintermonaten noch zu viel
anzeigt.

Wer unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten
leidet, findet im Spargel ein Gemüse, das in ganz vielen Variationen
glutenfrei zubereitet werden kann. Wir haben Ihnen eine Auswahl
an schmackhaften Rezepten zusammengestellt, die alle glutenfrei
zuzubereiten sind. Die notwendigen Zutaten können Sie bequem im Shop bestellen.

7 glutenfreie Spargelrezepte:

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Spargel klassisch mit Sauce Hollandaise und Schinken

Für 4 Portionen: 1500 g Spargel, 100 g Butter, Salz,  4
EL Sauce Hollandaise glutenfrei , 400 g Schinken nach
Wahl, 1,5 kg neue Kartoffeln, Schnittlauchröllchen

1. Spargel dünsten
Spargel waschen, schälen
und   im Ganzen in großer Pfanne mit etwas Salz 20 Minuten lang
dünsten. Anschließend abtropfen lassen und warm stellen.
2.
Kartoffeln
in Wasser garen und schälen, warm halten.
3.
Sauce
Saucenpulver in 250 ml kaltes Wasser einrühren und unter
ständigem Rühren aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und die klein
geschnittene Butter in der Sauce zerlaufen lassen.
5.
Anrichten
Kartoffeln in eine Schüssel geben, Spargel auf einer
Platte anrichten, die gerollten Schinkenscheiben außen herum dekorieren; mit
Schnittlauch bestreuen. Die Sauce in einer eigenen Servierschale dazu
reichen.

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Fischfilet auf Spargelbett – glutenfrei

Für 4 Personen: 1000 g Spargel, 150 ml trockener Weißwein, 4 Fischfilets à 200 g , 2 EL Zitronensaft,
200 ml Sahne, 1 EL Speisestärke glutenfrei ,  abgeriebene Schale einer
halben unbehandelten Zitrone, Salz, Pfeffer, Schnittlauch

1. Spargel dünsten
Spargel waschen, schälen und
halbieren. Wein iim Topf erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen, den Spargel
darin 20 Minuten dünsten. Anschließend abtropfen lassen und warm
stellen.
2. Fischfilets im Spargelfonds
dünsten
Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln und einige Minuten
ziehen lassen. Die Filets in den Spargelfond geben und in 15 – 20 Minuten garen.
Vorsichtig herausnehmen und warm stellen.
3. Soße zubereiten und
anrichten
Sahne und Speisestärke vermengen,  mit dem
Schneebesen in den Fond rühren und kurz aufkochen lassen. Mit Zitronenschale,
Salz und Pfeffer abschmecken. Fischfilet auf dem Spargel anrichten, die Sauce
darüberziehen und mit klein geschnittenen Schnittlauchröllchen
bestreuen.
Dazu passen: Petersilienkartoffeln oder Bandnudeln (!)

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Glutenfreie gefüllte Pfannkuchen mit Spargel

Für 4 Portionen: 250 g glutenfreie Mehlmischung, 1/2 l Milch, 4 Eier, Salz,
Pfeffer, etwas Öl zum Braten. Füllung: 600g Spargel, Kräuter (z.B. Kresse,
Schnittlauch), 300 Gramm gekochter Schinken Salz, Pfeffer
Zum Überbacken:
150 ml Milch, 2 Eier,  50 Gramm geriebener Käse, Butterflöckchen

1. Pfannkuchenteig:
Mehl in eine Schüssel geben. Milch,
Eier, Salz, Pfeffer  gut verquirlen. In einer beschichteten Pfanne
Pfannkuchen  mit etwas Pflanzenfett  backen, beiseite
stellen.
2. Füllung
Frischen Spargel waschen, schälen,
halbieren und in Salzwasser ca. 10 Minuten garen.
3. Füllen und
backen
In die Pfannkuchen ein Blatt Schinken und ein paar
Spargelstücke geben, zusammenrollen und in eine Auflaufform einschichten.
Milch mit den Eiern verquirlen, leicht salzen, die Pfannkuchen übergießen und
mit geriebenem Käse bestreuen; im Backofen ca. 30 Minuten bei 160 °
überbacken.
Dazu passt grüner Salat

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Glutenfreier Spargel-Nudelsalat mit Eiern

Für 4 Portionen: 500 g Spargel, 250 g Maisnudeln, 3 geschälte, in dünne Scheiben
geschnittene Karotten, 1 mittelgroße Zucchini (in Scheiben geschnitten), Salz,
Pfeffer, Butter. Gewürzmischung
Salatsoße:
1 klein geschnittene Zwiebel, Salz, Pfeffer, 2 EL Öl, 1 kleine Dose Mandarinen,
4 EL frische Kräuter (Kresse, Petersilie, Bärlauch oder Schnittlauch), 4
hartgekochte Eier, Salz und Pfeffer.

1. Spargel kochen:

Spargel waschen, schälen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Spargel
anschließend in Wasser mit 1 EL Butter, einer Prise Salz und Zucker ca. 15
Minuten bissfest kochen. Spargel vorsichtig aus dem Spargelwasser heben und gut
abtropfen lassen.
2. Nudeln kochen
Nudeln nach
Kochanweisung auf der Packung kochen.
3. Gemüse in der Pfanne
garen
Karotten und Zucchini in der Pfanne unter mehrmaligem Wenden
mit wenig Öl braten, mit etwas Würzmischung, z.B. Africa Style
würzen.
4. Salat mischen
Spargel, Nudeln und das
Pfannengemüse in eine Schüssel geben und vorsichtig vermischen.
5.
Soße:
Ein hartgekochtes Ei fein zerdrücken und die Mandarinen
abtropfen lassen.
Saft der Mandarinen mit dem zerkleinerten Ei, der
geschnittenen Zwiebel, den frischen Kräutern und dem Olivenöl verrühren. Nach
Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Anrichten und
servieren
Die Soße über den Salat verteilen und vorsichtig
unterheben. Die restlichen 3 hartgekochten Eier in Scheiben schneiden und auf
dem Salat dekorieren.

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Spargel mit
geräuchertem Lachs

Für 4 Personen: 1 Kg frischen Spargel, 400 g geräucherter
Lachs, 1 große Tasse feingehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch�), ein paar
Blatt kleingeschnittener Bärlauch, Zucker, Butter, Salz und Pfeffer, 5 EL Essig
(weißen Balsamicoessig), 5 EL Olivenöl, glutenfreies Toastbrot

1. Spargel
zubereiten
Den frischen Spargel waschen, schälen  und in
ausreichend Wasser mit wenig Salz, Zucker und 1-2 EL Butter  bissfest
garen. Spargel anschließend mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und gut
abtropfen lassen.
2. Auf Platte anrichten
Den Spargel auf
einer Platte anrichten und mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Lachs
belegen.
3. Sauce
Die frischen und sehr fein gehackten
Kräuter und den Bärlauch mit 3 Esslöffel Spargelwasser, Essig und Öl sorgfältig
verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Man kann die Sauce auch mit dem
Pürrierstab vermixen, dann wird sie sämig.
4.
Servieren
Sauce auf der Platte um den mit Lachs belegten Spargel
gießen, mit Petersiliensträußchen garnieren.
Dazu passt getoastetes
Weißbrot

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Spargelsuppe glutenfrei mit Parmaschinken

Für 4 Personen: 400 Spargel, Salz, Zucker, Butter, 50 g Butter, 50 g
glutenfreie Mehlmischung, 150 ml Sahne,  Pfeffer, 4 Scheiben Toastbrot, 100 g Parmaschinken in Scheiben,
Schnittlauchröllchen, 1 Teelöffel milder Senf, Gemüsebrühe

1.
Spargel kochen
Den Spargel waschen und schälen, in kleine Stücke
schneiden und in 1,5 Liter Wasser mit wenig Salz, Zucker und Butter ca. 15
Minuten kochen. Anschließend abgießen und den Sud dabei auffangen.

2. Fertigstellen
Mehl mit etwas Wasser glatt rühren, mit
der Sahne verquirlen, in den Sud eingießen und aufkochen lassen. Suppe
anschließend vom Herd nehmen, mit Pfeffer, Senf und etwas Gemüsebrühe
abschmecken und die Spargelstücke in die Suppe geben. Parmaschinken klein
schneiden, in die heiße Suppe geben, nicht mehr aufkochen lassen.
Dazu passt
getoastetes Weißbrot

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Spargelcremesuppe

Für 4 Portionen: 400 g Spargel, 1,5 Liter Wasser
(Spargelwasser), 1 TL Salz, Pfeffer, Salz, Muskat, 40 g Butter, 40 g glutenfreie Mehlmischung, 1 Eigelb, 200 ml Sahne, Schnittlauchröllchen.

1. Spargel
kochen:
Der Spargel wird gewaschen und geschält, in ca. 3 cm lange
Stücke geschnitten und in Wasser mit wenig Salz und Butter ca. 15 Minuten
gekocht; dann den Spargel aus dem Sud heraussieben.
2.
Fertigstellen:
Mehlmischung mit Wasser anrühren, in den Sud
einfließen und aufkochen lassen. Die Sahne, das Eigelb  und ca. die Hälfte
des Spargels dazugeben, mit dem Pürrierstab schaumig aufschlagen.Nun die
restlichen gekochten Spargelstückchen hinzugeben und nach Belieben mit Salz,
Muskat würzen.
3. Servieren:
Mit Schnittlauch
bestreut servieren.

Gemüsekuchen mit Hefeteig

Was gibt es Feineres als Omas Gemüsekuchen mit selbstgemachtem Hefeteig und
frischem Gemüse aus dem Garten? Das folgende Rezept ist für 3 Personen
ausreichend.

Zutaten Hefeteig:
200 g helle glutenfreie Mehlmischung
100 g Braunhirsemehl
1/2 TL Johannisbrotkernmehl
1/2 Hefewürfel frisch
1/2 TL Salz
1 TL Essig

Zutaten Füllung:
500 g Spargel (nur in der Spargelsaison, kann durch andere Gemüse ersetzt
werden)
2 Karotten
1 Zucchini
1 rote Paprika
1 kleine Lauchstange
1 Becker Süßrahm
1/2 TL gekörnte Gemüsebrühe
3 Eier
150 g Mozzarella
2 TL Kräuter der Provence

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Essig in einer Tasse verrühren, bis sie flüssig ist; die
Mehle und das Salz vermischen; dann die Hefe und 250 g Wasser dazugeben und das
Ganze zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis
sich der Teig annähernd verdoppelt hat.

Den Spargel schälen und ca. 10 Minuten kochen lassen (je nach Dicke des
Spargels); das Wasser abgießen und in eine Pfanne zusammen mit den anderen
gewaschenen und klein geschnittenen Gemüsesorten geben. Den Rahm und die
gekörnte Gemüsebrühe beifügen, kurz aufkochen lassen. Ein paar Minuten abkühlen
lassen, die Eier mit dem Schneebesen unterrühren.

Den Teig auf bemehlter Fläche nochmal durchkneten und mit dem Nudelholz
dünn ausrollen; nur so viel Mehl aufstauben, dass das Nudelholz nicht kleben
bleibt. Die Teigplatte in eine gut eingefettete große Pizzabackform auslegen und
die Ränder sorgfältig hochziehen.

Die Gemüse-Sahne-Eiermasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen (nicht stören
lassen, dass es sich um eine ziemlich �suppige� Masse handelt. Mit dem klein
zerzupften Mozzarella belegen und zum Schluss die getrockneten Kräuter darüber
streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. eine halbe Stunde backen, bis der
Mozzarella goldbraun geworden ist.
Dazu grünen Salat reichen.

Amaranth-Bratlinge (glutenfrei, vegetarisch)

Es gibt viele Varianten der „Küchle“, „Bratlinge“, „Pflanzerl“. Besonders
interessant und lecker sind Bratlinge aus Amaranth. Dieser Hirseverwandte bringt
ein fein-nussiges Aroma mit in die Bratlinge. Falls kein Amaranth zur Hand ist,
gelingt dieses Rezept auch mit Hirse oder Quinoa.

Folgendes Rezept ist für 4 Personen:

Zutaten:

1 Tasse Amaranth
1 kleine Lauchstange
4 EL gehackte frische Gartenkräuter
1 EL Sonnenblumenkerne
1 knapper TL gekörnte Gemüsebrühe
2 Eier
Glutenfreies Paniermehl
Olivenöl

Zubereitung:

Amaranth mit 2 Tassen Wasser und der Gemüsebrühe auf niedriger Stufe mit
geschlossenem Deckel ca 30 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser verkocht ist.
Den Lauch in feine Scheibchen schneiden, zusammen mit den Kräutern, den
Sonnenblumenkörnern und den Eiern unter den gekochten Amaranth unterrühren. Ein
paar EL Paniermehl dazu geben und den Teig 5 Minuten ziehen lassen. Dann je nach
Bedarf noch so viel Paniermehl, dass aus dem Teig Bratlinge geformt werden
können, hinzufügen. Die Bratlinge in Olivenöl goldbraun knusprig ausbacken.

Dazu schmeckt ein Sauerrahm-Dipp oder Remouladensauce; mit verschiedenem
Gemüse und Salaten der Saison servieren.

Für Nicht-Vegetarier: Wer möchte, kann Speckwürfelchen dem
Teig zugeben, die Bratlinge schmecken dann noch würziger.

 

 

 

Kohlrabisuppe

Nichts ist besser als frisches Gemüse aus dem Garten. Es ist voller Vitamine und Mineralstoffe und ein Muss für die richtige Ernährung. Das folgende Rezept ist für ca. 3 Portionen und ist zudem noch glutenfrei, milchfrei und vegan.

Zutaten:

1 Kohlrabi
1 große Kartoffel
1 kleine Lauchzwiebelstange
2 EL gehackte frische Gartenkräuter
2 TL Aurelia Gemüsebrühe
2 EL Reissahne

 

Zubereitung: Den Kohlrabi und die Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden. Die Lauchzwiebel in feine Streifen schneiden, dann das Gemüse mit einem halben Liter Wasser und der Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Ca 10 Minuten leicht köcheln lassen, mit dem Schaumlöffel ungefähr die Hälfte des Gemüses aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Die Gartenkräuter der Suppe dazu fügen, nochmal kurz aufkochen lassen, die Reissahne dazugeben.

Die Suppe mit dem Pürierstab cremig pürieren, anschließend die Gemüsewürfel wieder in die Suppe geben.

 

Tipp: Wenn man die Gartenkräuter erst zum Schluss dazu gibt, behalten sie ihr Aroma! Durch längeres Kochen verlieren sie ganz schnell ihren Geschmack.

Zunge in Meerrettichsauce

Feine Schweinezunge in Meerrettichsauce mit Schaumkartoffelpüree (glutenfrei) und Bohnengemüse. Ein altes Allgäuer Traditionsrezept für zwei Personen – natürlich glutenfrei

Schweinezunge mit Meerrettichsauce

Zutaten:
2 frische Schweinezungen (gibt�s beim Metzger)
2 TL Mineralsuppe (Aurelia)
2 Lorbeerblätter
50 ml Sahne
1 TL Meerrettich (auf Glutenfreiheit achten)
1 TL feines Maismehl (Fine Cornmeal von TRS)
Schnittlauchröllchen
Zubereitung:
Die gewaschenen Zungen im Drucktopf in 750 ml Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe von Aurelia und den Lorbeerblättern knapp 10 Minuten kochen, dann abdrehen und am Herd noch etwas stehen lassen. Alternativ in ca. 900 ml Wasser eine Stunde lang mit den Gewürzen leise köcheln lassen. Die Zungen etwas abkühlen lassen, aber noch warm enthäuten (kalt geht die Haut nicht mehr ab). Den Sud durchsieben und davon die Hälfte in einem Topf erhitzen. Das Maismehl in einer Tasse mit ein bisschen Brühe anrühren und in den kochenden Sud einrühren; die Sahne und den Meerrettich unterrühren, nach Belieben abschmecken, z.B. mit einem Spritzer Essig usw.

Schaumkartoffelpüree

Zutaten:
4 mittelgroße Kartoffeln
Kalte Milch
Salz
1 TL Butter

Zubereitung:
Die rohen Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser gar kochen, alternativ im Drucktopf garen. Die Kartoffeln müssen schön weich gekocht sein, sollten aber noch nicht zerfallen.
Das Kochwasser abgießen, die Kartoffeln mit dem Mixer (bitte nicht den Pürierstab verwenden!) gleich im Kochtopf zerkleinern, dabei immer wieder etwas kalte Milch dazuschütten; je länger der Brei geschlagen wird, umso schaumiger wird er. Sollte er zu sehr abgekühlt sein, auf der warmen Herdplatte stehen lassen (Vorsicht, nicht anbrennen lassen!)oder in der Servierschüssel noch mal in der Mikrowelle erwärmen. Zum Schluss die Butter unterrühren und salzen.

Bohnengemüse

Zutaten:
Grüne Bohnen
1 Messersp. Butter
Salz
½ TL getrocknetes Bohnenkraut fein gerieben

Zubereitung:
Frisch geerntete Bohnen in Salzwasser 10 Minuten kochen, Wasser abgießen, eine Messerspitze Butter untermischen, mit dem Bohnenkraut bestreuen und zugedeckt ein paar Minuten stehen lassen.

Die Zungen in Scheiben schneiden und im klaren Sud erwärmen. Beim Servieren die Zungenscheiben dekorativ auf dem Teller verteilen, mit der Meerrettichsauce angießen, die Bohnen und  den Brei dazugeben, mit den Schnittlauchröllchen verzieren.

Der übrig gebliebene Sud ist eine köstliche Fleischbrühe und kann  als Vorspeise mit einer Suppeneinlage serviert werden. Im Kühlschrank aufbewahrt, kann man die Suppe auch am nächsten Tag noch essen.

Das Gericht kann man auch laktosefrei zubereiten, dann einfach Minus �L-Sahne oder Hafersahne für die Sauce  und Soja- bzw. Hafermilch für das Püree verwenden.

 

Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika sind aus der deutschen Traditionsküche nicht wegzudenken,
sie sind ein echter Klassiker. Dieses Rezept für gefüllte Paprika ist
glutenfrei und lactosefrei und für 3 Personen ausreichend.

Zutaten:
3 große Paprika
400 g Hackfleisch
2 Scheiben Pan
Carré
1 Ei
1 Zwiebel
1 TL Kräuter der Provence
1 TL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
Salz
1 Prise Zucker
1 Prise Zimt
1 TL Majoran
Zubereitung:
Den Strunk der Gemüsepaprika herausschneiden, Kerne entfernen; Weißbrot in
warmem Wasser einweichen, ausdrücken und in einer Schüssel mit dem Hackfleisch,
der klein geschnittenen Zwiebel, dem Ei und den Kräutern der Provence vermengen,
etwas salzen; den Fleischteig in die Paprika einfüllen, diese in einer hohen
Pfanne mit Öl leicht anbraten. Die geschälten Tomaten in die Pfanne dazu geben,
mit Salz, Zucker, Zimt und Majoran würzen. Bei geschlossenem Deckel 20 Minuten
dünsten, dabei die Paprika einmal wenden. Die Sauce zum Schluss noch
abschmecken.
Dazu passt Reis oder Kartoffelbrei.